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87 Terms

1
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Was ist Moral?

Innere Einstellung darüber, was man als gut oder schlecht empfindet.

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Was ist Sitte?

Gesellschaftliche Verhaltensregel, deren Missachtung als unhöflich gilt.

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Was ist Recht?

Vom Staat erlassene und durchsetzbare Ordnung des Zusammenlebens.

4
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Was unterscheidet Recht von Moral und Sitte?

Recht ist staatlich durchsetzbar; Moral und Sitte grundsätzlich nicht.

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Wann liegt Privatrecht vor?

Wenn sich Private, Firmen oder Vereine grundsätzlich gleichgeordnet gegenüberstehen.

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Welche wichtigen Gesetze gehören zum Privatrecht?

ZGB und OR.

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Wann liegt öffentliches Recht vor?

Wenn der Staat hoheitlich bzw. übergeordnet gegenüber dem Bürger auftritt.

8
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Welche Gebiete gehören zum öffentlichen Recht?

Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Strafrecht und Verfahrensrecht.

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Welche wichtigen Gesetze bzw. Rechtsgebiete sollte ich zuordnen können?

OR und ZGB = Privatrecht; BV, StGB, Steuerrecht und Verfahrensrecht = öffentliches Recht; SchKG regelt Schuldbetreibung und Konkurs.

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Was ist geschriebenes Recht?

Recht, das in Verfassung, Gesetzen und Verordnungen festgehalten ist.

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Was ist Gewohnheitsrecht?

Ungeschriebenes Recht, das sich durch langjährige Übung als verbindliche Regel entwickelt hat.

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Was ist Richterrecht?

Recht, das ein Gericht bei einer Gesetzeslücke durch eigene Regelbildung schafft.

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Wie lautet die Rangordnung der Rechtsnormen?

Verfassung → Gesetz → Verordnung.

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Was ist die Aufgabe der Verfassung?

Sie enthält die grundlegenden Regeln und bildet das rechtliche Fundament des Staates.

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Was ist die Aufgabe eines Gesetzes?

Es konkretisiert die Verfassung.

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Was ist die Aufgabe einer Verordnung?

Sie enthält detaillierte Ausführungsbestimmungen zu einem Gesetz.

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Was gilt bei Bundesrecht und kantonalem Recht?

Bundesrecht geht kantonalem Recht vor.

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Wer entscheidet über Änderungen der Bundesverfassung?

Volk und Stände müssen zustimmen.

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Wer erlässt auf Bundesebene Gesetze?

Das Parlament, also Nationalrat und Ständerat.

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Wer erlässt auf Bundesebene Verordnungen?

Der Bundesrat.

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Was bedeutet Initiativrecht?

Bürgerinnen und Bürger können einen Volksentscheid über eine gewünschte Änderung oder Ergänzung der Bundesverfassung verlangen.

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Was kann eine Volksinitiative auf Bundesebene verlangen?

Eine Änderung oder Ergänzung der Bundesverfassung, nicht direkt ein neues Bundesgesetz.

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Wie viele Unterschriften braucht eine Volksinitiative und wie lange ist die Frist?

100'000 Unterschriften innerhalb von 18 Monaten.

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Was bedeutet Referendumsrecht?

Das Volk kann über einen Parlamentsentscheid im Nachhinein abstimmen.

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Wie viele Unterschriften braucht das fakultative Referendum und wie lange ist die Frist?

50'000 Unterschriften innerhalb von 100 Tagen.

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Was bedeutet absolut zwingendes Recht?

Von der gesetzlichen Regel darf nicht abgewichen werden, auch wenn beide Parteien einverstanden sind.

27
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Was bedeutet relativ zwingendes Recht?

Von der gesetzlichen Regel darf nur zugunsten der geschützten bzw. schwächeren Partei abgewichen werden.

28
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Was bedeutet dispositives Recht?

Die gesetzliche Regel gilt, wenn die Parteien nichts anderes vereinbart haben.

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Was sind Rechtsgrundsätze?

Allgemeine grundlegende Regeln, nach denen das Recht angewendet und beurteilt wird.

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Was bedeutet Treu und Glauben?

Man muss sich im Rechtsverkehr ehrlich und verlässlich verhalten.

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Was bedeutet Rechtsmissbrauch?

Ein Recht wird zweckwidrig oder missbräuchlich ausgeübt und erhält deshalb keinen Rechtsschutz.

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Was bedeutet guter Glaube?

