Vorkurs Mathematik - Vokabular & Begriffe

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Karteikarten mit allen zentralen mathematischen Begriffen und Definitionen aus dem Vorkurs Mathematik von Georg Hoever.

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40 Terms

1
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Term

Sinnvolle Ausdrücke, die aus Zahlen, Variablen und Rechenzeichen bestehen.

2
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Binomische Formeln

Standard-Formeln zur Termumformung: 1) (a+b)2=a2+2ab+b2(a + b)^2 = a^2 + 2ab + b^2, 2) (a−b)2=a2−2ab+b2(a - b)^2 = a^2 - 2ab + b^2, 3) (a+b)⋅(a−b)=a2−b2(a + b) \cdot (a - b) = a^2 - b^2.

<p>Standard-Formeln zur Termumformung: 1) $$(a + b)^2 = a^2 + 2ab + b^2$$, 2) $$(a - b)^2 = a^2 - 2ab + b^2$$, 3) $$(a + b) \cdot (a - b) = a^2 - b^2$$.</p>
3
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Summensymbol

Eine Kurzschreibweise (∑\sum) für die Summe gleichartiger Summanden in Abhängigkeit von einer Laufvariablen zwischen einem Start- und einem Endwert.

4
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Aussage

Ein mathematischer Sachverhalt, dem man eindeutig einen Wahrheitswert (wahr oder falsch) zuordnen kann.

5
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Aussageform

Ein Ausdruck, in dem noch Variablen vorkommen, sodass er erst nach dem Einsetzen von Werten für diese Variablen zu einer Aussage mit einem Wahrheitswert wird.

6
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Äquivalenz (  ⟺  \iff)

Kennzeichnet eine Umformung von Aussagen oder Aussageformen AA und BB, die stets den gleichen Wahrheitswert besitzen (»AA gilt genau dann, wenn BB gilt«).

7
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Folgerung (  ⟹  \implies)

Eine Implikation zwischen Aussagen: Immer wenn die Aussage AA wahr ist, gilt auch die Aussage BB.

8
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Menge

Eine Ansammlung von wohlunterschiedenen Objekten, die als Elemente der Menge bezeichnet werden.

9
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Schnittmenge (∩\cap)

Die Schnittmenge zweier Mengen M1∩M2={x∣x∈M1 und x∈M2}M_1 \cap M_2 = \{x \mid x \in M_1 \text{ und } x \in M_2\} enthält alle Elemente, die sowohl in M1M_1 als auch in M2M_2 vorkommen.

<p>Die Schnittmenge zweier Mengen $$M_1 \cap M_2 = \{x \mid x \in M_1 \text{ und } x \in M_2\}$$ enthält alle Elemente, die sowohl in $$M_1$$ als auch in $$M_2$$ vorkommen.</p>
10
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Vereinigungsmenge (∪\cup)

Die Vereinigungsmenge zweier Mengen M1∪M2={x∣x∈M1 oder x∈M2}M_1 \cup M_2 = \{x \mid x \in M_1 \text{ oder } x \in M_2\} enthält alle Elemente, die in M1M_1 oder M2M_2 liegen.

<p>Die Vereinigungsmenge zweier Mengen $$M_1 \cup M_2 = \{x \mid x \in M_1 \text{ oder } x \in M_2\}$$ enthält alle Elemente, die in $$M_1$$ oder $$M_2$$ liegen.</p>
11
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Mengendifferenz (∖\setminus)

Die Differenzmenge M1∖M2={x∣x∈M1 und x∉M2}M_1 \setminus M_2 = \{x \mid x \in M_1 \text{ und } x \notin M_2\} enthält alle Elemente der ersten Menge, die nicht in der zweiten Menge sind.

<p>Die Differenzmenge $$M_1 \setminus M_2 = \{x \mid x \in M_1 \text{ und } x \notin M_2\}$$ enthält alle Elemente der ersten Menge, die nicht in der zweiten Menge sind.</p>
12
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Teilmenge (⊆\subseteq)

Kennzeichnet eine Relation M1⊆M2M_1 \subseteq M_2, bei der alle Elemente der Menge M1M_1 auch in der Menge M2M_2 enthalten sind.

