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Warum entstand dieses Modell?
Früher wurde Fremdsprachenunterricht stark von der Grammar-Translation Method geprägt.
Das Ziel war:
Grammatik lernen
Vokabeln auswendig lernen
Texte übersetzen
Das Problem:
Viele Lernende konnten zwar Grammatikaufgaben lösen, aber kein normales Gespräch führen.
1. Grammatical Competence
Das ist die klassische Sprachkompetenz.
Sie umfasst das Wissen über:
Grammatik
Wortschatz
Rechtschreibung
Aussprache
Satzbau
Kurz:
Kann ich korrekte englische Sätze bilden?
2. Sociolinguistic Competence
Jetzt wird Kommunikation sozial.
Hier geht es darum,
die Sprache an die Situation anzupassen.
Fragen sind zum Beispiel:
Mit wem spreche ich?
Wie höflich muss ich sein?
Welche Formulierungen passen?
3. Discourse Competence
Jetzt geht es nicht mehr um einzelne Sätze,
sondern um zusammenhängende Texte oder Gespräche.
Die Frage lautet:
Hängen meine Aussagen logisch zusammen?
Was gehört dazu?
Kohärenz (inhaltlicher Zusammenhang)
Kohäsion (sprachliche Verknüpfung)
Beispiele für Kohäsionsmittel:
however
therefore
because
firstly
finally
Strategic Competence
Diese Kompetenz hilft,
wenn uns Sprache fehlt.
Strategien
Umschreiben (paraphrasing)
Nachfragen
Wiederholen lassen
Gestik und Mimik
Synonyme verwenden
Die vier Kompetenzen im Überblick
Kompetenz | Frage |
|---|
Grammatical | Ist der Satz korrekt? |
Sociolinguistic | Passt der Satz zur Situation? |
Discourse | Hängen die Aussagen logisch zusammen? |
Strategic | Kann ich Kommunikationsprobleme lösen? |