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molare Masse
aus dem Periodensystem ablesbar
molare Masse der Moleküle entspricht der aufsummierten molekularen Massen ihrer Atome im richtigen stöchiometrischen Verhältnis
das Mol
1 mol = Stoffmenge, die in 12g von C12 enthalten ist (enthaltene Menge an Atomen in 12g C12)
neue Definition (2019): bezieht sich auf Avogadrokonstante
- NA: 6,02214076×10^(23) Teilchen/mol
- sagt, wie viel Teilchen in einem Mol Stoff sind
- Definition: abgeleitet von perfekter Siliziumkugel
Zahl auswendig!
Stöchiometrie
ist die Lehre von den Mengenverhältnissen bei chemischen Reaktionen, die zur Berechnung von Stoffmengen, Massen und Volumina von Edukten und Produkten dient
Massedefekt ist irrelevant
mögliche Klausuraufgabe: Warum ist der Massedefekt für chemische Reaktionen irrelevant?
Wichtige Formeln:
- Stoffmenge n= m/M (m: absolute Masse; M: molare Masse)

die chemische Reaktion
mehrere Elemente oder chemische Verbindungen werden in ein oder mehrere andere chemische Verbindungen oder Elemente überführt
Nachweis von H2: Knallgasprobe
Stoffbilanz: ?

chemische Reaktionen (1)

Gesetz von der Erhaltung der Masse
Lavoisier, 1785: Bei allen chemischen Vorgängen bleibt die Gesamtmasse der beteiligten Stoffe konstant
m(Edukte) = m(Produkte)
wichtige Formeln:
c= n/V
Dichte p= m/V
Teilchenanzahl N=n*NA (Avogadrokonstante)
Gesetz der konstanten Proportionen
Proust (1799): Eine chemische Verbindung bildet sich immer aus konstanten Masseverhältnissen der Elemente
Versuch: Elektrolyse von Wasser
- 2H2 + O2 - 2 H2O
Stoffbilanz: 2 1 2
Wasser wurde mit Schwefelsäure angesäuert, um Leitfähigkeit zu erhöhen (stellt Protonen zur Verfügung)
Dichte von Wasserstoff & Sauerstoff gleich, da genau doppelt so viel Volumen H2 als O2 bei Elektrolyse entsteht

Gesetz der multiplen Proportionen
Dalton, 1803: eine chemische Verbindung bildet sich immer aus konstanten Masseverhältnissen der Elemente
Notizen?
chemisches Gasvolumengesetz
Gay-Lussac (1802):
- Gase dehnen sich linear mit steigender Temperatur aus
- Bei Umsetzung elementarer Gase (E), stehen die umgesetzten Volumenanteile (VT) im Verhältnis ganzer Zahlen
Bsp.:
- 2 H2 + O2 - 2 H2O
2 mol 1 mol 2 mol
4,04g 32,0g 36,04g
Gasgesetze (1): Gay-Lussac’sches Gesetz:

Gasgesetze: Gay- Lussac (2)

Gasgesetze (3): Avogadro
Avogadro, 1811: Gase haben bei gleicher Temperatur, gleichem Druck im gleichen Volumen die gleiche Teilchenanzahl
anders ausgedrückt: Gleiche Volumina unterschiedlicher Gase enthalten bei gleichen äußeren Bedingungen gleich viele Teilchen

Gasgesetze Avogadro (4)
z.B.:
2 H2O - 2 H2 + O2
2 VT 2VT 1VT
- VT: Volumenteile
bei steigender Temperatur und gleicher Dichte konstant

Gasgesetze: Avogadro (5)
Molvolumina einiger typischer Gase, die bei Normalbedingungen nahezu ideales Verhalten zeigen
Druck höher: geringeres Volumen, aber steigt linear
ideale Gase: mathematische Messpunkte im Raum; haben wenig (vernachlässigbare) WW untereinander
Ideale Gasgleichung: p*V = n*R*T
- p: Druck
- V: Volumen
- n: Stoffmenge
- T: Temperatur
- R: ideale Gaskonstante= 8,314 J/mol*K
Durch R= p*V/n*T: experimenteller Zugang zu Stoffmenge, da T,p,V experimentell bestimmbar und R kosntant
molares Volumen idealer Gase: Vm= 22,4 l/mol
- 1 mol Gasteilchen nehmen ein Volumen von 22,4 l ein (bei idealen Gasen unter Normalbedingungen)
Gase unterscheiden sich in ihrer molaren Masse und Masse
ideale Gase haben gleiche Teilchenanzahl in gleichem Volumen, aber unterschiedliche molare Masse und Dichte

Dichte
Dichte eines Stoffes ist höher, wenn starke Wechselwirkungen zwischen den Teilchen untereinander herrschen
ideale Gase haben kaum-keine WW untereinander: geringe Dichte
Gasgesetze: Sind alle Gase ideale Gase? Wie ideal ist die Realität?
(CO2), Cl2 sind keine idealen Gase, da ihre WW vom idealen Gasverhalten abweichen
Gasgesetze und Stöchiometrie
Aspekt 1: Eigenvolumen der Gase (relevant bei hohem Druck): mehr Gas-Gas-WW, da die Teilchen näher zusammengepresst werden
Aspekt 2: Intermolekulare WW (Van-der-Waals-WW)
- Dispersionswechselwirkungen: aufgrund der Polarisierbarkeit bilden sich temporäre Dipole
- je größer WW, desto weniger ideal ist das Gas
Fazit Gasgesetze

Reinstoffe nicht gleich Elemente: manche Elemente aus 2 oder mehr Atomen, z.B. S8/H2