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ipsilateral
Auf derselben Seite.
kontralateral
Auf der gegenüberliegenden Seite.
medial
Nahe der Mittellinie.
lateral
Von der Mittellinie entfernt.
proximal
Näher an der Körpermitte bzw. am Ansatzpunkt.
distal
Weiter von der Körpermitte bzw. vom Ansatzpunkt entfernt.
Anatomische Schnittebene:
Koronal/Frontal
von vorne
Anatomische Schnittebene:
Sagittal
von der SeiteA
Anatomische Schnittebene
horizontal
von oben/unten
dorsal
hinten (Richtung Rücken)
ventral
vorne (Richtung Bauch)
Cortex
äusserer Teil des Gehirns → mit grauer Materie
Graue Materie
Zellkörper + Glia
ist grau
erhält Infos und prozessiert sie
Weisse Materie
Axone + Glia
leitet Informationen durch elektrische Signale über isoliertes Axonkabel (braucht Impuls)
aussen isoliert, innen elektrisches “Kabel”
isoliertes Axon ist weiss
Meningen = Hirnhäute
drei Membranen, die das zentrale Nervensystem bedecken
Dura mater
Arachoidalmembran
→ Zwischenraum mit Flüssigkeit
Pia mater
→ Oberfläche Gehirn nach Pia mater
→ Rolle: schützen ZNS
→ enthalten Blutgefässe, die zum Gehirn führen & zu dessen Ernährung und Immunabwehr beitragen.
Flüssigkeit, die in den Ventrikeln produziert wird
Cerebrospinalflüssigkeit
→ Flüssigkeit wird im Gehirn gebildet & alle 8h erneuert
→ umspült ständig Gehirn & Rückenmarkt
→ Rolle: Stossdämpfer & Schutz, Ableitung von Molekülen & Abfällen

Frontal Lappen
Denken, Planen, Exekutive funktionen, Motorik,
Persönlichkeit
im hinteren Teil: Gruppen von Neuronen sind verantwortlich für Motorik senden Infos an Muskeln zum kontrahieren

Parietal Lappen
Körperwahrnehmung, Integration von visueller und somatospatialer (Berührung) Information

Occipital Lappen
Sehen
visuelle Botschaft wird bis Occipital Lappen gesendet → wo Neuronen diese prozessieren
Temporal Lappen
Hören, Gedächtnis, Emotionen
→ Neuronen die auditive Infos erhalten & prozessieren
Cerebellum
Kontrolle des Gleichgewichts, Koordination der Bewegungen
Insellappen (Insula)
Bewusstsein, Schmerz, Emotionen, Homöostase ( =Unterhaltung der Lebenswichtigen Funktionen)
kommt hervor bei Teililung ovn Frontallappen & Temporallappen
“5. Lappen”
Bordmann Areale
52 Abgrenzungen der Hirnrinde, die unterschiedlichen Funktionen entsprechen
⇒ Eine Verletzung(neurodevelopmentaleFehlbildung,Schlaganfall,Schädeltrauma,Tumor...)wird zu einem Defizit der Funktion führen, die der betroffenen Region entspricht. HINWEIS:EinepsychischeoderphysischeFunktionhängtmeistvoneinemNetzwerkimGehirnabundnichtnurvoneinereinzelnenRegion.
Corpus Calosum
Interhemisphärische Verbindung
Kommunikation & Koordination zw. beiden Hemisphären
aus weisser Materie
Wie kommunizieren Neuronen?
elektrisch & chemisch
Neurotransmitter
chemische Moleküle, die von Neuronen freigesetzt werden können
wir haben viele verschiedene Neurotransmitter
granular
bekommt Infospy
pyramidal
sendet Infos
6 Schichten des Cortex
Molekular
aus Fasern (Axone & Dendriten)
Extern granular
- Rezeptorschicht (erhält Infos; cortico-cortical)
Äussere pyramidal
- Effektorschicht (sendet Infos; cortico-cortical)
Inneres granular
- Rezeptorschicht (erhält Infos von anderen Strukturen (nicht vom cortex))
Inneres pyramidal
- Effektorschicht (sendet Infos an andere Strukturen)
Polymorph
- Rückkopplung über Thalamus an die Grosshirnrinde
- hat viele versch. Neuronen
In cotexialen Arealen, die spezialisiert sind fürs Informationen senden (zum Beispiel an die Muskeln), dort sind die Schichten die Infos senden grösser & vice versa.
exitatorische Neurotransmitter (immer!)
