1/18
Looks like no tags are added yet.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Krise Bedeutung
Bezeichnet eine schwierige Lage oder eine kritische Lebenssituation die im Augenbilck nicht bewältigt werden kann.
Wichtige Merkmal: Aus einer schwierige Situation wird nur dann eine Krise, wenn Anforderungen gestellt werden die scheinbar nciht bewältigt werden können → ist extrem belastend und bedrohlich erlebt - vorhandene Bewältigungsstratergien sind nciht wirksam
Bedeutung von Krise für den Menschen
Ist eine ernst zunehmende, mitunter bedrohlicher Ausnahmesituation gemeint. Führen Menschen an ihre Grenzen und Lösungen scheinen nicht erreichbar oder machbar zu sein. Krisen sind hilfreich damit man Möglichkeiten der Veränderung vornehmen kann, sind aber trotzdem gefolgt mit Einsamkeit und Selbstzweifel. Gehört zum Lebensweg des Menschen
2 Typen von Krisearten unterscheiden und ordnen Beispiele: Kritische Lebenserreignisse
Kritische Lebenserreignisse: Kann als einen bedrohlich empfundene Schicksalsschlag wahrgenommen werden - wird als critical life event bezeichnet. (Gewaltverbrechen, gestorbene Familiemitglieder, schwere Misshandlungen) Wenn die Bewältigungsstratergien nicht mehr greifbar sind → psychischen Ausnahmesituationen (Krise) kommen
Wichtig: bei psychischen Krisen kommen die Fagen der Existenz und Identität. Bisherige erprobte und verlässliche Sicherheiten verschwinden und das Vertrauen in die Welt und zu sich selbst wird tief erschüttert
Krise wird anders empfunden je nach Persönlichkeit, Umfled und psychischer Gesundheit. Um eine Krise bewältigen zu können, bruacht es geeignete ressourcen - ist unterschiedlich welche
Nach dieser Krise;
Psychischer Schockzustand
Krisensymptome
2 Typen von Krisearten unterscheiden und ordnen Beispiele: Entwicklungskrise
Zeigt den Übergang von einer Lebensphase in die nächste ein. Die instabile Phasen der Krise sind dann die notwendigen Wendepunkt an denen die Weichstellungen und Entscheidungen ¨ber den weiteren Lebensweg fallen. Verabschiedung von einer Phase, ermöglicht den Anfang von einer neue. (Schulung, pubertät, Adoleszenz, Berwufswahl)
Psychische Krisensymptomatik, Auswirkungen und Beispiele nennen
Verwirrung und Orientierungslosigkeit: Betroffene fühlt sich vewirrt, kann nicht mehr an einfache Dinge erinnert (Zeitlich, örtlich, Personlich, Situativ)
Veränderte Wahrnehmung von sich selbst und der Umgebung: Betroffene nimmt isch selbst als Verlierer wahr. Andere Personen werden im Gegenteil wahrgenommen. Betroffene kann nicht mehr gehört und umgesetzt werden
Gedankenkrisen, Enschiedungsunfähigkeit, veränderte Lösungsstratergien: Gedanken kreisen um das Problem - lassen somit keine Konstruktiven Lösungen zu. Problemorientierten Fokus, sowie wiederkehrende Gedankenkreisen usw, können nicht mehr gelöst werden
Verlust der Zukunftsperspektive - bis hin zu Depression oder Suizidalität: Die Zukunft wird als dünster und negativ gesehen. Alle hoffnungsvolle Pläne sind zerstört. Betroffene sieht keine Hoffnung. Suizidalität ist gesehen, im schlimmesten fall, als Ausweg
Somatischer Krisensymptomatik, Auswirkungen und Beispiele nennen
Unruhe: Durch inneren erlebten Stress, wirkt der Klient unruhig. (nicht ruhig sitzen, läuft ziellos herum, ist zittrig)
Schmerzen: Kontrakturen, Spannungskopfschmerzen
Verminderte Nahrungszufuhr, Störungen im Verdauungssystem: viele reagieren mit Appetitlosigkeit oder Diarrhoe. Bei anderen Menschen mit übermässiger Nahrungszufuhr oder Obstipation
Dermatologische Störungen: Es können sich durch grosse innere Anspannung Ekzeme bilden
Krisenmodell G. Caplan
Konfrontation: Betroffene erleben eine veränderte Lebenssituation und empfinden Angst, Hilflosigkeit, Kontrollverlust, Bedrohung. Copingstratergien werden angewendent, die aud einer unsicher Situation helfen
Versagen: Problem scheint für den Klienten unlösbar, Die Unsicherheit und Überforderung wachst. Betroffene kann kaum Perspektiven erkennen und die Hoffnung auf Verbesserung schwindet.
