03 Persönlickeitspsychologie: Eigenschaftstheoretischer Ansatz I: Traits & Taxonomien

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64 Terms

1
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Definitionen: Traits & Typen: Erläutere Synonyme für den Begriff Trait

Synonyme:

  • Eigenschaft, Disposition


2
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Definitionen: Traits & Typen: Was ist ein Trait?

Trait:

  • Merkmal einer Person, variiert interindividuell; intraindividuell jedoch relativ stabil über Zeit & Situationen hinweg

Wichtig:

  • Abgrenzung "states"


3
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Definitionen: Traits & Typen: Was beschreiben Traits?

Trait:

  • Beschreiben typische /charakteristische Muster des Erlebens & Verhaltens
    => Erlebens & Verhaltens vorhersagbar aufgrund von Traits


4
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Definitionen: Traits & Typen: Welche Verwendungen des Begriffs Typ/Typus gibt es?

Typ/Typus

Es gibt zwei Verwendungsmöglichkeiten:

  • Abstraktes Persönlichkeitsmerkmal höherer Ordnung (enthält mehrere Einzelmerkmale zusammen)
    => Beispiel: Depression enthält weitere Subkomponente (Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit etc.)

  • Interindividuell: Personen mit ähnlichem Merkmalsprofil


5
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Verteilung von Traits: Wie sind die meisten Traits verteilt?

  • Normalverteilung

  • Dabei befinden sich die meisten in der Mitte


<ul><li><p><span>Normalverteilung</span></p></li><li><p><span>Dabei befinden sich die meisten in der Mitte</span></p></li></ul><p></p>
6
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Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes: Erläutere die Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes (1)

  • Traits als Grundbausteine der Persönlichkeit
    => Idee: Persönlichkeit als Menge (bzw. Struktur) von Traits


7
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Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes: Erläutere die Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes (2)

  • Wichtige Qualitäten, die eine Person charakterisieren, bestehen aus begrenzter Anzahl von Traits
    => viele Einzelheiten auf wenige Traits zurückführbar


8
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Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes: Erläutere die Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes (3)

  • Einzelne Traits sind quantifizierbar
    Beispiel:

  • Aussagen wie: “A ist extravertierter als B” & “A’s Extraversion ist höher als 70% der Bevölkerung” zulässig


9
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Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes: Erläutere die Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes (4)

  • Annahme einer biologischen, bzw. genetischen Verankerung


10
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Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes: Erläutere die Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes (5)

  • Traits verursachen & erklären Verhalten (umstritten)


11
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Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes: Erläutere die Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes (6)

  • Hierarchie von Traits
    => bestimmte Traits sind grundlegender als andere


12
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Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes: Erläutere die Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes

Grundlegende Annahmen des Trait Ansatzes

  1. Traits als Grundbausteine der Persönlichkeit

  2. Wichtige Qualitäten, die eine Person charakterisieren, bestehen aus begrenzter Anzahl von Traits

  3. Einzelne Traits sind quantifizierbar

  4. Annahme einer biologischen, bzw. genetischen Verankerung

  5. Traits verursachen & erklären Verhalten (umstritten)

  6. Hierarchie von Traits


13
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Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes: Erläutere die Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes

Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes:

  1. Was sind die grundlegendsten psych. Qualitäten, die Menschen charakterisieren?

  2. Wie viele dieser Traits gibt es?

  3. Wie können Traits am besten beschrieben & systematisiert werden?

  4. Wie entwickeln & verändern sich Traits?

  5. Wie interagieren Traits mit Situationen?


14
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Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes: Erläutere die Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes (1)

  • Was sind die grundlegendsten psych. Qualitäten, die Menschen charakterisieren?
    => Suche nach grundlegendsten Traits


15
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Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes: Erläutere die Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes (2)

  • Wie viele dieser Traits gibt es?


16
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Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes: Erläutere die Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes (3)

  • Wie können Traits am besten beschrieben & systematisiert
    => Taxonomie
    => Organisation durch kohärentes Prinzip
    - wie Chemie: Periodensystem werden?
    - wie Biologie: Abstammungstheorie

    => ansonsten mit Fülle von Einzelheiten hoffnungslos verloren!

17
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Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes: Erläutere die Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes (4)

  • Wie entwickeln & verändern sich Traits?


18
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Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes: Erläutere die Zentrale Fragen des Trait-Ansatzes (5)

  • Wie interagieren Traits mit Situationen?


