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Karteikarten zu Verfahren der Kunststoffverarbeitung (Extrusion, Blasformen, Kalandrieren, Schweissen), Duroplasten und deren Verarbeitung sowie Umwelteigenschaften.
Extruder
Eine Maschine, die Kunststoffgranulat schmilzt und die Masse durch eine Formöffnung presst, sodass lange Produkte mit gleichem Querschnitt entstehen.
Extrusion (Anwendungsbereiche)
Verfahren zur Herstellung von Produkten wie Rohren, Schläuchen, Profilen und Kunststofffolien.
Blasformen
Ein Verfahren, bei dem ein erwärmter Kunststoffschlauch in eine Form eingebracht und durch Druckluft an die Formwand geblasen wird, wo er abkühlt und seine Form erhält.
Blasform-Erzeugnisse
Hohle Kunststoffkörper, wie zum Beispiel Flaschen, Kanister und andere Hohlkörper.
Kalandrieren
Ein Verfahren, bei dem Kunststoff durch den Spalt zwischen mehreren Walzen geführt und dabei zu Folien oder Platten geformt wird.
Kalandrierfähige Kunststoffe
Kunststoffe wie beispielsweise PVC, PE und PS.
Schmelzschweissbare Kunststoffe
Thermoplaste (z. B. PE, PP und PVC), da sie beim Erwärmen weich werden bzw. schmelzen und beim Abkühlen wieder fest werden.
Heissluft- vs. Widerstandsschweissen
Beim Heissluftschweissen erwärmt ein heisser Luftstrom die Fügestelle; beim Widerstandsschweissen erwärmt ein elektrisch beheiztes Heizelement die Kunststoffteile.
Kunststoff-Schweissverfahren
Verfahren wie Heissluft-, Reib-, Heizelement-, Heizkeil-, Wärmeimpuls-, Hochfrequenz-, Laser- und Ultraschallschweissen.
Duroplaste (Entstehung)
Entstehen durch das Mischen eines Harzes mit einem Härter, wobei eine chemische Vernetzung den Kunststoff hart und formstabil macht.
Kalt härtendes Harz
Ein Harz, das bereits bei Raumtemperatur aushärtet, nachdem Harz und Härter gemischt wurden.
Epoxidharze
Kunststoffe mit hoher Festigkeit, guter Haftung, chemischer Beständigkeit, elektrischer Isolierfähigkeit und geringer Schrumpfung.
Giessen von Duroplasten
Verfahren, bei dem flüssiges Harz in eine Form gegossen wird und dort aushärtet; angewendet für Modelle, Einzelteile und den Verguss von Elektronik.
Laminieren
Verfahren, bei dem Verstärkungsfasern schichtweise eingelegt und mit Harz getränkt werden, sodass das Harz die Fasern verbindet und die Fasern das Bauteil verstärken.
Faserwickeln
Verfahren, bei dem harzgetränkte Endlosfasern um einen Kern gewickelt werden; geeignet für Rohre, Gasflaschen und andere hohle, rotationssymmetrische Körper.
Warm härtende Harze
Harze, die bei erhöhter Temperatur aushärten und dadurch oft bessere mechanische, thermische und chemische Eigenschaften erreichen.
Pressen von Duroplasten
Verfahren, bei dem Harz mit Füll- oder Verstärkungsstoffen in eine beheizte Form gegeben und unter Druck ausgehärtet wird.
Spritzgiessen von Duroplasten
Verfahren, bei dem fliessfähiges Harz in eine beheizte Form gespritzt wird und dort aushärtet; gut geeignet für die Serienproduktion.
Umweltbelastung durch Kunststoffe
Belastung, die dadurch entsteht, dass viele Kunststoffe aus Erdöl hergestellt werden und sich in der Natur nur sehr langsam abbauen.
Wieder einschmelzbare Kunststoffe
Thermoplaste, da sie sich erneut erwärmen und verarbeiten lassen; vernetzte Duroplaste und Elastomere lassen sich nicht einfach einschmelzen.