Sozialpolitik 1

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Sozialpolitik Definiton (eine mögliche)

Sozialpolitik kann als Instrument des Wandels (der Verbesserung?) der sozialen Verhältnisse oder der Lebenssituation der Menschen oder der Absicherung existenzieller Risiken oder der Regelung von spannungsreichen Interessenunterschiede zwischen Personengruppen verstanden werden, als Teil des ganzen politischen Prozesses.

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3 Kreise der Sozialpolitik

  1. Transferleistungen an Personen mit sozialem Risiko oder in Armut lebende die Sozialhilfe brauchen

  2. Unterstüzung spez. Lebenssituationen (Bildungs-Gesundheits-Wohnungspolitik, Arbeitsmarkt-Familien, - Steuerpolitik)

  3. Queerschnittsaufgabe aller Aktionsfelder des öffentlichen Handelns → bsp. bei Fragen der sozialen Gerechtigkeit


3
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Abdeckung der zentralen Risiken

  • Alter

  • Arbeitslosigkeit

  • Armut

  • Krankheit

  • Behinderung

  • Berufsunfälle

  • Familie, Mutter-& Vaterschaft

  • andere sozialpolitische Felder: Kindheit, Jugend, Bildung, Wohnen etc.

→ Absicherung durch Staat & Familie, Arbeitgeber, Zivilgesellschaft → Wohlfahrtsmix


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Wo geht das Geld hin?

1/4 Krankheits-& Gesundheitsversorgung

1/2 Vorsorge- & Altersvorsorge

1/4 Rest

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Zentrale Strukturprinzipien von Knöpfel

  • Eigenverantwortung → nur wenn man nicht für sich selbst sorgen kann greift Staat ein

  • Förderalismus: gewisse Autonomie Gemeinde & Kantone → je nach Wohnort andere Leistungen

  • Subsidarität: übergeordete gesellschaftliche Einheiten (Staat) sollen NUR solche Aufgaben übernehmen, die untergeordnete Einheiten (Gemeinde, Kanton, Individuum, Familie etc.) nicht erledigen können.


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Gestaltungsprinzip: Sozialpartnerschaft

  • Interesseausgleich zwischen Arbeitnehmer & -geber

    • orientierung an “flexicurity”-Konzept → flexibler Arbeitsmarkt hilf beide Parteien sozial abzusichern


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Gestaltungsprinzip: soziale Ungleichheit

Umverteilung durch Sozialstaat → auf hohe Einkommensgruppen angewiesen (AHV, ALV, Sozialhilfe)

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Gestaltungsprinzip: Zivilgesellschaft

organisierte Zivilgesellschaft (Stiftungen, Hilfswerke, Selbsthilfeorganisationen) übernimmt eine bedeutsame Rolle im sozialen Bereich

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Bundesebene

Bundesweite Sozialversicherungen

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kantonale- & kommunale Behörden

Gesundheits- & Bildungswesen & Sozialhilfe

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Akteure der sozialen Sicherheit

  • Staatliche und private Versicherungen (KV, BV, ALV)

• Politischen Parteien, Parlamente und Exekutiven (inkl. Ämter) auf Ebene von Bund, Kantonen und Gemeinden

• die Sozialpartner (Gewerkschaften, Arbeitgeber)

•privaten Hilfswerke und kleinen privaten Netzwerke (etwa für die Nachbarschaftshilfe)

• Familien

• internationalen Organisationen, die mit ihren Berichten und Abkommen in die nationalen Verhältnisse hineinwirken

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Pädagogische Mittel (Aktiver Schutz)

Aktivierungs-, Umschulungs- und Eingliederungsmassnahmen

Prävention


→ Arbeitsintegration in letzter Zeit extrem relevant

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Ökonomische Mittel (passiver Schutz)

  • Sozialversicherungen (bsp. AHV)

  • Soziale Entschädigungssysteme (bsp. EL)

  • Sozialhilfe (Bedarfsprinzip, Fürsorgeprinzip)

  • Umverteilung durch Steuerpolitik

  • Direktzahlungen, Subventionswesen (bsp. Stipendien)

  • *Investitionen in Infrastruktur (bsp. Schulen, Spitäler)


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historische Entwicklung


  • bis 1960er: Sicherung der Lebensgrundlage

  • 60/70er: Lebensstandart

  • 90er: Aktivierung, Arbeitsmarktintegrierung

  • Heute: Stagnation von Leistungen & Aufbau von pädagogischen Mitteln (aber mehr Risiken?)


