Bank-IT, Banking Operations & Sourcing

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/170

encourage image

There's no tags or description

Looks like no tags are added yet.

Last updated 9:20 AM on 10/7/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai
Chat

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

171 Terms

1
New cards
Wie ordnet die Folie Bank-IT, Sourcing und Operations in die Wertschöpfung ein?
Entlang der Wertschöpfungskette nach Michael E. Porter (1985). [LZ1 | Folie: Einordnung der heutigen Themen]
2
New cards
Was ist die deutsche Bezeichnung für «Banking Operations» auf den Folien?
Bankverarbeitung. [LZ1 | Folie: Die Zukunft der Bankverarbeitung]
3
New cards
Welche Abwicklungen nennt die Folie als Beispiele für Bankverarbeitung (aus Kundensicht)?
Abwicklung eines Zahlungsverkehrsauftrages • eines Wertschriftengeschäftes • einer Hypothek. [LZ1 | Folie: Die Zukunft der Bankverarbeitung]
4
New cards
Banking Operations in eigenen Worten?
Die Abwicklung/Verarbeitung der Bankgeschäfte im Hintergrund, also alles, was nach dem Kundenkontakt nötig ist, damit ein Auftrag korrekt ausgeführt wird (z.B. Zahlungsverkehr, Wertschriften, Kredite/Hypotheken, Stammdaten, Kontrolle und Reporting). [LZ1 | Ableitung: eigene Formulierung aus den Folien Bankverarbeitung und Roland Berger, keine wörtliche Folien-Definition]
5
New cards
Bank-IT in eigenen Worten?
Die IT-Landschaft einer Bank, die Produkte und Prozesse technisch ermöglicht. Herzstück ist das Kernbankensystem, dazu kommen Umsysteme, Arbeitsplatz-Software sowie Support- und Infrastruktur-Applikationen. [LZ1 | Ableitung: eigene Formulierung aus den Folien Kernbankensystem und IT-Kosten, keine wörtliche Folien-Definition]
6
New cards
Sourcing in eigenen Worten?
Die Entscheidung, welche Leistungen die Bank selbst erbringt (In-House) und welche sie durch Dritte erbringen lässt (Outsourcing), also «make-or-buy». [LZ1 | Folie: Zusammenfassung und Outsourcing-Entscheidung, Formulierung sinngemäss]
7
New cards
Wie hängen Operations, Bank-IT und Sourcing zusammen?
Operations sind die Prozesse, Bank-IT ist die technische Grundlage dafür, Sourcing entscheidet, wer Prozesse und IT erbringt (selbst oder Dritte). [LZ1 | Ableitung: eigene Zusammenfassung]
8
New cards
Welche zwei Leitfragen stehen am Anfang der Einheit («Warum relevant für die Zukunft?»)?
1) Was treibt die Veränderungen unserer Gesellschaft an? 2) Wie wirken sich diese auf die Finanzbranche aus? [LZ1 | Folie: Warum sind IT, Banking Operation und Sourcing relevant für die Zukunft?]
9
New cards
Welche drei Kernaussagen der Zusammenfassung betreffen Operations und Bank-IT allgemein? (Teil 1)
Die Prozesse in Banking Operations und Bank-IT sind für Banken essenziell • Ihr Stellenwert wird durch veränderte Kundenerwartungen und neue Technologien neu definiert • Kernbankensysteme bilden das Herzstück von IT-Landschaften. [LZ1 | Folie: Zusammenfassung]
10
New cards
Welche drei weiteren Kernaussagen nennt die Zusammenfassung? (Teil 2)
In der Schweiz gibt es wenige Kernbankensysteme mit grosser Verbreitung (einige gemeinsame Vor- und Nachteile) • Technologie-Trends ermöglichen neue Chancen, z.B. durch Open Finance • Banken müssen entscheiden, welche Teile sie selbst oder durch Dritte erbringen lassen. [LZ1 | Folie: Zusammenfassung]
11
New cards
Welche drei Bereiche unterscheidet die Roland-Berger-Folie bei der Verortung von Aufgaben im Retail-Banking?
Markt • Marktfolge • Operations-Funktionen. [LZ2 | Folie: Was ist eigentlich Operations im Retail-Banking?]
12
New cards
Über welche Produktlinien legt Roland Berger diese drei Bereiche?
