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Karteikarten mit zentralen Begriffen und Definitionen zum Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 auf Basis der Vorlesungsinhalte.
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ISO 9001
Ein internationales harmonisiertes Regelwerk, das Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme festlegt.
DIN EN ISO Norm
Eine international harmonisierte Norm der ISO, die von der Europäischen Union als EN und von Deutschland als DIN übernommen wurde.
ISO (International Organization for Standardization)
Eine weltweite Vereinigung nationaler Normungsorganisationen zur Erarbeitung internationaler Standards.
Kano-Modell
Ein von Noriaki Kano entwickeltes Modell, das die Beziehung zwischen der Erfüllung von Produkt- bzw. Dienstleistungsmerkmalen und der zu erwartenden Kundenzufriedenheit beschreibt.
Begeisterungsmerkmale
Produktmerkmale im Kano-Modell, mit denen der Kunde nicht rechnet; sie steigern die Zufriedenheit überproportional und können sich über die Zeit zu Leistungs- und später Basismerkmalen wandeln.
Prozess
Eine logische Organisation von Abläufen, Tätigkeiten, Menschen, Materialien und Einrichtungen, die darauf ausgerichtet sind, ein spezifiziertes Ziel zu erreichen.
Interessierte Parteien
Personen oder Organisationen, die eine Entscheidung oder Tätigkeit beeinflussen können oder davon betroffen sind (z. B. Kunden, Banken, Behörden).
Oberste Leitung (Top Management)
Eine Person oder Personengruppe, die ein Unternehmen auf oberster Ebene führt und die Rechenschaftspflicht für die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems übernimmt.
Qualitätspolitik
Die von der obersten Leitung formulierten Grundsätze und Zielsetzungen einer Organisation zum Qualitätsverständnis.
Risiko (DIN EN ISO 9001)
Die Auswirkung von Ungewissheit auf ein erwartetes Ergebnis, wobei Maßnahmen darauf abzielen sollen, unerwünschte Auswirkungen zu verringern und erwünschte zu verstärken.
Qualitätsziele
Messbare und im Einklang mit der Qualitätspolitik stehende Zielsetzungen, die den relevanten Mitarbeitern vermittelt und nach Priorität verfolgt werden müssen.
Prozessumgebung
Die Gesamtheit der physikalischen, psychologischen und sozialen Faktoren am Arbeitsplatz, die zur Erreichung der Konformität von Produkten und Dienstleistungen notwendig sind.
Messmittelkalibrierung
Das regelmäßige Überprüfen und Einstellen von Messgeräten zur Gewährleistung der metrologischen Rückführung und genauer Messergebnisse.
FMEA (Failure Mode and Effects Analysis)
Eine Risikoanalyse-Methode zur Prävention von Fehlern, die das Schadensausmaß, die Auftrittswahrscheinlichkeit und die Entdeckungswahrscheinlichkeit von Fehlern bewertet.
Nichtkonformes Ergebnis
Ein Arbeitsergebnis oder Produkt, welches die festgelegten Anforderungen nicht erfüllt und daher gekennzeichnet, gesteuert und korrigiert werden muss.
Sieben Qualitätswerkzeuge (7 Q-Werkzeuge)
Standardisierte Instrumente zur Erfassung und Analyse von Qualitätsdaten: Qualitätsregelkarte, Pareto-Diagramm, Steuerungsdiagramm, Histogramm, Fehlersammelliste, Flussdiagramm und Ursache-Wirkungs-Diagramm.
Internes Audit
Ein systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Überprüfung, ob die Ist-Situation im Unternehmen den Soll-Vorgaben der Qualitätsnormen entspricht.
DIN EN ISO 19011
Der internationale Leitfaden zur Planung, Durchführung und Bewertung von Audits von Managementsystemen.
Korrekturmaßnahme
Eine gezielte Maßnahme zur Beseitigung der Ursache einer festgestellten Nichtkonformität, um deren erneutes Auftreten zu verhindern.
Fortlaufende Verbesserung
Ein kontinuierlicher Prozess zur Steigerung der Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems.