Neurobiologie 1

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149 Terms

1
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ipsilateral

Auf derselben Seite.

2
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kontralateral

Auf der gegenüberliegenden Seite.

3
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medial

Nahe der Mittellinie.

4
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lateral

Von der Mittellinie entfernt.

5
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proximal

Näher an der Körpermitte bzw. am Ansatzpunkt.

6
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distal

Weiter von der Körpermitte bzw. vom Ansatzpunkt entfernt.

7
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Anatomische Schnittebene:
Koronal/Frontal

von vorne

8
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Anatomische Schnittebene:
Sagittal

von der SeiteA

9
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Anatomische Schnittebene
horizontal

von oben/unten

10
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dorsal

hinten (Richtung Rücken)

11
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ventral

vorne (Richtung Bauch)

12
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Cortex

äusserer Teil des Gehirns → mit grauer Materie

13
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Graue Materie

  • Zellkörper + Glia

  • ist grau

  • erhält Infos und prozessiert sie


14
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Weisse Materie

  • Axone + Glia

  • leitet Informationen durch elektrische Signale über isoliertes Axonkabel (braucht Impuls)

  • aussen isoliert, innen elektrisches “Kabel”

  • isoliertes Axon ist weiss


15
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Meningen = Hirnhäute

drei Membranen, die das zentrale Nervensystem bedecken

  • Dura mater

  • Arachoidalmembran

  • → Zwischenraum mit Flüssigkeit

  • Pia mater

→ Oberfläche Gehirn nach Pia mater


→ Rolle: schützen ZNS

→ enthalten Blutgefässe, die zum Gehirn führen & zu dessen Ernährung und Immunabwehr beitragen.

16
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Flüssigkeit, die in den Ventrikeln produziert wird

Cerebrospinalflüssigkeit

→ Flüssigkeit wird im Gehirn gebildet & alle 8h erneuert

→ umspült ständig Gehirn & Rückenmarkt

→ Rolle: Stossdämpfer & Schutz, Ableitung von Molekülen & Abfällen

17
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<p>Frontal Lappen</p>

Frontal Lappen

Denken, Planen, Exekutive funktionen, Motorik,

  • Persönlichkeit

  • im hinteren Teil: Gruppen von Neuronen sind verantwortlich für Motorik senden Infos an Muskeln zum kontrahieren


18
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<p>Parietal Lappen</p>

Parietal Lappen

Körperwahrnehmung, Integration von visueller und somatospatialer (Berührung) Information

19
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<p>Occipital Lappen</p>

Occipital Lappen

Sehen

  • visuelle Botschaft wird bis Occipital Lappen gesendet → wo Neuronen diese prozessieren


20
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Temporal Lappen

Hören, Gedächtnis, Emotionen

→ Neuronen die auditive Infos erhalten & prozessieren

21
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Cerebellum

Kontrolle des Gleichgewichts, Koordination der Bewegungen

22
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Insellappen (Insula)

Bewusstsein, Schmerz, Emotionen, Homöostase ( =Unterhaltung der Lebenswichtigen Funktionen)

  • kommt hervor bei Teililung ovn Frontallappen & Temporallappen

  • “5. Lappen”


23
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Bordmann Areale

52 Abgrenzungen der Hirnrinde, die unterschiedlichen Funktionen entsprechen


⇒ Eine Verletzung(neurodevelopmentaleFehlbildung,Schlaganfall,Schädeltrauma,Tumor...)wird zu einem Defizit der Funktion führen, die der betroffenen Region entspricht. HINWEIS:EinepsychischeoderphysischeFunktionhängtmeistvoneinemNetzwerkimGehirnabundnichtnurvoneinereinzelnenRegion.

