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Welche Informationen sind im FB ersichtlich?
Firmenbuchnummer, Geschäftszweig, Rechtsform, pers. Angaben der Gesellschafter, Sitz, Geschäftsanschrift
Nenne Arten von Firmen
Namensfirma
Sachfirma
Fantasiefirma
Mischfirma
nenne Vorraussetzungen für freie und reglementierte Gewerbe
Allgemein:
Mindestalter: 18, Staatsangehörigkeit (EU, EWR), keine Ausschlussgründe
Zusätzlich:
Befähigungsnachweis, evtl. Zuverlässigkeitsprüfung
Definiere Befähigungsnachweis und Zuverlässigkeitsprüfung
Befähigungsnachweis: Meisterprüfung, div. Schulabschlüsse, LAP
Zuverlässigkeitsprüfung: Überprüfung der Einhaltung aller Rechtsvorschriften (wenn besondere Vertrauenswürdigkeit bei Ausübung notwendig ist)
Welche Tätigkeiten stellen kein Gewerbe dar?
Ärzte & Hebammen
Architekt
Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater
Apotheker
Künstler
Land- und Forstwirt
Erkläre GmbH&Co KG
GmbH = Komplementär (haftet nur mit Gesellschaftsvermögen)
KG = Kommanditist
1) GmbH gründen
2) KG gründen
Erkläre stille Gesellschaft
keine eigenständige Rechtsform, stille Beteiligung - die nicht im FB aufscheint
beteiligt sich mit Geldeinlage (Vermögenseinlage)
kein Mitspracherecht, Kontrollrecht wie Kommanditist
können auch natürliche/juristische oder Personengesellschaften sein
bei Ende - bekommt Vermögenseinlage zurück
Verluste - kann Vermögenseinlage verlieren
am Gewinn beteiligt
Erkläre “SE”
Societas Europea - Sonderform AG
muss davor Kapitalgesellschaften in verschiedenen EU-Staaten geben - vereinen sich
Eigenkapital: mind. 120.000€
Mindeststeuer: 5% p. a. des Mindestkapitals (6.000€)
Organe: Vorstand & AR ODER einheitlicher Verwaltungsrat
Was darf ein Prokurist und was nicht
ALLE GEWÖHNLICHEN UND UNGEWÖHNLICHEN GESCHÄFTE
darf nicht:
Verkauf- oder Auflösung des UN
Verkauf oder Belastung von Grundstücken
Bestellung anderer Prokuristen
Änderung der Rechtsform
Anmeldung weiterer Gewerbe
Unterzeichnung der Bilanz/Inventur
Arten der Prokura
Einzelprokura
Gesamtprokura (zusammen mit anderem Prokurist)
gemischte Prokura (gemeinsam mit GF)
Filialprokura
Was darf eine Handlungsvollmacht?
NUR GEWÖHNLICHE HANDLUNGEN
Einkauf von Waren
Abschluss von KV
Inkasso
Was darf eine Handlungsvollmacht nicht?
alles, was Prokurist nicht darf
Aufnahme von Krediten
Vertretung des Unternehmens vor Gericht
Unterschreiben von Wechseln
Welche Arten der Handlungsvollmacht gibt es?
Generalhandlungsvollmacht
Arthandlungsvollmacht
Spezialhandlungsvollmacht
Was sind die Aufgaben des Personalmanagements ?
Personalbeschaffung
Personaleinsatz
Personalfreisetzung
Definiere Handlungskompetenz
Fachkompetenz (bisher erworbenes Wissen/Fähigkeiten/Erfahrungen)
persönliche Kompetenz (Fähigkeit auf Grundlage von eigenen Stärken/Schwächen eine Arbeit zu managen)
soziale Kompetenz (Fähigkeit, soziale Beziehungen zu gestalten)
Methodenkompetenz (umfasst Fertigkeiten und Strategien, Lösungen zu finden)
Erkläre die Planung des Personalbedarfs
qualitativ
quantitativ
zeitlich
Definiere die Personalschwankungen
kurz- und mittelfristig
→ zeitliche Schwankungen
→ persönliche/sozialrechtliche Gründe
langfristig
→ Erweiterungsbedarf
→ Freisetzungsbedarf
→ Ersatzbedarf
Erkläre den Vorgang der Personalaufnahme
1) UN erstellt Anforderungsprofil & Stellenanzeige
2) B analysiert diese, erstellt Bewerbungsunterlagen
3) UN analysiert Bewerbungsunterlagen, Vorauswahl
4) Auswahlverfahren
5) UN trifft Entscheidung
6) Arbeitsvertrag
Methoden der Personalsuche
intern, extern
Wie analysiert man Bewerbungsunterlagen
formale Kriterien
Vollständigkeit der Unterlagen
Sauberkeit und Unübersichtlichkeit
korrekte Grammatik und Rechtschreibung
Gesamteindruck
inhaltliche Kriterien
Inhalt und Informationen
Stil und Ausdruck
berufliche Entwicklung
Lücken im Lebenslauf
Häufigkeit von Arbeitsplatzwechseln
Referenzen
Erfüllen der Qualifikationen
