2: AI Technology Foundations 1 (Discriminative AI Technology)

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Supervised/Unsupervised Machine Learning, Reinforcement Learning

20 Terms

1
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Was versteht man unter Machine Learning?

  • Sammelbegriff für Techniken, bei denen Computersysteme das Lernen von Mustern und Regelmäßigkeiten anhand von Beispieldaten automatisieren

  • Fähigkeit von Systemen, aus trainingsspezifischen Daten zu lernen, um den Prozess des Aufbaus analytischer Modelle zu automatisieren und damit verbundene Aufgaben zu lösen

  • Besteht aus:

    • Shallow machine learning:

      • klassiche Machine learning algorithms (ohne neuronale Netze)

        • können keine hierarchischen Strukturen lernen

      • AI neural networks (einfache neuronale Netze):

        • 1-2 Hidden Layers → nicht tief genug, um als Deep Learning zu gelten

    • Deep Learning: Neuronale Netzte mit vielen Schichten → lernen hierarchische Merkmalsrepräsentationen

=> Computer lernen ohne expliziert programmiert zu werden


<ul><li><p>Sammelbegriff für Techniken, bei denen <strong>Computersysteme</strong> das Lernen von <strong>Mustern und Regelmäßigkeiten</strong> anhand von Beispieldaten automatisieren</p></li><li><p>Fähigkeit von Systemen, aus trainingsspezifischen Daten zu lernen, um den Prozess des Aufbaus analytischer Modelle zu automatisieren und damit verbundene Aufgaben zu lösen</p></li><li><p>Besteht aus:</p><ul><li><p><strong>Shallow machine learning:</strong></p><ul><li><p><strong>klassiche Machine learning algorithms</strong> (<strong>ohne</strong> neuronale Netze)</p><ul><li><p>können keine hierarchischen Strukturen lernen</p></li></ul></li><li><p><strong>AI neural networks</strong> (<strong>einfache</strong> neuronale Netze)<strong>:</strong></p><ul><li><p>1-2 Hidden Layers → nicht tief genug, um als Deep Learning zu gelten</p></li></ul></li></ul></li><li><p><strong>Deep Learning:</strong> Neuronale Netzte mit vielen Schichten → lernen hierarchische Merkmalsrepräsentationen</p></li></ul></li></ul><p><strong>=&gt; Computer lernen ohne expliziert programmiert zu werden</strong></p><p></p>
2
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Wie funktioniert Machine Learning?

Ziel: Generalisierung der Erfahrung auf eine Weise, die es ermöglicht, die Leistung bei der Aufgabenbewältigung zu verbessern

  • nicht einfach Daten auswendig lernen, sondern aus den Daten allgemeine Regeln ableiten → Übertragen des aus Trainingsdaten Gelernten auf neue, unbekannte Daten

Gegeben:

  • Task T: Computersystem lernt aus Erfahrungen in Bezug auf eine bestimmte Klasse von Aufgaben (T) → Was soll das System tun?

    • z.B.: T = Erkennen, ob eine E-Mail Spam ist

  • Performance Measure P (Leistungsmaß): Computersystem lernt aus Erfahrungen in Bezug auf eine bestimmte Klasse von Aufgaben (T), wenn seine Leistung bei den Aufgaben in T, gemessen an P, sich durch Erfahrung E verbessert → Wie gut erfüllt das System die Aufgabe?

    • z.B.: P = Anteil korrekt klassifizierter E-Mails (Vor dem Lernen:75%; Nach dem Lernen: 95%)

  • (training) experience E: Computerprogramm lernt aus Erfahrungen (E) → Daten/Beobachtungen, aus denen das System lernt

    • z.B. Trainingsdaten, historische Messwerte, Nutzerinteraktionen

    • z.B. 100.000 E-Mails, die bereits als “Spam” oder “Nicht-Spam” klassifiziert wurden)


3
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Welche drei Arten von Machine Learning gibt es?

  1. Supervised Machine Learning

  2. Unsupervised Machine Learning

  3. Reinforcement Learning


=> Beschreiben die Art des Lernens (Lernparadigmen)


<ol><li><p>Supervised Machine Learning</p></li><li><p>Unsupervised Machine Learning</p></li><li><p>Reinforcement Learning</p></li></ol><p></p><p><strong>=&gt; Beschreiben die </strong><span style="color: red;"><strong>Art</strong></span><strong> des Lernens (Lernparadigmen)</strong></p><p></p>
4
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Erkläre das Supervised Machine Learning mit ihren Anwendungen.