Konto • Karte • Consumer Finance • Private Baufinanzierung • Depot/Wertpapiere • Versicherung. [LZ2 | Folie: Was ist eigentlich Operations im Retail-Banking?]
13
New cards
Welche Aufgaben stehen bei Roland Berger auf der Marktseite?
Beratung und Verkauf • Vermögensmanagement • Direkter Kundenservice (Filiale, Video-Beratung) • Konto- und Depoteröffnung im Kundenkontakt • Aufnahme von Anträgen/Aufträgen und Beschwerden. [LZ2 | Folie: Was ist eigentlich Operations im Retail-Banking?]
14
New cards
Welche Aufgaben stehen bei Roland Berger bei der Marktfolge (zwischen Markt und Operations-Funktionen)? (Teil 1)
Plausibilitätsprüfung von Antragsunterlagen • Prüfung von Identitätsunterlagen (KYC) und Legitimationen • Verarbeitung von Kundenanfragen (z.B. Adressänderungen). [LZ2 | Folie: Was ist eigentlich Operations im Retail-Banking?]
15
New cards
Welche weiteren Aufgaben stehen bei Roland Berger bei der Marktfolge? (Teil 2)
Vorprüfung von Kreditunterlagen und Bonitätsprüfung • Unterstützung bei Sanktions- und Embargoprüfungen. [LZ2 | Folie: Was ist eigentlich Operations im Retail-Banking?]
16
New cards
Welche Operations-Funktionen nennt Roland Berger zu Konto, Stammdaten und Zahlungsverkehr?
Finalisierung von Kontoeröffnungen und -schliessungen • Pflege von Kundendaten (Stammdatenpflege) • Abwicklung Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften). [LZ2 | Folie: Was ist eigentlich Operations im Retail-Banking?]
17
New cards
Welche Operations-Funktionen nennt Roland Berger zu Krediten und Insolvenz?
Durchführung von Auszahlungsvoraussetzungen (Kredite) • Kreditnachbearbeitung und Sicherheitenmanagement • Pfändungs- und Insolvenzabwicklung. [LZ2 | Folie: Was ist eigentlich Operations im Retail-Banking?]
18
New cards
Welche Operations-Funktionen nennt Roland Berger zu Kontrolle, Ablage und Reporting?
Dokumentenarchivierung und revisionssichere Ablage • Monitoring- und Kontrollprozesse (AML, Compliance) • Regulatorische Reports (CRS/FATCA, MiFID). [LZ2 | Folie: Was ist eigentlich Operations im Retail-Banking?]
19
New cards
Nenne fünf typische Beispiele für Operations-Funktionen.
Z.B. Zahlungsverkehr abwickeln • Stammdaten pflegen • Kontoeröffnungen finalisieren • Kreditnachbearbeitung/Sicherheitenmanagement • Dokumente revisionssicher archivieren • AML-/Compliance-Monitoring • regulatorische Reports (CRS/FATCA, MiFID) • Pfändungs-/Insolvenzabwicklung. [LZ2 | Folie: Was ist eigentlich Operations im Retail-Banking?]
20
New cards
Wie lief die Wertschriftenverarbeitung in den 80er Jahren ab (Beispiel Coupons)?
Coupons von Obligationen wurden mit der Schere abgeschnitten. [LZ2 | Folie: Banking Operations - historisch]
21
New cards
Was machte 1986 ein Mitarbeiter im Zahlungsverkehr der UBS?
Er stimmte nichts anderes ab als das Verbindungskonto (für ein- und ausgehende Zahlungen) zur Credit Suisse. [LZ2 | Folie: Banking Operations - historisch]
22
New cards
Wie wurden bis 2022 die roten und orangen Einzahlungsscheine verarbeitet?
Durch Belegleser und Scanner. [LZ2 | Folie: Banking Operations - historisch]
23
New cards
Was zeigt die Folie «Kontoeröffnung im Wandel» (Gestern / Heute / Zukunft)?
Gestern: Bankschalter (Foto). Heute: Online-Eröffnung eines Geschäftskontos für KMU per Button auf der Website. Zukunft: Bild einer Roboterhand (Automatisierung/KI). [LZ2 | Folie: Beispiel: Kontoeröffnung im Wandel]
24
New cards
Welchen Weg wird laut Folie die Finanzdienstleistungsbranche gehen?