19
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Klassische Theorien Gordon Allport: Beiträge zum Trait-Ansatz: Erläutere seine Beiträge zum Trait-Ansatz

Beiträge zum Trait-Ansatz

  • Traits als "ultimate realities of psychological organization"

  • Eigenschaften: Frequenz, Intensität & Bandbreite Situationen

  • Differenzierung Wesenszug & Zustände, sowie unterschiedlich abstrakte Arten von Eigenschaften (Hierarchie)

  • Ursprung lexikalischer Ansatz zur Identifikation Traits (später in VL)

  • Trait als Bindeglied zw. Situation & Reaktion (siehe Trichtermodell)


20
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Klassische Theorien Gordon Allport: Erläutere die Hierarchie von Traits nach Gordon Allport

Hierarchie von Traits nach Gordon Allport:

Es gibt drei Hierarchien:

  • Kardinaleigenschaften

  • Zentrale Eigenschaften

  • Sekundäre Eigenschaften


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Klassische Theorien Gordon Allport: Hierarchie von Traits nach Gordon Allport: Was sind Kardinaleigenschaften?

Kardinaleigenschaften:

  • Generelle Eigenschaften

  • Dominieren Verhalten einer Person (z.B. Machiavellismus, Leistung)

Wichtig:

  • Nicht alle entwickeln, solche Eigenschaften


22
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Klassische Theorien Gordon Allport: Hierarchie von Traits nach Gordon Allport: Was sind zentrale Eigenschaften?

Zentrale Eigenschaften:

  • Weniger abstrakte Eigenschaften

  • Beeinflussen Verhalten einer Person über weniger – aber dennoch vers. – Situationen (z.B. Klugheit, Starrsinn)


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Klassische Theorien Gordon Allport: Hierarchie von Traits nach Gordon Allport: Wann entwickeln die meisten  zentrale Eigenschaften?

  •  Zwischen 5-10 Jahre


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Klassische Theorien Gordon Allport: Hierarchie von Traits nach Gordon Allport: Was sind sekundäre Eigenschaften?

Sekundäre Eigenschaften:

  • Spezifisch

  • Betreffen konkrete Situationen (z.B. Angst vor Spinnen vs. allgemeine Ängstlichkeit)


25
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Klassische Theorien Gordon Allport: Erläutere die Idee der funktionalen Autonomie von Motiven ("Functional Autonomy")

Funktionale Autonomie von Motiven ("Functional Autonomy")

  • Verhalten primär anhand von aktuellen verstehen
    => Vergangene Motivation nicht relevant
    => Gegenbewegung

Beispiel:

  • Violine spielen: ursprüngliches Motiv (z.B. Eltern gefallen) ersetzt durch neues Motiv (z.B. Liebe zur Musik)


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Klassische Theorien Gordon Allport: Was besagt das Trichtermodell?

Trichtermodell

  • Traits führen zu funktionaler Äquivalenz auf Stimulus- & Reaktionsseite (Trichtermodell)
    => vers. Reaktionen auf gleiche Reize als konsistent begreifbar & umgekehrt

  • Personen mit vers. Traits interpretieren gleiche Situation unter schiedlich

  • Traits drücken sich aber nicht zwingend in jeder Situation aus (Situation erklärt v.a. Variabilität)


<p><span style="background-color: rgb(178, 162, 199);"><strong>Trichtermodell</strong></span></p><ul><li><p><span>Traits führen zu funktionaler Äquivalenz auf Stimulus- &amp; Reaktionsseite (Trichtermodell)</span><br>=&gt; vers. Reaktionen auf gleiche Reize als konsistent begreifbar &amp; umgekehrt</p></li></ul><ul><li><p><span>Personen mit vers. Traits interpretieren gleiche Situation unter schiedlich</span></p></li><li><p><span>Traits drücken sich aber nicht zwingend in jeder Situation aus (Situation erklärt v.a. Variabilität)</span></p></li></ul><p></p>
27
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Klassische Theorien Gordon Allport: Erläutere die Kritikpunkte zu Gordons Allport Ansätze

Kritikpunkte:

  1. Relativ limitierte empirische Forschung

  2. Idiographisches Vorgehen: kritisiert von manchen als unwissenschaftlich


28
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Klassische Theorien Raymond B.: Was war sein Ziel?

Ziel:

  • Identifikation der "basic elements" der Persönlichkeit


29
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Klassische Theorien Raymond B.: Wie betrachtete er Traits?

  • Traits als "mental structures"


30
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Klassische Theorien Raymond B.: Was postulierte er in seiner hierarchischen Struktur

Hierarchische Struktur nach Raymond B.

Unterscheidung zwischen:

  • Surface Traits

  • Source Traits


31
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Klassische Theorien Raymond B.: Hierarchische Struktur: Was sind Surface Traits?

Surface Traits:

  • Auf Oberfläche liegende, beobachtbare Verhaltenstendenzen


32
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Klassische Theorien Raymond B.: Hierarchische Struktur: Wo sind Surface Traits?