  1. Supervised Machine Learning:

  • Ziel: Lernen einer allgemeinen Regel/Modell, das die Eingabe auf die Ausgabe abbildet

    • Modell versucht Zusammenhang zwischen Eingabevektor und Zielvektor zu lernen, um für neue Daten korrekte Vorhersagen treffen zu können

  • Algorithmus erhält Trainingsdaten (enthalten Features und Labels) zum lernen

    • Eingabedaten (Features): z.B. Alter, Einkommen, Wohnort

    • Zielwert (Label) → die richtige Antwort

  • Anwendungen: Klassifikation, Regression

=> richtige Lösung ist bereits bekannt, Lernen aus Lösungen


<ol><li><p><strong>Supervised Machine Learning:</strong></p></li></ol><ul><li><p><strong>Ziel: </strong>Lernen einer allgemeinen Regel/Modell, das die Eingabe auf die Ausgabe abbildet</p><ul><li><p>Modell versucht Zusammenhang zwischen Eingabevektor und Zielvektor zu lernen, um für neue Daten korrekte Vorhersagen treffen zu können</p></li></ul></li><li><p>Algorithmus erhält Trainingsdaten (enthalten Features und Labels) zum lernen</p><ul><li><p><strong>Eingabedaten (Features):</strong> z.B. Alter, Einkommen, Wohnort</p></li><li><p><strong>Zielwert (Label)</strong> → die richtige Antwort</p></li></ul></li></ul><ul><li><p><strong>Anwendungen:</strong> Klassifikation, Regression</p></li></ul><p><span style="color: red;"><strong>=&gt; richtige Lösung ist bereits bekannt, Lernen aus Lösungen</strong></span></p><p></p>
5
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Erkläre Klassifikation als Anwendung des Supervised Machine Learnings ink. Klassifikationsbewertung.

  • Methode erklärt ein dichotomes oder kategoriales Merkmal mit Hilfe verschiedener unabhängiger Variablen

    • Vorhersage hat eine feste Anzahl an Kategorien/Gruppen → Zu welcher Kategorie gehört ein Objekt? z.B. Spam/Nicht-Spam

      • Objekte werden anhand von ihren Merkmalen einer Klasse zugeordnet

    • Dichotome-Merkmale werden durch zwei gegensätzliche Werte beschrieben

      • z.B. “gut” und “schlecht”, “Ja” und “Nein”, “Spam” und “Nicht Spam”

    • Kategoriale Merkmale haben einen zählbaren Wertebereich

      • z.B. Menge der Primärfarben mit den Werten “rot”, “gelb” und “blau”, Feedback-Skalen wie “sehr glücklich”, “glücklich”, “unglücklich” → Merkmal kann nur bestimmte Kategorien annehmen

      • z.B. Wetter-Klassen: sonnig, bewölkt, regnerisch, schneereich

      • z.B. Köpper Climate Classifikation:

        • Eingabedaten: Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit

        • Ausgabe: Klimaklasse A,B,..,E (Tropisch, Trocken, Polar-Klima,…)


<ul><li><p>Methode erklärt ein dichotomes oder kategoriales Merkmal mit Hilfe verschiedener unabhängiger Variablen</p><ul><li><p>Vorhersage hat eine<strong> feste Anzahl</strong> an <strong>Kategorien/Gruppen →</strong> Zu welcher Kategorie gehört ein Objekt? z.B. Spam/Nicht-Spam</p><ul><li><p>Objekte werden anhand von ihren Merkmalen einer Klasse zugeordnet </p></li></ul></li><li><p><strong>Dichotome-Merkmale</strong> werden durch <strong>zwei</strong> gegensätzliche Werte beschrieben </p><ul><li><p>z.B. “gut” und “schlecht”, “Ja” und “Nein”, “Spam” und “Nicht Spam”</p></li></ul></li><li><p><strong>Kategoriale Merkmale</strong> haben einen <strong>zählbaren Wertebereich</strong></p><ul><li><p>z.B. Menge der Primärfarben mit den Werten “rot”, “gelb” und “blau”, Feedback-Skalen wie “sehr glücklich”, “glücklich”, “unglücklich” → Merkmal kann nur bestimmte Kategorien annehmen</p></li><li><p>z.B. Wetter-Klassen:  sonnig, bewölkt, regnerisch, schneereich</p></li><li><p>z.B. Köpper Climate Classifikation:</p><ul><li><p>Eingabedaten: Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit</p></li><li><p>Ausgabe: Klimaklasse A,B,..,E (Tropisch, Trocken, Polar-Klima,…)</p></li></ul></li></ul></li></ul></li></ul><p></p>
6
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Erkläre die Klassifikationsbewertung der Klassifikation.