Methoden der Bewerberauswahl
Bewerbungsgespräch (Einzelgespräch, Mehrpersonengespräch, Round-Table-Gespräch)
Eignungstest (Überblick über Fähigkeiten)
Leistungsproben (bestimmte Fähigkeiten werden überprüft)
Fragebogen (persönliche/soziale/ökologische Gegebenheiten, Verhaltensweisen - Ziel: Persönlichkeitsbild)
Assessment-Center (müssen Aufgaben erledigen)
Grundlagen des Arbeitsrechts
1) Gesetze
2) Kollektivverträge
3) Betriebsvereinbarungen
4) Arbeitsvertrag
Rechte und Pflichten von AG
Zahlung des Entgelts
Führsorgepflicht
Rücksichtnahme auf Gesundheit von AN
Verantwortung für Sicherheit
besonderer Schutz für Jugendliche/Schwangere/Eltern
Ausstellung schrift. Arbeitsvertrag
Formen der Arbeitszeit
Normalarbeitszeit
Teilzeitarbeit
Kurzarbeit
geringe Beschäftigung
Rufbereitschaft
Gleitzeit
zusätzliche Formen der Arbeitszeit
Überstunden
Mehrstunden
All-in-Verträge
Unterbrechung der Arbeitszeit
Ruhezeiten
Krankheit/persönliche Dienstverhinderungen
Urlaub (25 Tage < 25 Jahre, 30 Tage ab 25 Jahren)
Mutterschutz und Karenz
Faktoren für Entlohnung
persönlichkeitsbezogen
→ soziale Faktoren (Alter)
→ qualifikationsgerecht
→ kompetenzgerecht
sachbezogen
→ Anforderungsgerecht
→ Leistungsgerecht
→ Marktgerecht
Formen der Entlohung
Zeitlohn /Gehalt, Tages- oder Stundenlohn)
Leistungslohn (Akkordlohn, Prämienlohn)
Beteiligungslohn (Leistungsbeteiligung, Erfolgsbeteiligung)
Nutzen der Personalbeurteilung
künftige Personalentscheidungen
Entgeltdifferenzierung
Feedback
Maßnahmen der Personalentwicklung
Beurteilungskriterien der Personalbeurteilung
Persönlichkeit
Verhalten
Leistung
Methoden der Personalbeurteilung
Einstufungsverfahren
Rangordnungsverfahren
Verfahren mit Zielvereinbarungen
Fehler in der Personalbeurteilung
Halo-Effekt
Recency-Effekt
Kleber-Effekt (nciht befördert - automatisch schlechter)
Hierachie-Effekt
Andorra-Effekt (passt sich an)
Ablauf der Personalentwicklung
1) Bedarf analysieren
2) Ziele setzen
3) Maßnahmen planen & durchführen
4) Erfolg messen
Ziele der Personalentwicklung
UN: Produktivität, Motivation, Bindung
AN: Weiterbildung, fachliche Qualifikationen, Gehalt, neue Aufgaben
Gesellschaft: größeres Angebot an ausgebildeten Arbeitskräften, geringe Arbeitslosigkeit
Maßnahmen der Jobentwicklung
on the job
→ Jobenlargement
→ Jobenrichment
→ Jobrotation
near the job
off the job
along the job
Personalmotivation
intrisch (durch Tätigkeit)
extrinisch (Einflüsse von außen)
materiell (Arbeitsumgebung, Entlohnung, Weiterbildung)
immateriell (Lob, Mitbestimmung, eigenverantwortliches Arbeiten)
Bedürfnispyramide - nach Maslow
Grundbedürfnisse
Sicherheit
soziale Bedürfnisse
Anerkennung
Selbstentwicklung
XY-Theorie
x - negatives Menschenbild
faul, vermeiden Arbeit, kein Ehrgeiz
bevorzugen Führung und Kontrolle
Strafen/Androhung steigern Produktivität
nur für materielle Belohnung
y - positives Menschenbild
leistungsbereit, arbeiten gerne, übernehmen Verantwortung
mit Arbeit identifizieren, wenig Kontrolle nötig
Motivation durch Anerkennung und Wertschätzung
Bedingungen für Motivation müssen geschaffen werden
Maßnahmen zur Humanisierung der Arbeit
Arbeitsbedingungen (Arbeitsschutz, Mitbestimmung)
Arbeitsorganisation (Arbeitszeiten, Ablauf, keine Über- oder Unterforderung)
betriebliche Sozialleistungen (Betriebspension, Werksküche, Betriebsarzt)
Arten der Personalfreistzung
Entlassung fristlos
Kündigung durch AG
vorzeitiger Austritt
Kündigung durch AN
einvernehmliche Lösung
Pension
Ansprüche durch Auflösung von Dienstverhältnissen
Entgeltansprüche
offener Urlaubsanspruch
Abfertigung
Postensuchtage
Dienstzeugnis
Aufgaben des Personalcontrollings & Kennzahlen
Information
Steuerung
Planung
Kontrolle
Arten des Personalcontrolling
Nach Messbarkeit
→ quantitativ
→ qualitativ
Nach Zeitraum
→ strategisch
→ operativ
Instrumente des Personalcontrollings
Soll-Ist Vergleich
SWOT-Analyse
Benchmarking
Personalkennzahlen
Zeitreihen