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Güter und Finanzbewegungen in einem Unternehmen
Drei externe Akteure:
Beschaffungsmarkt (Arbeitskräfte, Betriebsmittel, Werkstoffe) →Güterbewegung hinein
Absatzmarkt (Haushalte & Unternehmen) → Abnehmer
Finanzmarkt→ EK (Einlagen, Gewinne,..) & FK (Darlehen, Zinsen,..
Staat → Steuert durch Steuern/ Gebühren & Zuschüsse und Subventionen
Unterschied leistungs-& finanzwirtschaftlicher Bereich
Leistungs:
Güter & Leistungsströme
Beschaffung & Absatz
Einkauf - Produktion - Verkauf
Finanz.:
Akquisition& Disposition finanzieller Mittel
Finanzierung& Investitionen
Cashflow
→Beide grundauf unterschieden, jedoch untrennbar verbunden
Beeinflussung von Vermögen und Kapital eines Unternehmens durch InFi
Aktiva Vermögen:
Mittelverwendung
Anlagevermögen (eher langfristig)
Umlaufvermögen (eher kurzfristig)
→ = Investitionen
Passiva Kapital:
Mittelherkunft
EK
FK
→ = Finanzierung
Wesentliche Begriffe
Einzahlungen & Auszahlungen
verändern Bestand an liquiden mittel
beeinflussen Summe aus Bestand an Bargeld & verfügbaren Guthaben bei Kreditinstituten
Einnahmen und Ausgaben
verändern Bestand an Geldvermögen
Geldvermögen= Liquide Mittel zzgl. allen vorhandenen (Geld)Forderungen abzgl. Verbindlichkeiten
Erträge und Aufwendungen
Größe der Gewinn-& Verlustrechnung
Verändern netto- & Reinvermögen
Leistungen und Kosten
Größe der kalkulatorischen Erfolgsrechnung
Leistungen und Kosten sind Ergebnisse der betrieblichen Tätigkeiten
müssen nicht zwingen mit Einnahmen und Ausgaben verbunden sein
Wie werden finanzwirtschaftliche Entscheidungen beeinflusst
Treffen finanzwirt. Entscheidungen erfolgt nach Berücksichtigung der Auswirkungen aus
Rentabilität, Risiko, Liquidität
Rentabilität kann dabei unterschiedliche definiert werden
EK-Rent., ROI, GK-Rent
Liquidität beschreibt Fähigkeit des Unternehmens jederzeit Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können
Risiko beschreibt grundsätzliche Gefahr der Abweichung gewisser Größen von erwarteter Größe
Berücksichtigung von Liquidität
im Unternehmen muss Liquidität jederzeit sichergestellt sein
d.h. immer ausreichend verfügbare Mittel um fristgerecht zahlungsfähig zu sein
Liquide Mittel sind vorhandene Zahlungsmittel eines Unternehmens
Liquidierbarkeit anderer Vermögenswerte (also Umwandelbarkeit in Cash) muss berücksichtigt werden
Berücksichtigung von Risiken
→ Unternehmerische Entscheidungen müssen unter Unsicherheit getroffen werden, weshalb sie mit Risiken verbunden sind
bei Entscheidungsfindung sind Risiken immer zu berücksichtigen
bei finanzwirtschaftlichen Entscheidungen:
Ausfallrisiken
Zins, Aktienkurs, Währungsrisiken
leistungswirtschaftliche Risiken
Sachrisiken
Personenrisiken
Haftpflichtrisiken
Markt-& Politikrisiken
→können dabei sich auf Kapital und Liquidität eines Unternehmens auswirken
Wesen von Investitionen
Einsatz von Kapital zum Aufbau von Vermögenswerten
kann sich um materielle und immaterielle Vermögenswerte handeln
charakteristisch sind Langfristigkeit und strategische Bedeutung für das Unternehmen
durch Investition wird Zahlungsstrom generiert, der bei Auszahlung generiert und zu weiteren Zahlungen während und in Zukunft führt
