Anatomie, Physiologie und Pflege der Ernährung und Verdauung

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Vokabel-Lernkarten zu den Grundlagen der Anatomie und Physiologie der Verdauung, den biochemischen Verdauungsschritten (Kohlenhydrate, Proteine, Fette) sowie zur pflegerischen Ernährungslehre.

Last updated 1:32 PM on 10/11/26
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<p>Innere Atmung</p>

Innere Atmung

Zellulärer Stoffwechselprozess, bei dem jede Zelle Glukose und Sauerstoff zur Energiegewinnung nutzt (Zucker+Sauerstoff→Wasser+Kohlenstoffdioxid+Energie\text{Zucker} + \text{Sauerstoff} \rightarrow \text{Wasser} + \text{Kohlenstoffdioxid} + \text{Energie}).

2
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Enterale Ernährung

Nahrungs- bzw. Nährstoffaufnahme über den Verdauungstrakt, wozu neben dem oralen Weg auch transorale und transnasale Sonden sowie PEG und PEJ zählen.

3
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Parenterale Ernährung

Aufnahme und Zufuhr von Nährstoffen unter vollständiger Umgehung des Magen-Darm-Trakts.

4
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Chymus

Der im Magen unter Einwirkung von Magensaft vorverdaute, saure Speisebrei, der portionsweise an den Dünndarm weitergeleitet wird.

5
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Magensäure

Von den Belegzellen des Magens produzierte Salzsäure mit einem stark sauren pH-Wert von 1 bis 21\text{ bis }2, die Krankheitserreger abtötet und Nahrungsproteine denaturiert.

6
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Nebenzellen (Magen)

Zellen der Magenschleimhaut, die eine schützende Schleimschicht gegen die zersetzende Magensäure produzieren.

7
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Belegzellen (Magen)

Drüsenzellen des Magens, welche die Salzsäure zur Nahrungszersetzung sowie den Intrinsic-Faktor zur Resorption von Vitamin B12B_{12} sezernieren.

8
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Intrinsic-Faktor

Ein von den Belegzellen der Magenschleimhaut hergestelltes Glykoprotein, das für die Aufnahme von Vitamin B12B_{12} im Dünndarm zwingend notwendig ist.

9
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Pylorus (Magenpförtner)

Der ringförmige Schließmuskel am Magenausgang, der den Übergang des Chymus in das Duodenum (Zwölffingerdarm) reguliert.

10
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Duodenum (Zwölffingerdarm)

Erster Abschnitt des Dünndarms, in dem die Ausführungsgänge von Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse (Pankreas) mit ihren enzymreichen Verdauungssäften enden.

11
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Jejunum und Ileum

Der zweite und dritte Abschnitt des Dünndarms, die über eine extrem große Schleimhautoberfläche verfügen und der Hauptort der Nährstoffaufnahme ins Blut sind.

12
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Bauhin'sche Klappe

Funktioneller Schleimhautverschluss an der Verbindung zwischen Ileum und Colon, der den Rückfluss von Darminhalt und das Vordringen der physiologischen Dickdarmflora ins Ileum verhindert.

13
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Colon (Dickdarm)

Darmabschnitt mit physiologischer Bakterienflora, der dem Speisebrei hauptsächlich Wasser entzieht und den Stuhl produziert.

14
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Rektum mit Ampulle

Letzter Abschnitt des Dickdarms, der als Reservoir für den Stuhl vor der Ausscheidung dient und durch einen inneren (unwillkürlichen) sowie äußeren (willentlich steuerbaren) Schließmuskel verschlossen wird.

15
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Ösophagusengen

Die drei anatomischen Engstellen der Speiseröhre: die Ringknorpelenge, die Aortenenge und die Zwerchfellenge (Kardia).

16
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Bürstensaum

Dichter Mikrovillibesatz auf den Enterozyten der Dünndarmschleimhaut, dessen Enzyme Zweifachzucker in Einfachzucker und Oligopeptide in freie Aminosäuren spalten.

17
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Kohlenhydratverdauung

Prozess, bei dem Vielfachzucker (v. a. Stärke) im Dünndarm durch Pankreassaft-Enzyme zu Zweifachzuckern und durch Bürstensaum-Enzyme zu resorbierbaren Einfachzuckern (Glukose, Fruktose, Galaktose) abgebaut werden.

18
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Glykolyse

Der schrittweise biochemische Abbau von Glukose im Organismus zur Gewinnung zellulärer Energie.

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Proteinverdauung

Abbau von Nahrungseiweißen, der mit der Denaturierung durch Magensäure beginnt und im Dünndarm über Pankreas- und Bürstensaum-Enzyme bis zu einzelnen Aminosäuren führt.

20
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Fettverdauung

Mechanische Vorzerkleinerung im Mund und Magen, gefolgt von Emulgierung durch Gallensäuren im Dünndarm und enzymatischer Zerlegung durch den Pankreassaft.

21
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Chylomikronen

Lipoproteinpartikel in den Enterozyten des Dünndarms, in welche Spaltprodukte des Nahrungsfetts für den Transport ins Lymphsystem verpackt werden.

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Chylus

Die fetthaltige, milchig-weiße Lymphe, die nach der enteralen Resorption und Verpackung von Fetten im Lymphsystem entsteht.

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<p>Ernährungspyramide (Bundeszentrum für Ernährung)</p>

Ernährungspyramide (Bundeszentrum für Ernährung)

Grafisches Orientierungsmodell für eine gesundheitsfördernde Kost: breite Basis aus kalorienfreien Getränken, Obst, Gemüse und Getreide, gefolgt von Milchprodukten/Fleisch sowie einer sparsamen Spitze aus Fetten, Ölen und Süßigkeiten.