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Vokabel-Lernkarten zum Thema Anatomie, Physiologie, Erkrankungen sowie Wundheilung der menschlichen Haut auf Grundlage der Vorlesungsunterlagen.
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Oberhaut (Epidermis)
Die äußerste Hautschicht aus mehrschichtigem verhornendem Plattenepithel, deren Hauptzellen Keratinozyten sind. Sie schützt vor äußeren Einflüssen und enthält Melanozyten.
Lederhaut (Dermis, Corium)
Die mittlere Hautschicht aus Bindegewebe mit Kollagenfasern, die der Haut Festigkeit und Elastizität verleiht sowie Schweiß-, Talg- und Duftdrüsen enthält.
Unterhaut (Subkutis)
Die unterste Hautschicht, die hauptsächlich aus weißem Fettgewebe besteht und als Schutzpolster sowie Energiespeicher dient.
Keratinozyten
Die zellulären Hauptbestandteile der Epidermis, die beim Absterben verhornen und die Schutzschicht (Hornhaut) der Haut bilden.
Melanozyten
Spezialisierte Zellen in der Oberhaut, die den Farbstoff Melanin produzieren und für die Hautfarbe verantwortlich sind.
Merkel-Zellen
Mechanorezeptoren vorwiegend in der Oberhaut, die für die Messung der Druckstärke zuständig sind.
Meissner-Tastkörperchen
Mechanorezeptoren in der Lederhaut (Papillen), die Veränderungen eines bestehenden Drucks bzw. leichte Berührungen registrieren.
Vater-Pacini-Körperchen
Lamellenkörperchen in der Unterhaut (Unterhautfettgewebe), die für die Wahrnehmung von Vibrationen zuständig sind.
Ruffini-Körperchen
Rezeptoren überwiegend in der Lederhaut, die Dehnungen und Spannungen des Gewebes wahrnehmen.
Freie Nervenendigungen
Sensible Rezeptoren in allen drei Hautschichten sowie an den Haarfollikeln, die Schmerz-, Kälte- und Wärmereize aufnehmen.
Talgdrüsen
Drüsen an den Haarfollikeln, die ein sekretorisches Gemisch aus Fett, Eiweißen und Elektrolyten (Talg) absondern, um Haut und Haar vor dem Austrocknen zu schützen.
Schweißdrüsen
Auf der gesamten Körperoberfläche verteilte Drüsen, die täglich etwa 500 ml Schweiß zur Regulation des Wärmehaushalts absondern.
Duftdrüsen
Spezielle Hautdrüsen in Achselhöhlen, Brustwarzen-, Genital- und Analbereich, die bei starken Emotionen ein duftendes, eiweißhaltiges Sekret ausschütten.
Langhaare
Eine Haarart, zu der Kopfhaare, Achselhaare und Schamhaare zählen.
Wollhaare
Die feinsten Härchen, die den Großteil des menschlichen Körpers bedecken.

Nagelfalz
Die Hauteinsenkung, die die Nagelplatte seitlich und hinten umschließt und verankert.

Neunerregel
Eine Abschätzungsmethode für die betroffene Körperoberfläche bei großflächigen Verbrennungen von Erwachsenen in Vielfachen von 9%.
Psoriasis (Schuppenflechte)
Eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit schubförmigem Verlauf, charakterisiert durch scharf begrenzte, rötliche Herde mit silbrigen Schuppen.
Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
Eine chronisch-rezidivierende, juckende Hauterkrankung, die häufig im Kindesalter auftritt und bei 70% der Betroffenen mit der Pubertät nachlässt.
Basalzellenkarzinom (Basaliom)
Ein bösartiger Hauttumor, der in den Basalzellen der Epidermis entsteht, lokal destruierend wächst, aber sehr selten Metastasen bildet.

Malignes Melanom
Ein hoch bösartiger Hauttumor der Melanozyten, der frühzeitig metastasiert und anhand der ABCDE-Regel beurteilt wird.

Skabies (Krätze)
Eine ansteckende Parasitose, verursacht durch die Krätzmilbe (Sarcoptes scabiei), die sich durch starken Juckreiz und Milbengänge in der Haut äußert.
Pedikulosis
Der Befall des Menschen mit Läusen (z. B. Kopfläuse, Filzläuse oder Kleiderläuse).

Decollement (Ablederungswunde)
Eine meist großflächige mechanische Wunde durch Scherkräfte mit Ablösung oberflächlicher von tiefen Hautschichten oder Weichteilen.
Granulationsgewebe
Das während der Proliferationsphase der Wundheilung neu entstehende, gefäßreiche Bindegewebe im Wundbett.