BWL 3 UZH (Innovation & Entrepreneurship)-Karteikarten

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101 Terms

1
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Innovation

Umsetzung einer Idee in markttaugliches Produkt/ Anwendung

2
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Erfindung

- konkrete Konzeptentwicklung

- Umsetzung einer Idee (Prototyp), aber evtl. ohne weiteres nicht markttauglich

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Kommerzialisierung

Umsetzung in vermarktbare Produkte oder Prozesse

4
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Diffusion

Marktdurchdringung: Überführung und Verbreitung einer Erfindung im Markt

(beschreibt den Verlauf, wie sich Innovationen verbreiten)

- Erst durch Diffusion können Gewinne erwirtschaftet werden

- Diffusion führt zu Spillovers und positiven Externalitäten (deswegen braucht es Anreize)

5
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Bedeutung von Innovation: Neoklassische Wachstumstheorie

- Technologischer Fortschritt ist der Haupttreiber von Wirtschaftswachstum (Solow)

- Technologischer Fortschritt ist exogen (von aussen kommend) und macht Inputfaktoren (Arbeit&Kapital) produktiver

- Langfristiges Produktivitätswachstum = Veränderung des technischen Fortschritts

6
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Bedeutung von Innovation: Endogene Wachstumstheorie

-(Romer) Technologischer Fortschritt ist endogen (von innen kommend), mit Investition verbunden

- Investition müssen kompensiert werden -> dafür Anreize & Rahmenbedingungen schaffen

selbes Ergebnis wie Neoklassische Wachstumstheorie

7
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Innovation...

... resultiert erst dann aus einer Idee, wenn diese in ein neues Produkt umgesetzt wird, das tatsächlich Anwendung findet und den Markt durchdringt.

... verbindet Erfindergeist mit Wirtschaftlichkeit/ Umsetzbarkeit.

8
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Verschiedene Arten von Innovation

Produktinnovation (Produkt wird besser/schneller)

Prozessinnovation (Produktion wird billiger pro Einheit)

-> beides Vorteil für Konsument

9
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Unterschied Erfinder - Enterpreneur

Erfinder generiert neue Ideen. Entrepreneur sucht neue Ideen und nutzt diese für ökonomische Zwecke

10
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Wie kann Innovation (geistiges Eigentum) geschützt werden?

Patente (Schutzrechte), Copyrights & Trademarks (Urheberrechte und Konsumentenschutz), Trade secret (Geschäftsgeheimnis)

11
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Radikale Innovation

Neue Erfindung (z.B. Erfindung des IPhones)

12
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Marginale Innovation

Grossteil des eigentlichen Produkts besteht schon und wird nur marginal verändert (z.B Iphone6 und Iphone6S)

13
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Wie entsteht Innovation?

durch Inputs, Institutionen, Anreize

Innovationen brauchen "konzentrierte Ressourcen" = Finanzierung von Innovationen z.B. durch Steuern, Gewinne aus Innovationen, Vermögen

14
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Wieso sind Institutionen im Bezug auf Innovation wichtig?

Ohne Institutionen halten Erfinder ihre Erfindungen geheim.

Konsequenz: keine Adaption, keine Diffusion, langsamer Fortschritt

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Lineares Modell von Innovation

Grundlegende Recherche -> Anwendungsbezogene Recherche -> Erfindung -> Entwicklung -> Kommerzialisierung/ Vermarktung -> Diffusion

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Diffusion Erklärungsmodelle

- Ökonomisches (Rang) Modell

- Epidemisches Modell

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Netzwerkeffekte

der Nutzen eines Produktes/ Technologie steigt, wenn dessen Nutzerzahl grösser wird.

Netzwerkeffekte sind positive Externalitäten.

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Lock-In-Effekt

Interoperationalität und Investitionen (learnign investments) sind die Kostentreiber.

Lock-In-Effekt entsteht durch hohe Wechselkosten.

