Organisation & Administration Teil 1

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63 Terms

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cand. med.

Medizinstudent im Praktikum

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dipl. Arzt

abgeschlossenes Studium für Humanmedizin, inkl. Masterarbeit bzw. Mastertitel und Staatsexamen

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Praktischer Arzt

3-jährige Weiterbildung in Allgemeinen Medizin, mindestens 6 Monate stationär und 6 Monate ambulante Weiterbildung

4
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Dr. med, Dres. med. (Plural)

Titel nach anerkannter Dissertation, muss schon dipl. Arzt sein

5
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Fachärztin

nur wer abgeschlossene Facharztausbildung inkl. Facharztprüfung hat

6
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PD

Privatdozent, Titel wird von der Universität verliehen

7
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Prof.

Professor, Titel wird von der Universität verliehen

8
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Allergologie

Erkennung und Behandlung einer Überreaktion des Immunsystem

9
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Allgemeine Innere Medizin

gesamter menschlicher Lebensbereich, meist Erstversorger bzw. Hausärzte

10
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Anästhesie

FG für Narkosen und lokale Betäubungen

11
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Angiologie

FG für Gefässkrankheiten (Arterien, Venen, Lymphgefässe)

12
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Chiropraktik

manuelle Behandlungsmethoden für den Bewegungsapparat (Gelenke, Wirbelsäule), keine eigentliche Facharztausbildung

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Chirurgie

FG für operative Behandlung von Krankheiten und Verletzungen

14
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Dermatologie

FG für Hautkrankheiten

15
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Diabetologie

FG für Stoffwechselkrankheit durch verminderte oder fehlende Bildung von Insulin

16
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Endokrinologie

FG für hormonproduzierende Organe d.h. Drüse und Hormonerkrankungen

17
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Forensik

Rechtsmedizin, FG für medizinische und naturwissenschaftliche Untersuchungen für die Polizei und Justiz: Aufspüren, Analyse und Rekonstruktion bei kriminellen Handlungen

18
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Gastroenterologie

FG für Magen-Darm-Krankheiten

19
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Geriatrie- und Gerontologie

FG für Altersmedizin

20
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Gynäkologie

FG für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Hämatologie

FG für Blutkrankheiten

22
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Infektiologie

FG für Krankheiten, die durch Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten entstehen und deren Forschung

23
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Innere Medizin

FG für Krankheiten allgemeiner Art, die auf das Abdomen bezogen sind (Lien, Hepar, Pankreas etc.)

24
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Kardiologie

FG für Herz- und Kreislauferkrankungen

25
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Neuphrologie

FG für Nierenkrankheiten

26
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Neurochirurgie

FG für chirurgische Eingriffe am ZNS und am peripheren Nervensystem

27
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Neurologie

FG für Erkrankungen am Nervensystem

28
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Neuroradiologie

FG für Bildgebende Diagnostik von Hirn und Rückenmark

29
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Onkologie

FG für Tumoren und tumorbedingten Erkrankungen

30
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Ophthalmologie

FG für Augenkrankheiten

31
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Orthopädie

FG zur Vorbeugung und Behandlung von Fehlern in Form und Funktion des Bewegungsapparats (Bänder, Sehnen etc.)

32
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Otorhinolaryngologie

FG für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten (ORL bzw. HNO)

33
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Pädiatrie

FG für Kinder- und Jugendkrankheiten

34
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Palliativmedizin

aktive und ganzheitliche Behandlung von Pat. mit voranschreitenden oder weit fortgeschrittenen, meist tödlichen Erkrankung

35
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Pathologie

FG für Gewebsuntersuchungen, Beurteilung von Gewebeprobe, Zellprobe sowie Obduktion

36
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Phlebologie

FG für Erkennung und Behandlung von Venenleiden und Krankheiten der Lymphgefässe

37
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Psychiatrie

FG für seelische und geistige Erkrankungen

38
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Pulmologie, Pulmonologie, Pneumologie

FG für Lungenerkrankungen

39
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Rheumatologie

FG für entzündliche Prozesse am Bewegungsapparat und an den Weichteilen, die zu Funktionseinschränkungen führen

40
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Tropenmedizin

FG mit speziell in den Tropen vorkommenden Krankheiten, mit deren Übertragungsart und der Prophylaxe

41
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Urologie

FG für Krankheiten der Harnorgane (Niere, ableitende Harnwege und männlichen Geschlechtsorgane)

