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Judentum
Davinstern

Hindu-Religionen
Om-Zeichen, erster Klang der Welt

Buddhismus
Dharma-Rad (Die Lehre) (8 Regeln, Nirvana, Wiederbelebung)

Taoismus (Tau=Weg)
Das Yin-Yang-Symbol, chinesisch Taijitu: Das weisse Yang steht für hell, hoch, hart, heiss, positiv, aktiv, bewegt, männlich. Das schwarze Yin symbolisiert dunkel, weich, feucht, kalt, negativ, passiv, ruhig, weiblich. Yin und Yang stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene duale Kräfte oder Prinzipien, die sich nicht bekämpfen, sondern ergänzen.

Christentum
Ichthys-Symbol = Fisch (griechisch)

Christentum
Christusmonogramm oder Chi-Rho = Griechisch für die ersten Buchstaben in «Christos»

Bahai-Religion/ Bahaitum
Der neunzackige Stern symbolisiert Vollkommenheit und Einheit, da 9 die höchste einstellige Zahl ist

Islam
Hilal (Mondsichel) und fünfzackiger Stern. Flaggen mit dem Symbol (z.B. Türkei) haben meistens den Islam als Staatsreligion

Konfuzianismus
Konfuzius (Philosoph), das Zeichen ist das Symbol für Wasser / Quelle des Lebens.

Shintoismus
Ein Torii ist ein traditionelles japanisches Tor, das den Übergang von der profanen in die spirituelle Welt symbolisiert. Es steht oft in der Natur vor Schreinen und ist eine beliebte Touristenattraktion. Beim Betreten klatscht man manchmal, um die Götter auf sich aufmerksam zu machen.

Sikhismus
Das Khanda-Emblem besteht aus vier Waffen: der Khanda (Schwert), dem Chakram (Wurfring) und zwei Kirpans (Säbeln). Der Sikhismus entstand aus dem Hinduismus in Indien und betont die Gleichheit von Frauen und Männern sowie den Dienst an der Gesellschaft. Das Symbol steht für Glaube, Gerechtigkeit und den Schutz anderer.

Jainismus
Das Symbol steht im Jainismus für Ahimsa (Gewaltlosigkeit). In der Handfläche befindet sich das Dharmachakra. Jainisten vermeiden es, Lebewesen zu verletzen, ernähren sich oft vegan und essen keine Wurzelgemüse wie Karotten oder Kartoffeln. Manche verzichten sogar auf Kleidung.
Perspektiven: Theologisch
Sie behandelt religiöse Fragen ausgehend von heiligen Schriften und Dogmen einer bestimmten religiösen Tradition. Sie basiert auf den Glaubenssätzen der jeweiligen Religion
Perspektiven: Religionswissenschaftlich
Sie ist unabhängig von dem Glaubensannahmen der religiösen Strömung, die sie beschreibt.
Relegere: Begriff
Lat. sich achtsam sammeln, Sorge tragen, sich einer Gottheit zuwenden und sie anbeten
Religare
Bedeutung: Lat. verbinden/ Verbindung zwischen Mensch und Gott.
Religionsverständnis: Nicht-christlich (jüdisches hinduistisches Verständnis)
Hinduismus: Dharma = Kosmisches Gesetz
Judentum: Dat. = Gesetz, Urteil, die göttlichen Vorschriften
Christlich
Vorhandensein einer Doktrin, Trennung zwischen Religion und Staat (seit der Neuzeit).
Polytheismus
Glaube an mehrere Gottheiten/ Vielgötterei
Monotheismus
Glaube an eine einzige Gottheit mit Ausschluss jeglicher andern göttlichen Form. → Judentum, Christentum, Islam
Systeme: Pantheismus
Glaube, bei dem das Göttliche und das Universum eins sind (identisch)
Schamanismus
Religiöse Praxis aus Zentralasien: Jedes Wesen besitzt eine unsichtbare Komponente (Seele). Die sichtbare und unsichtbare Welt interagieren miteinander (Ahnen/ Gottheiten/ Geister etc.)
Der Schamane kann Kontakt mit der unsichtbaren Welt aufnehmen, z.B. durch Rituale wie Trance, Hypnose, Tänze.
Systeme: Animismus
Umfasst eine grosse Vielfalt von Praktiken wie Weissagung, Hexerei, Ahnenkult.
Alle Wesen besitzen eine Lebenskraft/ Seele, welche auf das Leben der Menschen einwirken können. Die sichtbare und unsichtbare Welt sind miteinander verbunden.
Agnostizismus
Skeptische Haltung gegenüber dem Göttlichen (da man nicht feststellen kann, ob es existiert oder nicht).
Systeme: Atheismus
Früher: Zurückweisung einer bestimmten Religion.
Heute: Generelle Verneinung göttlicher Macht.
Theismus
Am Ursprung (Schöpfung der Welt) steht eine göttliche Macht, welche in die Welt eingreift. Die menschliche Vernunft kann gewisse göttliche Eigenschaften (z.B. ewig, mächtig) erfassen (Rousseau)
Deismus
Am Ursprung (Schöpfung der Welt) steht eine göttliche Macht, welche seither nicht mehr in die Welt eingreift. Sie ist dem Menschen nicht zugänglich. (Voltaire)
heiliges
Eigener, verbotener und unantastbarer Bereich. Ein Gegenstand wird durch ein Glaubenssystem heilig.
Bereiche 1: Transzendenz
Bereich, der einer ganz anderen Ordnung angehört und die Sinneswahrnehmung übersteigt.
Profanes: Bereiche
Nicht-heiliger Bereich/ das Säkulare oder Weltliche
Bereiche 2: Immanenz
Das einem Gegenstand Innewohnende, das sich nicht durch eine äussere Ursache erklären lässt.
Weltanschauung: Mythos
Gr. für “Erzählung/ Erzählungen, die keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit haben und zeitlos sind.
Weltanschauung: Ritus
Durch ihn werden Handlungen aus einem Mythos vergegenwärtigt (stetige Wiederholung).
→ Halloween
→ Opferfest
→ Ostern
8 Jh. v.d.Z
Kelten ziehen von Sibirien/ Mongolei gegen Westen
500 v.d.Z.
Letzte Auswanderungswellen nach Irland/ Wales/ England
400 v.d.Z.
Kelten plündern Rom aus
279 v.d.Z
Kelten ziehen nach Delphi, müssen wegen Schneestürmen aber wieder umkehren
100 v.d.Z.
Römer unter Julius Cäser schlagen die Gallier (Kelten Frankreichs
55 v.d.Z.
Römer schlagen Kelten vernichtend (IN Wales und England). Nur die Kelten Irlands bleiben verschont.