24
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Corpus Calosum

  • Interhemisphärische Verbindung

  • Kommunikation & Koordination zw. beiden Hemisphären

  • aus weisser Materie


25
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Wie kommunizieren Neuronen?

elektrisch & chemisch

26
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Neurotransmitter

chemische Moleküle, die von Neuronen freigesetzt werden können

wir haben viele verschiedene Neurotransmitter

27
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granular

bekommt Infospy

28
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pyramidal

sendet Infos

29
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6 Schichten des Cortex

  1. Molekular

  • aus Fasern (Axone & Dendriten)

  1. Extern granular
    - Rezeptorschicht (erhält Infos; cortico-cortical)

  2. Äussere pyramidal
    - Effektorschicht (sendet Infos; cortico-cortical)

  3. Inneres granular
    - Rezeptorschicht (erhält Infos von anderen Strukturen (nicht vom cortex))

  4. Inneres pyramidal
    - Effektorschicht (sendet Infos an andere Strukturen)

  5. Polymorph
    - Rückkopplung über Thalamus an die Grosshirnrinde
    - hat viele versch. Neuronen


In cotexialen Arealen, die spezialisiert sind fürs Informationen senden (zum Beispiel an die Muskeln), dort sind die Schichten die Infos senden grösser & vice versa.


30
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exitatorische Neurotransmitter (immer!)

  • Pyramidalzellen

  • Glutamat


31
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inhibitorische Neurotransmitter

  • Interneurone

  • GABA/Glyzin


32
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anderer Neurotransmitter inhibitorisch oder ezitatorisch je nach dem

  • Adrenalin


33
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Basalganglien

Ansammlung von Neuronen, die sich tief im Inneren der Hemisphären befinden.

Diese Kerne sind an motorischen, kognitiven und emotionalen neuronalen Netzwerken beteiligt, die über den Thalamus mit dem Frontallappen verbunden sind.

→ Bsp. Funktionsstörung: Parkinson-Krankheit

34
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Thalamus

  • dorsaler Teil des Diencephalons

  • verarbeitet & verteilt fast sämtliche sensorische & motorische Infos die die Grosshirnrinde erreichen

  • dient oft als Rückkopplung für Infos

    • Rolle: Vigilanz (Wachheit) & emotionales Empfinden


35
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Hypothalamus

  • ventraler Teil des Diencephalons

  • Regulierung des autonomen Nervensystems (innere Organe) & Hypophyse


36
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Hypophyse

endokrine Drüse, die auf Reiez aus Hypothalamus reagiert, indem sie spezifische Hormone synthetisiert & ins Blut gibt (endokrines System)

→ NICHT teil von Nervensystem, sondern endokrines System


37
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Amygdala

= Mandeln

  • funktionales System für Emotionen

  • 13 Kerne zum Emotionen prozessieren


38
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Hippocampale Formation = Hippocampus

  • funktionales System für Gedächtnis


39
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Hirnstamm

Durchgang der motorischen Bahnen vom und zum Gehirn

→ Axonen transportieren Infos


→ Mittlerfunktion für Wachheit & Aufmerksamkeit

→ Herzfrequenz, Blutdruck, Atmung, Körpertemperatur

40
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<p>Rückgratssegmente</p>

Rückgratssegmente

  • cervikal (Arme)

  • thorakal

  • lumbal (Beine)

  • sakral


→ Systemoptimierung: kürzester Weg zum Infos leiten

41
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Hinterwurzel

Weg der Axone, zum Gehirn


42
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Vorderwurzel (ventral)

Weg der Axone, vom Gehirn


43
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Somatisch

bewusster & unterbewusster Kontrolle der Skelettmuskeln

44
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Autonom/vegetativ

Verbindung zwischen NS und innere Organe

  • unterbewusst


45
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12 Paare von Hirnnerven, die direkt mit dem Gehirn verbunden sind