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Chancen von Innovation

- Monopolstellung; maximale Gewinne, Marktmacht

- Umsatzsteigerung (Produktinnovation/Effizientere Produktion)

- Kostensenkung (Prozessinnovation)

- Erhöhte Wohlfahrt

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Risiken von Innovation

- Spillovers

- Marktunsicherheit

- Technologische Unsicherheit

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Warum Innovation?

Unternehmen definieren eine Innovationsstrategie. Hierbei suchen sie Antworten auf folgende Fragen:

- Wie hoch sollten die Investitionen in die Forschung und Entwicklung sein?

- Welche Erfindungen müssen rechtlich über registrierte Eigentumsrechte (IPR) geschützt werden?

- Wann sollten neue Produkte eingeführt werden?

- Wann sollten neue Produktionstechnologien eingeführt werden?

- Wann sollten neue Technologien an andere Firmen lizensiert werden?

- Sollte man auf bisherige Geschäftsbereiche fokussieren oder diversifizieren?

- Wann sollten andere Firmen übernommen werden, welche ergänzende Marktanteile und IPRs besitzen?

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Entrepreneurship

Unternehmertum/ Unternehmergeist= Verwandlung von Erfindungen in kommerzielle Produkte/ Prozesse (kommerzielle Verwendung)

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Entrepreneur/ Unternehmer

jemand, der neue Ideen sucht (und entwickelt) und diese für ökonomische Zwecke nutzt.

(gemäss Schumpeter: der Unternehmer ist nicht (nur) Erfinder, sondern Innovator, der neue Ideen umsetzt, damit aktuelle Strukturen zerstört, neue schafft und das wirtschaftliche Wachstum beeinflusst.)

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Spillovers

z.B. Wissenstransfer von einer Unternehmung zur anderen

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Zusammenhang zwischen Erfindung, Idee, Innovation, Kommerzialisierung und Diffusion

Innovation = Idee + Erfindung + Kommerzialisierung

Innovation resultieren erst dann aus aus Erfindungen, wenn die Prototypen/Betaversionen (Erfindung) in neue Produkte, DL oder Verfahren umgesetzt werden, welche ohne weitere Massnahmen verkauft werden können (Kommerzialisierung).

Darauf folgt die Marktdurchdringung (Diffusion).

Der Innovationsprozess ist nicht linear, da während der Diffusion marginale Verbesserung möglich sind und somit marginale Innovation getätigt werden kann. Auch häufig werden Prototypen am Markt getestet, um Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

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Annahmen Epidemisches Modell (Diffusion)

1) fixe Anzahl (N) potentieller Adoptoren

2) 1 Markt

3) Adoptoren sind identisch (einziger Unterschied: zu jedem beliebigen Zeitpunkt haben manche die Innovation bereits angenommen und manche nicht)

4) Nicht Adoptor, der einen Adoptor trifft, wird mit Wahrscheinlichkeit B zum Adoptor

5) Der Anteil der Adoptoren an der gesamten Bevölkerung N ist D

6) die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nicht-Adoptor einen Adoptor trifft ist demnach: (1-D)*D

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Diffusionsrate (epidemisches Modell)

dD/dt = B*(1-D)*D

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Annahmen ökonomisches (Rang)Modell (Diffusion)

1) Fixe Anzahl (N) von potenziellen Adoptoren

2) Adoptoren haben unterschiedliche Präferenzen bezüglich der Innovation, repräsentiert durch Index z

3) Präferenzen beeinflussen Adoptionswahrscheinlichkeit

4) Die Verteilung der z-Werte ist die Normalverteilung

5) Adoptionskosten fallen im Verlauf der Zeit

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Gründe für fallende Adoptionskosten (ökonomisches RangModell)

- Adoptoren erfahren mehr über die Innovation (bzw. die Nutzung der Innovation)

- Der Preis des neuen Produkts sinkt im Laufe der Zeit, wegen Skaleneffekten oder grösserem Wettbewerb (Lizenzierung)

30
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5 Adoptorengruppen

Innovatoren (grösster z-Wert, höchste Zahlungsbereitschaft)

Frühe Adoptoren

Frühe Mehrheit

Späte Mehrheit

Nachzügler (kleinster z-Wert)

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Warum sind Innovationen wichtig?

