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Karteikarten zu den Phasen des Clinical Reasoning Cycle basierend auf den Vorlesungsunterlagen für das Fach Befunderhebung von Christian Lorenzer.
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Clinical Reasoning Cycle
Ein zirkulärer Prozess der klinischen Entscheidungsfindung und Pflegediagnostik, der in acht aufeinander aufbauende Phasen unterteilt ist (Levett-Jones et al., 2010).
Erfassen der Gesamtsituation des Patienten unter Berücksichtigung von Alter, Beschwerden, Vorgeschichte und Lebensumständen sowie Einbeziehen körperlicher, psychischer, sozialer und kultureller Faktoren und Erkennen von Prioritäten und Risiken.
Erfassen von subjektiven Daten (Aussagen, Beschwerden) und objektiven Daten (Vitalzeichen, Beobachtungen, Untersuchungsergebnisse), Überprüfen der Patientenakte, des Medikationsplans und der Befunde sowie gezielte und vollständige Dokumentation.
Ordnen und Vergleichen der gesammelten Daten, Erkennen von auffälligen Veränderungen und Zusammenhängen, Unterscheiden von wichtigen und unwichtigen Informationen sowie Nutzen von Vorwissen und Fachwissen zur Interpretation.
Benennen aktueller gesundheitlicher Probleme des Patienten, Unterscheiden zwischen bestehenden und zukünftigen Problemen, vorrangiges Berücksichtigen dringlicher/lebensbedrohlicher Situationen sowie Analysieren von Ursachen und Einflussfaktoren.
Formulieren konkreter und realistischer Pflege- oder Behandlungsziele (wenn möglich gemeinsam mit dem Patienten), Unterscheiden zwischen kurzfristigen und langfristigen Zielen sowie Festlegen der Kriterien zur Erfolgsmessung.
Auswahl geeigneter pflegerischer oder medizinischer Maßnahmen, deren sichere, professionelle und patientenorientierte Durchführung, Informieren des Patienten und flexibles Anpassen bei Veränderungen.
Überprüfen, ob die festgelegten Ziele erreicht wurden, Beobachten von Reaktionen und Veränderungen beim Patienten, Vergleichen der Ergebnisse mit dem Ausgangszustand und Entscheiden über Fortführung, Änderung oder Beendigung der Maßnahmen.
Kritisches Betrachten des gesamten Entscheidungs- und Handlungsprozesses, Überlegen von Erfolgen und Verbesserungspotenzialen, Hinterfragen eigener Entscheidungen, Wahrnehmungen und Gefühle sowie Lernen aus Erfahrungen.
Subjektive Daten
Im zweiten Schritt des Clinical Reasoning erfasset Daten, wie zum Beispiel Aussagen und subjektive Beschwerden des Patienten.
Objektive Daten
Messbare und beobachtbare Parameter im Rahmen der Datensammlung, wie zum Beispiel Vitalzeichen, Beobachtungen und Untersuchungsergebnisse.