Pyramidalzellen
Glutamat
inhibitorische Neurotransmitter
Interneurone
GABA/Glyzin
anderer Neurotransmitter inhibitorisch oder ezitatorisch je nach dem
Adrenalin
Basalganglien
Ansammlung von Neuronen, die sich tief im Inneren der Hemisphären befinden.
Diese Kerne sind an motorischen, kognitiven und emotionalen neuronalen Netzwerken beteiligt, die über den Thalamus mit dem Frontallappen verbunden sind.
→ Bsp. Funktionsstörung: Parkinson-Krankheit
Thalamus
dorsaler Teil des Diencephalons
verarbeitet & verteilt fast sämtliche sensorische & motorische Infos die die Grosshirnrinde erreichen
dient oft als Rückkopplung für Infos
Rolle: Vigilanz (Wachheit) & emotionales Empfinden
Hypothalamus
ventraler Teil des Diencephalons
Regulierung des autonomen Nervensystems (innere Organe) & Hypophyse
Hypophyse
endokrine Drüse, die auf Reiez aus Hypothalamus reagiert, indem sie spezifische Hormone synthetisiert & ins Blut gibt (endokrines System)
→ NICHT teil von Nervensystem, sondern endokrines System
Amygdala
= Mandeln
funktionales System für Emotionen
13 Kerne zum Emotionen prozessieren
Hippocampale Formation = Hippocampus
funktionales System für Gedächtnis
Hirnstamm
Durchgang der motorischen Bahnen vom und zum Gehirn
→ Axonen transportieren Infos
→ Mittlerfunktion für Wachheit & Aufmerksamkeit
→ Herzfrequenz, Blutdruck, Atmung, Körpertemperatur

Rückgratssegmente
cervikal (Arme)
thorakal
lumbal (Beine)
sakral
→ Systemoptimierung: kürzester Weg zum Infos leiten
Hinterwurzel
Weg der Axone, zum Gehirn
Vorderwurzel (ventral)
Weg der Axone, vom Gehirn
Somatisch
bewusster & unterbewusster Kontrolle der Skelettmuskeln
Autonom/vegetativ
Verbindung zwischen NS und innere Organe
unterbewusst
12 Paare von Hirnnerven, die direkt mit dem Gehirn verbunden sind
im Gesicht/Hals
sensible & motorische Nerven
macht kein Sinn, das Nerv durchs Rückenmarkt geht
→ 1 Nerv besteht aus vielen versch. Axonen
Neuronen: Aufgabe
Aufnahme, Integration & Übertragung von Infos
Ependymozyten
Rechteckige Form mit Wimpern
Füllen Hohlräume des Gehirns & Rückenmarks
Aufgabe: fördert Zirkulation der Gehirn- & Rückenmarktflüssigkeit
Glia Zellen
Unterstützung & Aufrechterhaltung des Nervensystems
reguliert synaptische Übertragung & Leitungsgeschwindigkeit von Neuronen
Glia Zellen im ZNS
Astrozyten:
sternförmig
Aufgaben:
Ernährung (Vermittler zw. Blutgefässe & Neuronen)
Regulierung der synaptischen Übertragung
Oligodendrozyten
mit abgeflachten Fortsätzen, die sich um die Axone des ZNS wickeln
Aufgabe:
Bildet isolierende Myelinscheiden
Mikroglia
Form einer Spinne
Aufgabe:
Vernichtet Mikroben & Zelltrümmer
Glia Zellen im PNS
Glilale Satellitenzelle
umgeben & unterstützen Neuronen in den sensorischen, sympathischen & parasympathischen Ganglien
Schwann-Zellen
bilden Myelinscheiden um die Axone des PNS
(entspricht den Oligodendrozyten im ZNS)
Multipolare Neuronen
zahlreiche dendritische Fortsätze & 1 axonalen Fortsatz