Den Weg der Autoindustrie («Industrialisierung»). [LZ3 | Folie: Grosse Veränderungen bereits vollzogen]
25
New cards
Wann werden Veränderungen laut Folie gut sichtbar?
Wenn man weit zurückblickt; zukünftige Veränderungen zu erkennen ist schwieriger. [LZ3 | Folie: Grosse Veränderungen bereits vollzogen]
26
New cards
Welche drei Treiber der Veränderung von Banking Operations nennt die Folie (EY)?
1) Kundenerwartungen/-nutzen 2) Technologie 3) Daten. [LZ3 | Folie: 3 Treiber der Veränderung von Banking Operations]
27
New cards
Was versteht die Folie unter dem Treiber «Kundenerwartungen/-nutzen» (EY)?
An Kundenbedürfnissen angepasstes Produkt-/Service-Angebot, eingebettet in alltägliche Erlebnisse/Prozesse («embedded finance»). [LZ3 | Folie: 3 Treiber der Veränderung von Banking Operations]
28
New cards
Welche Technologien nennt die Folie beim Treiber «Technologie» (EY)?
DLT • Cloud Computing • APIs • KI. [LZ3 | Folie: 3 Treiber der Veränderung von Banking Operations]
29
New cards
Was nennt die Folie beim Treiber «Daten» (EY)?
Transaktionsdatenmonitoring. [LZ3 | Folie: 3 Treiber der Veränderung von Banking Operations]
30
New cards
Welche vier notwendigen strategischen Veränderungen für Banking Operations nennt die Folie (EY)?
1) Stärkerer Fokus auf den Kunden aus Operationssicht 2) Offeneres Ökosystem 3) Einfacheres Operating Model 4) Einbeziehen der Mitarbeiter:innen. [LZ3 | Folie: 3 Treiber der Veränderung von Banking Operations]
31
New cards
Welche Auswirkungen auf einzelne Banken nennt die Folie? (Teil 1)
Neue Geschäftsmodelle • Neue Strategie • Neue Organisation • Neue Frontaufgaben. [LZ3 | Folie: Auswirkungen auf die Bankbranche]
32
New cards
Welche Auswirkungen auf einzelne Banken nennt die Folie? (Teil 2)
Neue Prozesse • Neue IT • Neue Aufgaben in Banking Operations • Vermehrtes Outsourcing. [LZ3 | Folie: Auswirkungen auf die Bankbranche]
33
New cards
Welche fünf Dimensionen zeigt die Banking Trendmap 2026 (IFZ)?
Gesellschaft • Ökonomie • Politik und Recht • Technologie • Ökologie und Nachhaltigkeit. Künstliche Intelligenz steht im Fokus. [LZ3 | Folie: Frage 1 Was treibt die Veränderungen unserer Gesellschaft an?]
34
New cards
Welche Trends nennt die Trendmap bei der Dimension Technologie?
Künstliche Intelligenz und Personalisierung • Post-Quantum-Cryptography (neue Ära der Verschlüsselung) • Cyber Security und Datenschutz zentral. [LZ3 | Folie: Frage 1]
35
New cards
Für welche Kernkompetenzen sehen Banken heute die höchsten Anteile (IFZ 2025, n=45)? (Teil 1)
Kundenberatung Finanzieren 96% • Kundenberatung Basisdienstleistungen (Konti, Karten, Zahlungsverkehr) 93% • Kundenberatung Anlegen/Vermögensverwaltung/Vorsorge 82% • Kreditverarbeitung 80%. [LZ3 | Folie: Banking Operations als Kernkompetenz?]
36
New cards
Welche Kernkompetenzen folgen danach (IFZ 2025)? (Teil 2)
Risikomanagement 60% • Kundenhandel 56% • Abwicklung Zahlungstransaktionen 53% • Legal/Compliance 44% • Informatik 40%. [LZ3 | Folie: Banking Operations als Kernkompetenz?]
37
New cards
Welche Kernkompetenzen haben die tiefsten Anteile (IFZ 2025)? (Teil 3)
Produktentwicklung/-management 33% • Abwicklung Wertschriftentransaktionen 33% • Eigenhandel 11% • Umgang mit künstlicher Intelligenz 2%. [LZ3 | Folie: Banking Operations als Kernkompetenz?]