  • im Gesicht/Hals

  • sensible & motorische Nerven

  • macht kein Sinn, das Nerv durchs Rückenmarkt geht


→ 1 Nerv besteht aus vielen versch. Axonen


46
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Neuronen: Aufgabe

Aufnahme, Integration & Übertragung von Infos

47
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Ependymozyten

  • Rechteckige Form mit Wimpern

  • Füllen Hohlräume des Gehirns & Rückenmarks

Aufgabe: fördert Zirkulation der Gehirn- & Rückenmarktflüssigkeit


48
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Glia Zellen

  • Unterstützung & Aufrechterhaltung des Nervensystems

  • reguliert synaptische Übertragung & Leitungsgeschwindigkeit von Neuronen


49
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Glia Zellen im ZNS

Astrozyten:

  • sternförmig

  • Aufgaben:

    • Ernährung (Vermittler zw. Blutgefässe & Neuronen)

    • Regulierung der synaptischen Übertragung


Oligodendrozyten

  • mit abgeflachten Fortsätzen, die sich um die Axone des ZNS wickeln

  • Aufgabe:

    • Bildet isolierende Myelinscheiden


Mikroglia

  • Form einer Spinne

  • Aufgabe:

    • Vernichtet Mikroben & Zelltrümmer


50
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Glia Zellen im PNS

Glilale Satellitenzelle

  • umgeben & unterstützen Neuronen in den sensorischen, sympathischen & parasympathischen Ganglien


Schwann-Zellen

  • bilden Myelinscheiden um die Axone des PNS

  • (entspricht den Oligodendrozyten im ZNS)


51
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Multipolare Neuronen

  • zahlreiche dendritische Fortsätze & 1 axonalen Fortsatz

  • häufigste Neuronentyp

  • bildet Ausflusstrakte des Nervensystems & die Interneurone (Neurone, die zw. 2 Neuronen liegen)


52
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Bipolare Neuronen

  • 2 Fortsätze

  • 1 Dendriten & 1 terminale Arborisierung

  • bipolare Neuronen sind am wenigsten zahlreich

  • vor allem in Sinnesorganen vorhanden


53
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terminale Arborisierung

  • Arborisierung = Verzweigung wie ein Baum


→ Die einzelnen Endäste enden in synaptischen Endknöpfchen

→ über Endknöpfchen gibt Neuron Signal an nächste Zelle weiter

→ terminale Arborisierung ermöglicht, dass ein Axon mit mehreren Zielzellen Kontakt aufnehmen kann

54
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Unipolare (oder: pseudo-unipolare) Neuronen

  • einziger kurzer Fortsatz

    • ragt aus Zellkörper heraus

    • daraus bilden sich zwei Fortsätze

      • peripherer Fortsatz → auf Sinnesrezeptoren gerichtet → endet in Dendriten

      • zentraler Fortsatz → ragt ins ZNS ein → axonaler Abschluss

      • beide Fortsätze = Axon

    • Diese Neuronen bilden die afferenten Bahnen des PNS


55
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Strukturelle Klassifizierung der Neuronen

  • multipolare Neuronen

  • Bipolare Neuronen

  • Unipolare (oder: pseudo-unipolare) Neuronen


56
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funktionale Klassifizierung der Neuronen

  • sensitive (afferente) Neuronen

  • Interneuronen

  • motorische Neuronen (efferent)


57
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sensitive (afferente) Neuronen

übersetzen sensorische Infos aus Umwelt in Nervenimpulse → leiten Infos von Peripherie zum ZNS

58
New cards

Interneuronen

integrieren Infos → leiten Infos zw. versch. Neuronen weiter

59
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motorische Neuronen (efferent)

übertragen Infos vom ZNS zu Effektoren (Musekln, Organe etc.)

60
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elektrische Informationsverarbeitung

  • funktioniert durch den Fluss von Ionnen an der Zellmembran → ändert Polarität der Membran

  • Bewegung der Ionen generiert elektr. Strom


(Polarität = Potenzialunterschied auf beiden Seiten der Membran, zwischen dem intrazellulären und dem extrazellulären Medium).


