BKP C3 (combined with BKS Coping)

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Krise Bedeutung

Bezeichnet eine schwierige Lage oder eine kritische Lebenssituation die im Augenbilck nicht bewältigt werden kann.

Wichtige Merkmal: Aus einer schwierige Situation wird nur dann eine Krise, wenn Anforderungen gestellt werden die scheinbar nciht bewältigt werden können → ist extrem belastend und bedrohlich erlebt - vorhandene Bewältigungsstratergien sind nciht wirksam

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Bedeutung von Krise für den Menschen

Ist eine ernst zunehmende, mitunter bedrohlicher Ausnahmesituation gemeint. Führen Menschen an ihre Grenzen und Lösungen scheinen nicht erreichbar oder machbar zu sein. Krisen sind hilfreich damit man Möglichkeiten der Veränderung vornehmen kann, sind aber trotzdem gefolgt mit Einsamkeit und Selbstzweifel. Gehört zum Lebensweg des Menschen

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2 Typen von Krisearten unterscheiden und ordnen Beispiele: Kritische Lebenserreignisse

Kritische Lebenserreignisse: Kann als einen bedrohlich empfundene Schicksalsschlag wahrgenommen werden - wird als critical life event bezeichnet. (Gewaltverbrechen, gestorbene Familiemitglieder, schwere Misshandlungen) Wenn die Bewältigungsstratergien nicht mehr greifbar sind → psychischen Ausnahmesituationen (Krise) kommen

Wichtig: bei psychischen Krisen kommen die Fagen der Existenz und Identität. Bisherige erprobte und verlässliche Sicherheiten verschwinden und das Vertrauen in die Welt und zu sich selbst wird tief erschüttert

Krise wird anders empfunden je nach Persönlichkeit, Umfled und psychischer Gesundheit. Um eine Krise bewältigen zu können, bruacht es geeignete ressourcen - ist unterschiedlich welche

Nach dieser Krise;

  • Psychischer Schockzustand

  • Krisensymptome


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2 Typen von Krisearten unterscheiden und ordnen Beispiele: Entwicklungskrise

Zeigt den Übergang von einer Lebensphase in die nächste ein. Die instabile Phasen der Krise sind dann die notwendigen Wendepunkt an denen die Weichstellungen und Entscheidungen ¨ber den weiteren Lebensweg fallen. Verabschiedung von einer Phase, ermöglicht den Anfang von einer neue. (Schulung, pubertät, Adoleszenz, Berwufswahl)

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Psychische Krisensymptomatik, Auswirkungen und Beispiele nennen

  • Verwirrung und Orientierungslosigkeit: Betroffene fühlt sich vewirrt, kann nicht mehr an einfache Dinge erinnert (Zeitlich, örtlich, Personlich, Situativ)

  • Veränderte Wahrnehmung von sich selbst und der Umgebung: Betroffene nimmt isch selbst als Verlierer wahr. Andere Personen werden im Gegenteil wahrgenommen. Betroffene kann nicht mehr gehört und umgesetzt werden

  • Gedankenkrisen, Enschiedungsunfähigkeit, veränderte Lösungsstratergien: Gedanken kreisen um das Problem - lassen somit keine Konstruktiven Lösungen zu. Problemorientierten Fokus, sowie wiederkehrende Gedankenkreisen usw, können nicht mehr gelöst werden

  • Verlust der Zukunftsperspektive - bis hin zu Depression oder Suizidalität: Die Zukunft wird als dünster und negativ gesehen. Alle hoffnungsvolle Pläne sind zerstört. Betroffene sieht keine Hoffnung. Suizidalität ist gesehen, im schlimmesten fall, als Ausweg


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Somatischer Krisensymptomatik, Auswirkungen und Beispiele nennen

  • Unruhe: Durch inneren erlebten Stress, wirkt der Klient unruhig. (nicht ruhig sitzen, läuft ziellos herum, ist zittrig)

  • Schmerzen: Kontrakturen, Spannungskopfschmerzen

  • Verminderte Nahrungszufuhr, Störungen im Verdauungssystem: viele reagieren mit Appetitlosigkeit oder Diarrhoe. Bei anderen Menschen mit übermässiger Nahrungszufuhr oder Obstipation