ist mit Unsicherheiten behaftet, bezögen auf Zahllast und Zeitraum
→Investitionsentscheidungen sind immer mit Risiken behaftet, bezogen auf Liquidität, und deswegen immer mit Entscheidungsprozessen verbunden
Systematisierung von Investitionen
Sachinvestitionen
Grundstücke, Anlagen, Vorräte, Fremdleistungen
Finanzinvestitionen
Beteiligungspapiere, Gläubigerpapiere
Immaterielle Investitionen
Werbung, Ausbildung, Forschung und Entwicklung, Sozialleistungen
Aspekte der Investitionsentscheidung
→ Bei Entscheidungen sind alle Auswirkungen also monetäre und nicht-monetäre zu berücksichtigen
Monetäre (qualitative)
Ein-& Auszahlungen einer Investition →erkennbar im Zahlungsstrom
Direkte & Indirekte monetäre Auswirkungen (Liquidationserlöse / Kosteneinsparungen in anderen Abteilungen)
Nicht-monetäre
nicht in Geldeinheiten ausdrückbar
Qualitative vs. Quantitative nicht-monetäre Auswirkungen
→In Investitionsrechnung werden ausschließlich monetäre berücksichtigt
nicht-monetäre können durch Checklisten, Nutzwertanalyse,.. berücksichtigt werden
InFi basiert auf verschiedenen Verfahren, wobei Entscheidungsträger Vor-& Nachteile berücksichtigen muss
Prozess der Investitionsentscheidung
Planungsphase
Investitionsanregung
Suche nach Alternativen (Berücksichtigung von Zielen)
Beurteilung derer (Berücksichtigung von Zielen)
Investitionsentscheidung
Realisationsphase
Investitionsdurchführung
Kontrollphase
Investitionskontrolle
Start von neu
Arten der Prozesse der Investitionsentscheidung
Einzelentscheidungen
einzelne Alternativen schließen einander aus
Entscheidung über Realisierung einzelner Invest. (Vorteiltätigkeitsproblem)
Auswahlentscheidung bei mehreren sich ausschließenden Invest. (Wahlproblem)
Entscheidung über Nutzungsdauer/ optimalen Ersatzzeitpunkt (Investitionsdauerproblem)
Investitionsprogrammentscheidung
Einzelne Alternativen schließen sich nicht aus
Kombinationen an Investitionsalternativen können realisiert werden
komplexere Entscheidung, da Vielzahl einzubeziehen ist
Verfahren zur Investitionsbeurteilung
zur Berücksichtigung der monetären Auswirkungen
statistische Investitionsrechenverfahren
dynamische Rechenverfahren
Kapitalwertbasiert, Endwert verfahren, Marktzinsmodell
zur Berücksichtigung monetären und nicht-monetären Auswirkungen (quantitative)
Zielsetzen, sowie Verfahren derer: Checkliste, Nutzwerkanalyse, Presi-Leistungsmodell
Statische Verfahren der Investitionsrechenverfahren
Kostenvergleichsrechnung
Gewinnvergleichsrechnung
Rentabilitätsvergleichsrechnung
Statische Amortisationsrechnung
Dynamische Verfahren der Investitionsrechenverfahren
Kapitalwertmethode
Annuitätenmethode
Interne Zinsfußmethode
Dynamische Amortisationsrechnung
Der vollkommene Kapitalmarkt
→stellt theoretisches Modell dar, zur finanzwirt. Entscheidungen
Merkmale:
Kapital ist homogenes Gut
keine Unterscheidung zwischen Kapitalaufnahme& -anlage
keine Informationsasymmetrien
kein direktes Beeinflusse der Preise durch Marktteilnehmer
jedes Kapitalvolumen kann in beliebigen Strukturen gehandelt werden
rational handelnde Marktteilnehmer
keine Informations-& Steuerzahlungen
Kalkulationszinssatz als Bewertungsmaßstab
Nutzung des Kalkulationszinssatzes zur
Beurteilung der Vorteilhaftigkeit einer Invest.