61
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Was ist das Membranpotenzial und wodurch entsteht es?

Elektrischer Potentialunterschied zwischen Zellinnerem und Außenraum.
Entsteht durch:

  • ungleiche Ionenverteilung innen/außen

  • selektive Permeabilität der Membran

  • elektrische Ladungstrennung an der Membran


62
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Welche wichtigen Ionenverteilungen herrschen im Ruhezustand?

  • K⁺: mehr innen

  • Proteine (negativ) A-: mehr innen

  • Na⁺: mehr außen

  • Cl⁻: mehr außen


Merke: Proteine werden IN der Zelle produziert. Wir essen viel Salz = NatriumChlorid → ist also ausserhalb der Zelle




63
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Welche zwei Kräfte wirken auf ein Ion?

Konzentrationsgradient: Ion bewegt sich von hoher → niedriger Konzentration.
Elektrischer Gradient: Ion wird von entgegengesetzter Ladung angezogen.

64
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Wie pendelt sich das Ruhemembranpotenzial ein ca. −70 mV?

Die Membran ist im Ruhezustand vor allem für K⁺ durchlässig.

→ K⁺ diffundiert nach außen → innen bleiben negative Ladungen zurück → Zellinneres wird negativ.

Das entstehende elektrische Gefälle zieht K⁺ wieder nach innen.
→ Gleichgewicht der Kräfte ≈ −70 mV.



65
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Na⁺/K⁺-ATPase

Sie hält die Konzentrationsgradienten aufrecht:

3 Na⁺ raus ↗ | 2 K⁺ rein ↙

→ benötigt ATP
→ ist wichtig, damit die Na⁺- und K⁺-Gradienten langfristig erhalten bleiben.

→ folglich wird innen negativer

66
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Ionenkanäle im Ruhezustand

  • Leckkanäle: spontan offen → besonders viele K⁺-Leckkanäle

  • spannungsgesteuerte Kanäle: öffnen/schließen abhängig vom Membranpotenzial → im Ruhezustand geschlossen

  • ligandengesteuerte Kanäle: öffnen durch Bindung eines Botenstoffs → im Ruhezustand geschlossen


67
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Ablauf Aktionspotenzial

Ruhepotenzial (~−70 mV)
↓ Reiz → Membran wird weniger negativ
Schwellenwert (~−55 mV) erreicht
↓
Na⁺-Kanäle öffnen → Na⁺ strömt in die Zelle
→ schnelle Depolarisation
↓
Na⁺-Kanäle inaktivieren, K⁺-Kanäle öffnen
→ K⁺ strömt aus der Zelle
→ Repolarisation
↓
K⁺-Kanäle bleiben kurz offen
→ Hyperpolarisation
↓
K⁺-Kanäle schließen → Ruhepotenzial

68
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Gesetz des Alles-oder-Nichts

Schwelle (-55mV) erreicht → AP mit immer gleicher Amplitude (ca. 100mV)

Schwelle nicht erreicht → kein AP

→ Stärke eines Reizes wird bei einem Neuronen nicht durch grösse des AP codiert, sondern um die Frequenz der APs. (also wie viele AP nacheinander)

  • starker Reiz → viele APs

  • schwacher Reiz → wenige APs


69
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<p>Kontinuierliche Erregungsweiterleitung </p>

Kontinuierliche Erregungsweiterleitung

  • AP geht nur in eine Richtung, dahinter sind Membranteile die durch die Inaktivierung der Natriumkanäle refraktär geworden sind

  • positive Teil. werden von negativer innenseite der vorliegenden Membran angezogen →spannungsabhängige Natriumkanäle öffnen sich → Depolarisation des benachbarten Teils


70
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Saltatorische Erregungsweiterleitung

Aktionspontezial kommt an Ranvier-Schnürring an:

1. Spannungsabhängige Na⁺-Kanäle öffnen sich. → Na⁺ strömt in das Axon.

2. Dadurch wird die Membran stark depolarisiert.

3. Wenn der Schwellenwert erreicht wird, entsteht hier ein neues Aktionspotenzial.

Danach öffnen sich K⁺-Kanäle → K⁺ strömt heraus → die Membran repolarisiert.