<p>Kennzeichnet eine Relation $$M_1 \subseteq M_2$$, bei der alle Elemente der Menge $$M_1$$ auch in der Menge $$M_2$$ enthalten sind.</p>
13
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Lineare Funktion (Gerade)

Eine Funktion der Form f(x)=m⋅x+af(x) = m \cdot x + a, wobei mm die Steigung und aa den yy-Achsenabschnitt angibt.

<p>Eine Funktion der Form $$f(x) = m \cdot x + a$$, wobei $$m$$ die Steigung und $$a$$ den $$y$$-Achsenabschnitt angibt.</p>
14
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Punkt-Steigungs-Formel

Formel zur Bestimmung einer Geradengleichung durch den Punkt (x0,y0)(x_0, y_0) mit vorgegebener Steigung mm: f(x)=m⋅(x−x0)+y0f(x) = m \cdot (x - x_0) + y_0.

15
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Quadratische Funktion (Parabel)

Eine Funktion der Form f(x)=a⋅x2+b⋅x+cf(x) = a \cdot x^2 + b \cdot x + c mit a≠0a \neq 0, bei der aa den führenden Koeffizienten und cc den yy-Achsenabschnitt bezeichnet.

16
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Scheitelpunktform

Darstellung einer Parabel der Form f(x)=a⋅(x−d)2+ef(x) = a \cdot (x - d)^2 + e, aus der sich der Scheitelpunkt P=(d,e)P = (d, e) direkt ablesen lässt.

17
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p-q-Formel

Formel zur Berechnung der Nullstellen einer quadratischen Funktion f(x)=x2+p⋅x+qf(x) = x^2 + p \cdot x + q: x1/2=−p2±(p2)2−qx_{1/2} = -\frac{p}{2} \pm \sqrt{\left(\frac{p}{2}\right)^2 - q}.

18
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abc-Formel

Lösungsformel für die Nullstellen einer allgemeinen quadratischen Funktion f(x)=a⋅x2+b⋅x+cf(x) = a \cdot x^2 + b \cdot x + c: x1/2=−b±b2−4ac2ax_{1/2} = \frac{-b \pm \sqrt{b^2 - 4ac}}{2a}.

19
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Satz von Vieta

Beziehung zwischen den Nullstellen x1,x2x_1, x_2 und den Koeffizienten einer quadratischen Funktion f(x)=x2+p⋅x+qf(x) = x^2 + p \cdot x + q: x1+x2=−px_1 + x_2 = -p und x1⋅x2=qx_1 \cdot x_2 = q.

20
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Faktorisierung durch Nullstellen

Darstellung einer quadratischen Funktion f(x)=a⋅x2+b⋅x+cf(x) = a \cdot x^2 + b \cdot x + c mit den bekannten Nullstellen x1x_1 und x2x_2 als Produkt f(x)=a⋅(x−x1)⋅(x−x2)f(x) = a \cdot (x - x_1) \cdot (x - x_2).

21
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Polynom

Eine Funktion der Form f(x)=an⋅xn+an−1⋅xn−1+⋯+a1⋅x+a0f(x) = a_n \cdot x^n + a_{n-1} \cdot x^{n-1} + \dots + a_1 \cdot x + a_0 mit Reellkoeffizienten aka_k.

22
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Horner-Schema

Ein tabellarisches Rechenverfahren zur effizienten Auswertung von Polynomfunktionswerten f(a)f(a) sowie zur Durchführung von Polynomdivisionen.

23
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Linearfaktor

Ein Term der Form (x−a)(x - a), der bei Kenntnis einer Nullstelle aa aus einem Polynom p(x)p(x) abgespalten werden kann.

24
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Mehrfache Nullstelle

Eine Stelle aa, an der p(x)=(x−a)k⋅q(x)p(x) = (x - a)^k \cdot q(x) mit q(a)≠0q(a) \neq 0 gilt; kk heißt Vielfachheit der Nullstelle.

25
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Gebrochen rationale Funktion

Eine Funktion, die als Quotient zweier Polynomfunktionen dargestellt werden kann.

26
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Wurzelfunktion

Die Umkehrfunktion zur Potenzfunktion f(x)=xnf(x) = x^n (x≥0x \ge 0), notiert als xn=x1n\sqrt[n]{x} = x^{\frac{1}{n}}.

