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AHV/IV, Pensionskasse und UVG
Welche Ziele verfolgen die drei Säulen der Schweizer Vorsorge?
Säule: Existenzsicherung; 2. Säule: zusammen mit der 1. Säule angemessene Fortführung der gewohnten Lebenshaltung; 3. Säule: individuelle Ergänzung.
Welche Risiken deckt das Dreisäulenkonzept ab?
Alter, Tod und Invalidität. Die Leistungen und Anspruchsvoraussetzungen unterscheiden sich je nach Säule und Versicherung.
Wie unterscheiden sich Umlage- und Kapitaldeckungsverfahren?
Umlage: laufende Einnahmen finanzieren laufende Leistungen. Kapitaldeckung: angespartes Kapital und Erträge finanzieren die späteren Leistungen. AHV: überwiegend Umlage; PK-Altersvorsorge: Kapitaldeckung.
Wann beginnt die AHV/IV/EO-Beitragspflicht für Erwerbstätige und Nichterwerbstätige?
Erwerbstätige: am 1. Januar nach dem 17. Geburtstag. Nichterwerbstätige: am 1. Januar nach dem 20. Geburtstag bis zum Referenzalter; gesetzliche Ausnahmen beachten.
Wie hoch sind die AHV/IV/EO-Lohnbeiträge nach dem überprüften Stand?
Insgesamt 10,6%: AHV 8,7%, IV 1,4%, EO 0,5%. Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen je 5,3%; ALV kommt gegebenenfalls hinzu.
Wie hoch ist der Arbeitnehmeranteil AHV/IV/EO bei CHF 6’000 beitragspflichtigem Monatslohn?
CHF 318: 6’000 × 5,3%. Der Arbeitgeber trägt ebenfalls CHF 318. Ohne ALV und weitere Abzüge.
Wovon hängen AHV/IV/EO-Beiträge Nichterwerbstätiger grundsätzlich ab?
Vom Vermögen und dem mit 20 multiplizierten jährlichen Renteneinkommen nach den gesetzlichen Abgrenzungen; der Beitrag wird der geltenden Tabelle entnommen.
Wann gelten die AHV-Beiträge eines nichterwerbstätigen Ehegatten grundsätzlich als bezahlt?
Wenn der erwerbstätige Ehegatte mindestens den doppelten Mindestbeitrag entrichtet. 2027 sind dies CHF 1’082 bei einem Mindestbeitrag von CHF 541.
Welche Angaben bestimmen die Höhe einer ordentlichen AHV-Altersrente?
Beitragsdauer und massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen; dieses berücksichtigt aufgewertete Einkommen sowie gegebenenfalls Erziehungs- und Betreuungsgutschriften.
Was bedeutet Einkommenssplitting bei der AHV?
Die während gemeinsamer Ehejahre erzielten Einkommen werden unter den gesetzlichen Voraussetzungen je zur Hälfte beiden Ehegatten angerechnet; daraus wird kein gemeinsamer Rentenanspruch.
Wie hoch sind minimale und maximale monatliche AHV-/IV-Vollrenten ab 1. Januar 2027?
Minimum CHF 1’280, Maximum CHF 2’560. Vollrente bedeutet vollständige Beitragsdauer, nicht automatisch maximaler Rentenbetrag.
Wie hoch ist die ordentliche monatliche Plafonierungsgrenze zweier Ehegattenrenten 2027?
CHF 3’840: 150% × CHF 2’560. Bei Teilrenten gelten besondere Berechnungsregeln; allfällige besondere Zuschläge separat prüfen.
Welches AHV-Referenzalter gilt für Frauen der Jahrgänge 1962, 1963 und 1964?
1962: 64 Jahre und 6 Monate; 1963: 64 Jahre und 9 Monate; ab 1964: 65 Jahre. Für Männer gilt 65.
Welche Besonderheit gilt beim AHV-Vorbezug für Frauen der Jahrgänge 1961–1969?
Sie können grundsätzlich bereits ab 62 vorbeziehen. Für die Übergangsgeneration bestehen besondere Kürzungssätze beziehungsweise bei Nichtvorbezug Rentenzuschläge.
In welchem Umfang kann eine AHV-Rente teilweise vorbezogen oder aufgeschoben werden?
Zwischen 20% und 80%. Voraussetzungen, Bezugsalter und zulässige Änderungen sind zu beachten; Vorbezug kürzt, Aufschub erhöht die betroffenen Rententeile.
Wie wird die 13. AHV-Altersrente berechnet und wann wird sie ausbezahlt?
Ein Zwölftel der im Kalenderjahr ausgerichteten Altersrenten, Auszahlung im Dezember. Anspruch besteht bei Altersrentenanspruch im Dezember; Kinderrenten und AHV-21-Zuschläge zählen nicht zur Berechnungsbasis.