  • Dermatologische Störungen: Es können sich durch grosse innere Anspannung Ekzeme bilden


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Krisenmodell G. Caplan

  • Konfrontation: Betroffene erleben eine veränderte Lebenssituation und empfinden Angst, Hilflosigkeit, Kontrollverlust, Bedrohung. Copingstratergien werden angewendent, die aud einer unsicher Situation helfen

  • Versagen: Problem scheint für den Klienten unlösbar, Die Unsicherheit und Überforderung wachst. Betroffene kann kaum Perspektiven erkennen und die Hoffnung auf Verbesserung schwindet.

  • Mobilisieren: Liedensdruck erhöht sich und die vorhandenen Kraftreserven werden ausgeschöpft. Ungewohnten Verhaltensweisen werden eingesetzt, wodurch mögliche Lösungen erprobt werden. Folgende Verläufe sind möglich;

    • Problem wird bewältigt

    • Problem wird nicht bewältigt (führt zu unstabilen psychischer Zustand, Suchtverhalten)

    • Beim Einsatz von Abwehr und Selbstaufgabe - kann es zu einem sozialem Rückzug und Abhängigkeitsverhalten führen. Krisenanlass wird nicht bearbeitet und keine Hilfe wird von aussen angenommen


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Bild Krisenmodell nach G.Caplan

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Den Umgang mit den Stressampelmodells + den drei Copingstratergien in schwierigen Lebenssituationen erläutern

Resillienz: zurückspringen

Coping: bewältigen

Vulnerabilität: Verletzbarkeit oder Anfälligkeit für Enttäuschungen usw

Copingstrategie: Problemorientiertes Coping - direkt beim Krisenauslöser eingesetzt. Bewältigungsmöglichkeiten: durch Handlungen/ Informationssuche reduzieren.

Kognitives Coping - setzt beim Denken über die Krise an - Denkweisen usw. Bewältigungsmöglichkeiten: Als Herausforderung annehmen und angemessen mit offenen Ressourcen reagieren

Emotionsorientiertes Coping - mit die Auswirkungen der Krise umgehen. Bewältigungsmöglichkeiten: durch entstandene emotionale Erregung abbauen

Allg. mögliche Bewältigungstratergien:

  • Über die Krise sprechen

  • Kontakte mit Betroffenen aufnehmen

  • Grundbedürfnisse beachten

  • In kleinen Schritten denken (wie gehe ich am Besten vor?)


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Pflegeinterventionen bei einer Krise

  • Verständnis aufbringen: durch aktives Zuhören

Mit Gespräche fühlen sich die Klienten erleichtert - da sie ihre negativen Gefühlen ausdrücken können

  • Entlastung anbieten: fragen ob man etwas erledigen/ machen könnte

  • Copingstrategien erfassen, entwickeln und bei der Umsetzung unterstützen: was hat in solchen Situationen geholfen? einsetzen, welche Verhaltungsweise hat geholfen? benutzen, Bewältigungsmöglichkeiten könnten aneignet werden? diese brauchen


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Vorbild der Krise erklärt - Ergänzung der Krisenentwicklung Modell

Das Wohlbefinden ist massiv verschlechtert bie him zum psychischen Zusammenbruch. Phase äussert sich durch:

  • Innere Lähmung, Rat-, und Hilflosigkeit

  • Totale Verwirrung, ziellose Aktivitäten

Aus diesem Vorbild der se Heraus sind zwei Verläufe möglich

  • Problem wird bewältigt

  • Krise wird nicht bewältigt

Nur durch die Bearbeitung der Krisenursache kann sich die Betroffene aus der Krise befreien. Geschieht durch professionelle Hilfe wie Psychotherapie, Kriseninterventionen oder erfolgreicher Bearbeitung

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Psychiatrische Notfall heisst

Aus einer Krise wird dann ein psychatrischer Notfall, wenn die krisenbetroffene Person durch sich selbst gefährdet ist (Selbstgefährdung) oder durch sie andere Personen gefährdet werden (Fremdgefährdung)