38
New cards
Wie unterscheiden sich die heutigen Angaben zu verarbeitenden Kernkompetenzen von der Einschätzung 2021 («in 5 Jahren»)?
Kreditverarbeitung 80% statt 39% • Kundenhandel 56% statt 24% • Zahlungstransaktionen 53% statt 6% • Wertschriftentransaktionen 33% statt 3%. Verarbeitende Tätigkeiten gewinnen als Kernkompetenzen an Bedeutung. [LZ3 | Folie: Banking Operations als Kernkompetenz?]
39
New cards
Wie entwickelt sich Informatik als Kernkompetenz?
Von 17% im Vorjahr auf 40%, vermutlich durch den Fokus auf KI. [LZ3 | Folie: Banking Operations als Kernkompetenz?]
40
New cards
Was ist Digitization (Fraunhofer IESE)?
Technologie verändert Medien und Daten durch digitale Produkte. [LZ3 | Folie: Digitalisierung & digitale Transformation]
41
New cards
Was ist Digitalisierung (Fraunhofer IESE)?
Technologie verändert Märkte und Industrien durch digitale Prozesse. [LZ3 | Folie: Digitalisierung & digitale Transformation]
42
New cards
Was ist digitale Transformation (Fraunhofer IESE)?
Technologie verändert Wirtschaft und Gesellschaft durch digitale Geschäftsmodelle. [LZ3 | Folie: Digitalisierung & digitale Transformation]
43
New cards
Welche Endpunkte der digitalen Transformation zeigt die Folie als Beispiele?
Spotify • Indiegogo • Twitter. [LZ3 | Folie: Digitalisierung & digitale Transformation]
44
New cards
Was ist ein Kernbankensystem (Core Banking System, CBS)?
In einem Kernbankensystem werden Kundenstammdaten, Verträge und Positionsführung sowie Transaktionen verwaltet bzw. abgewickelt. [LZ4 | Folie: Kernbankensystem]
45
New cards
Wozu werden Kernbankensysteme benötigt?
Um auf elektronischem Weg die typischen Kernprozesse wie die Verwaltung von Sparkonten, den Zahlungsverkehr oder Hypotheken abzuwickeln. [LZ4 | Folie: Kernbankensystem]
46
New cards
Welche Rolle hat das Kernbankensystem in der Bank-IT?
Zentrales Element der Bank-IT, Herzstück von IT-Landschaften in Banken. [LZ4 | Folie: Kernbankensystem als zentrales Element der Bank-IT, Zusammenfassung]
47
New cards
Wie definiert Gartner ein Kernbankensystem (Fallstudie)?
Ein Back-End-System, das tägliche Banktransaktionen verarbeitet und Konten sowie Finanzdaten aktualisiert. Umfasst typischerweise Einlagen-, Kredit- und Kreditverarbeitung sowie Schnittstellen zu Hauptbuch- und Reportingsystemen. [LZ4 | Fallstudie]
48
New cards
Welches sind die drei verbreitetsten Kernbankensysteme der Schweiz (2023)?
Finnova • Avaloq • Finstar. [LZ4 | Folie: Kernbankensysteme in der Schweiz 2011 vs. 2023]
49
New cards
Welche Marktanteile haben die Kernbankensysteme in der Schweiz 2023 (n=54, IFZ Studie)?
Finnova 67% • Avaloq 17% • Finstar 7% • übrige 9%. [LZ4 | Folie: Kernbankensysteme in der Schweiz 2011 vs. 2023]
50
New cards
Welche Marktanteile hatten 2011 die drei grössten Kernbankensysteme (n=245)?
Finnova 35% • Avaloq 16% • Ambit 15%. [LZ4 | Folie: Kernbankensysteme in der Schweiz 2011 vs. 2023]
51
New cards
Welche Marktanteile hatten 2011 die übrigen Kernbankensysteme (n=245)?
Olympic 9% • Eigenentwicklungen 9% • TCS BaNCS 4% • übrige 12%. [LZ4 | Folie: Kernbankensysteme in der Schweiz 2011 vs. 2023]
52
New cards
Welche Entwicklung zeigt der Vergleich 2011 und 2023?