Mobilisieren: Liedensdruck erhöht sich und die vorhandenen Kraftreserven werden ausgeschöpft. Ungewohnten Verhaltensweisen werden eingesetzt, wodurch mögliche Lösungen erprobt werden. Folgende Verläufe sind möglich;
Problem wird bewältigt
Problem wird nicht bewältigt (führt zu unstabilen psychischer Zustand, Suchtverhalten)
Beim Einsatz von Abwehr und Selbstaufgabe - kann es zu einem sozialem Rückzug und Abhängigkeitsverhalten führen. Krisenanlass wird nicht bearbeitet und keine Hilfe wird von aussen angenommen
Bild Krisenmodell nach G.Caplan

Den Umgang mit den Stressampelmodells + den drei Copingstratergien in schwierigen Lebenssituationen erläutern
Resillienz: zurückspringen
Coping: bewältigen
Vulnerabilität: Verletzbarkeit oder Anfälligkeit für Enttäuschungen usw
Copingstrategie: Problemorientiertes Coping - direkt beim Krisenauslöser eingesetzt. Bewältigungsmöglichkeiten: durch Handlungen/ Informationssuche reduzieren.
Kognitives Coping - setzt beim Denken über die Krise an - Denkweisen usw. Bewältigungsmöglichkeiten: Als Herausforderung annehmen und angemessen mit offenen Ressourcen reagieren
Emotionsorientiertes Coping - mit die Auswirkungen der Krise umgehen. Bewältigungsmöglichkeiten: durch entstandene emotionale Erregung abbauen
Allg. mögliche Bewältigungstratergien:
Über die Krise sprechen
Kontakte mit Betroffenen aufnehmen
Grundbedürfnisse beachten
In kleinen Schritten denken (wie gehe ich am Besten vor?)
Pflegeinterventionen bei einer Krise
Verständnis aufbringen: durch aktives Zuhören
Mit Gespräche fühlen sich die Klienten erleichtert - da sie ihre negativen Gefühlen ausdrücken können
Entlastung anbieten: fragen ob man etwas erledigen/ machen könnte
Copingstrategien erfassen, entwickeln und bei der Umsetzung unterstützen: was hat in solchen Situationen geholfen? einsetzen, welche Verhaltungsweise hat geholfen? benutzen, Bewältigungsmöglichkeiten könnten aneignet werden? diese brauchen
Vorbild der Krise erklärt - Ergänzung der Krisenentwicklung Modell
Das Wohlbefinden ist massiv verschlechtert bie him zum psychischen Zusammenbruch. Phase äussert sich durch:
Innere Lähmung, Rat-, und Hilflosigkeit
Totale Verwirrung, ziellose Aktivitäten
Aus diesem Vorbild der se Heraus sind zwei Verläufe möglich
Problem wird bewältigt
Krise wird nicht bewältigt
Nur durch die Bearbeitung der Krisenursache kann sich die Betroffene aus der Krise befreien. Geschieht durch professionelle Hilfe wie Psychotherapie, Kriseninterventionen oder erfolgreicher Bearbeitung
Psychiatrische Notfall heisst
Aus einer Krise wird dann ein psychatrischer Notfall, wenn die krisenbetroffene Person durch sich selbst gefährdet ist (Selbstgefährdung) oder durch sie andere Personen gefährdet werden (Fremdgefährdung)
Unterscheidung psychische Krise und psychischer Notfall
Psychiatrische Notfälle können sich unterschiedlich äussern:
Akute Verwirrtheitszustände
Massive Erregung bis hin zu aggressivem Verhalten in Worten und Taten
