Die kapitalistische Revolution

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Was die VWL untersucht und wie wir wirtschaftliche Entwicklung messen.

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1
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Wie ist “Leapfrogging” in den Wirtschaftswissenschaften definiert?

Leapfrogging bezeichnet ein wirtschaftliches Phänomen, bei dem Länder oder Unternehmen technologische Fortschritte erzielen, indem sie ältere Technologien überspringen und direkt zu fortschrittlicheren Lösungen wechseln.

2
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Welche Elemente gehören zur physischen Umwelt?

Nicht lebende Elemente: Luft, Wasser, Boden, Klima, Gesteine.

<p>Nicht lebende Elemente: Luft, Wasser, Boden, Klima, Gesteine.</p>
3
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Welche Folgen hatte es, dass natürliche Ressourcen lange als kostenlos und unbegrenzt galten?

Übernutzung, wachsende Knappheit und Schäden an Umwelt und Biosphäre.

4
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Was ist der Grund für die länderspezifischen Verzögerungen beim steilen Anstieg des BIP pro Kopf?

Der unterschiedliche Beginn der industriellen Revolution in den Ländern.

5
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Wie wird die jährliche BIP-Wachstumsrate gₜ berechnet?

gₜ = (yₜ − yₜ₋₁) / yₜ₋₁

  • yₜ = BIP pro Kopf im Jahr t

  • gₜ = Wachstumsrate (in %)


6
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Mit welcher Formel berechnet man die Wachstumsrate g, wenn ein Einkommen T Jahre lang mit konstanter Rate wächst?



<p></p><p></p>
7
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Wodurch entsteht langfristig das rasante Wachstum am Ende der Grafik?

Durch den Zinseszinseffekt: Jedes Jahr kommt derselbe Prozentsatz hinzu und zwar auf eine immer größere Basis.

8
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Woran erkennt man auf einer logarithmischen Skala die Höhe der Wachstumsrate?

  • Eine konstante prozentuale Wachstumsrate erscheint als Gerade.

  • Die Steigung der Geraden zeigt die Wachstumsrate: steiler = schneller.


9
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Welchen Vorteil hat die Logarithmierung bei der Analyse von Wachstum?

Relative (prozentuale) Veränderungen werden leichter vergleichbar und mathematisch einfacher analysierbar.

10
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Welchen Anteil am weltweiten Einkommen und am weltweiten Vermögen haben die reichsten 10 % der Erwachsenen (2025)?

  • Einkommen: 53 %

  • Vermögen: 75 %


11
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Wie viel Vermögen besitzen die reichsten 0,001 % der Erwachsenen im Vergleich zur ärmeren Hälfte der erwachsenen Weltbevölkerung?

Die reichsten 0,001 % (rund 56.000 Erwachsene) besitzen dreimal so viel wie die ärmere Hälfte (rund 5,6 Milliarden Erwachsene).

12
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Welche drei Aussagen halten die Notizen zur globalen Durchschnittstemperatur fest?

  • Extremer Anstieg Mitte des 20. Jh

  • Besonders die negativen Einflüsse auf die Biosphäre beeinflussen dies (Externalisierung)

  • Hohe Risiken treten schon bei geringerer Erwärmung auf als früher erwartet


13
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Von welchen zwei Dimensionen der Wirtschaftsaktivität hängen die Umweltfolgen ab und worum geht es jeweils?

  • Umfang: Wirtschaftswachstum bedeutet mehr Produktion, mehr Ressourcenverbrauch, mehr Emissionen

  • Organisation: Welche Güter werden wertgeschätzt? Wer trägt die Kosten von Emissionen?


14
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Welcher Anteil der Emissionen, die mit privatem Kapitalbesitz verbunden sind, entfällt auf die vermögendsten 10 % der Weltbevölkerung (2026)?

77 %

15
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Welche Wirkung hatte der Telegraf Mitte des 19. Jahrhunderts und welche Folge hatte das für Handel und Technologien?

  • Die Informationsgeschwindigkeit stieg sprunghaft

  • Schnellere Information erleichtert den Handel sowie den Einsatz und die Verbreitung neuer Technologien


16
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Wie sind Institutionen definiert?

Gesetze und informelle Regeln, die die Interaktionen zwischen Menschen sowie zwischen Menschen und Biosphäre regeln.

17
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Wie ist ein Wirtschaftssystem definiert?

Eine Art, die Wirtschaft zu organisieren, erkennbar an ihren grundlegenden Institutionen.

18
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Welche drei Faktoren machen Spezialisierung produktiver?

  • Learning by Doing (Übung macht besser)

  • Unterschiedliche Fähigkeiten (Jeder macht, was er besonders gut kann)

  • Skaleneffekte (größere Mengen können pro Einheit günstiger produziert werden)


19
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Woran bemisst sich ein komparativer Kostenvorteil bei der Produktion eines Gutes?

  • Er bemisst sich an relativen Vorteilen: Wer ein Gut mit geringeren Opportunitätskosten herstellt, hat dort den komparativen Kostenvorteil

  • Opportunitätskosten sind die Menge eines anderen Gutes, auf die man dafür verzichtet


20
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Warum kann Handel für einen Akteur sinnvoll sein, der beide Güter besser herstellen kann als der Handelspartner?

  • Entscheidend sind die relativen, nicht die absoluten Vorteile

  • Jeder spezialisiert sich auf das Gut mit dem komparativen Kostenvorteil und bezieht das andere Gut über den Markt