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Pre-Listening Activities
Um das Hörinteresse zu wecken &
Aktivierung von Vorwissen (Schema-Theorie)
Wortschatzvorentlastung
Erwartungsbildung
Motivationssteigerung
Beispiel:
Geräuschkulissen akzeptieren → Aktivierung & Antizipation
Didaktische Funktion:
→ Reduktion kognitiver Belastung (Cognitive Load Theory)
While-Listening
Funktion:
Globales und selektives Hörverstehen
Aufgaben mit klarer Steuerung
Beispiel:
True/False-Aufgaben
→ Fokus auf Informationsentnahme (top-down + bottom-up Verarbeitung)
Post-Listening
Funktion:
Vertiefung
Transfer
Sprachproduktion
Reflexion
Beispiel:
Textanalyse
→ Integration rezeptiver und produktiver Kompetenzen
Lesetypen
Skimming: Schnelles Lesen für Hauptaussagen → Globalverständnis
Scanning: gezielte Informationssuche → Detailorientierung
Extensive reading: reading for pleasure, emphasis on overall meaning → Fluency, Motivation
Intensive reading: reading a short text for detailed info and understanding → Accuracy, Sprachbewusstsein
Theoretischer Hintergrund:
Unterscheidung globaler vs. lokaler Verarbeitung
Verbindung zu Top-down und Bottom-up Prozessen
Top-Down vs. Bottom-Up Ansatz
Bottom-Up
Verarbeitung auf Buchstaben- und Wortebene
Beispiel: Verwechslung von b und d
→ Problem auf Graphem-Phonem-Ebene
Top-Down
Verarbeitung über Vorwissen & Textstruktur
Beispiel: Schwierigkeiten beim Erfassen der Textstruktur
→ Problem auf Diskursebene
Lexical Approach (Michael Lewis)
Zentrale Annahme:
Sprache besteht primär aus „chunks“, nicht isolierter Grammatik.
In line mit dem Ansatz:
✔ Raising awareness of collocations
✔ L1/L2-Vergleich zur Lexikarbeit
Nicht typisch:
✘ isolierte Lückentexte mit Grammatiktransformation
Theoretische Grundlage:
Corpus Linguistics
Formelhaftigkeit von Sprache
Revised Bloom’s Taxonomy (kognitive Progression)
Reihenfolge (leicht → komplex):
Remembering (Recalling information)
Understanding (Explaining ideas)
Analyzing (Breaking information into parts)
Evaluating (Justifying decisions)
Creating (Generating new ideas)
Klausurrelevanz:
→ Analyse des kognitiven Anspruchs von Aufgabenformaten
Genre Pedagogy – Teaching-Learning Cycle
Reihenfolge:
Building the field (Inhaltliches Vorwissen)
Modeling (Textanalyse eines Musters)
Joint construction (Gemeinsames Schreiben)
Independent construction (Eigenständige Produktion)
Theoretischer Hintergrund:
Systemic Functional Linguistics (Halliday)
Sprache als soziales Handeln
Kommunikative Kompetenz (Canale & Swain)
Bestandteile des Originalmodells:
Grammatical competence
Sociolinguistic competence
Discourse competence
Strategic competence
Wichtig:
→ Genre competence gehört NICHT zum ursprünglichen Modell
Kooperatives Lernen
Makromethoden (komplexe Arrangements):
Storyline
Simulation
Mikromethoden (strukturierte Interaktionsformen):
Think-Pair-Share
Three-Step-Interview
Placement activities
Positive Interdependence
Kernidee:
Lernende sind wechselseitig abhängig, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.
Richtig:
→ Lernende sind aufeinander angewiesen (nicht nur Aufgabenteilung + Reflexion)
Second Language Acquisition (SLA),
Zentrale Theorien & Autoren
Theorie | Autor | Kernaussage |
|---|---|---|
Comprehensible Input Hypothesis | Stephen Krashen | i+1 Input reicht für Erwerb |
Output Hypothesis | Merrill Swain | Produktion fördert Sprachentwicklung |
Interaction Hypothesis | Michael Long | Interaktion + Negotiation of Meaning |
Noticing Hypothesis | Richard Schmidt | Bewusstes Wahrnehmen ist notwendig |
Second Language Acquisition (SLA),
Kritische Evaluation
Forschung hat infrage gestellt:
❌ „Comprehensible input is sufficient“
Begründung:
Output ist notwendig
Feedback spielt Rolle
Aufmerksamkeit (Noticing) entscheidend
Second Language Acquisition (SLA),
Wirksame Annahmen laut Forschung
✔ Corrective feedback ist effektiv
✔ Grammatikunterricht kann Erwerb unterstützen
✔ Kontrollierte Übungsphasen können sinnvoll sein
Second Language Acquisition (SLA),
Sprachproduktionsmodell (Levelt)
Reihenfolge:
Konzeptualisierer (Planung)
Formulator (grammatische Kodierung)
Artikulator (motorische Umsetzung)
Folgen (auditives Feedback)
Fokusspeicher (Monitoring)
Relevanz:
→ Erklärt Fehlerproduktion
→ Grundlage für fluency vs. accuracy Diskussion
Literaturdidaktische Funktionen
Aktivität | Funktion |
|---|---|
Story based on picture | Raising expectations |
Perspektivwechsel | Promoting empathy |
Textsortenwechsel | Genre awareness |
Ziel:
Ästhetisches Lernen
Perspektivenübernahme
Literarische Kompetenz
Interkulturelle Kompetenz
Komponenten:
Cultural awareness
Positive attitude
Skills of interpreting & relating (Byram)
Critical cultural awareness
Definition:
→ Fähigkeit, effektiv und angemessen in interkulturellen Kontexten zu interagieren
Positive Interdependence (Cooperative Learning Theory)
Johnson & Johnson (Cooperative Learning Theory)
Gruppenarbeit ist nur dann kooperativ wirksam, wenn die Lernenden funktional voneinander abhängig sind, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
Das bedeutet:
Kein bloßes Nebeneinander-Arbeiten
Kein reines Aufteilen von Aufgaben
Sondern echte Zielabhängigkeit
“Comprehensible input is sufficient for L2 learning”
Bedeutet:
Reicht verständlicher Input allein aus, um eine zweite Sprache zu lernen?
Moderne Forschung:
❌ Nein.
Man braucht zusätzlich:
Output
Interaktion
Feedback
Aufmerksamkeit (Noticing)
Literature-Based Activities
Aktivität | Funktion |
|---|---|
Predicting (story based on picture) | Raising expectations |
Perspektivwechsel | Promoting empathy |
Textsortenwechsel | Genre awareness |
Diese Aufgaben prüfen, ob du literaturdidaktische Ziele von Methoden unterscheiden kannst.