→ zusätzliche Versicherungen wurden oblig.


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Normalarbeiterverhältnis

bezahlte, zeitlich unbegrenzte (unbefristete), vollzeitliche und regelmässige Beschäftigung für einen bestimmten Arbeitgeber, zu dem ein Unterordnungsverhältnis besteht.“

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Atypische Arbeite

nicht Normalarbeit

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Prekäre Arbeit

  • Instabilität des Arbeitsplatzes

• mangelnde Kontrolle über das Arbeitsverhältnis

• fehlende Schutzbestimmungen

• niedrige Einkommen, die zu Armut oder sozialer Desintegration führen

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Flexible Arbeit

• Externe Flexibilisierung (= Hire and Fire, Werkverträge)

• Interne Flexibilisierung (= Arbeitszeit, Arbeitsorganisation)

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Arbeitsmarktpolitik

Gesamtheit aller Massnahmen, die das Angebot und die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen sollen.


• Aber auch: Regulation von Beschäftigungsverhältnissen (Arbeitsmarkt regulierung)

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Aktive Arbeitsmarktpolitik

  • Massnahmen ( wie Wiedereingliederung, Umschulung etc.) um Arbeitslosigkeit insgesamt zu bekämpfen


21
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Passive Arbeitsmarktpolitik

Lindern der wirtschaftlichen Folgen von Arbeitslosigkeit

→ bsp. Lohnersatz, Arbeitslosenhilfe etc.

22
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Proaktive Arbeitsmarktpolitik

bedrohte bekommen im voraus Hilfe → Arbeitslosigkeit verhindern

(z.B. Kurzarbeitsentschädigung)

23
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Industrielle Beziehungen

Verhältnis zw. Arbeitnehmerinnen & Arbeitnehmer

→ bsp. Lohntabellen

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assymetrishes Verhältnis in industriellen Beziehungen

  • Arbeitsnehmer ist gewzungen seine Arbeitkraft zu verkaufen

  • “Zwang” führt zu assymetrischem Verhältnis

    • Fremdbestimmung

    • Ausbeutung, mehrwertaneignung

  • Marxistische Ansicht: Person wird für die Zeit bezahlt, nicht für Produkt → das wird von Unternehmen verkauft → Profit


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kooperative & konfliktive Interkationen

kooperative: Lösung die für alle funktioniert

konfliktive: bsp. Streiks

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individueller Konflikt

häufig krank/zu spät etc. bis hin zu individueller Sabotage

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kollektive Sabotage

destruktive Sabotage: Zerstörung von Maschinen & Produkten

passive Sabotage: Beschränkung der Arbeitsleistung (“streikähnliches”)

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Aussperrung

planmässiger Ausschluss von Arbeit → zu dieser Zeit kein Lohn

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Betriebsdemokratie

organisierte Pfade innerhalb von Unternehmen, wie sich Arbeitsnehmer kollektiv ausdrücken können → sammeln der Einwände → Integration ins Unternehmen

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3 Ebenen der industriellen Demokratie

  1. Betriebliche Mitbestimmung & Partizipation

  2. System der Tarifautonomie

  3. Kooperative Repräsentation in wirtschaftspolitischen Gremien & Prozessen


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(Neo-)Korporatismus

Einbindung von organisierten Interessen in politische Prozesse

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  1. Revision ALV 1992


Ausbau der Leistungen wegen Rezession & Anstieg Arbeitslosenrate

  • Erhöhung Beitragssatz afu 2%

  • Erhöhung maximaler Taggeldanspruches auf 250Taggelder

  • Einführung der einmaligen wöchentlichen Stempelpflicht (bisher 2malig)


33
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  1. ALV Revision 1996


zwei Etappen 1996 bis 1997

→ Widereingliederung in den Arbeitsmarkt & aktives Verhalten der Versicherten wird gefordert (Schulungen, Weiterbildung etc.)