4. Das elektrische Signal breitet sich unter der Myelinscheide zum nächsten Schnürring (Abstand 0,2 - 2,0mm) aus.



71
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Durchmesser Axon

  • korreliert mit Leitungsgeschwindigkeit


72
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Multiple Sklerose

Eine Krankheit des zentralen Nervensystems, die das Rückenmark und das Gehirn betrifft.

  • Zellen des Immunsystems attackieren Neuronen.

  • Das Myelin ist geschädigt.

  • → Impulse können gestört oder gar nicht geleitet werden


73
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Tetrodotoxine (TTX)

  • selektiver Natriumkanalblocker

  • tödlich

    • im Fugu fisch drin


74
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Lidocaine

  • Natriumkanal-Inhibitor

  • Lokales Anästhetikum

  • bsp. Halswehspray


75
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Synapse Definition

funktionelle Verbindung, die die Übertragung einer Nervenbotschaft von einem präsynaptischen Neuron zu einer anderen postsynaptischen Zelle ermöglicht.

76
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Typen von Synapsen

  • Neuro-neuronale Synapsen

  • Neuro-Muskel Synapsen

  • Neuro-glanduläre Synapsen


77
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Elektrische Synapsen

  • In der Minderheit bei Wirbeltieren

  • Aktionspotenzial gelangt über eine schmale Verbindungsstelle direkt von einer Membran zur anderen

    • Connexons enthält: Kanalproteine → verbinden Zytoplasma der beiden Zelln miteinander

    • Zwei Connexons (“aufeinander”) bilden eine Gap Junction


78
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Chemische Synapsen Ablauf

  1. Eintreffen des AP am präsynaptischen Endpunkt

  2. Anstieg der intrazellulären Ca2+ Konzentration (durch spannungsabhängige Kanäle)

  3. Verschmelzung der Membran der synaptischen Vesikel (die enthalten Neurotransmitter) mit der Membran des präsynaptischen Elements

  4. Freisetzung von Neurotransmitter in den synaptischen Raum & Bindung der Neurotransmitter an die postsynaptischen Rezeptoren.
    → Öffnung der Kanäle

  5. Ionen gehen durch Membran

  6. Postsynaptisches Potenzial

  7. Nervenimpuls




    - Informationsüberragung ist unidrektional
    - Synaptischer Spalt 20-50mmm
    - Snaptische Zeitverzögerung (0,5-5ms)


79
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Schlüsse-Schloss System

Jeder Neurotransmitter ist spezifisch für einen bestimmten Rezeptor

80
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<p>zwei Hauptkategorien von Rezeptoren</p>

zwei Hauptkategorien von Rezeptoren

Ionotrope Rezeptoren/Kanalrezeptoren

  • chemoabhängige / ligadenabhängige Ionenkanäle

→ Ligand (z.B. Neurotransmitter) bindet sich → Öffnung Kanal → Ionenzirkulation


Metabotrope Rezeptoren /G-Protein-gekoppelte Rezeptoren

  • postsynaptischer Effekt langsamer, anhaltender, vielfältiger

→ Neurotransmittermoleküle binden an Rezeptorproteine (sind in postsynaptische Membran eingebettet) → Rezeptorproteine aktiviert G-Protein → G-Protein aktiviert Adenylatzyklase → Andenylatzklase wandelt ATP in cAMp um

dann mehrere Wirkungen möglich

  1. cAMP provoziert Öffnen & Schliessen von Ionenkanälen

  2. cAMP aktiviert Enzyme

  3. cAMP aktiviert spezifische Gene


81
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β-adrenergen Rezeptor

  • chemische Synpase

  • Die Bindung von Noradrenalin an NA-β Rezeptor löst eine intrazelluläre Kaskade aus:
    → Verminderung des Kaliumleitwerts → weniger Kalium als normal kann raus → mehr K+ innen in der Zelle → Erhöht Erregbarkeit der Zelle