Man weiss nicht und muss nicht wissen, dass ein rechtlicher Mangel besteht.

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Wann kann man sich nicht auf guten Glauben berufen?

Wenn man bei der gebotenen Aufmerksamkeit hätte erkennen müssen, dass etwas nicht stimmt.

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Was bedeutet Beweislast?

Wer aus einer behaupteten Tatsache Rechte ableitet, muss diese Tatsache grundsätzlich beweisen.

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Was bedeutet «in dubio pro reo»?

Im Zweifel für den Angeklagten: Kann die Schuld nicht genügend bewiesen werden, darf die Person nicht deswegen verurteilt werden.

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Wie lauten die vier Schritte der Rechtsanwendung?

  1. Sachverhalt feststellen → 2. gesetzliche Regel finden → 3. Tatbestandsmerkmale und deren Erfüllung prüfen → 4. Rechtsfolge ableiten.
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Wie finde ich bei der Vier-Schritt-Methode die gesetzliche Regel?

Entscheidendes Schlagwort aus dem Sachverhalt bestimmen und damit im Gesetz bzw. Register nach der passenden Regel suchen.

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Was ist Verfahrensrecht?

Der Teil des öffentlichen Rechts, der den Ablauf rechtlicher Verfahren regelt.

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Was ist ein Prozess?

Ein gerichtliches Verfahren zur Entscheidung eines Rechtsfalls.

40
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Was ist ein Urteil?

Die verbindliche Entscheidung eines Gerichts über einen Rechtsfall.

41
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Was bedeutet Instanzenzug?

Der geregelte Weg eines Rechtsfalls durch verschiedene Gerichtsinstanzen.

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Was bedeutet Gerichtsstand?

Er bestimmt, welches Gericht bzw. an welchem Ort ein Rechtsfall behandelt wird.

43
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Was ist die höchste richterliche Instanz der Schweiz?

Das Bundesgericht.

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Was ist ein Zivilprozess?

Gerichtliches Verfahren bei privatrechtlichen Streitigkeiten.

45
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Was ist ein Strafprozess?

Gerichtliches Verfahren wegen einer Straftat.

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Was ist ein Verwaltungsverfahren?

Verfahren bei einer Auseinandersetzung des öffentlichen Rechts zwischen Bürger und Staat bzw. Behörde.

47
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Wie läuft ein Zivilverfahren grundsätzlich ab?

Schlichtungsverfahren → Hauptverfahren/Klage → Berufung → Beschwerde ans Bundesgericht → gegebenenfalls Vollstreckung.

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Wie läuft ein Strafverfahren grundsätzlich ab?

Polizei und Ermittlungen → Staatsanwaltschaft → Gerichtsurteil → Berufung → Beschwerde ans Bundesgericht → Strafvollzug.

49
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Wie läuft ein Verwaltungsverfahren grundsätzlich ab?

Verfügung → Einsprache → Beschwerde ans Verwaltungsgericht → Beschwerde ans Bundesgericht.

50
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Was sind Freiheitsrechte?

Rechte des Einzelnen zum Schutz seiner Freiheitssphäre vor Eingriffen des Staates.

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Gegen wen schützen Freiheitsrechte grundsätzlich?

Gegen Eingriffe des Staates und seiner Organe.

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Welche vier Voraussetzungen gelten für die Einschränkung eines Grundrechts nach Art. 36 BV?

Gesetzliche Grundlage → öffentliches Interesse oder Schutz von Grundrechten Dritter → Verhältnismässigkeit → Kerngehalt bleibt geschützt.

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Was bedeutet Verhältnismässigkeit bei einem Grundrechtseingriff?

Der Eingriff darf nicht weiter gehen als nötig; insbesondere ist zu prüfen, ob eine mildere Massnahme möglich wäre.

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Müssen die Voraussetzungen von Art. 36 BV grundsätzlich alle erfüllt sein?

Ja, sie müssen grundsätzlich kumulativ erfüllt sein.

55
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Was bedeutet Rechtsfähigkeit?

Fähigkeit, Rechte und Pflichten zu haben.

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Wer ist rechtsfähig?

Jeder Mensch.

57
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Was bedeutet Urteilsfähigkeit?

Fähigkeit, die Folgen des eigenen Handelns zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten.

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Wann ist eine Person volljährig?

Mit vollendetem 18. Lebensjahr.

59
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Wann ist eine Person grundsätzlich handlungsfähig?