- Innovationen sind notwendig, da Ressourcen nicht immer unbegrenzt verfügbar sind

- Innovation sind der Moto wirtschaftlichen Wachstums

- Innovation erhöhen die Lebensqualität

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Wie können Ideen entstehen?

Brainstorming

Fokusgruppen

Umfragen

weitere Werkzeuge

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Gründe warum der Wettbewerb weniger dynamisch ist

- Eintrittsbarrieren

- Kompetenz/Kapazität

- Ressourcen

- Preiswettbewerb

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Hold Up Problem

verhindert, dass Innovation auf Markt kommt

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Patent

Schutzrecht, um andere an der kommerziellen Nutzung einer Erfindung für einen bestimmten Zeitraum in einem bestimmten Land zu hindern:

- Patent verbietet nicht, Erfindung anzuwenden, bzw. nicht kommerziell zu nutzen.

- Nie weltweit, sondern immer auf Länder

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Lizenz

Gegen eine Gebühr von Inhaber eines Patents für die Nutzung seiner Idee/ Innovation erteilt.

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Marktstruktur und Innovationsanreize

der durch eine Innovation zusätzliche Gewinn, im Verhältnis zum vorherigen Gewinn, ist grösser für Firmen im Wettbewerb als für Monopolisten. -> Anreiz für Unternehmen die Konkurrenz haben ist grösser.

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Patente und Wohlfahrtsverlust

Patente schaffen kurzfristig Wohlfahrtsverluste, weil man Monopolpreise bezahlen muss und langfristig sind sie gut, weil sie Anreize bieten für Innovation

39
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Massnahmen zur Förderung von Innovation

- Geistige Eigentumsrechte (Patente, copyrights (trademarks & trade secrets)

- Öffentliche Finanzierung

- F&E Kooperation

- PReise

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Patente Pro

- Markt bestimmt Erfindungswert

- Dezentral

- Anreiz für Innovation

- Bestimmt Unternehmenswert

41
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Patente Contra

- Offenlegung statt Geheimhaltung (wird nach 1 Jahr Rezept gegeben)

- Strategischer Einsatz

- Hold-up Probleme (Abhängigkeiten, how to fix: merger)

- "Falsche" Erteilung

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Stimulierung von Innovationsaktivitäten

Patente sichern Innovatoren die Erträge ihrer Innovation und sorgen gleichzeitig für die Verbreitung des Wissens.

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Innovationserträge sichern

Innovatoren können die Erträge ihrer Innovation abschöpfen und somit die Kosten der Innovation abdecken. Dies schafft den Anreiz, in Forschung und Entwicklung zu investieren.

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(Technisches) Wissen verbreiten

durch die Vergabe von Lizenzen und nach Ablauf der Schutzfrist (20 Jahre) kann auf das Wissen/ die Innovation zugegriffen werden.

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Arten von Koorperationen in F&E

- Ergebnis-/Erfahrungsaustausch

- Forschungsaufträge an Dritte

- Zusammenarbeit der F&E Abteilungen

- Gemeinsame Forschungsunternehmen

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Formen von Kooperation in F&E

horizontal (im selben Sektor, z.B. Biotech und Biotech)

vertikal (verschiedene Märkte)

47
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Research Joint Venture (gemeinsame Forschungsunternehmen) Pro

- Synergieeffekte: Kosten- und Ressourcenteilung (profiteren voneinander)

- gemeinsame Nutzung der Innovation

- "Optimum" an F&E Investitionen

- Löst Unterinvestitionsproblem (private Rendite sind unter sozialen Renditen von F&E sind)

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Research Joint Venture (gemeinsame Forschungsunternehmen) Contra

- Offenlegung statt Geheimhaltung

- Abhängigkeit (hold-up)

- Verhandlungs- und Transaktionskosten

- Wettbewerbshemmend

49
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Winner takes it all- Wettbewerb (privat/staatlich)

Derjenige, welcher alserster die gestellte Aufgabe/ Anforderungen erfüllt, erhält einen Geldpreis und/oder ein Patent