  • Beitragssatz erhöht → 3%

  • RAV Einführung (übernimmt Funktion von Arbeitsvermittlungszentren)

  • Allgemeine Wartezeit (5-20 Tage)


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  1. Revision 2003


  • Neues Finanzierungssystem

  • Änderung bei Anspruch & Dauer

  • Kantone od. Regionen können maximalen Taggeldbezug erhöhen


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  1. Revision 2011


nötig weil Schätzungen der Arbeitslosen übertroffen → 1 Milliarde mehr Ausgaben

  • Erhöhung beitragssatzes

  • Wiedereinführung Solidaritätsbeitrag

  • Beitragszeit stärker an Bezugszeit gekoppet


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Aktuelle Änderungen für AL

Pandemie mehr Änderungen betreffend Kurzarbeitsentschädigung & Beiträge vom Bund

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RAV Aufgaben

  • Beratung

  • Stellenvermittlung

  • Sanktionen

  • Zuweisung von Stellen

  • Vermittlungsfähigkeit überprüfen

    • Anspruchsbeteiligung klären etc.


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Vollzeitarbeitslosigkeit

in keinem Arbeitsverhältnis & suchen Vollzeitarbeit

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Teilarbeitslosigkeit

in keinem Arbeitsverhältnis & Teilzeitbeschäftigung haben oder suchen

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Arbeitslose

Nur beim RAV gemeldete

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Erwerbslose

auch nicht beim RAV gemeldete

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Leistungen heute

  • Kurzarbeitsentschädigung

  • Arbeitslosenentschädigung

  • Schlechtwetterentschädigung

  • Insolvenzentschädigung

  • Insolvenzentschädigung

  • Taggeld abhängig vom Lohn

    • 80%(Bruttolohn)

      • Unterhaltspflicht Kinder

      • Monatsverdienst bis 3’797.-

      • mind. 40% invalid

    • sonst 70% Bruttolohn


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maximal versicherter Lohn Schweiz

12’350.- /Monat

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durchschnittliche Bezugsdauer ALV Schweiz

104 Tage

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Mitwirkungspflicht

Stellensuchende müssen nötige Infos liefern um Leistungen abzuklären

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Schadenminderungspflicht

Kontrollen einhalten, sich um Stellen bemühen, diese annehmen

→ sonst sanktioniert

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Maximale Bezugsdauer Schweiz

2 Jahre unter Beitragszeit von 12 Monaten

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Gesundheit Definition

„Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

  • nach dieser Definition niemand gesund

  • Gesundheit als Ideal


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Krankheit Definition Art. 3

1 Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.

2 Als Geburtsgebrechen gelten diejenigen Krankheiten, die bei vollendeter Geburt bestehen.

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vor den staatlichen Sozialversicherungen (historisch)

  • gab “Hilfsgesellschaften” & private Krankenkassen (früher 19. Jdh)

  • Armutsrisiken der Industriegesellschaften → daraus entstanden: Berufsständische Hilfskassen & bürgerlich-karitative Wohltätigskeitsvereine


Ziel: Kompensation des Lohns & medizinischer Versorgung bei Krankheit

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1883 Bismarck

  • erste Sozialversicherung in DE

  • Staatliche Krankenversicherung (Bindung an Beschäftigungsverhältniss)

  • FR ähnlich


→ Bismarck-Modell: Systeme mit gesetzlichen Krankenversicherungen (finanziert durch Sozialabgaben der Versicherten und der Arbeitgeber)


52
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1890 Verfassungsartikel zur Einführung einer Krankenversicherung

  • Einführung staatlicher Krankenversicherung scheitert am Widerstand der bestehenden privaten Versicherer & Stimmbevölkerung

    • Westschweiz sehr stark abgelehnt, wollte keine zentrale Lösung

  • Staat begrenzt Rolle auf Subventionen für Kantone & Gemeinden

    • die können selbst organisieren

  • SUVA (Staatliche Unfallversicherung) seit 1912


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1948: Beverdige-Plan & GB

  • GB führt über Steuern finanzierte Staatsbürgerversorgung (inkl. Gesundheitsversorung) ein