Welche Jahresleistung ergibt 2027 eine unveränderte AHV-Altersrente von CHF 2’560 während des ganzen Jahres, inklusive 13. Altersrente?
CHF 33’280: 12 × 2’560 + 2’560. Voraussetzung: Anspruch auch im Dezember; keine Änderungen oder gesonderten Zuschläge.
Erhalten auch IV-, Witwen-, Witwer- und Waisenrenten eine 13. Auszahlung?
Nein. Diese Renten werden weiterhin zwölfmal jährlich ausgerichtet. Die zusätzliche Auszahlung betrifft die AHV-Altersrente.
Wie unterscheiden sich Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit?
Arbeitsunfähigkeit betrifft die gesundheitlich bedingte Einschränkung im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich. Erwerbsunfähigkeit betrifft die verbleibenden Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden Arbeitsmarkt.
Wie berechnet sich der IV-Grad beim allgemeinen Einkommensvergleich?
IV-Grad = (Valideneinkommen − Invalideneinkommen) ÷ Valideneinkommen × 100%. Entscheidend sind die rechtlich massgebenden, zumutbar erzielbaren Einkommen.
Wie hoch ist der IV-Grad bei Valideneinkommen CHF 80’000 und Invalideneinkommen CHF 36’000?
55%: (80’000 − 36’000) ÷ 80’000 × 100. Im stufenlosen System entspricht dies 55% einer ganzen Rente.
Welche Rentenanteile gelten im stufenlosen IV-System?
Unter 40% IV-Grad: keine Rente; 40%: 25%; 41–49%: je weiterem IV-Prozentpunkt plus 2,5 Rentenprozentpunkte; 50–69%: Rentenanteil gleich IV-Grad; ab 70%: ganze Rente.
Welche Monatsrente ergibt ein IV-Grad von 46% bei einer ganzen IV-Rente von CHF 2’400 im stufenlosen System?
CHF 960: Rentenanteil 25% + 6 × 2,5% = 40%; CHF 2’400 × 40%. Keine altrechtliche Rentenstaffel anwenden.
Welche zeitlichen Mindestvoraussetzungen gelten grundsätzlich für den Beginn einer IV-Rente?
Ein Jahr durchschnittlich mindestens 40% Arbeitsunfähigkeit und danach mindestens 40% Invalidität; frühestens sechs Monate nach Anmeldung und im Monat nach dem 18. Geburtstag. Weitere Anspruchsvoraussetzungen bleiben erforderlich.
Warum darf eine Vorsorgeanalyse IV-Leistungen nicht pauschal erst ab Monat 24 einzeichnen?
Der gesetzliche Beginn hängt insbesondere vom Wartejahr, der Anmeldung und weiteren Voraussetzungen ab. Ein späterer Entscheid ist nicht mit einem grundsätzlich späteren Anspruch gleichzusetzen.
Welche AHV-Hinterlassenenrenten erhalten Ehegatten und Kinder grundsätzlich anteilsmässig?
Witwen-/Witwerrente: 80%, Waisenrente: 40% der massgebenden Altersrente, sofern die jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Bei zwei Waisenrenten gilt eine Plafonierung.
Wann besteht nach der überprüften Regelung grundsätzlich Anspruch auf eine AHV-Witwenrente?
Bei Kindern oder, ohne Kinder, wenn die Witwe beim Tod mindestens 45 Jahre alt ist und die Ehe mindestens fünf Jahre gedauert hat; Sonderregeln etwa für Geschiedene beachten.
Was gilt nach der überprüften Übergangsregelung für einen verheirateten Vater, der nach dem 11. Oktober 2022 verwitwet?
Bei Kindern besteht grundsätzlich eine Witwerrente unabhängig vom Kindesalter; sie endet nicht allein mit dem 18. Geburtstag des jüngsten Kindes. Reformstand vor der Prüfung erneut prüfen.
Bis wann besteht grundsätzlich eine AHV-Waisenrente?
Bis zum 18. Geburtstag; bei Ausbildung bis zu deren Abschluss, längstens bis zum 25. Geburtstag.
Welche Funktion haben Ergänzungsleistungen zur AHV/IV?
Sie decken bei erfüllten persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen die Differenz zwischen anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen; zusätzlich können Krankheits- und Behinderungskosten vergütet werden.
Wird die 13. AHV-Altersrente bei der EL-Berechnung als Einnahme angerechnet?
Nein. Sie ist von den anrechenbaren Einnahmen ausgeschlossen, damit sie die EL nicht kürzt oder beseitigt.
Wer ist grundsätzlich obligatorisch BVG-versichert?
AHV-pflichtige Arbeitnehmende mit Jahreslohn über der Eintrittsschwelle und erfüllten Altersvoraussetzungen; gesetzliche Ausnahmen, etwa bestimmte kurze Arbeitsverhältnisse, beachten. Selbständigerwerbende können sich freiwillig versichern.