50
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Preise Pro (Stimulierung von Innovationsaktivitäten)

- Anreiz für Innovation

- Neue Allianzen

- Kein deadweight loss

51
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Preise Contra (Stimulierung von Innovationsaktivitäten)

- "Wasteful duplication" (erste bekommt alles, andere vergebene Investition)

- Überinvestition ("common pool problem") (wenn Preis zu hoch, Unterschied: bei Patent legt Markt Preis fest)

- Schwer Höhe des Preises festzulegen

52
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Patent

für Erfindungen

wie: Antrag beim Patentamt

Eigentumsrecht auf eine Erfindung, welches zeitlich beschränkt ist. Erfindungen (Produkte oder Verfahren), welche neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind, können patentiert werden.

53
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copyright (Urheberrechte)

Geistige Werke künstlerischer Art

Wie: Automatisch

54
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Marken

Identifikation von Produkten/Services

wie: Gebrauch und/oder Registrierung

55
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Designs

Erscheinungsbild

wie: Registrierung

56
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Trade Secret

Wertvolle Informationen die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind

wie: Eigenanstrengung zur Geheimhaltung

57
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Copyright: was ist geschützt

"original works of authorship"

- z.B. Literatur, Musik, Theater, Vorlesungsfolien, Architektur

- muss nicht "neu" sein

- muss "minimale Kreativität" zeigen

58
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Copyright: Schutzrecht

Recht, das Werk zu reproduzieren, zu produzieren, Rechte an "derivative work", Aufführungsrechte

59
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Copyright: Dauer

70 Jahre nach dem Tod des Autors

60
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Copyright: Breite

"comprehensive nonliteral similarity", einschliesslich derivative work

Ausnahmen: "fair use"; "socially useful conduct"

- z.b. Kommentare, Kritik, Wissenschaft, Parodie, "reverse engingeering"

61
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Copyright: Kompensation (wenn missachtet)

- einstweilige Verfügung

- "lost profits" (entgangener Gewinn) oder "unjust enrichment" (ungerechte Aneignung von Gewinn, Gewinn der Gegenpartei erzielt hat)

- Mehrfache Bussen, wenn "willful"

-wenn man weiss, dann Strafrechtsbestand

62
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Nutzen Geistiger Eigentumsrechte

- Essenzielles Geschäftsvermögen: viele bauen alles darauf auf, Anreiz für Innovation, weil man dan Monopolist ist für 20 Jahre

- Steigende Investitionen von F&E

- Schutz kleiner innovativer Firmen

- Verbesserung und Weiterentwicklung durch öffentlichen Zugang zu Informationen/Wissen: Wissen im Markt kann benutzt werden, wenn man nicht einfach kopiert

63
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Patente

Patent impliziert einen sozialen Vertrag, so erlangt man Exklusivität und Innovation Finanzierung und da muss man auch Wissen teilen und Erfindung enthüllen

64
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Kriterien an Patent

- Neuheit

- "Inventive Step" (Erfinderische Tätigkeit)

- Nutzen (Verwendbarkeit in Industrie/ Haushalten)

65
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Wo ein Patent anmelden?

- Nationale Patentbüro: Schweiz: Eidg. Institut für Geistiges Eigentum in Bern, Patent ist nur gültig im Lang seiner Ausstellung, Ausländer können auch ein Patent beantragen

- Europäisches Patentamt (EPA): europäisches Patent ist äquivalent zu den nationalen Patenten in den Ländern, wo es erteilt wird. Der Gesuchssteller wählt das Land /die Länder aus.

- Via "Patent Cooperation Treaty": Nur eine Bewerbung für bis zu 141 Länder: (Am besten nur Länder nehmen wo Kunden und Konkurrenten sind.) Nach der Bewerbungsphase folgt ein multinationaler Patentprüfungsprozess: Erst danach wird es erteilt

66
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was ist nicht patentierbar

- reine, unverwirklichte Idee

- Software (ist urheberrechtsgeschützt)

- Geschäftsmethoden

- Medizinische Therapien, neue Pflanzenarten, etc.

