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Karteikarten mit allen zentralen mathematischen Begriffen und Definitionen aus dem Vorkurs Mathematik von Georg Hoever.
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Term
Sinnvolle Ausdrücke, die aus Zahlen, Variablen und Rechenzeichen bestehen.
Binomische Formeln
Standard-Formeln zur Termumformung: 1) (a+b)2=a2+2ab+b2, 2) (a−b)2=a2−2ab+b2, 3) (a+b)⋅(a−b)=a2−b2.

Summensymbol
Eine Kurzschreibweise (∑) für die Summe gleichartiger Summanden in Abhängigkeit von einer Laufvariablen zwischen einem Start- und einem Endwert.
Aussage
Ein mathematischer Sachverhalt, dem man eindeutig einen Wahrheitswert (wahr oder falsch) zuordnen kann.
Aussageform
Ein Ausdruck, in dem noch Variablen vorkommen, sodass er erst nach dem Einsetzen von Werten für diese Variablen zu einer Aussage mit einem Wahrheitswert wird.
Äquivalenz (⟺)
Kennzeichnet eine Umformung von Aussagen oder Aussageformen A und B, die stets den gleichen Wahrheitswert besitzen (»A gilt genau dann, wenn B gilt«).
Folgerung (⟹)
Eine Implikation zwischen Aussagen: Immer wenn die Aussage A wahr ist, gilt auch die Aussage B.
Menge
Eine Ansammlung von wohlunterschiedenen Objekten, die als Elemente der Menge bezeichnet werden.
Schnittmenge (∩)
Die Schnittmenge zweier Mengen M1∩M2={x∣x∈M1 und x∈M2} enthält alle Elemente, die sowohl in M1 als auch in M2 vorkommen.

Vereinigungsmenge (∪)
Die Vereinigungsmenge zweier Mengen M1∪M2={x∣x∈M1 oder x∈M2} enthält alle Elemente, die in M1 oder M2 liegen.

Mengendifferenz (∖)
Die Differenzmenge M1∖M2={x∣x∈M1 und x∈/M2} enthält alle Elemente der ersten Menge, die nicht in der zweiten Menge sind.

Teilmenge (⊆)
Kennzeichnet eine Relation M1⊆M2, bei der alle Elemente der Menge M1 auch in der Menge M2 enthalten sind.

Lineare Funktion (Gerade)
Eine Funktion der Form f(x)=m⋅x+a, wobei m die Steigung und a den y-Achsenabschnitt angibt.