  • ähnlich: Skandinavien


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Krankenversicherungsgesetz (1994, gültig ab 1996)

  • Einführung Versicherungsobligatorium mit umfassenden Leistungskatalog in der obligatorischen Versicherung

    • ärztliche Leistungen: alles vergütet, ausser was auf negativer Liste steht

    • nichts vergütet, ausser was auf positiver Liste steht

    • Preis der Leistungen untersteht Tarifen → Einheitsprämien pro Region


→ Nicht obligatorisch: Absicherung des Erwerbsunfalls im Krankheitsfall


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Einheitsprämien pro Region (ab Krankenversicherungsgesetzt gültig ab 1996)

  • Einheitsprämien pro Region → Verhindert Risikoselektion

  • Berechnung aufgrund von Wohnort

  • individuelle Prämienverbilligung (Subventionen) durch Kantonen möglich → falls sehr arm

    • freie Wahl der Kasse (fördert Wettbewerb zw. Versicherungen)


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Anzahl Versicherungen Entwicklung

1950: sehr viele kleine, dezentrale Krankenkassen

→ starke Zentralisierung

heute: weniger, grosse Krankassen

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Prinzipien des Gesundheitssystems

  • Förderalismus: hoher Einfluss der Kantone (26 versch Gesundheitssysteme)

  • Liberalismus: relativ hohe Entscheidungsfreiheit bei Individueen & Unternehmen (durch Abstimmungen so entstanden)

  • Subsidarität: Bund soll erst eingreifen, falls sich die unteren Ebene des Staates (Kantone, Gemeinden) oder private Akteure nicht einigen können

  • (direkte Demokratie); wird etwas abgelehnt, passiert lange nichts


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Aufgaben der Strukturen des Gesundheitssystems

  • Bund: Zulassung von Medis, nationale Gesetzgebung

  • Kantone: Spitalplanung- & finanzierung, Implementierung von Gesundheitspolitik, Regulation von ambulanten Diensten

  • Gemeinde: wenige Aufgaben, komplementäre Angebote zu Langzeitpflege

  • Private Akteure & Interesseorganisationen: Leistungsbringer wie Ärzte, Krankenversicherungen etc.


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Wie viel finanzieren private Haushalte im Gesundheitssystem?

  • 60%

  • Altenpflege & Spitex auch zu mehr als 50%


60
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Finanzierung Gesundheitswesen

  • individuelle & kollektive Komponente

  • Kopfprämiensystem der oblig. Krankenversicherung ist individuell unterschiedlich (je nach Wohnort, Alterskategorie, Kassenwahl etc.)

  • Selbstbehalt & Franchisen

  • Prämienverbilligung wird von Bund & Kantone über Steuern finanziert

  • Spitäler auch oft durch Steuern finanziert


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Systeme der Gesundheitssicherung

  • KV

  • UV

  • IV


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Krankenversicherung

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung gewährt Leistungen bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft

63
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Krankheit Definition

jede Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat. Als Geburtsgebrechen gelten diejenigen Krankheiten, die bei vollendeter Geburt bestehen

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Unfall Defintion

plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat

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Mutterschaft Defintion

umfasst Schwangerschaft und Niederkunft sowie die nachfolgende Erholungszeit der Mutter.

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Prämien - Krankenverischerung

  • Versicherer legen Prämien fest → Prämientarife vom Bund genehmigt

  • Versicherer erhebt gleiche Prämie (nur Abstufung nach Wohnort & Alterskategorie)

  • bis 18. Lebensjahr tiefere Prämie als für Erwachsene

  • Franchise (jährliche Kostenbeteiligung bevor die Krankversicherung einen Anteil an den Kosten übernimmt) reicht von 300.- bis 2500.- bei erwachsenen Personen

  • Selbstbehalt 10%, max 700CHF /Jahr (Kinder max. 350CHF/Jahr)

  • weiter Kosten möglich (Spitalkostenbeitrag, Beitrag an Pflegeleistungen etc.)