67
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Trademarks/Marken

geschützte Kennzeichen, welche Konsumenten eine bestimmte Qualität eines Produkts signalisieren und als Differenzierungsmerkmal zu Imitationen dienen

68
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Design

schützen die äussere Gestaltung eines ProduktsD

69
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Dimensionen eines Patents

- Länge/Laufzeit (wie lange dem Inhaber das exklusive Eigentumsrecht auf seine Erfindung gewährt wird)

- Breite (legt den Umfang der geschützten technischen Anwendung fest

- Geografische Reichweite (begrenzt auf jenes territoriales Gebiet, in welchem das Patent registriert wurde)

70
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Nutzen eines Patents aus der Unternehmensperspektive

erhöhte Kosten für F&E

- Aufbau einer Markt- bzw. Monopolmacht

- Signal für Stakeholder/ Investoren und Reputationsaufbau

- Aufbau und Stärkung der Verhandlungsmacht gegenüber Zulieferern

- Blockierung konkurrierender Unternehmen bzw. von Folgeinnovationen durch "Blocking" und "Fencing"

- Erhöhung der Markteintrittsbarriere durch "Flooding"

71
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Vorteil eines Patents aus Unternehmensperspektive

- Exklusivrecht führt zu höheren Erträgen aus investiertem Kapital (ROI)

- Einklagbares Recht

- Ermöglicht den Handel mit Erfindungen (Vergabe von Lizenzen)

72
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Nachteile eines Patents aus der Unternehmensperspektive

- Offenlegung der Erfindung

- Hohe Kosten

- Länge des Erteilungsprozesses (ca 4-5 Jahre: Einklagbares Recht tritt erst nach der Erteilung in Kraft.)

73
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Alternativen zu einem Patent

- Offenlegung ("disclosure")

- Geschäftsgeheimnis

- Nichts unternehmen

74
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Offenlegung (Pro/Contra)

Pro:

- Niedrige Kosten

- Unterbindet andere, dieselbe Erfindung zu patentieren

Contra:

- Keine Exklusivität

- Offenlegung der Erfindung gegenüber Wettbewerbern

75
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Geschäftsgeheimnis (Pro/Contra)

Pro:

- Niedrige Kosten für die Wahrung der Geheimhaltung

- Erfindung wird nicht offengelegt

Contra:

- Kein Schutz vor "Reverse Engineering"/ Imitation

- Schwierig geltend zu machen

- Lücken in der Geheimhaltung

76
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Nicht unternehmen (Pro/Contra)

Pro:

- Kein Aufwand

Contra:

- Keine Exklusivität

- Offenlegung der Details gegenüber Wettbewerbern

77
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Kosten

Dead weight loss

78
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Vorteile eines Patens auf die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt

- Anreiz zur Innovation

- Steigerung der gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt auf langfristige Sicht

- Niedrigere Markteintrittsbarrieren für kleinere Firmen

- Offenlegung der Ideen

79
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Nachteile eines Patents für die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt

- Wohlfahrtsverlust durch zeitlich befristete Monopolstellung des Patentinhabers

- Unterbindung von Folgeinnovationen als Rekombination neuer Erfindungen und Ideen

80
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Folgeinnovation

bauen häufig auf früheren Innovationen auf:

- Forschungswerkzeuge

- Elementare und angewandte Forschung

- Qualitätsstufenleiter

81
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Gefahren Folgeinnovation

- Folgeinnovation wird unterbunden, wenn frühere Innovatoren nicht für spätere Innovationen entlohnt werden

- keine Folgeinnovation entstehen, falls sie Lizenzgebühren zu hoch sind

82
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Lizenzvergabe

Ziel ist es, frühere Innovatoren durch den Patentschutz einen Anreiz zu liefern, und gleichzeitig Folgeinnovationen durch die Vergabe von Lizenzen zu ermöglichen