Punkt-Steigungs-Formel
Formel zur Bestimmung einer Geradengleichung durch den Punkt (x0,y0) mit vorgegebener Steigung m: f(x)=m⋅(x−x0)+y0.
Quadratische Funktion (Parabel)
Eine Funktion der Form f(x)=a⋅x2+b⋅x+c mit a=0, bei der a den führenden Koeffizienten und c den y-Achsenabschnitt bezeichnet.
Scheitelpunktform
Darstellung einer Parabel der Form f(x)=a⋅(x−d)2+e, aus der sich der Scheitelpunkt P=(d,e) direkt ablesen lässt.
p-q-Formel
Formel zur Berechnung der Nullstellen einer quadratischen Funktion f(x)=x2+p⋅x+q: x1/2=−2p±(2p)2−q.
abc-Formel
Lösungsformel für die Nullstellen einer allgemeinen quadratischen Funktion f(x)=a⋅x2+b⋅x+c: x1/2=2a−b±b2−4ac.
Satz von Vieta
Beziehung zwischen den Nullstellen x1,x2 und den Koeffizienten einer quadratischen Funktion f(x)=x2+p⋅x+q: x1+x2=−p und x1⋅x2=q.
Faktorisierung durch Nullstellen
Darstellung einer quadratischen Funktion f(x)=a⋅x2+b⋅x+c mit den bekannten Nullstellen x1 und x2 als Produkt f(x)=a⋅(x−x1)⋅(x−x2).
Polynom
Eine Funktion der Form f(x)=an⋅xn+an−1⋅xn−1+⋯+a1⋅x+a0 mit Reellkoeffizienten ak.
Horner-Schema
Ein tabellarisches Rechenverfahren zur effizienten Auswertung von Polynomfunktionswerten f(a) sowie zur Durchführung von Polynomdivisionen.
Linearfaktor
Ein Term der Form (x−a), der bei Kenntnis einer Nullstelle a aus einem Polynom p(x) abgespalten werden kann.
Mehrfache Nullstelle
Eine Stelle a, an der p(x)=(x−a)k⋅q(x) mit q(a)=0 gilt; k heißt Vielfachheit der Nullstelle.
Gebrochen rationale Funktion
Eine Funktion, die als Quotient zweier Polynomfunktionen dargestellt werden kann.
Wurzelfunktion
Die Umkehrfunktion zur Potenzfunktion f(x)=xn (x≥0), notiert als nx=xn1.
Exponentialfunktion
Eine Funktion der Form f(x)=ax mit reeller Basis a>0 (a=1); im Speziellen die e-Funktion exp(x)=ex mit der Eulerschen Zahl e≈2,718282.
Logarithmus
Die Umkehrfunktion zur Exponentialfunktion ax; x=loga(c) ist genau diejenige Zahl x, für die ax=c gilt.
Trigonometrische Funktionen im Dreieck
Verhältnisdefinitionen im rechtwinkligen Dreieck mit Winkel α: sin(α)=HypotenuseGegenkathete, cos(α)=HypotenuseAnkathete, tan(α)=AnkatheteGegenkathete.
Trigonometrischer Pythagoras
Die grundlegende Identität für Winkelfunktionen: cos2(α)+sin2(α)=1.
Bogenmaß
Das Winkelmaß, das der Bogenlänge des ausgeschnittenen Kreisbogens im Einheitskreis (Radius 1) entspricht (x=180∘π⋅α).
Ableitung
Eine Funktion f′(x), die die momentane Steigung bzw. Änderungsrate der Funktion f(x) an der Stelle x angibt.
Monotonie
Eigenschaft einer Funktion, bei der die Funktionswerte für größere Argumente nicht kleiner (monoton wachsend, f′(x)≥0) bzw. nicht größer (monoton fallend, f′(x)≤0) werden.
Lokale Extremstelle
Eine Stelle x0 im Innern des Definitionsbereichs mit f′(x0)=0; sie ist ein lokales Maximum bei f′′(x0)<0 bzw. ein lokales Minimum bei f′′(x0)>0.
Wendestelle
Eine Stelle x0, an der sich das Krümmungsverhalten des Funktionsgrafen ändert (f′′(x0)=0 mit Vorzeichenwechsel der zweiten Ableitung).
Stammfunktion
Eine Funktion F, deren Ableitung gleich der gegebenen Funktion f ist (F′=f).
Bestimmtes Integral
Ausdruck ∫abf(x)dx=F(b)−F(a), der die vorzeichenbehaftete Fläche unter dem Grafen der Funktion f zwischen den Grenzen a und b angibt.
Skalarprodukt
Ein Produkt zweier Vektoren, definiert als a⋅b=a1b1+a2b2+a3b3=∥a∥⋅∥b∥⋅cos(ϕ), wobei ϕ der eingeschlossene Winkel ist.
Vektorprodukt (Kreuzprodukt)
Ein Produkt zweier Vektoren im R3, das einen Vektor c=a×b liefert, der orthogonal auf a und b steht und dessen Länge der Fläche des aufgespannten Parallelogramms entspricht.
Orthogonale Vektoren
Zwei Vektoren a und b, die genau dann senkrecht aufeinander stehen (a⊥b), wenn ihr Skalarprodukt gleich Null ist (a⋅b=0).