Finnova von 35% auf 67%, Avaloq von 16% auf 17%. 2011 waren zusätzlich Ambit, Olympic, TCS BaNCS und Eigenentwicklungen separat ausgewiesen, 2023 nur noch Finstar (7%) und übrige (9%). Achtung: andere Stichproben (n=245 vs. n=54). [LZ4 | Ableitung: Vergleich der Zahlen auf der Folie]
53
New cards
Welchen gemeinsamen Marktanteil hatten Avaloq und Finnova 2011 laut Fallstudie?
Über 50% (nach Anzahl Banken). [LZ4 | Fallstudie]
54
New cards
Welche Kantonalbanken nutzten 2016 weder Avaloq noch Finnova?
Nur 2 von 24 Kantonalbanken: Waadt und Bern. [LZ4 | Fallstudie]
55
New cards
Welche Kernbankenlösungen nennt die BEKB-Folie als Alternativen zu IBIS3G?
Avaloq • Finnova • TCS • Temenos • … [LZ4 | Folie: Outsourcing Entscheidung bei der BEKB]
56
New cards
Welche Stärken heutiger Kernbankensysteme sind in der Wortwolke am grössten?
Stabilität (mit Abstand am grössten) • Leistungsumfang • Verfügbarkeit • Flexibilität • Zuverlässigkeit. [LZ5 | Folie: Stärken der heutigen Kernbankensysteme]
57
New cards
Welche weiteren Stärken heutiger Kernbankensysteme nennt die Wortwolke?
Regulatorische Anforderungen • Kosten/TCO • Performance • Sicherheit • Bewährtheit. [LZ5 | Folie: Stärken der heutigen Kernbankensysteme]
58
New cards
Welche Schwächen heutiger Kernbankensysteme sind in der Wortwolke am grössten?
Kosten (mit Abstand am grössten) • Alte Technologie/veraltete Architektur • Träge Weiterentwicklung/Time-to-Market • Fehlende Schnittstellen/APIs. [LZ5 | Folie: Schwächen der heutigen Kernbankensysteme]
59
New cards
Welche weiteren Schwächen heutiger Kernbankensysteme nennt die Wortwolke?
Benutzerfreundlichkeit/Userinterface • Gesetzliche Vorgaben/Regulierungsflutwelle • Lieferqualität bei Anpassungen • Öffnung/Offenheit. [LZ5 | Folie: Schwächen der heutigen Kernbankensysteme]
60
New cards
Nenne drei Stärken und drei Schwächen heutiger Kernbankensysteme (Kurzfassung).
Stärken: Stabilität, Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit. Schwächen: Kosten, alte Technologie/veraltete Architektur, träge Weiterentwicklung (auch: fehlende APIs). [LZ5 | Ableitung: Verdichtung der beiden Wortwolken]
61
New cards
Wie viel geben Schweizer Retailbanken pro Kunde für IT aus (Swiss Benchmarking)?
Zwischen CHF 120 und CHF 240 pro Kunde. [LZ5 | Folie: IT-Kosten von Schweizer Retailbanken]
62
New cards
Wie verteilen sich die IT-Kosten Schweizer Retailbanken auf Kostenblöcke (Durchschnitt)?
Kernbankenlösung 51.0% • Umsysteme 33.7% • Arbeitsplatz-Software 10.8% • Support- und Infrastruktur-Applikationen 4.5%. [LZ5 | Folie: IT-Kosten von Schweizer Retailbanken (2)]
63
New cards
Welcher Anteil der IT-Kosten entfällt auf Lizenz-, Wartungs-, Betriebs- und Entwicklungskosten des Kernbankensystems?
Über 50 Prozent. [LZ5 | Folie: IT-Kosten von Schweizer Retailbanken (2)]
64
New cards
Wie hoch sind die Kosten für «Run the Bank» im Durchschnitt?
Knapp 80 Prozent. [LZ5 | Folie: IT-Kosten von Schweizer Retailbanken (2)]
65
New cards
Welche drei Ebenen hat die IT-Architektur einer flexiblen Bankenplattform (IFZ Studie)?
Nutzung (UX, APIs, Kanäle, Analytics, Prozessautomatisierung) • Bankfunktionalität mit Orchestrierung (Zahlen, Finanzieren, Anlegen, Compliance, Riskmanagement) • Schlanker Kern (Stamm- und Vertragsdaten, Positionsführung). [LZ5 | Folie: IT-Architektur einer flexiblen Bankenplattform]
66
New cards
Wie entwickelt sich eine flexible Bankenplattform in mehreren Etappen?