42
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Venerologie

FG für sexuell übertragbare Krankheiten (Geschlechtskrankheiten)

43
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wirtschaftlich

eine Leistung wird durch minimale Kosten erbracht und hat eine gute Qualität

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Dienstleistungsbetrieb

bietet kein eigentliches Produkt, sondern eine Leistung die individuell auf den Kunden abgestimmt ist z.B. Arztpraxis

45
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kundenorientiertes Handeln

empathisch, verständnisvoll, Terminwünsche berücksichtigen, gute Erreichbarkeit, höflicher, respektvoller und zuvorkommender Umgang, Wünsche möglichst flexibel entgegen nehmen, ausgewiesene Fachkompetenz

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Praxisleitbild

vermittelt die Werte, Ziele und Philosophie der Arztpraxis. gibt dem Team Orientierung, fördert die Zusammenarbeit und vermittelt Patienten sowie neuen Mitarbeitenden einen professionellen Eindruck der Praxis.

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MedBG

Medizinalberufegesetz: Bundesgesetz, das Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung und Berufsausübung der universitären Medizinalberufe (z. B. Ärzte, Zahnärzte, Apotheker) regelt. Legt auch Berufspflichten und Personenfreizügigkeit fest.

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Was darf in der Werbung stehen?

Fachliche Qualifikationen und Werdegang, Sprechstundenzeiten und Hausbesuche, Dienstleistungsangebot, Mitgliedschaften in ärztlichen Vereinigungen

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Was ist verboten

Massensendungen an die Bevölkerung z. B. Flugblätter oder Massen-E-Mails, Fernseher, Radio oder Plakate

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Mit was darf geworben werden

Mund-zu-Mund Werbung (beste Werbung, gratis) Kontaktkarten, Arbeit mit anderen Ärzten die unsere Flyer weitergeben, Flyer, Inserat, Webseite

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gesetzliche Grundlage

MedBG und Standesordnung → kantonale Gesundheitsdirektion für Durchsetzung. Ärzte dürfen informieren, aber nicht aufdringlich oder irreführend werben. Informationen müssen objektiv und im öffentlichen Interesse sein.

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Einzelarztpraxis

Ein Arzt führt und finanziert die Praxis allein. Leistungsangebot richtet sich nach seinem Facharzttitel. Alleinige Verantwortung für Organisation und Patientenversorgung.

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Einfacher Zusammenschluss

Mehrere selbstständige Praxen teilen einzelne Geräte und Einrichtungen (z. B. Labor, Röntgen). Kostenaufteilung je nach Nutzung.

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Praxisgemeinschaft

Gemeinsame Infrastruktur und Kosten (Räume, Geräte, MPA). Eigener Patientenstamm, eigene Abrechnung und eigenes Einkommen. Unterschiedliche Fachrichtungen möglich.

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Gemeinschaftspraxis

Engste Zusammenarbeit. Gemeinsame Infrastruktur, Patientenstamm, Abrechnung und Einnahmen. Ärzte behandeln gegenseitig alle Patienten, meist gleiche oder ähnliche Fachrichtungen.

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Belegarzt

Arbeitet in einer Praxis und behandelt zusätzlich Patienten im Spital (ambulant und stationär), z. B. Gynäkologe bei Geburten.

58
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Chefarzt

Praxis im Spital. leitet mehrere Ärzte, behandelt ambulante und stationäre Patienten und nutzt Spitalinfrastruktur.

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Selbstdispensierende Praxis

Arzt gibt Medikamente direkt in der Praxis ab. Kantonale Bewilligung und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben notwendig.

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Rezeptierende Praxis

Arzt stellt Rezept aus, Patient bezieht Medikamente in der Apotheke. Notfallmedikamente dürfen in bestimmten Situationen direkt abgegeben werden.

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Offene Sprechstundenführung

Ohne Termin während festgelegter Zeiten (Walk-in). Längere und schwer planbare Wartezeiten.

62
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Geschlossene Sprechstundenführung

Terminvereinbarung bei der MPA. MPA plant die Agenda. Gute Organisation und kurze Wartezeiten. Notfälle werden vorgezogen

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Sprechstundenführung nach Nummern

Ohne Termin. Patienten erhalten beim Anrufen oder Eintreffen eine Nummer. Wartezeit abschätzbar; Patienten können zu Hause warten und sollen drei Nummern vor dem Aufruf erscheinen.