Wenn sie volljährig und urteilsfähig ist.

60
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Was bedeutet beschränkt handlungsunfähig?

Eine Person ist urteilsfähig, aber nicht voll handlungsfähig, z. B. weil sie minderjährig ist.

61
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Kann ein urteilsfähiger Minderjähriger aus unerlaubter Handlung haften?

Ja, trotz Minderjährigkeit kann er schadenersatzpflichtig werden.

62
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Was ist Eigentum?

Rechtliche Verfügungsmacht über eine Sache; der Eigentümer darf grundsätzlich über sie verfügen.

63
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Was ist Besitz?

Die tatsächliche bzw. momentane Gewalt über eine Sache.

64
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Was ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz?

Eigentum = die Sache gehört mir rechtlich; Besitz = ich habe die tatsächliche Gewalt über die Sache.

65
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Was ist Fahrniseigentum?

Eigentum an beweglichen Sachen, z. B. einem Handy oder Auto.

66
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Was ist Grundeigentum?

Eigentum an unbeweglichen Sachen, insbesondere Grundstücken und Liegenschaften.

67
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Was ist ein absolutes Recht?

Ein Recht, das gegenüber allen Personen wirkt, z. B. Eigentum.

68
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Was ist ein relatives Recht?

Ein Recht, das nur gegenüber einer bestimmten Person bzw. bestimmten Personen wirkt, z. B. eine Forderung aus einem Vertrag.

69
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Was ist eine Obligation?

Eine rechtliche Verpflichtung zwischen Gläubiger und Schuldner.

70
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Wer ist der Gläubiger?

Die Person, die eine Leistung fordern kann.

71
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Wer ist der Schuldner?

Die Person, die eine Leistung erbringen muss.

72
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Was ist eine Forderung?

Das Recht des Gläubigers, vom Schuldner eine bestimmte Leistung zu verlangen.

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Welche drei Gründe lassen eine Obligation entstehen?

Vertrag, unerlaubte Handlung und ungerechtfertigte Bereicherung.

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Woran erkennt man eine Obligation durch Vertrag?

Die Verpflichtung entsteht durch den übereinstimmenden Willen der Parteien.

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Woran erkennt man eine Obligation durch unerlaubte Handlung?

Jemand verursacht einem anderen widerrechtlich einen Schaden und kann dadurch schadenersatzpflichtig werden.

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Woran erkennt man eine ungerechtfertigte Bereicherung?

Jemand erhält ohne Rechtsgrund einen Vermögensvorteil aus dem Vermögen einer anderen Person.

77
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Welche vier Tatbestandsmerkmale braucht die Verschuldenshaftung?

Schaden → Widerrechtlichkeit → adäquater Kausalzusammenhang → Verschulden.

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Was bedeutet Schaden?

Eine unfreiwillige Vermögensverminderung, z. B. Heilungs-, Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten oder Verdienstausfall.

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Was bedeutet Widerrechtlichkeit?

Ein geschütztes absolutes Recht wird ohne Rechtfertigungsgrund verletzt.

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Was bedeutet adäquater Kausalzusammenhang?

Die Handlung ist nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet, den Schaden zu verursachen.

81
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Was bedeutet Verschulden?

Die Person hat absichtlich oder fahrlässig gehandelt.

82
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Welche Tatbestandsmerkmale hat die ungerechtfertigte Bereicherung?

Bereicherung einer Person → Entreicherung einer anderen Person → fehlender Rechtsgrund.

83
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Welche Rechtsfolge hat eine ungerechtfertigte Bereicherung?

Die ungerechtfertigte Bereicherung muss zurückerstattet werden.

84
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Was ist Verschuldenshaftung?

Haftung wegen eines vorwerfbaren Verhaltens; Absicht oder Fahrlässigkeit ist erforderlich.

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Was ist Kausalhaftung?

Haftung ohne eigenes Verschulden, weil jemand für eine Sache, ein Tier oder fremdes Handeln verantwortlich ist.

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Was ist der Unterschied zwischen Verschuldenshaftung und Kausalhaftung?

Bei der Verschuldenshaftung braucht es eigenes Verschulden; bei der Kausalhaftung kann die Haftung auch ohne eigenes Verschulden entstehen.

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Welche Arten der Kausalhaftung wurden im Unterricht behandelt?

Geschäftsherrenhaftung, Tierhalterhaftung, Werkeigentümerhaftung und Haftung des F