Ermittlung der Höhe eines der Investition verbundenen Erfolg
zum Ausdruck verschiedener Aspekte
Rendite einer Alternativanlage
kosten der Finanzierung
Verzinsung einer Differenzinvestition
Berücksichtigung der Anforderungen des Investors an zeitliche Struktur
bei vollkommenen Kapitalmarkts werden Aspekte in Kalkulationszinssatz berücksichtigt
Einsatzzwecke der Investitionsbeurteilung
Risikobeurteilung
Vorteilhafitgkeitsbeurteilung (Einzelne Investition)
Optimale Nutzungsdauer/ Ersatzzeitpunkt (Einzelne Investition)
Auswahlentscheidung (mehrere Alternativen)
Rangfolgebestimmung (mehrere Alternativen)
Unterschiede zwischen Verfahren der Investitionsrechnung
Statistische Verfahren:
keine Berücksichtigung der Zeitstruktur
Nutzung periodisierter Durchschnittsgrößen bei Zahlungsströmen
einfache Zinsrechnung
keine Unterstellung des vollkommenen Kapitalmarkts
Dynamische Verfahren
Berücksichtigung der Zeitstruktur
Nutzung effektiver Zahlungsströme
Zinseszinsrechnung
Unterstellung eines vollkommenen Kapitalmarkts
Kostenvergleichsrechnung
Vergleich mehrerer Investitionsalternativen
Alternative mit geringsten kosten gilt als vorteilhafteste
bei Alternativen mit gleichen qualitativem und quantitativem Output wird Produktionskostenvergleich herangezogen
bei Alternativem mit gleichen qualitativem aber unterschiedlichem quantitativem Output wird Stückkostenvergleich herangezogen
bei unterschiedlichem qualitativem Output kann Kostenvergleichsrechnung nicht herangezogen werden
Anwendungsbereich: Entscheidungshilfe bei Gesamtkostenvergleich, Vorteilhaftigkeit v. Projekte mit geringen Stückkosten, Aussagekräftigkeit des Kostenvergleichs
Vorgehen der Kostenvergleichsrechnung
→Kapital-& Betriebskosten werden betrachtet
Kapitalkosten (Kosten der Bindung Kapitals während Investitionszeitraum)
jährliche & durchschnittliche kalkulatorische Zinskosten
Betriebskosten (direkte und indirekte Kosten der Produktion)
Unterscheidung in variable und fixe Betriebskosten
Bsp: Materialkosten, Kosten der Betriebsstoffe, Energiekosten, Personalkosten,…
Jährliche kalkulatorische Abschreibungen
→Verlust des Werts des Investitionsobjekts während Nutzungsdauer
→stellen durchschnittlichen jährlichen Wertverlust des Investitionsobjekts
Wertverlust entspricht Differenz aus Anschaffungskosten und Restwert zum Nutzungsende
Anschaffungskosten - Restwert zum Nutzungsende / Nutzungsdauer
Durchschnittliche kalkulatorische Zinskosten
→stellt Produkt aus während Nutzungsdauer gebundenen Kapital und Kalkulationszinssatz dar
. →wird zwischen kontinuierlichem und diskontinuierlichen Amortisationsverlauf unterschieden
Kontinuierlicher:
Wertverlauf verläuft in gleichmäßig stetigen Prozess
Unterstellung kontinuierlichen Kapitalfreisetzung auf Absatzmarkt
dursch. Zinskosten = i * AK + RW(n) / 2
Diskontinuierlicher:
Wertverlust wird a Periodenende berücksichtigt
Wert bleibt über gesamte Periode konstat
dursch. Zinskosten = i * AK + RW + dursch. jährl. Abschreibungen / 2
Berücksichtigung der Produktionsmenge in Investitionsentscheidungen
Produktionsmenge spielt entscheidende Rolle, da sie Kosten der Produktion maßgeblich beeinflusst