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Unterscheidung psychische Krise und psychischer Notfall

Psychiatrische Notfälle können sich unterschiedlich äussern:

  • Akute Verwirrtheitszustände

  • Massive Erregung bis hin zu aggressivem Verhalten in Worten und Taten

  • Starke Suizidgedanken bis zur akuten Suizidgefahr

In solchen Fällen - externe Hilfe in Anspruch nehmen. 144 oder 117

Bis Hilfe antrifft:

  • Echtheit, positive Wertschätzung und Transparent vermitteln

  • Fremd. und Selbstgefährdung erkennen

  • Wenn nötig Abstand halten

  • Geschützte Rahmenbedingungen schaffen

Gesprächstechniken können unterstützend wirken:

  • Sicheres und ruhiges Auftreten

  • Ruhig sprechen

  • Klienten ausreden lassen

Wenn Hilfe antrifft - wird entschieden ob stationäre Behandung in einer psychiatrischen Klinik erforderlich ist. Wenn die Betroffene verweigert → muss durch die einweisende Arzt eine FU ausgesprochen werden

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FU Definition

Fürsorgliche Unterbringung: ist eine Zwangseinweisung in die Psychiatrie durch die Polizei. Es wird durch den Arzt ausgesprochen, um den Schutz der Betroffenen Person selbst und ihre Umgebung siucherzustellen

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Suizid Ursachen

  • Suchtkrankheiten

  • Familiäre Schwierigkeiten

  • Verlust von Bezugspersonen

  • Schwere Traumatisierung


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Suizid Risikofaktoren

  • Wiederholt ruhig und offen geäusserten Todeswünschen

  • Menschen die panisch gesteigerten Kampf gegen ihre Ängste haben

  • Schwere depressive Zustände

  • Unbefriedigen Agressionswünschen

Merkmal: Die Behandlung mit antriebssteigernden Medikamenten oder die enthemmende Wirkung des Alkohols erleichtern das Durchführen des Suizids

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Suizid Symptome

Stadium I: Erwägung: der Mensch denkt über Sui
Stadium II: Abwägung der Mensch ist noch unschlüssig, schwankt zwischen Gedanken an den Suizid und an das Weiterleben
Stadium III: Entschluss und Tat: der Mensch bereitet den Suizid vor und führt ihn durch

Weitere Merkmale:

  • Tiefe Verzweiflung/ Depression

  • Sammeln von Medikamente

  • Andeutungen oder konkrete Äusserungen von Suizidgedanken

  • Verschenken persönlich wichtiger Dinge

Wichtig: Personen mit einem Suizidversuch in der Vergangenheit sind stärker suizidgefährdet als andere Personen

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Suizid Pflegemassnahmen

Umgang mit Menschen mit Suizidgedanken: auffällige Äusserungen sollten weitergeleitet werden und besprochen werden (dokumentiert, an entsprechender Arzt oder Dipl weitergeleitet werden) Möglicherweise muss die Betroffene im Klinik eingewiesen werden. Zudem, Suizidgefährderte verhalten sich meist auffällig

  • Suizidgefährdung erkennt man am sichersten durch eine Nachfrage an die Betroffene Person. In der Regel ist die Betroffene erleichtert, dass jemand ihren Hilferuf bemerkt - es entlastet die Betroffenen

  • Wichtig ist, alles zu tun um der Suizid zu verhindern - Zuhören

  • Aufmerksam sein

  • Sicherheit und Unterstützung in der Hilflosigkeit anbieten

  • Aussagen ernst nehmen, dokumentieren und im Team thematisieren


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Massnahmen nach vollendetem Suizid

  • Ruhe bewahren (Ampelschema nachgehen)

  • Wegen Polizeilicher Ermittlungen nichts verändern

  • Notwendige Dokumentation über den Vorfall (letzten Übergabe, Beobachtungen, pflegerisches Handeln während des Dienstes, Zeitangaben wo die Betroffene zuletzt war)

  • In einer Runde oder in Einzelgesprächen wird den Mitklienten der Suizid bekannt gegeben. Art und Weise nicht erörtern