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Franchise

(jährliche Kostenbeteiligung bevor die Krankversicherung einen Anteil an den Kosten übernimmt) reicht von 300.- bis 2500.- bei erwachsenen Personen

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Prämienverbilligung

  • vom Kanton

  • Bund gewährleistet dem Kanton jährlichen Beitrag von 7,5% der Bruttokosten der Versicherung

  • 29,5% der Personen in der Schweiz (2024)


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Bismarck- vs. Beveridge- Modell

Bismarck: Versicherungen resp. Sozialabgaben

Beveridge: Steuerfinanzierte, staatliche Grundleistung

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Was gibt es neben der obligatorischen Krankenpflegeversicherung?

  • Krankentaggeldversicherung

  • Zusatzversicherungen

  • Unfallversicherung


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Medizinisches, individuelles Modell von Behinderung

Behinderung ist eine „defizitäre“ Eigenschaft des Individuums; eine persönliche Beeinträchtigung, die aus einer körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkung des Individuums resultiert

Behinderung erschwert oder verunmöglicht alltägliches wie soziale Kontakte od. Erwerbstätigkeit

→ Ursache: Schädigung (Krankheit, Unfall etc.)

→ kann durch Therapiemethoden beseitig oder verbessert werden


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Soziales Modell von Behinderung

Ursache der Behinderung liegt nicht beim Individuum & seiner Beeinträchtigung, sondern in der Umwelt ausserhalb des Individuums:

“Behindert ist man nicht, behindert wird man”

→ durch fehlende Infrastrukturen etc.
→ Gesellschaft berücksichtigt diese Leute zu wenig

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Interaktives, bio-psycho-soziales Modell von Behinderung

Behinderung/Funktionseinschränkungen als Interaktion von Funktionsfähigkeiten des Körpers sowie personenbezogenen und umweltbezogenen Kontextfaktoren.

→ personenbezogenes: je nachdem wie man über die Behinderung denkt bzw. eingestellt ist, kann sie einem mehr od. weniger behindern

74
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kulturelles Modell von Behinderungen

weiteres Modell → nichts genaues prüfungsrelevant


75
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Anteil von Menschen mit Behinderungen nach Geschlecht & Alter

  • insgesamt mehr Frauen behindert

  • mehr alte behindert
    → Frauen werden aber auch älter als Männer!


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Funktionelle Einschränkungen

meisten Leute betroffen = 1.

  1. Sehvermögen

  2. Hörvermögen

  3. Gehvermögen

  4. Sprechvermögen


77
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Begriff Invalidität

invalidus (lat) = kraftlos, schwach, impotent

invaid (später; fr/en) nutzlos → arbeitsunfähig (19Jh)

heute: oft Synonm mit Behinderung

78
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Begriff der Invalidität im Kontext der Invalidenversicherung

  • Klassifikation: Versicherung teilt Leute in invalide & nicht invalide ein → Kategorisierung

  • rechtlich anders als “Behinderung”


79
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Invalidität

Erwerbsunfähigkeit aufgrund gesundheitlicher Beeinrtächtigung

  • mind. 1 Jahr andauernd

  • egal ob seit Geburt od. nach Unfall, Krankheit


Voraussetzungen:

  • Gesundheitsschaden

  • bleibende od. längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit bzw. Unfähigkeit sich mit bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen

  • Erwerbsunfähigkeit durch Gesundheitsschaden verursacht


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Behindertenpolitik - Ziele

  • Soziale Sicherung (angebrachter Lebensstandart)

    • Wohlfahrtsstaatliche (Geld-) Leistungen

  • Arbeitsmarktintegration

    • geschützte Arbeitsplätze (gibt es in der Schweiz nicht)

    • Arbeitsplätze so gestalten, dass sie nutzbar sind für Behinderte

    • Aufgabe des Inviduums od. Aufgabe der Unternehmen?

  • Zivile Rechte / soziale Rechte

    • Schutz vor Diskriminierung

    • Gesellschaftliche Teilhabe, Integration


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Geschichte der IV

• 1925: Verfassungsgrundlage für die AHV und die IV.