Unsicherheit bezogen auf produzierbare und absetzbare Produktionsmenge besteht
zur Beurteilung wird kritische Produktionsmenge ermittelt, wobei Vorteilhaftigkeit der Alternativvinvest. sich verändern
stellt Produktionsmenge bei zwei Alternativen mit gleichen Produktionskosten
x(krit) = K(fixB) - K(fixA) / k(varA) - k(varB)
Gewinnvergleichsrechnung
durchschnittlicher Gewinn pro Periode wir ermittelt und zur Investitionsbeurteilung herangezogen
Neben kosten werden auch Erlöse die aus Investition resultieren einbezogen
Anwendungsbereiche:
qualitativ untersch. Leistungsangaben der Invest.projekte
zur Beurteilung einzelner oder mehrerer Investitionsobjekte
Entscheidungskriterium:
Einzelinvestition: Gewinn > 0
mehrere: Investitionen mit dem höchsten Gewinn
Break-Even-Analyse
bezieht sich auf Erlöse, sowie dessen Produktions-& Absatzmenge
Angenommenen Absatz-& Produktionsmengen sind unsicher
zur Beurteilung wird Break-Even-Point/ Gewinnschwelle betrachtet
Bezeichnet Punkt, an dem Produktionsmengen und Absatzmengen der Investitionen Gewinn erzielen
BEP = K(fix) / p - k (var)
Rentabilitätsvergleichrechnung
Einzelne Investitionsalternativen können versch. hohe Invest.volumina haben
das beeinflusst die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit. Umso größer, desto geringerer geringer ist Kapitaleinsatz zur Gewinnerzielung
die Investitionsalternative, die bei gleichem Kapitaleinsatz höchsten Gewinn erzielt, ist am rentabelsten
bei Objekten mit unterschiedlichen Volumina, ist Gewinn in Relation zum eingesetzten Kapital zu beurteilen
Investitionsrentabilität gibt Verhältnis eines dursch. Gewinns einer Periode zum dursch. gebundenen Kapital an
Formel: durchsch. Periodengewinn / dursch. gebundenes Kapital
→Alternative mit höchster Investitionsrentabilität ist am vorteilhaftesten
Statistische Amortisation
Investitionen sind zukunftsgerichtet, wobei Risiko, dass erwartete Gewinne und Kosten nicht eintreffen besteht
Zur Beurteilung des Risikos kann Zeitraum der zur Wiedergewinnung des eingesetzten Kapitals erforderlich ist herangezogen werden
dieser Zeitraum wird Amortisationszeitraum genannt
Formel: ursprünglicher Kapitaleinsatz / Investitionscashflow
bei Amortisationsrechnung wird unterstellt, dass Rückflüsse zum Amortisationszweck verwendet werden
Amortisationsrechnung beruht auf Investitionscashflow bestehend aus:
durchschnittlichem Periodengewinn (Verzinsung des Kapitals wird berücksichtigt) und durchschnittlichen Periodenabschreibungen
bei mehreren Alternativen ist Investitionsobjekt mit geringster Amortisationsdauer am vorteilhaftesten
Zusammenfassende Beurteilung der statischen Investitionsrechenverfahren
es werden ausschließlich Durchschnittsgrößen betrachtet, wobei die zeitliche Verteilung und Höhe jeweilig auftretenden Zahlungen nicht berücksichtigt wird
es werden nur wesentliche Erfolgsgrößen betrachtet
Alternativen sind nur vergleichbar, wenn Kapitaleinsatz und Nutzungsdauer identisch sind
Zinsrechnung als Grundlage der dynamischen Investitionsrechenverfahren
stellt Preis für Kapitalbereitstellung für bestimmte Nutzdauer dar →Kapitalgeber erhält Zins
aufgrund der Existenz der Zinsen sind Zahlungen der Zukunft zum dortigen Zeitpunkt weniger Wert