Ab wann deckt die obligatorische berufliche Vorsorge Risiken beziehungsweise Alterssparen?
Tod/Invalidität: ab 1. Januar nach dem 17. Geburtstag; Alterssparen zusätzlich ab 1. Januar nach dem 24. Geburtstag, sofern die Versicherungsvoraussetzungen erfüllt sind.
Welche vier BVG-Lohngrenzen gelten 2027?
Eintrittsschwelle CHF 23’040; oberer Grenzbetrag CHF 92’160; Koordinationsabzug CHF 26’880; minimaler koordinierter Jahreslohn CHF 3’840.
Wie wird der koordinierte Jahreslohn im BVG-Obligatorium 2027 berechnet?
Bei Versicherungspflicht: min(AHV-Jahreslohn, CHF 92’160) − CHF 26’880, mindestens CHF 3’840. Maximal CHF 65’280; Sonderregeln bleiben vorbehalten.
Wie hoch ist der koordinierte Jahreslohn 2027 bei AHV-Jahreslohn CHF 80’000 im reinen BVG-Obligatorium?
CHF 53’120: 80’000 − 26’880. Eintrittsschwelle überschritten; Mindest- und Höchstgrenze werden eingehalten.
Wie hoch ist der koordinierte Jahreslohn 2027 bei AHV-Jahreslohn CHF 25’000 im reinen BVG-Obligatorium?
CHF 3’840. Die Eintrittsschwelle ist überschritten; die Differenz von CHF −1’880 wird durch den gesetzlichen Mindestlohn ersetzt.
Welche gesetzlichen BVG-Altersgutschriftssätze gelten nach Altersgruppen?
25–34: 7%; 35–44: 10%; 45–54: 15%; ab 55 bis Referenzalter: 18% des koordinierten Lohns. Das ist die gesamte Altersgutschrift, nicht nur der Arbeitnehmerbeitrag.
Welche jährliche BVG-Altersgutschrift ergibt sich mit 40 Jahren bei koordiniertem Lohn CHF 53’120?
CHF 5’312: 53’120 × 10%. Risiko- und Verwaltungskosten sind darin nicht enthalten.
Wie werden Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge einer Pensionskasse mindestens aufgeteilt?
Die Arbeitgeberbeiträge müssen insgesamt mindestens so hoch sein wie die gesamten Beiträge der Arbeitnehmenden. Das Reglement kann einen höheren Arbeitgeberanteil vorsehen.
Wie berechnet sich eine BVG-Altersrente aus dem obligatorischen Altersguthaben?
Obligatorisches Altersguthaben × anwendbarer Umwandlungssatz. Der gesetzliche Mindestumwandlungssatz im Referenzalter beträgt 6,8%; Überobligatorium und vorzeitigen Bezug gesondert prüfen.
Welche jährliche Altersrente ergeben CHF 300’000 obligatorisches Altersguthaben bei anwendbarem Satz von 6,8%?
CHF 20’400 pro Jahr beziehungsweise CHF 1’700 pro Monat: 300’000 × 6,8% ÷ 12.
Warum darf der Satz von 6,8% nicht pauschal auf das gesamte PK-Guthaben angewandt werden?
Er betrifft das BVG-Obligatorium im Referenzalter. Überobligatorische beziehungsweise umhüllende Lösungen können andere Sätze haben; die gesetzlichen Mindestleistungen müssen gewahrt bleiben.
Welche Hinterlassenenleistungen sieht das BVG grundsätzlich für Ehegatten und Kinder vor?
Ehegattenrente 60%, Waisenrente 20% der massgebenden Alters- beziehungsweise ganzen Invalidenrente. Anspruchsvoraussetzungen und reglementarische Mehrleistungen gesondert prüfen.
Welche Voraussetzungen gelten grundsätzlich für eine BVG-Ehegattenrente?
Unterhaltspflicht für mindestens ein Kind oder mindestens 45 Jahre Alter und fünf Ehejahre. Sonst grundsätzlich einmalige Abfindung von drei Jahresrenten; Reglement kann weiter gehen.
Warum ist ein Konkubinatspartner in der PK nicht automatisch einem Ehegatten gleichgestellt?
Sein Anspruch hängt von gesetzlichen Möglichkeiten, Reglement und allfälligen Meldepflichten ab. Bestehende Partnerschaft allein beweist keinen Leistungsanspruch.
Wie wird der Anspruch auf eine BVG-Invalidenrente grundsätzlich abgestuft?
Im obligatorischen stufenlosen System entsprechend den IV-Rentenanteilen ab 40% IV-Grad; ganze Rente ab 70%. Übergangsrecht und überobligatorisches Reglement beachten.