• Anfang 1960: Das Bundesgesetz über die Invalidenversicherung tritt in Kraft.

• 1966: Einführung der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV.

• Ab 1990: Die IV weist immer grössere Defizite aus: 2008 beträgt der Verlust 1,6 Milliarden Franken, die Schulden steigen auf über 11 Milliarden Franken.

• 1992: Die 3. IV-Revision verteilt die Aufgaben zwischen Bund und Kantonen neu. Einheitliche kantonale IV-Stellen werden geschaffen.

• 2004: Das Behindertengleichstellungsgesetz BehiG tritt in Kraft

• 2008: Die 5. IV-Revision tritt in Kraft. Unter der Devise «Arbeit kommt vor Rente» wird der Zugang zur Invalidenrente erschwert. Mit Früherkennung, Frühinter vention und Eingliederung soll die Zahl der Renten gesenkt werden.

• Aktuell: Revisionsprojekte in der Invalidenversicherung und dem Behinderten Gleichstellungsgesetz. Sowie ein neues nationales Rahmengesetz zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen als Gegenvorschlag zur «Inklusions-Initiative».

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Selbstwahrnehmung des Bundes - historische Entwicklung

→ IV erfolgreich von Renten- zu Eingliederungsversicherung

Aber auch:

  • Sparen bei “Scheinvaliden” & Stärkung von Eingliederungsmassnahmen

    • längere Abklärungsverfahren

    • Kostenverlagerung von Verlagerung von Fällen an die Sozialhilfe

  • Medizinische-individuelles Modell der Behinderung überwiegt

    • Massnahmen richten sich primär auf den einzelnen Menschen (neu: auch Arbeitsplatz)

  • Wichtige Rolle von Gerichten bei Veränderungsprozessen

    • Anerkennung & Aberkennung von Krankheiten

    • Beweisverfahren etc.


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Aktuell historische Entwicklung IV

  • stärkere Eingliederungsmassnahmen

  • Fälle gingen teilweise zur Sozialhilfe (mehr Ausgaben dort)


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Versicherte bei IV

alle Personen, die oblig. od. freiwillig in der AHV sind, sind auch in der IV versichert.

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Wann liegt eine Erwerbsunfähigkeit vor?

wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist

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IV - Leistungen

  • Invalidenrenten

    • nur wenn Eingliederungsmassnahmen nicht erfolgreich

    • individuell berechnet

  • Massnahmen der Frühintervention

    • Vorbeugung am Arbeitsplatz → Leute die von Arbeitsunfähigkeit bedroht sind

  • Weitere Eingliederungsmassnahmen

    • dadurch: Erwerbstätigkeit erhalten od. verbessern

    • sozial-berufliche Rehabilitation, Finanzierung von medz. Massnahmen etc.

  • Hilfslosenentschädigung

    • Finanzielle Unterstützung bei Hilfe eines 3. notwendig bei alltäglichen Dingen (anziehen etc.)


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IV - Kürzung & Verweigerung von Leistungen

  • Person muss alles zumutbare machen um Arbeitsunfähigkeit zu verringern & Invalidität zu verhindern

  • muss an allen zumutbaren Massnahmen aktiv teilnehmen


→ wenn nicht: Kürzung od. Verweigerung von Leistungen

→ Sanktionen sind verhältnismässig


88
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Ordentliche Invalidenrenten - Anspruchsvoraussetzungen

  • Eingliederungsmassnahmen reichen nicht

  • mind. 40% arbeitsunfähig während 1 Jahr

  • Danach mind. 40% invalid

  • mind. 3 Beitragsjahre

    → Rentenanspruch endet bei Erreichen des AHV-Alters od. Wegfall der Voraussetzungen


89
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Wonach werden die individuellen IV-Renten berechnet?

  • Invaliditätsgrad

  • massgebliches Einkommen

  • Anzahl Beitragsjahre


90
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Invaliditätsgrad

  • misst nichd direkt die Schwere der Beeinträchtigung, sondern Einkommensveränderung od. Betätigungsvergleich (bei Nichterwerbstätigen)

  • Prozentuale “Einbusse” durch “IV-Einkommen”

  • Wie viel verlieren ich, durch meine Invalidität?