Um Zahlungen vergleichen zu können, muss Existenz der Zinsen berücksichtigt werden
Es gilt:
je später eine Auszahlung erfolgt, desto vorteilhafter
je früher eine Einzahlung erfolgt, desto vorteilhafter
bei der Vorteilhaftigkeit muss die Höhe der Zahlungen sowie die zeitliche Struktur und die Höhe des Zinses berücksichtigt werden
Formen der Zinsrechnung
Einfach Zinsrechnung
anfallende Zinsen in Folgeperioden werden nicht mitverzinst
K(n) = K(0) + (1+i+n)
Zinseszinsrechnung
Anfallende Zinsen werden in Folgeperioden mitverzinst→werden zugeschlagen und erhöhen verzinstes Kapital
Formel: K(n) = K(0) * (1+i) noch n
Rentenrechnung
werden Zahlungsströme betrachtet, die während Laufzeit gleich hoch sind → Raten
dabei gibts es verschiedene Betrachtungen
Rentenendwert
Rentenbarwert
Höhe der jährlichen Raten bei gegebenen Anfangs-/ Endwert
→Berechnung erfolgt durch Faktor
Rentenendwertfaktor: (1+i)hoch n -1 / i
Rentenbarwertfaktor: (1+i)hoch -1 / i+(1+i)hoch n
Die dynamischen Investitionsrechenverfahren
Investitionen sind durch Zahlungsstrom gekennzeichnet der erstmalige Zahlung gekennzeichnet ist, und dann während der Laufzeit verschiedenartige Zahlungen enthält
Dynamische Investitionsverfahren berücksichtigen die Zahlungszeitpunkte &-höhen
dabei wird durch Auf-/Abzinsung ein einheitlicher Bezugszeitpunkt gemacht
Barwert sowie Endwert können zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit einer Investition herangezogen werden
dafür wird Kalkulationszinssatz herangezogen
Grundannahmen der dynam. Investrech.
Investitionszeitraum/ Nutzdauer wird in Perioden, üblicherweise ein Jahr eingeteilt
Anschaffungsauszahlung A0 fällt unmittelbar vor erste Periode
Zahlungen während der Laufzeit fallen am Jahresende an
Liquidationserlös L(n) fällt am Ende der letzten Periode an, und wird unabhängig von der Nettozahlungen der Periode berücksichtigt
Kapitalwertmethode
es wird Zahlungsstrom der Investition mit dem Kalkulationszinssatz auf Betrachtungszeitpunkt t=0 abgezinst
Zahlungsstrom wir gekennzeichnet durch Ein-& Auszahlungen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten während der Nutzungsdauer der Intervalle anfallen
Investition ist vorteilhaft, wenn Differenz aus Summe der abgezinsten Einzahlungen und Summe der abgezinsten Auszahlungen größer Null ist
Differenz wird als Kapitalwert C0 bzw Net Present Value (NPV) bezeichnet
Voraussetzung zur Anwendung der Kapitalwertmethode & Einflussgrößen
Voraussetzungen:
Investitionsdauer sowie Zeitpunkte und Höhe der während des Zeitraums anfallenden Zahlungen können bestimmt werden
Annahme des vollkommenen Kapitalmarkts
Wiederanlageprämisse (Annahme der Kredittilgung in Höhne der Einzahlungsüberschüsse
Unterstellung eines einheitlichen Kalkulationszinssatzes für Kapitalanlage und -aufnahme
Einflussgrößen auf Höhe des Kapitalwertes
Höhe von Ein-& Auszahlungen
Zeitpunkt der Ein- & Auszahlungen
Höhe des Kalkulationszinssatzes
Aussage des Kapitalwertes
stellt Zeitpunkt 0 bezogenen Vermögenszuwachs dar
Positiver Kapitalwert drückt aus, dass über die Laufzeit eingesetztes Kapital wiedergewonnen wird, gebundenes Kapital zum Kalkulationszinssatz verzinst und Vermögenszuwachs erzielt wird