Source Traits:

  • Verborgen hinter untereinander korrelierenden Surface Traits


33
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Klassische Theorien Raymond B.: Hierarchische Struktur: Wie sind Surface Traits zu finden?

  • Nur über Faktorenanalyse zu finden (Verfahren zu Extraktion von Dimensionen aus korrelierten Variablen)


34
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Klassische Theorien Raymond B.: Hierarchische Struktur: In welchen Kategorien unterteilt Catell die Source Traits?

Source Traits in 3 Kategorien unterteilbar:

1. Ability Traits: Fähigkeiten & Fertigkeiten (z.B. Intelligenz)

2. Temperament Traits: emotionale Aspekte (z.B. Impulsivität)

3. Dynamic Traits: motivationale Aspekte

35
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Klassische Theorien Raymond B. Cattell: Erläutere das Vorgehen von Catell zur Identifikation von Source Traits

Vorgehen:

  • Faktoranalytische Studien zur Identifikation Source Traits
    => sammelte Daten zu Surface Traits aus vers. Datenquellen: L-Daten, Q-Daten, T-Daten


36
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Klassische Theorien Raymond B. Cattell: Erläutere welche Source Traits er mit der Faktoranalyse identifizierte

  • Mit eigenen Faktoranalysen hat er 16 grundlegende Source Traits identifiziert (aber leichte Unterschiede zw. Datenquellen)


<ul><li><p><span>Mit eigenen Faktoranalysen hat er 16 grundlegende Source Traits identifiziert (aber leichte Unterschiede zw. Datenquellen)</span></p></li></ul><p></p>
37
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Klassische Theorien Raymond B. Cattell: Was sind aus den 16 Primärfaktoren bildbar?

  • Aus den 16 Primärfaktoren sind fünf globale Sekundärfaktoren bildbar


38
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Klassische Theorien Raymond B. Cattell: Erläutere die positiven Aspekten von Catells Arbeit

Würdigung von Cattells Arbeit:

  1. Immense Breite (Messverfahren & auch zu Intelligenz) & Menge an wissenschaftlichen Beiträgen zur Persönlichkeitspsychologie

  2. Grundlage für spätere Trait-Theorien

  3. Frühe Taxonomie grundlegendster Elemente der Persönlichkeit


39
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Klassische Theorien Raymond B. Cattell: Erläutere die Kritikpunkte von Catells Arbeit

Kritikpunkte

  1. grosse Anzahl Trait-Faktoren eher impraktikabel (Parsimonie)

  2. Vernachlässigung von theoretischen Überlegungen zugunsten von Faktorenanalyse


40
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Klassische Theorien Hans J. Eysenck: Was verwendet Hans J. Eysenck um zu seiner Trait-Taxonomie zu gelangen?

  • Verwendete Faktorenanalysen, um zu seiner Trait Taxonomie zu gelangen


41
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Klassische Theorien Hans J. Eysenck: Erläutere Hans J. Eysenck Annahme

Annahme:

  • Grundlegende Traits in hohem Masse erblich & haben bio. Grundlage
    => Trait-Taxonomie am stärksten in Biologie verwurzelt


42
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Klassische Theorien Hans J. Eysenck: Was Hans J. Eysenck postuliert

  • PEN-Modell


43
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Klassische Theorien Hans J. Eysenck: Erläutere das PEN-Modell

PEN-Modell:

Taxonomie mit drei grund legenden Traits ("superfactors"):

  • Psychotizismus (kam später dazu)

  • Extraversion

  • Neurotizismus

=> daher auch PEN-Modell

44
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Klassische Theorien Hans J. Eysenck: Hierarchische Struktur: Erläutere die Hierarchische Struktur nach Hans J. Eysenck

Hierarchische Struktur nach Hans J. Eysenck:

  1. grundlegendste Traits auf oberster

  2. engere Traits auf tieferer Ebene


45
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Klassische Theorien Hans J. Eysenck: Hierarchische Struktur: Neurotizismus

Neurotizismus (vs. Emotionale Stabilität)

  • u.a. ängstlich, depressiv, Schuld gefühle, tiefer Selbstwert, irrational, schüchtern, launisch


<p><span style="background-color: rgb(204, 193, 217);"><strong>Neurotizismus </strong>(vs. Emotionale Stabilität)</span></p><ul><li><p><span>u.a. ängstlich, depressiv, Schuld gefühle, tiefer Selbstwert, irrational, schüchtern, launisch</span></p></li></ul><p></p>
46
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Klassische Theorien Hans J. Eysenck: Hierarchische Struktur: Extraversion

Extraversion (vs. Introversion)

