Ökonomisches Denken und Grundlagen der VWL

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Lernkarteikarten zu den zentralen Prinzipien der VWL, Marktmechanismen, Spezialisierung, absolutem und komparativem Vorteil sowie ökonomischen Entscheidungsgrundlagen.

Last updated 9:55 AM on 10/9/26
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15 Terms

1
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In welche drei Bereiche lassen sich die 10 zentralen Prinzipien der VWL aufteilen?

  1. Wie Menschen und Unternehmen mit Entscheidungen umgehen
  2. Wie Menschen und Unternehmen miteinander interagieren
  3. Wie die Volkswirtschaft insgesamt funktioniert
2
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Was versteht man im ökonomischen Denken unter einem Zielkonflikt?

Dass Menschen vor Alternativen stehen: Um etwas zu bekommen, muss man etwas anderes aufgeben (z. B. Effizienz versus Gerechtigkeit bei der Ressourcenverteilung).

3
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Wie sind Opportunitätskosten definiert?

Als die Kosten der nächstbesten Alternative, die man aufgeben musste, weil man sich für eine andere Möglichkeit entschieden hat (z. B. studieren statt arbeiten).

4
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Was versteht man unter marginalen Veränderungen?

Kleine schrittweise Änderungen bzw. Anpassungen an bestehende Pläne, wenn rationale Menschen Kosten und Nutzen gegeneinander abwägen.

5
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Unter welcher Bedingung ist eine wirtschaftliche Entscheidung nach den Grenzbegriffen rational sinnvoll?

Eine wirtschaftliche Entscheidung ist nur sinnvoll, wenn der Grenznutzen (zusätzlicher Nutzen bei zusätzlicher Einheit) die Grenzkosten (zusätzliche Kosten bei zusätzlicher Einheit) übersteigt.

6
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Was besagt die Versunkene-Kosten-Falle?

Man hält an einer Entscheidung fest, weil man bereits Kapital investiert hat, obwohl es ökonomisch besser wäre, in Alternativen zu investieren.

7
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Wie verhalten sich Menschen in Bezug auf Anreize?

Menschen reagieren auf Anreize und passen ihr Verhalten an, wenn sich Kosten und Nutzen verändern (z. B. geschaffen durch den Staat oder durch Rabatte im Supermarkt).

8
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Wie erfolgt die Zuteilung von Ressourcen in einer Marktwirtschaft?

Dezentral durch die individuellen Entscheidungen von Unternehmen und Haushalten, die nach ihrem eigenen Vorteil handeln (Theorie der unsichtbaren Hand).

9
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Welche grundlegenden Entscheidungen treffen Haushalte und Unternehmen als Marktteilnehmer?

Haushalte entscheiden über ihren Konsum und ihre Arbeitsleistung; Unternehmen entscheiden über Arbeitseinsatz, Produktionsweise und Output.

10
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Aus welchen Gründen können Regierungen Marktergebnisse verbessern?

Zur Förderung der Gerechtigkeit, zur Steigerung der Effizienz und aus politischen Gründen.

11
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Warum kann es durch Handel jedem Beteiligten besser gehen?

Durch Handel spezialisieren sich Unternehmen und Individuen auf ihre stärksten Eigenschaften, wodurch sie mehr Güter, eine größere Vielfalt sowie Dienstleistungen zu billigeren Preisen anbieten können.

12
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Welche Vorteile entstehen durch Spezialisierung?

Skalenvorteile (bessere Stückkosten), Learning by doing und die bessere Ausnutzung von Fähigkeiten und Talenten.

13
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Was ist der Unterschied zwischen einem absoluten und einem komparativen Vorteil?

Ein absoluter Vorteil liegt vor, wenn jemand etwas mit weniger Aufwand bzw. Ressourcen herstellen kann (wer ist besser/schneller). Ein komparativer Vorteil liegt vor, wenn jemand etwas im Vergleich zu anderen Gütern mit geringeren Opportunitätskosten herstellen kann (wer hat den geringeren Verzicht).

14
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Wer besitzt bei gegebenen Opportunitätskosten für 1 kg1\,\text{kg} Weizen von 0,04 kg0{,}04\,\text{kg} Äpfeln (Hanna) bzw. 0,02 kg0{,}02\,\text{kg} Äpfeln (Selina) den komparativen Vorteil bei Weizen?

Selina besitzt den komparativen Vorteil bei Weizen, da sie mit 0,02 kg0{,}02\,\text{kg} Äpfeln geringere Opportunitätskosten hat (sie gibt weniger Äpfel auf als Hanna).

15
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Warum hat Hanna bei Opportunitätskosten von 25 kg25\,\text{kg} Weizen (gegenüber Selinas 50 kg50\,\text{kg} Weizen) für 1 kg1\,\text{kg} Äpfel den komparativen Vorteil bei Äpfeln?

Weil sie mit 25 kg25\,\text{kg} Weizen geringere Opportunitätskosten aufweist als Selina, also für die Produktion von einem Kilogramm Äpfel auf weniger Weizen verzichten muss.