Neue Methode zur Quelleninterpretation

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3-Schritt der Aufgabenstellung

1. Analyse der Quelle (Formalia, Inhalt, Intention), 2. Einordnung in den historischen Kontext, 3. Stellungnahme / Beurteilung der Aussage des Autors.

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Welche Formalia gehören in die Einleitung?

Autor (inkl. Infos zur Person), Titel, Erscheinungsdatum, Erscheinungsort, Adressaten und die genaue Textart/Quellenart.

3
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Quellenart nach der Absicht unterscheiden

Überrest / Dokument = OHNE Absicht für die Nachwelt entstanden; Tradition / Monument = MIT Absicht für die Nachwelt verfasst.

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Thema und Intention im Einleitungsteil

Thema knapp in 1–2 Sätzen zusammenfassen. Intention nennt das Ziel des Autors (z. B. Leserschaft überzeugen, bestärken oder informieren).

5
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Erste Kontext-Einordnung im Einleitungsteil

Direkt bei den Formalia/Inhalt erfolgt bereits eine erste sehr kurze historische Einordnung der Quelle (ca. 2 Sätze).

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Kriterien für die Textwiedergabe

In eigenen Worten, sachlich (keine eigene Meinung/Wertung), nach Sinnabschnitten strukturiert und zwingend mit Zeilenangaben.

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Analyse der Autorenperspektive

Untersuchung der Subjektivität des Autors, seines Selbst- und Fremdbildes sowie der Vergleich mit anderen Quellen.

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Teil 2: Einordnung in den historischen Kontext

Ausführliche Verknüpfung der Quellenaussagen mit dem situativen historischen Hintergrund (passend zur Quelle erläutert).

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Teil 3: Kritische Überprüfung der Autorenposition

Wiederholung der Intention und Prüfung: Stimmt die Darstellung/Intention des Autors mit den tatsächlichen historischen Ereignissen überein?

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Sachurteil vs. Werturteil (Schlussteil)

Äußern und Begründen von Sachurteil (historische Richtigkeit/Fakten) und Werturteil (ethisch-normative Bewertung / Zustimmung oder Relativierung) mit eigenem Fazit.