Heinrich Heine, Vormärz und Literarische Zensur

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Vokabel-Flashcards zu den Themen Heinrich Heine, Lyrik des Vormärz, Zensurpolitik unter Metternich und dem Ende der Kunstperiode.

18 Terms

1
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Nachtgedanken

Ein Gedicht von Heinrich Heine, das seine Unzufriedenheit mit der politischen Situation in Deutschland und seine Sorgen um seine alt gewordene Mutter im Exil thematisiert.

2
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Bundesbeschluss vom 10. Dezember 1835

Ein Beschluss der deutschen Bundesversammlung zur Anwendung von Straf- und Polizeigesetzen sowie Pressevorschriften gegen die Schriften der Bewegung „das junge Deutschland“.

3
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Das junge Deutschland

Eine literarische Schule des Vormärz, zu der Autoren wie Heinrich Heine, Carl Gutzkow, Heinrich Laube, Ludolph Wienbarg und Theodor Mundt gezählt wurden.

4
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Fürst von Metternich (1773–1859)

Österreichischer Staatskanzler und treibende Kraft der Literaturpolitik durch Zensur, der eine strenge staatliche Kontrolle über das Druckenlassen forderte.

5
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Zensur (nach Metternich)

Die vom Staat gezogenen engen Schranken beim Druckenlassen von Schriften, abzugrenzen vom freien Denken und Schreiben.

6
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Ende der Kunstperiode

Heines These über das Ende einer Epoche, die bei der Wiege Goethes anfing und bei seinem Sarge aufhört, da ihre Kunst im alten Regime wurzelte.

7
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Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation

Das 1806 aufgelöste Reich, in dessen historischem Fundament Heine das überlebte Prinzip der alten Kunst verortete.

8
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Phidias

Attischer Bildhauer des 5. Jahrhunderts v. Chr., den Heine als Vorbild für einen Künstler nennt, der in heiliger Harmonie mit seiner Zeit und deren Politik stand.

9
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Michelangelo (1475–1564)

Italienischer Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter, den Heine als Beispiel für die Einheit von Künstlerpersönlichkeit und Epoche anführt.

10
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Durs Grünbein

Autor des Aufsatzes „Warum schriftlos leben?“ (1999), der das Schreiben unter anderem als Mittel versteht, um dem Terror der bloßen Gegenwart zu entkommen.

11
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Code Napoléon

Das 1810 im Großherzogtum Berg eingeführte französische Rechtssystem, das den Juden eine bessere rechtliche Stellung verschaffte und Heines Napoleonverehrung prägte.

12
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Salomon Heine

Reicher Hamburger Bankier und Onkel von Heinrich Heine, der diesen zeitlebens finanziell unterstützte und ihm das Jurastudium finanzierte.

13
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Entrée-billet zur europäischen Kultur

Heines Bezeichnung für seine evangelische Taufe im Jahr 1825, von der er sich vergeblich verbesserte berufliche Chancen als Akademiker erhoffte.

14
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Julius Campe

Heines Verleger in Hamburg, bei dem unter anderem die „Reisebilder“ (1826) und das „Buch der Lieder“ (1827) erschienen.

15
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Crescence Eugénie Mirat („Mathilde“)

Die Frau von Heinrich Heine, die er 1834 kennenlernte und im Jahr 1841 heiratete.

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Matratzengruft

Metaphorische Bezeichnung für Heines jahrelange Bettschlägerigkeit im Pariser Exil ab 1848 bis zu seinem Tod 1856 aufgrund schwerer Krankheit.

17
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Exemplarische Individualität

Konzept des lyrischen Ichs bei Heine, das ein sich selbst behauptendes, auf Emanzipation und Freiheit zielendes Individuum in einer konkreten Situation verkörpert.

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Dominanz des Konkreten und Materiellen

Ein Merkmal von Heines Lyrik, bei dem Wirklichkeit sinnlich erfahren wird, um die Lebensvorstellung gegenüber idealistischen Tendenzen der Romantik zu erweitern.