Eine flexible Bankenplattform wird auf das traditionelle Kernbankensystem gesetzt; die Plattform wächst, das traditionelle System schrumpft, die Plattform wird (Cloud-)erweitert. [LZ5 | Folie: Entwicklung einer flexiblen Bankenplattform in mehreren Etappen]
67
New cards
Welche Technologietrends nennt die Folie «Herausforderungen für die Bank-IT»?
Künstliche Intelligenz • Cloud Computing • Application Programming Interfaces (API) • Digitale Identität (E-ID) • Distributed Ledger Technology (DLT) • Quantum Computing. [LZ6 | Folie: Herausforderungen für die Bank-IT]
68
New cards
Welche fünf Bereiche der Bank adressiert die Folie «Herausforderungen für die Bank-IT»?
Kundenakquise und Onboarding • Produktangebot und Kundendienst • Zahlungen und Transaktionsverarbeitung • Risikomanagement und Compliance • Infrastruktur und IT. [LZ6 | Folie: Herausforderungen für die Bank-IT]
69
New cards
Wie hängen Technologietrends und Kernbankensysteme zusammen (Beispiele)?
Schwäche «fehlende Schnittstellen/APIs» passt zum Trend API/Open Banking; Schwäche «alte Technologie» zu Cloud und flexibler Bankenplattform; Schwäche «träge Weiterentwicklung» zum Bedarf an schnellen KI-/Digitalisierungsprojekten. [LZ6 | Ableitung: eigene Verknüpfung von Folien zu Schwächen und Trends]
70
New cards
Welche vier Arten von KI unterscheidet die Folie?
Prädiktive KI • Generative KI • KI-Agent • Agentic AI. [LZ6 | Folie: Arten von KI]
71
New cards
Was macht die Prädiktive KI?
Erkennt Muster in bestehenden Daten und erstellt Vorhersagen. Ergebnis: Prognose, Klassifikation oder Risikowert. Selbstständigkeit gering: liefert eine Einschätzung, führt i.d.R. keine Handlung aus. [LZ6 | Folie: Arten von KI]
72
New cards
Was macht die Generative KI?
Erzeugt neue Inhalte auf Basis gelernter Muster. Ergebnis: Text, Bild, Code oder Zusammenfassung. Selbstständigkeit gering bis mittel: reagiert in der Regel auf einen Prompt. [LZ6 | Folie: Arten von KI]
73
New cards
Was macht ein KI-Agent?
Verfolgt ein vorgegebenes Ziel und nutzt selbstständig Daten, Anwendungen oder andere Werkzeuge. Ergebnis: ausgeführte Aufgabe oder vorbereitete Entscheidung. Selbstständigkeit mittel bis hoch: plant einzelne Schritte und führt Aktionen aus. [LZ6 | Folie: Arten von KI]
74
New cards
Was ist Agentic AI?
KI-Systeme mit ausgeprägter Zielorientierung, Planung, Anpassungsfähigkeit und häufig zusammenarbeitenden Agenten. Ergebnis: koordinierter End-to-End-Prozess. Selbstständigkeit hoch: entscheidet dynamisch über Vorgehen, Teilaufgaben und Werkzeugnutzung. [LZ6 | Folie: Arten von KI]
75
New cards
Wie unterscheiden sich die vier KI-Arten in der Selbstständigkeit?
Prädiktive KI: gering • Generative KI: gering bis mittel • KI-Agent: mittel bis hoch • Agentic AI: hoch. [LZ6 | Folie: Arten von KI]
76
New cards
Was ermöglicht Scalable Capital mit KI-Assistenten (ChatGPT, Claude & Co.)?
Eine Schnittstelle für KI-Assistenten: Die Modelle können Depotdaten auswerten und Wertpapierorders vorbereiten. Jeder Kauf oder Verkauf muss weiterhin vom Kunden bestätigt werden. [LZ6 | Folie: Zugang zum Depot für ChatGPT, Claud & Co.]
77
New cards
Welche Kennzahlen nennt die Folie zum KI-Einsatz der DBS (Singapur)?
1.500+ KI-Modelle • 370+ Use Cases • -4.000 Stellen • +1.000 KI-Stellen • 13.000 Upskilling. [LZ6 | Folie: Blick ins Ausland zum Einsatz von KI]
78
New cards
Welche KI-Anwendungen sind bei Schweizer Banken laut IFZ-Studie 2025 produktiv im Einsatz (grün)?
