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Vokabel- und Begriffskarten zur Vorbereitung auf die Mathematikklausur zu den Themen Ableitungsregeln, Stammfunktionen, Integrale und Flächenberechnung.
Ableitung f′(x)
Beschreibt die momentane Änderungsrate einer Funktion und entspricht im Graphen der Steigung der Tangente.
Potenzregel (Ableitung)
Regel zum Ableiten von Potenzen, bei der der Exponent nach vorne gezogen und um 1 verringert wird: xn→n⋅xn−1.
Konstantenregel (Ableitung)
Ableitungsregel, nach der eine reine Konstante beim Ableiten null ergibt: c→0.
Faktorregel (Ableitung)
Ableitungsregel, nach der ein konstanter Faktor beim Ableiten erhalten bleibt: c⋅f→c⋅f′.
Summenregel (Ableitung)
Ableitungsregel, nach der Summanden einzeln abgeleitet werden: (f+g)′=f′+g′.
Produktregel
Ableitungsregel für Produkte zweier Funktionen: (u⋅v)′=u′v+uv′, bei der beide Faktoren nacheinander abgeleitet werden.
Quotientenregel
Ableitungsregel für Brüche nach der Formel (u/v)′=v2u′v−uv′ bzw. dem Merksatz: (oben abgeleitet · unten − oben · unten abgeleitet) / unten².
Kettenregel
Ableitungsregel für verkettete Funktionen nach der Formel (g(u(x)))′=g′(u(x))⋅u′(x) (äußere Ableitung mal innere Ableitung).
Stammfunktion F
Eine Funktion F zu f, die die Bedingung F′(x)=f(x) erfüllt, womit Integrieren das Ableiten rückgängig macht.
Unbestimmtes Integral
Integral ohne Grenzen, das die Stammfunktion unter Ergänzung der Integrationskonstante +C liefert; für Potenzen gilt: ∫xndx=n+1xn+1+C (für n=−1).
Lineare Substitution
Integrationsmethode bei zusammengesetzten Ausdrücken, bei der z. B. u=ax+b gesetzt und der konstante Faktor beachtet wird.
Bestimmtes Integral
Integral mit Integrationsgrenzen, das mit einer Stammfunktion berechnet wird: ∫abf(x)dx=F(b)−F(a).
Geometrischer Flächeninhalt
Der tatsächliche Flächeninhalt zwischen Graph und x-Achse; erfordert das Aufteilen an Nullstellen und das positive Berechnen von Teilflächen, da das bestimmte Integral Flächen unterhalb der x-Achse negativ zählt.
Fläche zwischen zwei Graphen
Flächeninhalt zwischen einem oberen Graphen f und einem unteren Graphen g, der über A=∫ab[f(x)−g(x)]dx nach Auffinden der Schnittpunkte berechnet wird.