  • u.a. gesellig, lebendig, aktiv, durch setzungsfähig, übermütig, dominant 


<p><span style="background-color: rgb(204, 193, 217);"><strong>Extraversion</strong> (vs. Introversion)</span></p><ul><li><p><span>u.a. gesellig, lebendig, aktiv, durch setzungsfähig, übermütig, dominant&nbsp;</span></p></li></ul><p></p>
47
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Klassische Theorien Hans J. Eysenck: Hierarchische Struktur: Psychotizismus

Psychotizismus (vs. Impulskontrolle)

  • u.a. aggressiv, kalt, egozentrisch, impulsiv, antisozial, kreativ, kompromisslos


<p><span style="background-color: rgb(204, 193, 217);"><strong>Psychotizismus</strong> (vs. Impulskontrolle)</span></p><ul><li><p><span>u.a. aggressiv, kalt, egozentrisch, impulsiv, antisozial, kreativ, kompromisslos</span></p></li></ul><p></p>
48
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Klassische Theorien Raymond B. Cattell: Erläutere die positiven Aspekten von Eysencks Arbeit

Würdigung von Eysencks Arbeit:

  1. Zwei seiner drei Traits noch heute in Big Five enthalten

  2. Berücksichtigung biologischer Grundlage der Traits
    =>inspirierte Forschung nach bio. Grundlagen von Traits zu suchen


49
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Klassische Theorien Raymond B. Cattell: Erläutere die Kritikpunkte von Catells Arbeit

Kritikpunkte

  1. Seine biologischen Kriterien zur Bestimmung grundlegender Traits (hohe Erblichkeit, psychophysiologische Grundlage) nicht streng genug
    => Viele weitere Traits, die diese biologischen Kriterien erfüllen

  2. PEN-Modell fehlen einige grundlegende Traits

  3. Spezifische Kritik an seinen physio. Erklärungen der Traits (P, E & N)


50
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein hoher Wert im Neurotizismus?

Neurotizismus (vs. Emotionale Stabilität)

Hoch:

  • Ängstlich

  • depressiv

  • sozial befangen

  • Verletzlich


51
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein tiefer Wert im Neurotizismus?

Neurotizismus (vs. Emotionale Stabilität)

Tief:

  • Ruhig

  • Entspannt

  • Stabil


52
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein hoher Wert in Extraversion?

Extraversion (vs. Introversion)

Hoch:

  • Gesprächig

  • Durchsetzungsfähig

  • Aktiv


53
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein tiefer Wert in Extraversion?

Extraversion (vs. Introversion)

Tief:

  • Konventionell

  • Konform

  • Konservativ


54
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein hoher Wert in Verträglichkeit?

Verträglichkeit (vs. Antagonismus)

Hoch:

  • Warm

  • Freundlich

  • Mitfühlend


55
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein tiefer Wert in Verträglichkeit?

Verträglichkeit (vs. Antagonismus)

Tief:

  • Herzlos

  • Misstrauisch

  • Gemein


56
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein hoher Wert in Gewissenhaftigkeit?

Gewissenhaftigkeit

Hoch:

  • Organisiert

  • Fleissig

  • Pingelig


57
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein hoher Wert in Gewissenhaftigkeit?

Gewissenhaftigkeit

Tief:

  • Fahrlässig

  • Unordentlich

  • Willensschwach


58
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein hoher Wert in Offenheit für Erfahrungen?

Offenheit für Erfahrungen

Hoch:

  • Kreativ

  • Originell

  • Intellektuell


59
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Definitionen: Wie äussert sich ein tiefer Wert in Offenheit für Erfahrungen?

Offenheit für Erfahrungen

Tief:

  • Konventionell

  • Konform

  • Konservativ


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Beispiel Faktorenanalyse: Entwicklung eines Kurzfragebogens zu den Big Five

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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Messinstrumente: Erläutere welche Formate es zur Erfassung der Big Five gibt

Es gibt Drei Formate:

  • Adjektiv-basierte Instrumente

  • Aussagen-basierte Instrumente

  • Prototyp-basierte Instrumente


62
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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Messinstrumente: Erläutere Adjektiv-basierte Instrumente zur Erfassung der Big Five

Adjektiv-basierte Instrumente:

TDA(trait-descriptive adjectives) nach Goldberg (1992):

  • 100 unipolare Adjeitve die man raten muss (also wie stark sie auf einem zutreffen)

TDA nach Saucier (1994):

  • auf 40 gekürzte Version von Goldberg


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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Messinstrumente: Erläutere den Vorteil von Adjektiv-basierte Instrumente

Vorteil:

  • Schnell beantwortbar


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Fünf-Faktoren-Modell: "Big Five" Messinstrumente: Erläutere den Nachteil von Adjektiv-basierte Instrumente

Nachteil:

  • Nicht situationsspezifisch