häufigste Neuronentyp
bildet Ausflusstrakte des Nervensystems & die Interneurone (Neurone, die zw. 2 Neuronen liegen)
Bipolare Neuronen
2 Fortsätze
1 Dendriten & 1 terminale Arborisierung
bipolare Neuronen sind am wenigsten zahlreich
vor allem in Sinnesorganen vorhanden
terminale Arborisierung
Arborisierung = Verzweigung wie ein Baum
→ Die einzelnen Endäste enden in synaptischen Endknöpfchen
→ über Endknöpfchen gibt Neuron Signal an nächste Zelle weiter
→ terminale Arborisierung ermöglicht, dass ein Axon mit mehreren Zielzellen Kontakt aufnehmen kann
Unipolare (oder: pseudo-unipolare) Neuronen
einziger kurzer Fortsatz
ragt aus Zellkörper heraus
daraus bilden sich zwei Fortsätze
peripherer Fortsatz → auf Sinnesrezeptoren gerichtet → endet in Dendriten
zentraler Fortsatz → ragt ins ZNS ein → axonaler Abschluss
beide Fortsätze = Axon
Diese Neuronen bilden die afferenten Bahnen des PNS
Strukturelle Klassifizierung der Neuronen
multipolare Neuronen
Bipolare Neuronen
Unipolare (oder: pseudo-unipolare) Neuronen
funktionale Klassifizierung der Neuronen
sensitive (afferente) Neuronen
Interneuronen
motorische Neuronen (efferent)
sensitive (afferente) Neuronen
übersetzen sensorische Infos aus Umwelt in Nervenimpulse → leiten Infos von Peripherie zum ZNS
Interneuronen
integrieren Infos → leiten Infos zw. versch. Neuronen weiter
motorische Neuronen (efferent)
übertragen Infos vom ZNS zu Effektoren (Musekln, Organe etc.)
elektrische Informationsverarbeitung
funktioniert durch den Fluss von Ionnen an der Zellmembran → ändert Polarität der Membran
Bewegung der Ionen generiert elektr. Strom
(Polarität = Potenzialunterschied auf beiden Seiten der Membran, zwischen dem intrazellulären und dem extrazellulären Medium).
Was ist das Membranpotenzial und wodurch entsteht es?
Elektrischer Potentialunterschied zwischen Zellinnerem und Außenraum.
Entsteht durch:
ungleiche Ionenverteilung innen/außen
selektive Permeabilität der Membran
elektrische Ladungstrennung an der Membran
Welche wichtigen Ionenverteilungen herrschen im Ruhezustand?
K⁺: mehr innen
Proteine (negativ) A-: mehr innen
Na⁺: mehr außen
Cl⁻: mehr außen
Merke: Proteine werden IN der Zelle produziert. Wir essen viel Salz = NatriumChlorid → ist also ausserhalb der Zelle
Welche zwei Kräfte wirken auf ein Ion?
Konzentrationsgradient: Ion bewegt sich von hoher → niedriger Konzentration.
Elektrischer Gradient: Ion wird von entgegengesetzter Ladung angezogen.
Wie pendelt sich das Ruhemembranpotenzial ein ca. −70 mV?
Die Membran ist im Ruhezustand vor allem für K⁺ durchlässig.
→ K⁺ diffundiert nach außen → innen bleiben negative Ladungen zurück → Zellinneres wird negativ.
Das entstehende elektrische Gefälle zieht K⁺ wieder nach innen.
→ Gleichgewicht der Kräfte ≈ −70 mV.
Na⁺/K⁺-ATPase
Sie hält die Konzentrationsgradienten aufrecht:
3 Na⁺ raus ↗ | 2 K⁺ rein ↙
→ benötigt ATP
→ ist wichtig, damit die Na⁺- und K⁺-Gradienten langfristig erhalten bleiben.
