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cand. med.
Medizinstudent im Praktikum
dipl. Arzt
abgeschlossenes Studium für Humanmedizin, inkl. Masterarbeit bzw. Mastertitel und Staatsexamen
Praktischer Arzt
3-jährige Weiterbildung in Allgemeinen Medizin, mindestens 6 Monate stationär und 6 Monate ambulante Weiterbildung
Dr. med, Dres. med. (Plural)
Titel nach anerkannter Dissertation, muss schon dipl. Arzt sein
Fachärztin
nur wer abgeschlossene Facharztausbildung inkl. Facharztprüfung hat
PD
Privatdozent, Titel wird von der Universität verliehen
Prof.
Professor, Titel wird von der Universität verliehen
Allergologie
Erkennung und Behandlung einer Überreaktion des Immunsystem
Allgemeine Innere Medizin
gesamter menschlicher Lebensbereich, meist Erstversorger bzw. Hausärzte
Anästhesie
FG für Narkosen und lokale Betäubungen
Angiologie
FG für Gefässkrankheiten (Arterien, Venen, Lymphgefässe)
Chiropraktik
manuelle Behandlungsmethoden für den Bewegungsapparat (Gelenke, Wirbelsäule), keine eigentliche Facharztausbildung
Chirurgie
FG für operative Behandlung von Krankheiten und Verletzungen
Dermatologie
FG für Hautkrankheiten
Diabetologie
FG für Stoffwechselkrankheit durch verminderte oder fehlende Bildung von Insulin
Endokrinologie
FG für hormonproduzierende Organe d.h. Drüse und Hormonerkrankungen
Forensik
Rechtsmedizin, FG für medizinische und naturwissenschaftliche Untersuchungen für die Polizei und Justiz: Aufspüren, Analyse und Rekonstruktion bei kriminellen Handlungen
Gastroenterologie
FG für Magen-Darm-Krankheiten
Geriatrie- und Gerontologie
FG für Altersmedizin
Gynäkologie
FG für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Hämatologie
FG für Blutkrankheiten
Infektiologie
FG für Krankheiten, die durch Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten entstehen und deren Forschung
Innere Medizin
FG für Krankheiten allgemeiner Art, die auf das Abdomen bezogen sind (Lien, Hepar, Pankreas etc.)
Kardiologie
FG für Herz- und Kreislauferkrankungen
Neuphrologie
FG für Nierenkrankheiten
Neurochirurgie
FG für chirurgische Eingriffe am ZNS und am peripheren Nervensystem
Neurologie
FG für Erkrankungen am Nervensystem
Neuroradiologie
FG für Bildgebende Diagnostik von Hirn und Rückenmark
Onkologie
FG für Tumoren und tumorbedingten Erkrankungen
Ophthalmologie
FG für Augenkrankheiten
Orthopädie
FG zur Vorbeugung und Behandlung von Fehlern in Form und Funktion des Bewegungsapparats (Bänder, Sehnen etc.)
Otorhinolaryngologie
FG für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten (ORL bzw. HNO)
Pädiatrie
FG für Kinder- und Jugendkrankheiten
Palliativmedizin
aktive und ganzheitliche Behandlung von Pat. mit voranschreitenden oder weit fortgeschrittenen, meist tödlichen Erkrankung
Pathologie
FG für Gewebsuntersuchungen, Beurteilung von Gewebeprobe, Zellprobe sowie Obduktion
Phlebologie
FG für Erkennung und Behandlung von Venenleiden und Krankheiten der Lymphgefässe
Psychiatrie
FG für seelische und geistige Erkrankungen
Pulmologie, Pulmonologie, Pneumologie
FG für Lungenerkrankungen
Rheumatologie
FG für entzündliche Prozesse am Bewegungsapparat und an den Weichteilen, die zu Funktionseinschränkungen führen
Tropenmedizin
FG mit speziell in den Tropen vorkommenden Krankheiten, mit deren Übertragungsart und der Prophylaxe
Urologie
FG für Krankheiten der Harnorgane (Niere, ableitende Harnwege und männlichen Geschlechtsorgane)
Venerologie
FG für sexuell übertragbare Krankheiten (Geschlechtskrankheiten)
wirtschaftlich
eine Leistung wird durch minimale Kosten erbracht und hat eine gute Qualität
Dienstleistungsbetrieb
bietet kein eigentliches Produkt, sondern eine Leistung die individuell auf den Kunden abgestimmt ist z.B. Arztpraxis
kundenorientiertes Handeln
empathisch, verständnisvoll, Terminwünsche berücksichtigen, gute Erreichbarkeit, höflicher, respektvoller und zuvorkommender Umgang, Wünsche möglichst flexibel entgegen nehmen, ausgewiesene Fachkompetenz
Praxisleitbild
vermittelt die Werte, Ziele und Philosophie der Arztpraxis. gibt dem Team Orientierung, fördert die Zusammenarbeit und vermittelt Patienten sowie neuen Mitarbeitenden einen professionellen Eindruck der Praxis.