CRM-Übersicht • GWG/Fraud-Detection • Kundenanfragen im eBanking • Kundenanfragen via E-Mail • Weisungswesen • SW-Entwicklung, Testing etc. [LZ6 | Folie: Einsatzbereiche von KI bei Schweizer Banken (2025)]
79
New cards
Welche KI-Anwendungen sind erst in Prüfung, Test oder POC (gelb)? (Teil 1)
Investmentprozess • Hypotheken-Dossier • Gesprächs-Transkripte • Dok'Mgmt im Onboarding. [LZ6 | Folie: Einsatzbereiche von KI bei Schweizer Banken (2025)]
80
New cards
Welche KI-Anwendungen sind erst in Prüfung, Test oder POC (gelb)? (Teil 2)
Dokumentenmanagement • Allg. Unterstützung/Office • Support im Krisenmanagement • Schulungen. [LZ6 | Folie: Einsatzbereiche von KI bei Schweizer Banken (2025)]
81
New cards
Welche drei Unterstützungsrichtungen unterscheidet die Folie bei KI-Einsatzbereichen?
Unterstützung von Kundinnen/Kunden • von Mitarbeitenden • von Prozessen (automatisiert). [LZ6 | Folie: Einsatzbereiche von KI bei Schweizer Banken (2025)]
82
New cards
Welches IT-Thema ist laut IFZ-Studie 2025 für die nächsten drei Jahre das dominierende?
Cyber Security (98% «hohe Bedeutung»). [LZ6 | Folie: Automatisierung, Digitalisierung und Industrialisierung]
83
New cards
Welche Effizienzthemen haben hohe Bedeutung in den nächsten drei Jahren (Anteil «hohe Bedeutung»)?
Selbstbedienung und Selbstadministration Kund:innen 71% • Automatisierung und Industrialisierung von Prozessen 67% • digitale Unterstützung der Kundenberater:innen 64%. [LZ6 | Folie: Automatisierung, Digitalisierung und Industrialisierung]
84
New cards
Wie bedeutend sind API Banking/Open Banking, Data Analytics und KI (Anteil «hohe Bedeutung»)?
API Banking/Open Banking 40% • Data Analytics 40% • Künstliche Intelligenz (z.B. Chatbots) 33%. Bei KI ist der Anteil gegenüber dem Vorjahr gestiegen. [LZ6 | Folie: Automatisierung, Digitalisierung und Industrialisierung]
85
New cards
Welche IT-Themen haben geringe oder keine Bedeutung?
Smart Contracts/Blockchain (2% «hohe Bedeutung») und Metaverse (0% «hohe Bedeutung», 40% «keine Bedeutung»). [LZ6 | Folie: Automatisierung, Digitalisierung und Industrialisierung]
86
New cards
Was ist das Robotics-Beispiel auf der Folie zur Automatisierung?
Daten, die von einem System in ein anderes übernommen werden müssen, werden nicht mehr von Menschen übertragen, sondern von automatisierten Robotics-Lösungen. [LZ6 | Folie: Automatisierung, Digitalisierung und Industrialisierung]
87
New cards
Welche drei Fragen stellt die Robotics-Folie?
Welches sind die Voraussetzungen? • Welches sind die Vorteile? • Welches sind die langfristigen Lösungen? (Antworten stehen nicht auf der Folie.) [LZ6 | Folie: Automatisierung, Digitalisierung und Industrialisierung]
88
New cards
Wie definiert die Folie Open Finance (Quelle SIF)?
Open Finance ermöglicht den Austausch von Finanzdaten über standardisierte und sichere Datenschnittstellen auf Wunsch der Kundschaft. [LZ6 | Folie: Open Finance]
89
New cards
Wie definiert Swiss Banking Open Finance als Geschäftsmodell?
Geschäftsmodell, das auf dem standardisierten und gesicherten Austausch von Daten zwischen der Bank und vertrauenswürdigen Drittanbietern basiert. Drittanbieter können auch andere Finanzdienstleister sein. [LZ6 | Folie: Open Finance]
90
New cards
Was bedeuten «standardisiert», «gesichert» und «vertrauenswürdig» bei Open Finance?