91
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Rentenarten

  • Invaliditätsgrad 70-100% → volle Rente

  • Invaliditätsgrad 50-69% → Rente = Invaliditätsgrad

  • Invaliditätsgrad 40-49% → Rente 25 - 47,5%

  • Invaliditätsgrad unter 40% → keine Rente


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Wie hoch kann eine volle Rente ausfallen?

1260 - 2520 Franken

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IV - Finanzierung

  • Arbeitnehmer: 0,7% des Erwerbseinkommens

  • Arbeitgeber: 0,7% des Erwerbseinkommens

  • Selbstständigerwerbende: 0,752 - 1,4% des Einkommens

  • Nichterwerbstätige: je nach sozialen Verhältnissen 70 - 3’500 / Jahr

  • dazu kommen Beiträge vom Bund


→ Hilfslosenentschädigung & EL ausschliesslich durch Bund finanziert


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IV Statistiken

  • mit 0,7% auf dem Zweiten Platz von den höchsten Prozentabzüge des Lohnes (1. Platz AHV)

  • mehr Ausgaben als Einnahmen

  • macht Schulden bei AHV

  • IV-Beziehende unter 20 → meist Geburtsbrechen

  • 55% nehmen Rente & 50% machen Eingliederungsmassnahmen (teilweise überlappend), die meisten Menschen stecken in mind. 1 davon drin


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IV Statistiken

Meisten Leute beziehen

  1. Medizinische Massnahmen

  2. Hilfsmittel → meiste: Hörgeräte


IV- Beziehende hatte einen Peak um das Jahr 2005
→ psychische Erkrankungen
→ schwieriger Arbeitsmarkt → wiedereingliederung schwierig

→ Demografische Entwicklung


Gründe der IV-Bezügen:

  • psychische Krankheit Riesenanteil


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Geschlechterregime

Vorstellungen von Geschlechterrolle & wie diese gelebt werden sollen

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Hauptinstrumente der Schweizer Familienpolitik

  • Familienergänzende & Kinderbetreung

  • Mutterschafts- & Vaterschaftsurlaub

  • Familienzulagen

  • Steuerabzüge


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Familienpolitik - Definition

„Familienpolitik lässt sich definieren als die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen die Politik das Ziel verfolgt, die Institution „Familie“ oder einzelne Familienmitglieder zu schützen und zu fördern.“

→ positive Sichtweise, aber Familienpolitik kann auch Familien behindern

→ Familie als kostenintensiv & Armutsrisiko

  • finanzielle abfedern

  • Bildungsdienste → Schulen aber auch Beratungsstellen für Kinder


→ Querschnittsaufgabe mit untersch. Politikbereiche

→ meistens Kantone verantwortlich (manchmal schieben sie es auch auf Gemeinde)


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Was ist den überhaupt eine Familie?

  • Probleme bei politischer Gesetzgebung “was ist eine Familie” → muss spezifisch sein um Massnahmen umzusetzen


Gesetz:

„Familien als Gemeinschaften von Erwachsenen und Kindern…”

“Beziehungen von Eltern & Kindern im Mehrgenerationenverbund begründet & gesellschaftlich anerkannt”

ZVG = Personen die zusammenleben & ein Familienoberhaupt haben = Familie

→ Schwammbereiche, es gibt keine eindeutige Definition im Gesetz


Sozialdepartement: Allgemein kann man sagen, dass Familie da ist, wo mindestens zwei Generationen bestehen & einander verbunden sind.


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Haushaltstypen & Familienhaushalte - Daten

Anteil Haushalte:

  • die meisten Einpersonhaushalte

    • v.a. bei Jungen

  • Paare ohne Kinder

    • hat zugenommen →auch weil Leute später Kinder bekommen


Familienhaushalte mit Kinder unter 25 Jahren

  • Ehepaare, Erstfamilie: immer noch grösster Teil aber hat abgenommen