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Erläutere die Traditionelle Sichtweise der Metakognition bei jungen Kindern?
Junge Kinder verfügen über keine Metakognition
Kinder haben zu viel Wunschdenken
Kinder haben zu wenig deklaratives metakognitives Wissen
Aber:
Es gibt im Alltag Hinweise auf das Erleben von Unsicherheit, von Fehlererkennung etc.
Metakognition bei jungen Kindern: Heutige Sichtweise: Welche metakognitive Kompetenzen sind im Alter von 18 Monaten zu beobachten?
18 Monate alte Säuglinge zeigen im EEG eine sog. Error- related negativity nach einem Fehler
Metakognition bei jungen Kindern: Heutige Sichtweise: Was ist Error- related Negativity
Error- related Negativity:
Hier geht es darum, dass zu einem neuronalen Signal kommt wenn ein Fehler auftritt
Metakognition bei jungen Kindern: Heutige Sichtweise: Welche metakognitive Kompetenzen sind ab 20 Monaten zu beobachten
Ab 20 Monaten fragen Kinder bei unklaren Aufforderungen oder bei einem Versteckspiel („ask-for-help“-Paradigmen) nach oder zögern
Metakognition bei jungen Kindern: Heutige Sichtweise: Welche metakognitive Kompetenzen sind ab 30 Monaten zu beobachten
Ab 30 Monaten bitten Kinder um einen Hinweis, häufiger nach einer falschen als nach einer richtigen Antwort
Metakognition bei jungen Kindern: Heutige Sichtweise: Welche metakognitive Kompetenzen sind bei 3-5 Jährigen zu beobachten?
Informationsweitergabe an Dritte: Wenn Kinder unsicher sind geben sie vermehrt die Information nicht an die Drittperson weiter
Opt-out paradigma
Metakognition bei jungen Kindern: Heutige Sichtweise: Welche metakognitive Kompetenzen sind ab 4 Jahren zu beobachten?
Ab 4 Jahren entwickelt sich diese Monotoringfähigkeit
Also mit vier Jahren entwickelt sich die Fähigkeit zwischen sicher richtig und unsicher zu unterscheiden