Klassifikationsbewertung durch:

  • Messverzerrungen vermeiden durch Verwendung mehrerer Metriken gleichzeitig (Accuracy, Precision,…)

    • Accuracy (Genauigkeit) = korrekte Vorhersagen/alle Vorhersagen (Je höher Accuracy, desto besser die Klassifikation)

    • weitere KPIs:

      • Precision = TP/(TP+FP) → je höher, desto weniger Fehlalarm, weniger False Positive (z.B. wenig Nicht-Kranke werden falsch diagnostiziert)

      • Recall = TP/(TP+FN) → Je höher, desto weniger übersehene Fälle, weniger False Negatives (z.B. wenig Kranke werden übersehen)

      • F1-Score = TP/(FN+TP+FP) → Je höher, desto weniger übersehene Fälle (hoher Recall) und weniger Fehlalarm (hohes Precision)

  • Allgemeingültigkeit durch Kreuzvalidierung berücksichtigen

    • Ziel: Generalisierung auf neue Daten, um Overfitting (Auswendiglernen von Trainingsdaten) zu vermeiden

    • Kreuzvalidierung: mehrfaches Aufteilen der Daten in verschiedene Trainings- und Testmengen

  • Klassenungleichgewichte durch gewichtete Metrik berücksichtigen

    • Klassenungleichgewicht = Klassen treten nicht gleich häufig auf

    • Problem: Mehrheitsklasse dominiert Bewertung (z.B. 95% Accuracy, da alles als “normale Mail” kategorisiert wurde)

    • Lösung: seltene Klassen erhalten ein höheres Gewicht


<p><strong>Klassifikationsbewertung durch:</strong></p><ul><li><p><strong>Messverzerrungen </strong>vermeiden durch Verwendung mehrerer Metriken gleichzeitig (Accuracy, Precision,…)</p><ul><li><p><strong>Accuracy (Genauigkeit) </strong>= korrekte Vorhersagen/alle Vorhersagen (Je höher Accuracy, desto besser die Klassifikation)</p></li><li><p>weitere KPIs:</p><ul><li><p>Precision = TP/(TP+FP) → je höher, desto weniger Fehlalarm, weniger False Positive (z.B. wenig Nicht-Kranke werden falsch diagnostiziert)</p></li><li><p>Recall = TP/(TP+FN) → Je höher, desto weniger übersehene Fälle, weniger False Negatives (z.B. wenig Kranke werden übersehen)</p></li><li><p>F1-Score = TP/(FN+TP+FP) → Je höher, desto weniger übersehene Fälle (hoher Recall) und weniger Fehlalarm (hohes Precision)</p></li></ul></li></ul></li><li><p><strong>Allgemeingültigkeit</strong> durch Kreuzvalidierung berücksichtigen</p><ul><li><p>Ziel: Generalisierung auf neue Daten, um <strong>Overfitting </strong>(Auswendiglernen von Trainingsdaten) zu vermeiden</p></li><li><p>Kreuzvalidierung: mehrfaches Aufteilen der Daten in verschiedene Trainings- und Testmengen</p></li></ul></li><li><p><strong>Klassenungleichgewichte </strong>durch gewichtete Metrik berücksichtigen </p><ul><li><p>Klassenungleichgewicht = Klassen treten nicht gleich häufig auf</p></li><li><p>Problem: Mehrheitsklasse dominiert Bewertung (z.B. 95% Accuracy, da alles als “normale Mail” kategorisiert wurde)</p></li><li><p>Lösung: seltene Klassen erhalten ein höheres Gewicht </p></li></ul></li></ul><p></p>
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Erkläre Regression als Anwendung des Supervised Machine Learnings.