27
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Exponentialfunktion

Eine Funktion der Form f(x)=axf(x) = a^x mit reeller Basis a>0a > 0 (a≠1a \neq 1); im Speziellen die e-Funktion exp⁡(x)=ex\exp(x) = e^x mit der Eulerschen Zahl e≈2,718282e \approx 2{,}718282.

28
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Logarithmus

Die Umkehrfunktion zur Exponentialfunktion axa^x; x=log⁡a(c)x = \log_a(c) ist genau diejenige Zahl xx, für die ax=ca^x = c gilt.

29
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Trigonometrische Funktionen im Dreieck

Verhältnisdefinitionen im rechtwinkligen Dreieck mit Winkel α\alpha: sin⁡(α)=GegenkatheteHypotenuse\sin(\alpha) = \frac{\text{Gegenkathete}}{\text{Hypotenuse}}, cos⁡(α)=AnkatheteHypotenuse\cos(\alpha) = \frac{\text{Ankathete}}{\text{Hypotenuse}}, tan⁡(α)=GegenkatheteAnkathete\tan(\alpha) = \frac{\text{Gegenkathete}}{\text{Ankathete}}.

30
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Trigonometrischer Pythagoras

Die grundlegende Identität für Winkelfunktionen: cos⁡2(α)+sin⁡2(α)=1\cos^2(\alpha) + \sin^2(\alpha) = 1.

31
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Bogenmaß

Das Winkelmaß, das der Bogenlänge des ausgeschnittenen Kreisbogens im Einheitskreis (Radius 11) entspricht (x=π180∘⋅αx = \frac{\pi}{180^\circ} \cdot \alpha).

32
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Ableitung

Eine Funktion f′(x)f'(x), die die momentane Steigung bzw. Änderungsrate der Funktion f(x)f(x) an der Stelle xx angibt.

33
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Monotonie

Eigenschaft einer Funktion, bei der die Funktionswerte für größere Argumente nicht kleiner (monoton wachsend, f′(x)≥0f'(x) \ge 0) bzw. nicht größer (monoton fallend, f′(x)≤0f'(x) \le 0) werden.

34
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Lokale Extremstelle

Eine Stelle x0x_0 im Innern des Definitionsbereichs mit f′(x0)=0f'(x_0) = 0; sie ist ein lokales Maximum bei f′′(x0)<0f''(x_0) < 0 bzw. ein lokales Minimum bei f′′(x0)>0f''(x_0) > 0.

35
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Wendestelle

Eine Stelle x0x_0, an der sich das Krümmungsverhalten des Funktionsgrafen ändert (f′′(x0)=0f''(x_0) = 0 mit Vorzeichenwechsel der zweiten Ableitung).

36
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Stammfunktion

Eine Funktion FF, deren Ableitung gleich der gegebenen Funktion ff ist (F′=fF' = f).

37
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Bestimmtes Integral

Ausdruck ∫abf(x) dx=F(b)−F(a)\int_a^b f(x)\,\mathrm{d}x = F(b) - F(a), der die vorzeichenbehaftete Fläche unter dem Grafen der Funktion ff zwischen den Grenzen aa und bb angibt.

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Skalarprodukt

Ein Produkt zweier Vektoren, definiert als a⋅b=a1b1+a2b2+a3b3=∥a∥⋅∥b∥⋅cos⁡(ϕ)\mathbf{a} \cdot \mathbf{b} = a_1 b_1 + a_2 b_2 + a_3 b_3 = \|\mathbf{a}\| \cdot \|\mathbf{b}\| \cdot \cos(\phi), wobei ϕ\phi der eingeschlossene Winkel ist.

39
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Vektorprodukt (Kreuzprodukt)

Ein Produkt zweier Vektoren im R3\mathbb{R}^3, das einen Vektor c=a×b\mathbf{c} = \mathbf{a} \times \mathbf{b} liefert, der orthogonal auf a\mathbf{a} und b\mathbf{b} steht und dessen Länge der Fläche des aufgespannten Parallelogramms entspricht.

40
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Orthogonale Vektoren

Zwei Vektoren a\mathbf{a} und b\mathbf{b}, die genau dann senkrecht aufeinander stehen (a⊥b\mathbf{a} \perp \mathbf{b}), wenn ihr Skalarprodukt gleich Null ist (a⋅b=0\mathbf{a} \cdot \mathbf{b} = 0).