Welche Altersleistung kann eine versicherte Person mindestens als PK-Kapital verlangen?
Mindestens ein Viertel des für die Altersleistungen massgebenden BVG-Altersguthabens. Weitergehende Kapitaloptionen und Anmeldefristen richten sich nach dem Reglement; erforderliche Ehegattenzustimmung beachten.
Wohin gehört die Austrittsleistung beim Stellenwechsel?
In die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers. Ohne direkten Neuanschluss muss der Vorsorgeschutz über eine Freizügigkeitseinrichtung erhalten werden.
Welche Grundfälle können eine Barauszahlung der Freizügigkeitsleistung erlauben?
Endgültiges Verlassen der Schweiz; Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit ohne BVG-Obligatorium; Austrittsleistung kleiner als eigener Jahresbeitrag. Voraussetzungen, Zustimmung und Auslandseinschränkungen prüfen.
Welche Einschränkung gilt beim definitiven Wegzug in einen EU-/EFTA-Staat für die PK-Barauszahlung?
Der obligatorische Teil darf grundsätzlich nicht bar ausbezahlt werden, wenn dort weiterhin obligatorische Versicherung für Alter, Tod und Invalidität besteht; Sonderfälle wie Liechtenstein separat prüfen.
Welche Unfallarten deckt UVG bei mindestens acht Wochenstunden beim gleichen Arbeitgeber?
Berufsunfälle, Berufskrankheiten und Nichtberufsunfälle. Bei weniger als acht Stunden fehlt grundsätzlich die NBU-Deckung; Arbeitswegunfälle gelten dann als Berufsunfälle.
Wann beginnt und endet die NBU-Deckung eines obligatorisch UVG-versicherten Arbeitnehmers grundsätzlich?
Beginn mit Arbeitsverhältnis oder erstem Lohnanspruch, spätestens Arbeitsweg; Ende 31 Tage nach Wegfall des Anspruchs auf mindestens den halben Lohn oder gleichgestellte Leistungen.
Wozu dient die UVG-Abredeversicherung?
Sie verlängert die NBU-Deckung um höchstens sechs Monate. Sie muss rechtzeitig vor Ablauf der bisherigen NBU-Deckung vereinbart und bezahlt werden.
Wer trägt die UVG-Prämien?
Berufsunfälle und Berufskrankheiten: Arbeitgeber. Nichtberufsunfälle: grundsätzlich Arbeitnehmer; der Arbeitgeber kann diese Prämie übernehmen.
Wie lautet die gesetzliche Grunddefinition eines Unfalls?
Plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die die körperliche, geistige oder psychische Gesundheit beeinträchtigt oder den Tod bewirkt.
Wie hoch ist das UVG-Taggeld bei voller Arbeitsunfähigkeit und ab wann beginnt es?
80% des versicherten Verdienstes, ab dem dritten Tag nach dem Unfalltag. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit anteilige Leistung; versicherter Verdienst begrenzt.
Wie hoch ist das UVG-Taggeld bei versichertem Jahresverdienst CHF 91’250 und voller Arbeitsunfähigkeit?
CHF 200 pro Kalendertag: 91’250 ÷ 365 × 80%. Vorausgesetzt, der angegebene Verdienst ist vollständig UVG-versichert.
Ab welchem Invaliditätsgrad leistet die UVG eine Invalidenrente und wie hoch ist sie bei Vollinvalidität?
Ab 10% Invaliditätsgrad; bei Vollinvalidität 80% des versicherten Verdienstes. Bei Teilinvalidität proportionale Kürzung; Koordination beachten.
Wie hoch ist die UVG-Komplementärrente beim Zusammentreffen mit einer IV-Rente grundsätzlich?
Differenz zwischen 90% des versicherten Verdienstes und der IV-Rente, höchstens die ordentliche UVG-Rente. Weitere gesetzliche Koordinationsregeln bleiben vorbehalten.
Wie hoch ist die UVG-Komplementärrente bei Vollinvalidität, versichertem Jahresverdienst CHF 80’000 und IV-Jahresrente CHF 24’000?
CHF 48’000: 90% × 80’000 − 24’000. Unter der ordentlichen UVG-Höchstleistung von CHF 64’000; weitere Koordination hier ausgeschlossen.
Worin unterscheiden sich UVG-Invalidenrente und Integritätsentschädigung?
Die Invalidenrente ersetzt langfristigen Erwerbsausfall. Die Integritätsentschädigung ist eine einmalige Kapitalleistung für eine dauernde erhebliche Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität.
Welche Prozentsätze gelten grundsätzlich für UVG-Hinterlassenenrenten?
Witwe/Witwer 40%, Halbwaise 15%, Vollwaise 25% des versicherten Verdienstes. Zusammen grundsätzlich höchstens 70%; Anspruchsvoraussetzungen und weitere Koordination beachten.