83
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Lizenzgeber

profitiert von der zusätzlichen Einkommensquelle

84
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Lizenznehmer

benötigen das lizensierte Patent, um weitergehen zu innovieren

85
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Patentverletzung

Monopol -> Duopol

Strafe: Abschreckung + Kompensation

- Lost Profit Rule

- Unjust Enrichment

86
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Lost Profit Rule

Entschädigung in der Höhe des verlorenen Gewinns des Patentinhabers

piM-piD

87
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Unjust Enrichment Rule

Entschädigung in der Höhe des Gewinns, welchen der "Patentverletzer" durch die Patentverletzung erzielen konnte

88
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Patenttrolle

- Unternehmen ohne eigene Produkte und wenig Infrastruktur

- Unternehmen, das Patente anhäuft ohne die Absicht zu produzieren/ mit der Absicht, andere UN zu verklagen

(- Populäres Beispiel: NTP; gegründet von einem Ingenieur und dessen Anwalt um eigene Erfindungen zu verteidigen; Haupterfindung: System, um Emails zwischen Computer und drahtlosen Kommunikationssystemen zu übermitteln)

89
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Copyrighttrolle

- UN, ohne eigene Produkte und wenig Infrastruktur

- UN, das Copyrightrecht anhäuft, ohne Absicht zu produzieren/ mit Absicht, andere Unternehmen zu verklagen

(- Populäres Beispiel: Youtube vs Brady)

90
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Rolle von Plattformen

-koordinieren die Nachfragen von zwei unterschiedlichen Gruppen die sich gegenseitig auf verschiedene Weisen brauchen

91
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eine ("multi-sided") Plattform ist eine Vermittlerin:

- die zwei oder mehr unterschiedliche Nutzergruppen hat, die sich austauschen wollen

- die die Koordination effizienter übernimmt als bilaterale Beziehungen

- die durch die Interaktionen Netzwerkeffekte generiert.

92
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Unterschiede Plattformen und traditionelle Märkte

- weniger/ keine physischen Beschränkungen

- können sehr viele Interaktionen herstellen

- Preisinstrumente (Mitgliedschaft, usage fees) und Nichtpreisinstrumente

- Können Aufmerksamkeit auf "items of interest" lenken

93
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Plattformeigenschaften (Relativ zu traditionellen Märkten)

- Netzwerkeffekte

- Reputationssysteme

- Hohe fixe und niedrige marginale Kosten

- Geringe Wechselkosten

- Werbefinanzierte Geschäftsmodelle

94
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Was können Plattformen?

- Suchkostenreduktion

- Transaktionskostenreduktion

- Screening (Qualitätskontrolle)

95
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Plattformarten

- Exchanges (ebay, booking.com)

- Software platforms (android, microsoft)

- Matchmakers (tinder)

- Peer-to-peer marketplaces (uber, airbnb)

- Transaction systems (Paypal)

- Ad-supported content provider (facebook, new york times)

96
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Netzwerkeffekte

- wenn der Nutzen jedes Nutzers in der Anzahl Nutzer steigt

- wenn der Payoff jedes Nutzers in der Anzahl anderer Nutzer steigt oder wenn der Nutzen durch die Anzahl kompatibler Produkte steigt.

97
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Lancierung einer digitalen Plattform

- Subventionierung um Angebot und Nachfrage zu beschleunigen ("Kauf" erster Kunden/ erster Anbieter)

- Existierende Netzwerke nutzen (Paypal (ebay))

- Kosten reduzieren und Mehrwert generieren (Neue Nachfrager/Anbieter durch Reduzierung von Schuh- und Transaktionskosten; Benefits, z.B. durch Bundling)

98
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schöpferische Dekonstrukion (creative destruction)

Innovationen entstehen dadurch, dass man sie zerstören oder kannibalisieren muss (z.B. Kodak)

99
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drei Bestandteile der Innovation

1. Idee

2. Umsetzung

3. Marktdurchdringung

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drastische Prozessinnovation

Preis der innovierenden Unternehmung (P nach der Innovation) < Grenzkosten der Konkurrenz (=Preis im vollkommenen Wettbewerb) (P vor der Innovation) --> Monopolstellung mit Monopolpreis