82
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Entfernung der Neurotransmitter aus dem synaptischen Spalt (nach deren Wirkung)

  • Abbau durch Enzyme, die im synaptischen Spalt vorhanden sind

  • Wiederaufnahme durch den synaptischen Knopf

  • Diffusion aus dem synaptischen Spalt in den extrazellulären Raum

  • Eliminierung durch die Gliazellen um die Synapsen herum


83
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Peptide

1) Ein Precursorpeptid wird im rauen endoplasmatischen Retikulum synthetisiert.
2) Das Precursorpeptid wird im Golgi-Apparat gespalten, wo das aktive Neuropeptid produziert wird.
3) Aus dem Golgi-Apparat treten die Sekretionsgranula, die das aktive Peptid enthalten, hervor.
4) Diese Sekretionsgranula werden entlang des Axons bis zu den Nervenendigungen transportiert, wo das Neuropeptid gelagert wird

84
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Amine & Aminosäuren

1) Im Zytosol der Nervenendigung synthetisieren Enzyme die Neurotransmitter aus den Precursormolekülen.
2) Transporterproteine beladen die synaptischen Vesikel mit den Neurotransmittern in der Terminale, wo die Vesikel auch gelagert werden.

85
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Postsynaptisches Exzitatorisches Potenzial (EPSP)

  • Öffnung von Na+ -Kanälen:

Eintritt von Na+-Ionen. → Transiente lokale Depolarisation der Membran

86
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postsynaptisches inhibitorisches Potenzial (IPSP)

  • Öffnung von Cl- oder K+ -Kanälen :
    Eintritt von Cl--Ionen oder Austritt von K+ -Ionen. → Transiente lokale Hyperpolarisation der Membran


87
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Dekrementiell Propagation

Die Amplitude (Spannung) der graduierten postsynaptischen Potenziale (EPSP und IPSP) reduziert sich mit der Distanz zum Axonhügel (=Summationsstelle von EPSP und IPSP, Stelle zur Erzeugung von Aktionspotenzialen).

88
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Räumliche Summierung postsynaptischer Potenziale

  • gleichzeitige Summierung an versch. Orten

  • Höhe der Amplitude wird addiert → Summe so gross wie beide einzelnen zusammengerechnet


89
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zeitliche Summierung postsynaptischer Potenziale

  • wenn Amplitude zeitlich nahe beeinander sind

  • Summe ist höher als beide einzelne zusammengerechnet


90
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Weiterleitung von Nerveninformationen

  1. Rezeption: gradierte postsynaptische Potenziale

  2. Integration: Globale graduierte postsynaptische Potenziale
    → kleiner Stimuli → kleine Frequenz der Amplitude & vice versa

  3. Leitung: Aktionspotenziale

  4. Übetragung: Neurotransmitter


91
New cards

Adrenalin

Kampf oder FluchtN

92
New cards

oradrenalin

KonzentraionDo

93
New cards

Dopamin

Motivation, Belohnung

94
New cards

Serotonin

Laune

95
New cards

GABA

BeruhigendA

96
New cards

Acetylcholine

Lernen, Motorik

97
New cards

Glutamat

Gedächtnis

98
New cards

Endorphine

Euphorie, Wohlbefinden

99
New cards

Agonist

Substanz, die die gleiche Wirkung wie der Neurotransmitter hat, indem sie sich an denselben Rezeptor bindet.

100
New cards

Antagonist

Substanz, die die Wirkung eines Neurotransmitters limitiert/blockiert, indem sie sich an denselben Rezeptor bindet.