04 Emotion und Motivation: Appraisaltheorien der Emotion

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Definition von Appraisal/Bewertung: Was besagt William Shakespeare?

Zitat:

  • An sich ist nichts weder gut noch böse. Das Denken macht es erst dazu


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Rolle der Kognition in der Emotionsentstehung: Wie wird in der 2-Faktoren-Theorie Schachter und Singer Kognition definiert

Kognition:

  • (Unbewusste) Reflexion über Bedeutsamkeit & Ursache physiologischer Erregungen


<p><span style="background-color: rgb(178, 162, 199);"><strong>Kognition:</strong></span></p><ul><li><p>(Unbewusste) Reflexion über Bedeutsamkeit &amp; Ursache physiologischer Erregungen</p></li></ul><p></p>
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Kognitive Bewertungstheorien / Appraisaltheorien der Emotion: Erläutere die lateinische Bedeutung

  • lat. cognoscere = erkennen, wissen, urteilen


4
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Kognitive Bewertungstheorien / Appraisaltheorien der Emotion: Was ist unter dem Begriff Appraisal zu verstehen?

Appraisal:

  • Sinnliche Einschätzung der Auswirkungen eines Ereignisses/Objekts/einer Situation auf die eigene Person und das eigene Wohlergehen


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Kognitive Bewertungstheorien / Appraisaltheorien der Emotion: Was ist das Kernpostulat dieser Kognitive Bewertungstheorien/ Appraisaltheorien der Emotion?

Kernpostulat:

  • Ob ein Objekt/ein Ereignis bei einer Person eine Emotion hervorruft und falls ja, welche Emotion und mit welcher Intensität, hängt davon ab, welche Kognitionen/welcher Appraisal die Person über das Objekt hat


6
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Rolle der Kognition in der Emotionsentstehung: Wie wird Kognition in Kognitive Bewertungstheorien verstanden?

Kognition:

  • Einschätzung von Situationen auf Basis unserer Bedürfnisse, Ziele & Bewältigungsmöglichkeiten


<p><span style="background-color: rgb(178, 162, 199);"><strong>Kognition:</strong></span></p><ul><li><p><span>Einschätzung von Situationen auf Basis unserer Bedürfnisse, Ziele &amp; Bewältigungsmöglichkeiten</span></p></li></ul><p></p>
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Kognitive Wende

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Vorläufertheorie der Appraisaltheorien: Was ist die Vorläufertheorie der Appraisaltheorien?

  • Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong (1894)


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Vorläufertheorie der Appraisaltheorien: Welche Grundannahmen hatte Meinong bzg. Gefühle?

Grundannahmen:

Gefühle haben…

  1. kognitive Voraussetzungen (Glauben über Sachverhalt/Objekt)

  2. motivationale Voraussetzungen (Wünsche)


<p><span style="background-color: rgb(229, 224, 236);">Grundannahmen:</span></p><p>Gefühle haben…</p><ol type="1"><li><p><span>kognitive Voraussetzungen (Glauben über Sachverhalt/Objekt)</span></p></li><li><p><span>motivationale Voraussetzungen (Wünsche)</span></p></li></ol><p></p>
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Vorläufertheorie der Appraisaltheorien: Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong (1894): Welche Funktionen haben Emotionen, nach Meinong?

Funktion von Emotionen (nach Meinong):

  • Erkenntnis- oder Informations-Gewinn

  • Grundlage von Werturteilen: Objekt/Sachverhalt ist…

  • gut oder schlecht

  • wertvoll oder wertlos

  • nützlich oder schädlich, etc.

 

=> Emotionen = primäre Werterlebnisse

11
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Vorläufertheorie der Appraisaltheorien: Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong (1894): Wie definiert Meinong Emotionen?

Emotionen:

  • "primäre Werterlebnisse"


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Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong Klassifikation der Urteilsgefühle

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Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong: Wann erlebt man Mitfreude nach der Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong?

Sympathiegefühle:

Mitfreude:

  • Mitfreude erlebt man, wenn man (1) glaubt, dass ein anderer ein positives Gefühl erlebt und (2) sich wünscht, dass er dieses Gefühl erlebt


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Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong: Wann erlebt Mitleid man nach der Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong?

Sympathiegefühle:

Mitleid:

  • Mitleid erlebt man, wenn man (1) glaubt, dass ein anderer ein positives Gefühl erlebt und (2) sich wünscht, dass er dieses Gefühl erlebt


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Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong: Wann erlebt man Schadenfreude nach der Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong?

Antipathiegefühle:

Schadenfreude:

  • Schadenfreude erlebt man, wenn man (1) glaubt, dass ein anderer ein negatives Gefühl erlebt und (2) sich wünscht, dass er dieses Gefühl erlebt


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Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong: Wann erlebt man Neid bzw. Missgunst nach der Kognitiv-motivationale Theorie von Meinong?