  • statistisches Verfahren zur Bestimmung der Beziehung zwischen einer abhängigen Variable und verschiedenen unabhängigen Variablen

    • unabhängige Variablen (Features): Einflussgrößen (z.B. Wohnfläche, Zimmeranzahl)

    • abhängige Variable (Target): Zielwert (z.B. Hauspreis)

  • Prognose als begründete Vorhersage eines zukünftigen Zustands basierend auf Messungen, Erfahrung oder Simulation

  • eine Vorhersage hat unbegrenzte Anzahl an numerischer Ergebnisse (kontinuierlicher Ergebnisraum) → Welchen Zahlenwert wird etwas wahrscheinlich haben? (z.B. Hauspreis)

  • Regressionsanalyse bestimmt eine funktionale Gleichung als die beste Annäherung, um die abhängige Variable aus den unabhängigen Variablen zu bestimmen

    • z.B. Global Surface Warming:

      • Eingabedaten: CO2-Konzentration, Sonneneinstrahlung, historische Temperaturdaten

      • Ausgabe: + 1,8°C → Vorhersage eines konkreten Temperaturwertes


<ul><li><p>statistisches Verfahren zur Bestimmung der <strong>Beziehung zwischen</strong> einer <strong>abhängigen Variable</strong> und verschiedenen <strong>unabhängigen Variablen</strong></p><ul><li><p><strong>unabhängige Variablen (Features): </strong>Einflussgrößen (z.B. Wohnfläche, Zimmeranzahl)</p></li><li><p>abhängige Variable (Target): Zielwert (z.B. Hauspreis)</p></li></ul></li><li><p>Prognose als begründete Vorhersage eines zukünftigen Zustands basierend auf Messungen, Erfahrung oder Simulation</p></li><li><p>eine<strong> Vorhersage</strong> hat <strong>unbegrenzte Anzahl </strong>an <strong>numerischer Ergebnisse</strong> (kontinuierlicher Ergebnisraum) → Welchen <strong>Zahlenwert</strong> wird etwas wahrscheinlich haben? (z.B. Hauspreis)</p></li><li><p>Regressionsanalyse bestimmt eine<strong> funktionale Gleichung</strong> als die beste Annäherung, um die abhängige Variable aus den unabhängigen Variablen zu bestimmen</p><ul><li><p>z.B. Global Surface Warming:</p><ul><li><p>Eingabedaten: CO2-Konzentration, Sonneneinstrahlung, historische Temperaturdaten</p></li><li><p>Ausgabe: + 1,8°C → Vorhersage eines konkreten Temperaturwertes</p></li></ul></li></ul></li></ul><p></p>
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Erkläre das Unsupervised Machine Learning mit ihren Anwendungen.

  • Algorithmus muss selbst die Strukturen in den Eingaben finden

    • Ziel: richtige Lösung aus gegebenen Daten erkennen (verborgene Muster erkennen) oder zur Unterstützung eines supervised Ansatzes beitragen (Extraktion relevanter Merkmalen (Features)

    • Anwendungen: Clustering, (Dimensinally Reduction)

→ Richtige Lösung ist nicht bekannt, Lernen aus Muster


<ul><li><p>Algorithmus muss selbst die <strong>Strukturen in den Eingaben finden</strong></p><ul><li><p><strong>Ziel:</strong> richtige Lösung aus gegebenen Daten erkennen (verborgene Muster erkennen) oder zur Unterstützung eines supervised Ansatzes beitragen (Extraktion relevanter Merkmalen (Features)</p></li><li><p><strong>Anwendungen: </strong>Clustering, (Dimensinally Reduction)</p></li></ul></li></ul><p><span style="color: red;"><strong>→ Richtige Lösung ist nicht bekannt, Lernen aus Muster</strong></span></p><p></p>
9
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Erkläre Clustering als Anwendung des Unsupervised Machine Learnings.

  • algorithmische Methode

  • erkennt Ähnlichkeiten zwischen Datenelementen (Objekte) und fasst diese zu Clustern zusammen (Mustererkennung)

  • Vorhersage hat eine variable Anzahl von Kategorien/Gruppen

    • Eingabevektor: z.B. Alter, Einkommen Kaufverhalten

    • Ausgabevektor: Gruppe A:junge Kunden, Gruppe B: Familien → Gruppe war vorher nicht bekannt

    • z.B. Wetter: Algorithmus bildet Cluster mit ähnlichen Datenpunkten aber sagt NICHT, was das Cluster bedeutet (menschliche Intepretation)