Epona
Pferdegöttin/ Fruchtbarkeitsgöttin

Cernunnos
Gott der Tiere/ der Natur (vgl. mit dem Gott Pan aus der griechischen Mythologie

Taranis
Gott des Wetters/ Donners (vgl. mit dem griech. Gott Zeus)
Goibniu
Gott der Schmiede (vgl. griech. Gott Hephaistos/ röm. Gott Vulcan
Ameton
Gott der Landwirtschaft
Agrona
Gott des Krieges
Keltische Religion und Rituale
Alles hatte eine religiöse Bedeutung in der Natur:
Höhlen, Gletscherspalten sowie andere Öffnungen in der Erde galten als Portale zur Unterwelt
Seen / Fliessgewässer galten als Heim der Geister, welche man mit Opfergabe ruhigstellen musste
Steinkreise: Orte der Opferungen / Gedenken an Tote
Wildschwein: Es war ein Symbol der Krieger und galt als Nahrungsreserve für die Gottheiten
Leben nach dem Tod
Tote wurden in Steingräber gelegt, sogenannte Dolmen
Man gab den Toten Waffen, Schmuck, Essen und Trinken und ein Boot für die Überfahrt in die andere Welt
Sie glaubten an eine Wiedergeburt
Was brachten die Kelten von ihren Raubzügen und Vergeltungsschlägen in ihre Dörfer zurück?
Sie brachten Waffen, Schmuck und anderes Kriegsgut mit als "Besitz der Gottheiten"
Sie brachten Menschenköpfe der Geschlagenen mit, weil sie glaubten, dass im Kopf das Zentrum der Macht liegt. Damit diese auf einen übergehen kann, musste man nach ihrem Glauben den Kopf mitnehmen, er wurde als Prestigeobjekt an die Türe gehängt
Funktion des Druiden und was ihn auszeichnete
Sie waren Priester, welche zwischen den Gottheiten und den Menschen vermittelt haben
Die Lehrzeit betrug 20 Jahre
Sie hielten das Volk zusammen wie ein Kitt
Sie galten als Lehrer, Richter, Schlichter, Weissager, Arzt
Glaubenslehre der Kelten nach der Übernahme des Christentums durch St. Patrick
Die keltische Lehre wurde zuerst mündlich weitergegeben und dann von christlichen Mönchen aufgeschrieben. Sie wurden zu Mythen erhoben.
Steine wurden zu Kreuzen umgewandelt, Quellen wurden zu heiligen Brunnen und Weiler wurden zu Klöstern umfunktioniert
Warum fühlten sich die irischen Kelten vom Christentum angezogen?
Sie glaubten bereits an einen heroischen Gott, der umgebracht wurde und auferstanden ist. Sie hatten deswegen keine Probleme, Jesus zu akzeptieren.
Die Druiden waren die ersten, welche sich vom Christentum überzeugen liessen, das Volk zog ohne Widerstand nach.