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Es fehlen folgende Folien: Messung der Emotionskomponenten (18)
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Positive und negative Emodiversität: Was ist Emodiversität?
Emodiversität:
Die Vielfalt emotionaler Erfahrungen
Positive und negative Emodiversität: Womit hängt Emodiversität zusammen?
Emodiversität (die Vielfalt emotionaler Erfahrungen) hängt mit Gesundheit und Wohlbefinden zusammen, auch unabhängig vom durchschnittlichen Ausmass positiver und negativer Emotionen

Positive und negative Emodiversität: Womit geht (mehr) positive Emodiversität einher?
Positive Emodiversität
Mehr positive Emodiversität ging mit weniger Depressions- und Angstsymptomen, höherer Lebenszufriedenheit und weniger körperlichen Beschwerden einher

Positive und negative Emodiversität: Womit ist (mehr) negative Emodiversität verbunden?
Negative Emodiversität
Mehr negative Emodiversität meist mit schlechteren Ergebnissen verbunden
Nur die exekutiven Funktionen zeigten einen positiven Zusammenhang

Positive und negative Emodiversität: Emodiversität bei Studenten während der Corona-Zeit

Atals der Emotionen: Gefühlslage der Menschen

Emotionskomponenten: Was ist Emotion?
Emotion:
Ein objektgerichteter psychischer Zustand, der sich in Veränderung des Erlebens, der körperlichen Vorgänge und des Verhaltens äussert
Emotionskomponenten: Erläutere die Emotionskomponenten
Veränderung des Erlebens
Körperliche Vorgänge
Verhalten
Emotionskomponenten: Erläutere das Komponenten-Prozess-Modell nach Scherer
Emotionskomponenten Komponenten-Prozess-Modell nach Scherer:
Emotion: Abfolge von synchronisierten, voneinander abhängigen Zustandsveränderungen in fünf verschiedenen Systemen:
Kognitives System
Physiologisches System
Motorisches Ausdruckssystem
Motivationales System
Subjektives Gefühlssystem

Emotionskomponente: Komponenten-Prozess-Modell nach Scherer: Erläutere das Kognitive System
Kognitives System
Bewertung eines Ereignisses
Emotionskomponente: Komponenten-Prozess-Modell nach Scherer: Erläutere das physiologische System
Physiologisches System:
v.a. autonome Reaktionen
Emotionskomponente: Komponenten-Prozess-Modell nach Scherer: Erläutere das Motorische Ausdrucksystem
Motorisches Ausdruckssystem
Mimik, Stimme, Gestik, Körperhaltung
Emotionskomponente: Komponenten-Prozess-Modell nach Scherer: Erläutere das motivationale System
Motivationales System
Verhaltensimpulse, -tendenzen
Emotionskomponente: Komponenten-Prozess-Modell nach Scherer: Erläutere das subjektives Gefühlsystem
Subjektives Gefühlssystem
Gefühl
Emotionskomponenten Komponenten von Emotionen am Beispiel der Furcht

Messung des Emotionserlebens: Erläutere Konstrukte mit denen die Emotionskomponenten gemessen werden können
Introspektive Berichte
Erlebnisstichproben
Tagebuchaufzeichnungen
Experience sampling
Messung des Emotionserlebens
Fragebögen und Ratingskalen (Trati vs. State)

Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Was sind Gefühle
Gefühle:
Gefühle als individuelle bzw. subjektive Bewusstseinsqualitäten oder Ichzustände. Somit sind Gefühle (nur subjektiv) erlebbare Erlebnisqualität von Emotionen
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Was sind Affekte?
Affekte:
Auf einen situativen Reiz hin schnell anspringende, kurze und intensive emotionale Reaktion mit hoher Verhaltensbereitschaft
Im englisch-sprachigen Raum ist der Begriff „affect“ Oberbegriff für alles „Emotionale“
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Was ist eine Stimmung?
Stimmung:
Länger andauernder und schwacher emotionaler Zustand, bei dem ein Objektbezug oder Auslöser nicht notwendig repräsentiert ist
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Was ist eine Persönlichkeitsdimension?
Persönlichkeitsdimension
Emotionale Disposition („trait“), unter bestimmten Anregungsbedingungen in einen bestimmten emotionalen Zustand zu kommen; z.B Ängstlichkeit als Persönlichkeitsdisposition
Im Unterschied dazu ist die Emotion ein aktueller Zustand („state“) z.B. Freude über ein Geschenk
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Was sind Kognitive Gefühle?
Kognitive Gefühle:
Kognitive Gefühle Bereich der sozialen Kognition (Subdisziplin Sozialpsychologie) Annahme: Diese Gefühle sind nicht emotionaler Art
Beispiele:
Das Gefühl, etwas zu wissen (Feeling of knowing)
Vertrautheit (familiarity)
Das Erleben der Leichtigkeit des Abrufs (Ease of recall)
Das Erleben perzeptueller Geläufigkeit (perceptual fluency)
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutre welche Konsequenzen kognitive Gefühle haben können
Allerdings können kognitive Gefühle affektive Konsequenzen haben → Studie von Zajonc (Mere-Exposure-Effekt)
=> wenn uns etwas vertraut ist => führt es dazu dass wir es positiver bewerten
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere die Intensität bei Affekt, Emotion und Stimmung
Affekt:
Hoch
Emotion:
Mittel
Stimmung:
Schwach
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere die Dauer bei Affekt, Emotion und Stimmung
Affekt:
Kurz
Emotion:
Mittel
Stimmung:
Lang
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere ob die Ursache bei Affekt, Emotion und Stimmung erkennbar ist oder nicht
Affekt:
Ja
Emotion:
Ja
Stimmung:
Nein
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere die Verhaltensnähe bei Affekt, Emotion und Stimmung
Affekt:
xx
Emotion:
x
Stimmung:
O
*Verhaltensähe: Von Reiz zu Reaktion
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere ob die Ursache bei Affekt, Emotion und Stimmung erkennbar ist oder nicht
Affekt:
Nein
Emotion:
Ja
Stimmung:
Nein
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere die Rolle von Kognition bei Emotion
Kognition ist erforderlich; es gibt keine Emotion ohne Kognition
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere die welche Effekte Emotion auslösen kann
Effekte:
Handlungsbereitschaft
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere die welche Effekte Stimmung auslösen kann
Effekte:
Kognitive Verarbeitung
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere den Auslöser bei Emotion
Auslöser:
Spezifisches Ereignis (z.B Ärger oder Freude über etwas; Angst vor etwas; Stolz auf etwas)
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere den Auslöser bei Emotion
Auslöser:
Unspezifisch; oft keine eindeutige Ursache
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere wie sich die Autonome Erregung bei Emotion äussert
Autonome Erregung:
Akut, evtl. spezifisch
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere wie sich die Autonome Erregung bei Stimmung äussert
Autonome Erregung:
Variabel, difus
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere das neuronales Substrat bei Emotion
Neuronales Substrat
Subkortikale Hirnregion (?)
Phasische neurochemische Veränderungen
Abgrenzung von weiteren affektrelevanten Konstrukten: Erläutere das neuronales Substrat bei Stimmung
Neuronales Substrat
Kortikale Prozesse
Tonische neurochemische Veränderungen
Motivationspsychologie: Was umfasst die Motivationspsychologie?
Motivationspsychologie:
Motivationspsychologie umfasst die Gesamtheit der Prozesse, die zielgerichtetes Verhalten auslösen und aufrechterhalten
Motivationspsychologie: Worum geht es in der Motivationspsychologie?
Motivationspsychologie:
Es geht darum, die Beweggründe und Ursachen für menschliches Handeln aufzufinden und Antworten auf die Frage „Warum verhalten sich Lebewesen (Menschen) so, wie sie es tun?“ zu suchen
Motivationspsychologie: Was befasst die Motivationspsychologie?
Motivationspsychologie:
Die Motivationspsychologie befasst sich mit zielgerichtetem Verhalten beim Menschen und analysiert die Ausrichtung, Ausdauer und Intensität beim Zielstreben
Motivationspsychologie: Erläutre die zentrale Faktoren der Motivationspsychologie
Zentrale Faktoren:
Bedürfnis
Trieb
Anreiz
Ziel
Motiv
Aktionstendenz
Motivationspsychologie: Erläutre die zentrale Faktoren der Motivationspsychologie (Bedürfnis)
Bedürfnis:
Mangelempfinden mit körperlicher oder mentaler Ursache
Motivationspsychologie: Erläutre die zentrale Faktoren der Motivationspsychologie (Trieb)
Trieb:
Innerer Antrieb, auf Befriedigung von Bedürfnissen ausgerichtet
Motivationspsychologie: Erläutre die zentrale Faktoren der Motivationspsychologie (Anreiz)
Anreiz:
Antizipierte Wirkung eines Reizes/Ereignisses bei Ausführen einer bestimmten Handlung
Motivationspsychologie: Erläutre die zentrale Faktoren der Motivationspsychologie (Ziel)
Ziel:
Angestrebter Zustand; Erreichen führt zu Wohlbefinden (Emotion)
Motivationspsychologie: Erläutre die zentrale Faktoren der Motivationspsychologie (Motiv)
Motiv:
Individuelle Präferenz für bestimmte Anreizklassen
Motivationspsychologie: Erläutre die zentrale Faktoren der Motivationspsychologie (Aktionstendenz)
Aktionstendenz:
Handlungsimpuls
Verhältnis von Motivation und Emotion: Wie kann Motivation betrachtet werden?
Motivation kann als Ursache, Komponente oder Folge von Emotion betrachtet werden

Motivation als Komponente von Emotion: Beispiel
Motivation als Ursache und Folge von Emotion: Beispiel: Erläutere das Risikowahl-Modell: Leistungsmotivation nach Atkinson
Risikowahl-Modell: Leistungsmotivation nach Atkinson
Für jeden Motivationstyp (Verhaltenstendenz) wird eine ursächliche Emotion und eine Folgeemotion postuliert

Motivation als Folge von Emotion: Beispiel
Darwins Evolutionstheorie:
Emotionen => Aktionstendenzen => adaptives Verhalten
Motivation als Ursache und Folge von Emotion: Beispiel