  • Bewertungskriterien für die Anzahl der Cluster


<ul><li><p>algorithmische Methode</p></li><li><p>erkennt Ähnlichkeiten zwischen Datenelementen (Objekte) und fasst diese zu Clustern zusammen (Mustererkennung)</p></li><li><p>Vorhersage hat eine <strong>variable Anzahl</strong> von Kategorien/Gruppen</p><ul><li><p>Eingabevektor: z.B. Alter, Einkommen Kaufverhalten</p></li><li><p>Ausgabevektor: Gruppe A:junge Kunden, Gruppe B: Familien → Gruppe war vorher nicht bekannt</p></li><li><p>z.B. Wetter: Algorithmus bildet Cluster mit ähnlichen Datenpunkten aber <strong>sagt NICHT, was das Cluster bedeutet</strong> (menschliche Intepretation)</p></li></ul></li><li><p>Bewertungskriterien für die Anzahl der Cluster</p></li></ul><p></p>
10
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Erkläre Dimensinality Reduction als Anwendung des Unsupervised Machine Learnings.

  • Ziel: Reduktion der Anzahl der Merkmale (Features/Dimensionen), ohne zu viele wichtige Informationen zu verlieren

    • Strukturen werde gesucht

  • Zweck: Reduzierung von Rechenkosten und Overfitting, Erleichtern der Visualisierung, Datenvorbverarbeitung für Machine Learning Anwendungen


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Erkläre Ensembles Learning als kombinatorischer Ansatz verschiedener Anwendung des Machine Learnings.

  • Ziel: Kombinieren verschiedener Modelle, um besseres Gesamtmodell/Vorhersagen zu erhalten

  • Zweck: Vorhersageleistung verbessern, Überanpassung (Overfitting) reduzieren, Robustheit der Vorhersagen über verschiedene Datensätze hinweg erhöhen (Modell bleibt auch bei neuen/veränderten Daten zuverlässig)

    • Ensenble durch Mittelwertbildung: z.B. Modell A: 40, Modell B: 42, Modell C:41 → (40 + 42 + 41)/3 = 41 = Vorhersage:41

      • häufig bei Regression (Ausreißer werden geschwächt)

    • Ensemble durch gewichtete Abstimmung: A: Regen, gewicht:0,2 , B: Regen, gewicht:0,2, C:Sonne, gewicht: 0,6 = Sonne = Vorhersage: Sonne

      • häufig bei Classification (Berücksichtigung, das unterschiedliche Modelle unterschiedlich gut sind)

  • Verfahren:

    • Bagging: z.B. Random Forest → Zusammenarbeit vieler Entscheidungsbäume

    • Boosting: neue Modelle konzentrieren sich auf die Fehler der vorherigen Modelle

    • Stacking: Mehrere Modelle erzeugen Vorhersagen, die dann von einem weiteren Modell kombiniert werden

  • werden oft für Supervised Learning benutzt (Klassifikation, Regression)


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Erkläre Reinforcement Learning als eine Art des Machine Learning.

  • Erkennung von Maßnahmen in einer bestimmten Situation, um eine Belohnung zu maximieren

  • Zielvektor muss durch ausprobieren herausgefunden werden

  • Abfolge von Zuständen (Zustand = z.B. aktuelle Stellung aller Figuren) und Aktionen sind gegeben

    • Agent = lernende System

    • Agent nutzt diese, um mit seiner Umgebung (z.B. Schachbrett) zu interagieren → Nach jeder Aktion erhält der Agent Feedback

      • z.B. Schachspielen: guter Zug → Belohnung, schlechter Zug → Bestrafung => Agent lernt schrittweise eine optimale Strategie


→ Lösung ist unbekannt, Lernen aus Belohnungen


<ul><li><p>Erkennung von Maßnahmen in einer bestimmten Situation, um eine <strong>Belohnung zu maximieren</strong></p></li><li><p>Zielvektor muss durch <strong>ausprobieren herausgefunden werden</strong></p></li><li><p><strong>Abfolge von Zuständen</strong> (Zustand = z.B. aktuelle Stellung aller Figuren) <strong>und Aktionen</strong> sind gegeben</p><ul><li><p>Agent = lernende System</p></li><li><p>Agent nutzt diese, um mit seiner Umgebung (z.B. Schachbrett) zu interagieren → Nach jeder Aktion erhält der Agent Feedback</p><ul><li><p>z.B. Schachspielen: guter Zug → Belohnung, schlechter Zug → Bestrafung =&gt; <strong>Agent lernt schrittweise eine optimale Strategie</strong></p></li></ul></li></ul></li></ul><p></p><p><strong>→ </strong><span style="color: red;"><strong>Lösung ist unbekannt, Lernen aus Belohnungen</strong></span></p><p></p>
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Was sind künstliche neuronale Netzwerke?