Starke Suizidgedanken bis zur akuten Suizidgefahr
In solchen Fällen - externe Hilfe in Anspruch nehmen. 144 oder 117
Bis Hilfe antrifft:
Echtheit, positive Wertschätzung und Transparent vermitteln
Fremd. und Selbstgefährdung erkennen
Wenn nötig Abstand halten
Geschützte Rahmenbedingungen schaffen
Gesprächstechniken können unterstützend wirken:
Sicheres und ruhiges Auftreten
Ruhig sprechen
Klienten ausreden lassen
Wenn Hilfe antrifft - wird entschieden ob stationäre Behandung in einer psychiatrischen Klinik erforderlich ist. Wenn die Betroffene verweigert → muss durch die einweisende Arzt eine FU ausgesprochen werden
FU Definition
Fürsorgliche Unterbringung: ist eine Zwangseinweisung in die Psychiatrie durch die Polizei. Es wird durch den Arzt ausgesprochen, um den Schutz der Betroffenen Person selbst und ihre Umgebung siucherzustellen
Suizid Ursachen
Suchtkrankheiten
Familiäre Schwierigkeiten
Verlust von Bezugspersonen
Schwere Traumatisierung
Suizid Risikofaktoren
Wiederholt ruhig und offen geäusserten Todeswünschen
Menschen die panisch gesteigerten Kampf gegen ihre Ängste haben
Schwere depressive Zustände
Unbefriedigen Agressionswünschen
Merkmal: Die Behandlung mit antriebssteigernden Medikamenten oder die enthemmende Wirkung des Alkohols erleichtern das Durchführen des Suizids
Suizid Symptome
Stadium I: Erwägung: der Mensch denkt über Sui
Stadium II: Abwägung der Mensch ist noch unschlüssig, schwankt zwischen Gedanken an den Suizid und an das Weiterleben
Stadium III: Entschluss und Tat: der Mensch bereitet den Suizid vor und führt ihn durch
Weitere Merkmale:
Tiefe Verzweiflung/ Depression
Sammeln von Medikamente
Andeutungen oder konkrete Äusserungen von Suizidgedanken
Verschenken persönlich wichtiger Dinge
Wichtig: Personen mit einem Suizidversuch in der Vergangenheit sind stärker suizidgefährdet als andere Personen
Suizid Pflegemassnahmen
Umgang mit Menschen mit Suizidgedanken: auffällige Äusserungen sollten weitergeleitet werden und besprochen werden (dokumentiert, an entsprechender Arzt oder Dipl weitergeleitet werden) Möglicherweise muss die Betroffene im Klinik eingewiesen werden. Zudem, Suizidgefährderte verhalten sich meist auffällig
Suizidgefährdung erkennt man am sichersten durch eine Nachfrage an die Betroffene Person. In der Regel ist die Betroffene erleichtert, dass jemand ihren Hilferuf bemerkt - es entlastet die Betroffenen
Wichtig ist, alles zu tun um der Suizid zu verhindern - Zuhören
Aufmerksam sein
Sicherheit und Unterstützung in der Hilflosigkeit anbieten
Aussagen ernst nehmen, dokumentieren und im Team thematisieren
Massnahmen nach vollendetem Suizid
Ruhe bewahren (Ampelschema nachgehen)
Wegen Polizeilicher Ermittlungen nichts verändern
Notwendige Dokumentation über den Vorfall (letzten Übergabe, Beobachtungen, pflegerisches Handeln während des Dienstes, Zeitangaben wo die Betroffene zuletzt war)
In einer Runde oder in Einzelgesprächen wird den Mitklienten der Suizid bekannt gegeben. Art und Weise nicht erörtern