Investition ist vorteilhaft, wenn Kapitalwert positiv ist
bei mehreren Alternativen ist diejenige mit höchstem Kapitalwert am vorteilhaftesten
Annuitätenmethode
Kapitalwert drückt aus, wenn Vermögenszuwachs des I. ohne Entnahmen währenddessen erfolgen
durch Annuitätenmethode erfolgt Periodisierung des Investitionserfolgs, indem Vermögenszuwachs gleichmäßg auf einzelnen Perioden verteilt wird
in jeder Periode fallen dabei gleich große Zahlungen an
Formel: A = C(0) i(1+i)hoch n / (1+i)hoch n -1
Bedeutung der Annuität
stellt Betrag dar, der während Nutzungsdauer in einzelnen Perioden entnommen werden könnte
sodass Investitionsauszahlungen wiedergewonnen wird und jeweils gebundenes Kapital zum Kalk.zinssatz verzinst wird
stellt eine Variante der Kapitalwertmethode dar, sodass beide gleiche Voraussetzungen zur Anwendung unterliegen
Beurteilung
Investition ist vorteilhaft, wenn Annuität vorteulhaft ist
bei mehreren Alternativen wird diejenige genommen, die höchste Annuität besitzt (ist nur Aussagekräftig bei gleicher Nutzungsdauer)
Interne Zinsfußmethode
dabei wird effektive Verzinsung durch gebundenes Kapital der Investition ermittelt
→stellt Rendite der Investition dar
mathematisch wir Formel glich Null gesetzt, und anschließend nach i aufgelöst
Gleichung ist exakt lösbar, wenn Investition einen Zahlungsstrom aus zwei Zahlungen aufweist und LZ von max 2 Jahren ohne unterjährige Zahlungen hat
bei anderen Fällen ist Formel nur näherungsweise lösbar
verschieden Formeln:
bei Zwei-Zahlungsfall
bei zweijähriger Laufzeit
mithilfe der linearen Interpolation
Dynamische Amortisationsrechnung
stellt Zeitraum dar, in welchem eingesetztes Kapital wiedergewonnen (amortisiert) wird
handelt von Zeitdauer in der Investitionszahlungen über die Zahlungen aus der Investition zurückgeflossen sind
durch Berücksichtigung der Zahlungszeitpunkte, sowie Kalk.zinssatzes, wird unterstellt, dass beheben Investitionsauszahlungen auch Verzinsung des jeweils gebundenen Kapitals dem Unternehmen zufließt
Amortisationsdauer = Zeitpunkt an dem Summe der Zahlungen der Investition der Investitionsauszahlung entsprechen
Die optimale Nutzungsdauer
stellt Zeitraum dar, innerhalb welchen Investition genutzt werden kann
wird unterschieden in: Rechtliche, technische, wirtschaftliche Nutzungsdauer
durch Investitionsrechnung kann optimale Nutzungsdauer bestimmt werden für verschiedene Fälle:
Einmalige Investitionen
Einmalige, mehrmalige/ unendliche identische Wiederholungen
wiederholte nicht identische Investition
Optimale Nutzungsdauer bei einmaliger Investition
am Ende erfolgt keine Ersatzinvestition, wodurch Kapitalwert sich nicht ändern kann
Optimale Nutzungsdauer ist, wann Kapitalwert maximal wird
Einzahlungsüberschuss (Z/t) 7 (1+i)hoch n + (Liquidationserlös/ Restwert) L(n) / (1+i)hoch n
Optimale Nutzungsdauer bei einmaliger identischer Wiederholung
Anschließend zu einer Investition folgt eine weiteren identische
Optimale Nutzungsdauer wird bestimmt, indem Gesamtmaximum der Smme der Kapitalwerte der Einzelinvestitionen gebildet wird
C0 = C1(o,n1)+ C2(o,n2) / (1+i)hoch n1