= Klasse von Rechenmethoden, die lose von der Funktionsweise des menschlichen Nervensystems inspiriert sind

  • sie können als gerichtete Graphen beschrieben werden

    • Knoten = künstliche Neuronen

      • Neuronen = übertragen die gewichteten Signale

      • Kanten = Verbindungen zwischen den Neuronen, besitzen Gewichte

      • sind in Schichten organisiert

        • Eingabeschicht

        • Ausgabeschicht

        • Verborgene Schichten → Verantwortlich für die nicht-lineare Abbildung zwischen Ein- und Ausgabe

      • Aktivierungsfunktion = bestimmt, wie das aggregierte Eingangssignal eines Neurons in ein Ausgangssignal umgewandelt wird

        • entscheidet über die Aktivierung des Neurons → wenn Gewicht des Eingangssignals stark genug ist, erzeugt Neuron ein entsprechendes Ausgangssignal verarbeitet


=> Nicht alles (z.B. Neuronen, Schichten) können gelernt werden → Sie müssen als Hyperparameter festgelegt werden


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<p>Erkläre die <strong>Struktur</strong> eines <strong>neuronalen Netzes</strong>.</p>

Erkläre die Struktur eines neuronalen Netzes.

  1. Eingabeschicht: Daten gehen in ein Neuron ein

  • Jedes Dateninput hat ein Gewicht, welches den Einfluss der Variable (Neuron) im Netz bestimmt

  • z.B. drei InputNeuronen: IN-1: Temperatur = 20; IN-2: Wind = 5; IN-3: Regen = 1)


Die drei Eingaben (Input Neuronen laufen jetzt in ein Neuron des Hidden layers:

  1. Transfer function: berechnet alle Signalgewichte der eingehenden Neuronen und summiert sie (net input)

  • z.B. 20×0,5; 5×0,3; 1×0,8 → net = Summe aller drei

  1. Threshold function: erhält das net input und fügt ein bias hinzu, damit das Neuron flexibler lernen kann

  2. Activation function: Nutzt das net output der transfer function sowie des threshold function → Entscheidet, was aus dem berechneten Wert werden soll

  • berechnet Output des Neurons und leitet es an das output layer



<ol><li><p><strong>Eingabeschicht: </strong>Daten gehen in ein Neuron ein</p></li></ol><ul><li><p>Jedes Dateninput hat ein Gewicht, welches den Einfluss der Variable (Neuron) im Netz bestimmt </p></li><li><p>z.B. drei InputNeuronen: IN-1: Temperatur = 20; IN-2: Wind = 5; IN-3: Regen = 1)</p></li></ul><p></p><p>Die drei Eingaben (Input Neuronen laufen jetzt in <strong>ein Neuron des Hidden layers:</strong></p><ol start="2"><li><p><strong>Transfer function: </strong>berechnet alle Signalgewichte der eingehenden Neuronen und summiert sie (net input) </p></li></ol><ul><li><p>z.B. 20×0,5; 5×0,3; 1×0,8 → net = Summe aller drei</p></li></ul><ol start="2"><li><p><strong>Threshold function:</strong> erhält das net input und fügt ein bias hinzu, damit das Neuron flexibler lernen kann </p></li><li><p><strong>Activation function:</strong> Nutzt das net output der transfer function sowie des threshold function → Entscheidet, was aus dem berechneten Wert werden soll</p></li></ol><ul><li><p>berechnet Output des Neurons und leitet es an das output layer </p></li></ul><p></p><p></p>
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Ordne Deep Learning in das Konzept der Künstlichen Neuronen ein.

  • Bestehen aus mehr als einen hidden layer

  • enthalten fortgeschrittene Neuronen im Gegensatz zu neuronalen Netzwerken

    • fortgeschrittene Operationen (z.B. Faltungen)

    • mehrere Aktivitäten in einem Neuron

  • können automatisiertes Feature-Lernen, d.h. erhalten Rohdaten und können automatisch eine Repräsentation entdecken, die für die jeweilige Lernaufgabe benötigt wird

    • Merkmalsrepräsentationen = die verschiedenen hidden layer lernen Merkmale unterschiedlicher Komplexität →

      • z.B. Hunde-Bilderkennung: Erster hidden layer lernt Kanten, Linien; zweiter Layer lernt Kreise, Konturen; dritter Layer lernt Augen, Ohren; spätestes Layer erkennt ganzen Hund


16
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Beschreibe den Unterschied zwischen White-Box und Black-Box Algorithmen.