MedBG
Medizinalberufegesetz: Bundesgesetz, das Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung und Berufsausübung der universitären Medizinalberufe (z. B. Ärzte, Zahnärzte, Apotheker) regelt. Legt auch Berufspflichten und Personenfreizügigkeit fest.
Was darf in der Werbung stehen?
Fachliche Qualifikationen und Werdegang, Sprechstundenzeiten und Hausbesuche, Dienstleistungsangebot, Mitgliedschaften in ärztlichen Vereinigungen
Was ist verboten
Massensendungen an die Bevölkerung z. B. Flugblätter oder Massen-E-Mails, Fernseher, Radio oder Plakate
Mit was darf geworben werden
Mund-zu-Mund Werbung (beste Werbung, gratis) Kontaktkarten, Arbeit mit anderen Ärzten die unsere Flyer weitergeben, Flyer, Inserat, Webseite
gesetzliche Grundlage
MedBG und Standesordnung → kantonale Gesundheitsdirektion für Durchsetzung. Ärzte dürfen informieren, aber nicht aufdringlich oder irreführend werben. Informationen müssen objektiv und im öffentlichen Interesse sein.
Einzelarztpraxis
Ein Arzt führt und finanziert die Praxis allein. Leistungsangebot richtet sich nach seinem Facharzttitel. Alleinige Verantwortung für Organisation und Patientenversorgung.
Einfacher Zusammenschluss
Mehrere selbstständige Praxen teilen einzelne Geräte und Einrichtungen (z. B. Labor, Röntgen). Kostenaufteilung je nach Nutzung.
Praxisgemeinschaft
Gemeinsame Infrastruktur und Kosten (Räume, Geräte, MPA). Eigener Patientenstamm, eigene Abrechnung und eigenes Einkommen. Unterschiedliche Fachrichtungen möglich.
Gemeinschaftspraxis
Engste Zusammenarbeit. Gemeinsame Infrastruktur, Patientenstamm, Abrechnung und Einnahmen. Ärzte behandeln gegenseitig alle Patienten, meist gleiche oder ähnliche Fachrichtungen.
Belegarzt
Arbeitet in einer Praxis und behandelt zusätzlich Patienten im Spital (ambulant und stationär), z. B. Gynäkologe bei Geburten.
Chefarzt
Praxis im Spital. leitet mehrere Ärzte, behandelt ambulante und stationäre Patienten und nutzt Spitalinfrastruktur.
Selbstdispensierende Praxis
Arzt gibt Medikamente direkt in der Praxis ab. Kantonale Bewilligung und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben notwendig.
Rezeptierende Praxis
Arzt stellt Rezept aus, Patient bezieht Medikamente in der Apotheke. Notfallmedikamente dürfen in bestimmten Situationen direkt abgegeben werden.
Offene Sprechstundenführung
Ohne Termin während festgelegter Zeiten (Walk-in). Längere und schwer planbare Wartezeiten.
Geschlossene Sprechstundenführung
Terminvereinbarung bei der MPA. MPA plant die Agenda. Gute Organisation und kurze Wartezeiten. Notfälle werden vorgezogen
Sprechstundenführung nach Nummern
Ohne Termin. Patienten erhalten beim Anrufen oder Eintreffen eine Nummer. Wartezeit abschätzbar; Patienten können zu Hause warten und sollen drei Nummern vor dem Aufruf erscheinen.