Standardisiert: Standardisierung von Schnittstellen • Gesichert: Datenvertraulichkeit und -sicherheit • Vertrauenswürdig: Erfüllung von Zugangskriterien. [LZ6 | Folie: Open Finance]
91
New cards
Wie entwickelt sich der Datenumfang von Open Banking zu Open Finance zu Open Economy (Neonomics)?
Open Banking (u.a. Accounts, Transactions, KYC) → Open Finance (u.a. Investments, Loans und Mortgage, Insurance, Payroll, Pension) → Open Economy (u.a. Travel, IoT, Social, Government, Healthcare, Utilities, Lifestyle Data). Scope of data und Scope of open experiences wachsen. [LZ6 | Folie: Open Banking → Open Finance → Open Economy]
92
New cards
Welche Erkenntnisse liefert die Kundenumfrage der IFZ Open Finance Studie 2025? (Teil 1)
Kunden haben Bedürfnisse, die deutlich über eine Finanz- und Budgetsicht hinausgehen • Kunden suchen Erleichterung bei administrativen Aufgaben, über Finanzen hinaus • Akteure ausserhalb der Finanzbranche müssen eingebunden werden. [LZ6 | Folie: Erkenntnisse aus der Kundenumfrage]
93
New cards
Welche Erkenntnisse liefert die Kundenumfrage der IFZ Open Finance Studie 2025? (Teil 2)
Mit Open Finance sind insbesondere mit KI viele Lösungen bereits heute technisch möglich • Dank grossen Kundenvertrauens sind Banken und Versicherungen prädestiniert, solche Lösungen anzubieten. [LZ6 | Folie: Erkenntnisse aus der Kundenumfrage]
94
New cards
Wie sehen die befragten Banken Open Finance? (Teil 1)
Sehen Open Finance oft sehr technisch • Tendenz zur Bankzentrierung (statt Kundenzentrierung) • verfolgen primär die kurzfristige, operative Umsetzung. [LZ6 | Folie: Zusammenfassende Eindrücke aus den Interviews mit Banken]
95
New cards
Wie sehen die befragten Banken Open Finance? (Teil 2)
Betonen die Chancen, nennen aber viele Hindernisse und Risiken • Überlegungen zur Monetarisierung meist nicht im Fokus • erwarten eine kontinuierliche Ausbreitung ohne weitere Regulierung. [LZ6 | Folie: Zusammenfassende Eindrücke aus den Interviews mit Banken]
96
New cards
Welche Veränderung des Mindsets erfordert Open Finance?
Von konservativ, verschwiegen, verschlossen, vorsichtig zu innovativ, flexibel, offen, agil. [LZ6 | Folie: Open Finance erfordert eine Veränderung des Mindsets]
97
New cards
Welche Anforderungen und Chancen entstehen durch Kooperationen, Plattformen und Ökosysteme?
Neue Anforderungen und Chancen für eine signifikante Effizienzsteigerung. Der Fokus könnte sich von einer Accounting-zentrierten Software hin zu kundenzentrierten offenen Systemen verschieben. [LZ6 | Folie: Wie entwickeln sich die IT-Systeme weiter?]
98
New cards
Welche Open-Banking-Einsatzbereiche sind heute am weitesten verbreitet (IFZ Sourcing Studie 2025)?
Payment-Systeme (z.B. Twint)/Embedded Payment 61% bereits heute • Anbindung Online-Buchhalter (Bexio, Clara, Abaninja) via API 40% bereits heute. [LZ6 | Folie: Open Banking: Einsatzbereiche heute und in drei Jahren]
99
New cards
Wie sieht es bei Multibanking aus (heute / in drei Jahren vorgesehen / nicht vorgesehen)?
Multibanking für KMU 19% / 55% / 26% • Multibanking für Privatkunden 9% / 58% / 33%. [LZ6 | Folie: Open Banking: Einsatzbereiche heute und in drei Jahren]
100
New cards
Wie sieht es bei Vermögensverwaltern, Hypotheken-Brokern und Embedded Consumer Loans aus (heute / in drei Jahren vorgesehen / nicht vorgesehen)?
Externe Vermögensverwalter via API (z.B. Open Wealth) 10% / 50% / 40% • Hypotheken-Broker via API (z.B. MoneyPark) 10% / 10% / 81% • Embedded Consumer Loans 2% / 5% / 93%. [LZ6 | Folie: Open Banking: Einsatzbereiche heute und in drei Jahren]