→ folglich wird innen negativer
Ionenkanäle im Ruhezustand
Leckkanäle: spontan offen → besonders viele K⁺-Leckkanäle
spannungsgesteuerte Kanäle: öffnen/schließen abhängig vom Membranpotenzial → im Ruhezustand geschlossen
ligandengesteuerte Kanäle: öffnen durch Bindung eines Botenstoffs → im Ruhezustand geschlossen
Ablauf Aktionspotenzial
Ruhepotenzial (~−70 mV)
↓ Reiz → Membran wird weniger negativ
Schwellenwert (~−55 mV) erreicht
↓
Na⁺-Kanäle öffnen → Na⁺ strömt in die Zelle
→ schnelle Depolarisation
↓
Na⁺-Kanäle inaktivieren, K⁺-Kanäle öffnen
→ K⁺ strömt aus der Zelle
→ Repolarisation
↓
K⁺-Kanäle bleiben kurz offen
→ Hyperpolarisation
↓
K⁺-Kanäle schließen → Ruhepotenzial
Gesetz des Alles-oder-Nichts
Schwelle (-55mV) erreicht → AP mit immer gleicher Amplitude (ca. 100mV)
Schwelle nicht erreicht → kein AP
→ Stärke eines Reizes wird bei einem Neuronen nicht durch grösse des AP codiert, sondern um die Frequenz der APs. (also wie viele AP nacheinander)
starker Reiz → viele APs
schwacher Reiz → wenige APs

Kontinuierliche Erregungsweiterleitung
AP geht nur in eine Richtung, dahinter sind Membranteile die durch die Inaktivierung der Natriumkanäle refraktär geworden sind
positive Teil. werden von negativer innenseite der vorliegenden Membran angezogen →spannungsabhängige Natriumkanäle öffnen sich → Depolarisation des benachbarten Teils
Saltatorische Erregungsweiterleitung
Aktionspontezial kommt an Ranvier-Schnürring an:
1. Spannungsabhängige Na⁺-Kanäle öffnen sich. → Na⁺ strömt in das Axon.
2. Dadurch wird die Membran stark depolarisiert.
3. Wenn der Schwellenwert erreicht wird, entsteht hier ein neues Aktionspotenzial.
Danach öffnen sich K⁺-Kanäle → K⁺ strömt heraus → die Membran repolarisiert.
4. Das elektrische Signal breitet sich unter der Myelinscheide zum nächsten Schnürring (Abstand 0,2 - 2,0mm) aus.
Durchmesser Axon
korreliert mit Leitungsgeschwindigkeit
Multiple Sklerose
Eine Krankheit des zentralen Nervensystems, die das Rückenmark und das Gehirn betrifft.
Zellen des Immunsystems attackieren Neuronen.
Das Myelin ist geschädigt.
→ Impulse können gestört oder gar nicht geleitet werden
Tetrodotoxine (TTX)
selektiver Natriumkanalblocker
tödlich
im Fugu fisch drin
Lidocaine
Natriumkanal-Inhibitor
Lokales Anästhetikum
bsp. Halswehspray
Synapse Definition
funktionelle Verbindung, die die Übertragung einer Nervenbotschaft von einem präsynaptischen Neuron zu einer anderen postsynaptischen Zelle ermöglicht.
Typen von Synapsen
Neuro-neuronale Synapsen
Neuro-Muskel Synapsen
Neuro-glanduläre Synapsen
Elektrische Synapsen
In der Minderheit bei Wirbeltieren
Aktionspotenzial gelangt über eine schmale Verbindungsstelle direkt von einer Membran zur anderen
Connexons enthält: Kanalproteine → verbinden Zytoplasma der beiden Zelln miteinander
Zwei Connexons (“aufeinander”) bilden eine Gap Junction
Chemische Synapsen Ablauf
Eintreffen des AP am präsynaptischen Endpunkt
Anstieg der intrazellulären Ca2+ Konzentration (durch spannungsabhängige Kanäle)
Verschmelzung der Membran der synaptischen Vesikel (die enthalten Neurotransmitter) mit der Membran des präsynaptischen Elements
Freisetzung von Neurotransmitter in den synaptischen Raum & Bindung der Neurotransmitter an die postsynaptischen Rezeptoren.