White Box = von Menschen grundsätzlich interpretierbar

  • z.B. einige Shallow ML algorithms (flache ML)

Black Box = vom Menschen nicht nachvollziehbar

  • fortgeschrittene ML-Algorithmen (z.B. Deep Learning)


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Nenne verschiedene Arten von ML in Deep Learning.

  • Objekterkennung

    • z.B. Hund erkennen mittels supervised + deep Learning

    • Uber-System nutzt Personenerkennenung

  • Bildwiederherstellung (z.B. Bild schärfen)

  • Brettspiel spielen (z.B. Schach mittels Deep Learning + Reinforcement Learning)

  • Uber: Personenerkennung auf der Straße aus Distanz


→ Neuronale Netze sind sehr flexible und können verschiedene Architekturen erstellen, um unterschiedliche Problemarten zu lösen


18
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Beschreibe den Zusammenhang zwischen AI, ML-Algorithmen, Arten von ML (Lernparadigmen) und Klassen von AI Algorithmen.

AI: Oberbegriff für alle Systeme, die Aufgaben ausführen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern

ML-Algorithmen: klassische ML- Algorithmen, einfache AI neuronale Netzwerke, fortgeschrittene neuronale Netzwerke

Arten von ML = Lernart des verwendeten Algorithmuses

  • Supervised-ML: Klassifikation, Regression

  • Unsupervised-ML: Clustering, (Dimensional reduction)

  • Reinforcemt Learning


Klassen von AI-Algorithmen = Modellklassen/ML-Algorithmus, womit gelernt wird

  • Entscheidungsbäume, Random Forest, Support Vector Machine, Lineare Regression, einfache Neuronale Netzwerke, Deep Learning

  • z.B. Kann ein Entscheidungsbaum für Klassifikation (supervised) aber auch für Regression (supervised verwenden)


Komplexität der Klassen:

  • Shallow Learning: klassische ML-Algorithmen + einfache neuronale Netze

  • fortgeschrittene neuronale Netze (Deep Learning)


→ ML Algorithmen <=> Klassen von AI-Algorithmen <=> Modell/Algorithmus womit gelernt wird



19
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Wofür wird das Tool “Trenserflow Playground” verwendet?

= zur Visualisierung neuronaler Netze

  • Beobachtung von Neuronen, Hidden Layer, Gewichte, Trainingsfortschritt

  • Verständnis über: wie Netzwerke lernen, wie mehr Hidden Layers die Modelleistung beeinflussen, wie Aktivierungsfunktionen wirken


20
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Erkläre das Trade-Off zwischen Performance und Interpretierbarkeit von ML-Modellen.

Trade-Off:

  • Manche Modelle sind gut verständlich aber weniger leistungsfähig (z.B. Entscheidungsbaum) → White Box

  • Manche Modelle sind leistungsfähig aber schwer nachvollziehbar (z.B. Deep Learning) → Black Box


Praxis: Es gibt Fälle, in denen:

  • interpretierbare Modelle sehr gut funktionieren

  • Black-Box-Modelle keinen großen Vorteil bringen

→ Es gibt nicht nur mit Black-Box Modellen hohe Performance



Bezug zu Explainable AI: Kann man leistungsfähige Modelle nutzen und sie trotzdem verständlich machen?


<p><strong>Trade-Off:</strong></p><ul><li><p>Manche Modelle sind <strong>gut verständlich aber weniger leistungsfähig</strong> (z.B. Entscheidungsbaum) → White Box</p></li><li><p>Manche Modelle sind l<strong>eistungsfähig aber schwer nachvollziehbar</strong> (z.B. Deep Learning) → Black Box</p></li></ul><p></p><p><strong>Praxis: Es gibt Fälle, in denen:</strong></p><ul><li><p>interpretierbare Modelle sehr gut funktionieren</p></li><li><p>Black-Box-Modelle keinen großen Vorteil bringen</p></li></ul><p>→<span style="color: red;"><strong> Es gibt nicht nur mit Black-Box Modellen hohe Performance </strong></span></p><p></p><p></p><p><strong>Bezug zu Explainable AI:</strong> Kann man leistungsfähige Modelle nutzen und sie trotzdem verständlich machen?</p><p></p>