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Eine Sammlung von Vokabel-Lernkarten zum Dreißigjährigen Krieg (1618–1648), seinen religiösen und politischen Ursachen, Bündnissen sowie seinen Auswirkungen.
Reformation
Kirchliche Erneuerungsbewegung, die die Christen in Katholiken und Protestanten spaltete.
Augsburger Religionsfrieden
Vertrag, in dem festgelegt wurde, dass der jeweilige Herrscher eines Landes bestimmt, welche Religion die dort lebenden Untertanen haben dürfen.
Gegenreformation
Erneuerungsbewegung der katholischen Kirche mit dem Ziel, sich selbst zu stärken und durch die Reformation verlorenen Einfluss zurückzuholen.
Verteidigungsbündnis (Lutheraner & Calvinisten)
Bündnis zwischen Lutheranern und Calvinisten aus Angst vor den Katholiken, mit der Vereinbarung, sich bei einem Angriff gegenseitig zu helfen.
Protestantische Union
Bündnis der Protestanten im Vorfeld des Krieges, welches mit England und Holland verbündet war.
Katholische Liga
Bündnis der Katholiken, welches mit dem Kaiser und dem Papst verbündet war.
Prager Fenstersturz
Ereignis, bei dem protestantische Adelige die Gesandten des katholischen Kaisers vorsätzlich aus einem Fenster der Prager Burg warfen, was den Dreißigjährigen Krieg auslöste.
„Der Krieg ernährt den Krieg“
Regel, nach der sich Söldnerheere vor Ort selbst versorgten, indem sie Städte und Dörfer plünderten, Eigentum raubten und sich bei Familien einquartierten.
Söldnerheere
Gekaufte Soldaten, die im Dreißigjährigen Krieg eingesetzt wurden und sich vor Ort durch Plünderung und Gewalt versorgten.
Demografische Folgen des Krieges
Durch Seuchen und Krankheiten verstarb etwa jeder 3. Bewohner des Reiches; es dauerte fast 100 Jahre, um die Folgen zu überwinden.
Friedensverhandlungen (1648)
4 Jahre lang andauernde Verhandlungen zum Friedensschluss, an denen deutsche Fürsten, Reichsstädte sowie ausländische Mächte wie Frankreich und Schweden beteiligt waren.
Reichstag
Versammlung aller Fürsten, Ritter und Reichsstädte, die durch den Friedensschluss gegenüber dem Kaiser gestärkt wurde.