→ Öffnung der Kanäle
Ionen gehen durch Membran
Postsynaptisches Potenzial
Nervenimpuls
- Informationsüberragung ist unidrektional
- Synaptischer Spalt 20-50mmm
- Snaptische Zeitverzögerung (0,5-5ms)
Schlüsse-Schloss System
Jeder Neurotransmitter ist spezifisch für einen bestimmten Rezeptor

zwei Hauptkategorien von Rezeptoren
Ionotrope Rezeptoren/Kanalrezeptoren
chemoabhängige / ligadenabhängige Ionenkanäle
→ Ligand (z.B. Neurotransmitter) bindet sich → Öffnung Kanal → Ionenzirkulation
Metabotrope Rezeptoren /G-Protein-gekoppelte Rezeptoren
postsynaptischer Effekt langsamer, anhaltender, vielfältiger
→ Neurotransmittermoleküle binden an Rezeptorproteine (sind in postsynaptische Membran eingebettet) → Rezeptorproteine aktiviert G-Protein → G-Protein aktiviert Adenylatzyklase → Andenylatzklase wandelt ATP in cAMp um
dann mehrere Wirkungen möglich
cAMP provoziert Öffnen & Schliessen von Ionenkanälen
cAMP aktiviert Enzyme
cAMP aktiviert spezifische Gene
β-adrenergen Rezeptor
chemische Synpase
Die Bindung von Noradrenalin an NA-β Rezeptor löst eine intrazelluläre Kaskade aus:
→ Verminderung des Kaliumleitwerts → weniger Kalium als normal kann raus → mehr K+ innen in der Zelle → Erhöht Erregbarkeit der Zelle
Entfernung der Neurotransmitter aus dem synaptischen Spalt (nach deren Wirkung)
Abbau durch Enzyme, die im synaptischen Spalt vorhanden sind
Wiederaufnahme durch den synaptischen Knopf
Diffusion aus dem synaptischen Spalt in den extrazellulären Raum
Eliminierung durch die Gliazellen um die Synapsen herum
Peptide
1) Ein Precursorpeptid wird im rauen endoplasmatischen Retikulum synthetisiert.
2) Das Precursorpeptid wird im Golgi-Apparat gespalten, wo das aktive Neuropeptid produziert wird.
3) Aus dem Golgi-Apparat treten die Sekretionsgranula, die das aktive Peptid enthalten, hervor.
4) Diese Sekretionsgranula werden entlang des Axons bis zu den Nervenendigungen transportiert, wo das Neuropeptid gelagert wird
Amine & Aminosäuren
1) Im Zytosol der Nervenendigung synthetisieren Enzyme die Neurotransmitter aus den Precursormolekülen.
2) Transporterproteine beladen die synaptischen Vesikel mit den Neurotransmittern in der Terminale, wo die Vesikel auch gelagert werden.
Postsynaptisches Exzitatorisches Potenzial (EPSP)
Öffnung von Na+ -Kanälen:
Eintritt von Na+-Ionen. → Transiente lokale Depolarisation der Membran
postsynaptisches inhibitorisches Potenzial (IPSP)
Öffnung von Cl- oder K+ -Kanälen :
Eintritt von Cl--Ionen oder Austritt von K+ -Ionen. → Transiente lokale Hyperpolarisation der Membran
Dekrementiell Propagation
Die Amplitude (Spannung) der graduierten postsynaptischen Potenziale (EPSP und IPSP) reduziert sich mit der Distanz zum Axonhügel (=Summationsstelle von EPSP und IPSP, Stelle zur Erzeugung von Aktionspotenzialen).
Räumliche Summierung postsynaptischer Potenziale
gleichzeitige Summierung an versch. Orten
Höhe der Amplitude wird addiert → Summe so gross wie beide einzelnen zusammengerechnet
zeitliche Summierung postsynaptischer Potenziale
wenn Amplitude zeitlich nahe beeinander sind
Summe ist höher als beide einzelne zusammengerechnet
Weiterleitung von Nerveninformationen
Rezeption: gradierte postsynaptische Potenziale
Integration: Globale graduierte postsynaptische Potenziale
→ kleiner Stimuli → kleine Frequenz der Amplitude & vice versa
Leitung: Aktionspotenziale
Übetragung: Neurotransmitter
Adrenalin
Kampf oder FluchtN
oradrenalin
KonzentraionDo
Dopamin
Motivation, Belohnung
Serotonin
Laune
GABA
BeruhigendA
Acetylcholine
Lernen, Motorik
Glutamat
Gedächtnis
Endorphine
Euphorie, Wohlbefinden
Agonist
Substanz, die die gleiche Wirkung wie der Neurotransmitter hat, indem sie sich an denselben Rezeptor bindet.
Antagonist
Substanz, die die Wirkung eines Neurotransmitters limitiert/blockiert, indem sie sich an denselben Rezeptor bindet.