Antipathiegefühle:

Neid bzw. Missgunst:

  • Neid bzw. Missgunst erlebt man, wenn man (1) glaubt, dass ein anderer ein positives Gefühl erlebt und (2) sich wünscht, dass er dieses Gefühl nicht erlebt


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold (1960): Was ist die erste Appraisal-Theorie:

  • Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold (1960)


18
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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold (1960): Wie hat Arnold den Begriff Appraisal definiert bzw. verstanden?

Appraisal:

  • Grundlage für die Entstehung von Emotionen
    => bezeichnet Appraisal als emotionsrelevante Einschätzungen


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold (1960): Auf wie vielen Faktoren variieren diese emotionsrelevante Einschätzungen nach Arnold?

Diese Emotionsrelevante Einschätzungen variieren auf 3 Faktoren:

  • Bewertung

  • Anwesenheit/Abwesenheit

  • Bewältigbarkeit


<p>Diese Emotionsrelevante Einschätzungen variieren auf 3 Faktoren:</p><ul><li><p><span style="background-color: rgb(204, 193, 217);"><strong>Bewertung</strong></span></p></li><li><p><span style="background-color: rgb(204, 193, 217);"><strong>Anwesenheit/Abwesenheit</strong></span></p></li><li><p><span style="background-color: rgb(204, 193, 217);"><strong>Bewältigbarkeit</strong></span></p></li></ul><p></p>
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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold (1960): Emotionsrelevante Einschätzungen variieren auf 3 Faktoren: Was wird unter Bewertung verstanden?

Bewertung:

  • positiv/negativ? => Wertüberzeugung


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold (1960): Emotionsrelevante Einschätzungen variieren auf 3 Faktoren: Was wird unter Anwesenheit/Abwesenheit verstanden?

Anwesenheit/Abwesenheit:

  • Ist ein Sachverhalt gegenwärtig & sicher vorhanden / liegt er in der Zukunft & unsicher?
    => Tatsachenüberzeugung


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold (1960): Emotionsrelevante Einschätzungen variieren auf 3 Faktoren: Was wird unter Bewältigbarkeit verstanden?

Bewältigbarkeit:

  • leicht/schwer/gar nicht zu bewältigen?
    => kann man bei Gegenwärtige und zukünftige Ereignisse machen


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold (1960): Emotionsrelevante Einschätzungen variieren auf 3 Faktoren: Bewältigbarkeit: Was wird unter Gegenwärtige Ereignisse verstanden

Gegenwärtige Ereignisse:

  • Eingeschätzte Fähigkeiten, positiven Sachverhalt beizubehalten, bzw. einen negativen Sachverhalt zu beenden oder sich anzupassen


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold (1960): Emotionsrelevante Einschätzungen variieren auf 3 Faktoren: Bewältigbarkeit: Was wird unter zukünftige Ereignisse verstanden?

Zukünftige Ereignisse:

  • Eingeschätzte Fähigkeiten, einen positiven Sachverhalt herzustellen, bzw. einen negativen Sachverhalt zu vermeiden


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Entstehung und Auswirkung von Emotionen

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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Übersicht der emotionsrelevanten Appraisal (Einschätzungsmuster): Wann entsteht nach der Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Freude?

Freude:

Bewertung:

  • Positiv (+)

An- und Abwesenheit:

  • Anwesend (+)

Bewältigbarkeit:

  • Leicht beizubehalten


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Übersicht der emotionsrelevanten Appraisal (Einschätzungsmuster): Wann entsteht nach der Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Ärger?

Ärger:

Bewertung:

  • Negativ (-)

An- und Abwesenheit:

  • Anwesend (+)

Bewältigbarkeit:

  • Bewältigbar, wenn auch schwierig


28
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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Übersicht der emotionsrelevanten Appraisal (Einschätzungsmuster): Wann entsteht nach der Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Trübsinn/Depression?

Trübsinn/Depression:

Bewertung:

  • Negativ (-)

An- und Abwesenheit:

  • Anwesend (+)

Bewältigbarkeit:

  • Nicht zu bewältigen


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Übersicht der emotionsrelevanten Appraisal (Einschätzungsmuster): Wann entsteht nach der Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Hoffnung?

Hoffnung:

Bewertung:

  • Positiv (+)

An- und Abwesenheit:

  • Abwesend (-)

Bewältigbarkeit:

  • Erreichbar, wenn auch schwierig


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Übersicht der emotionsrelevanten Appraisal (Einschätzungsmuster): Wann entsteht nach der Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Furcht?

Furcht:

Bewertung:

  • Negativ (-)

An- und Abwesenheit:

  • Abwesend (-)

Bewältigbarkeit:

  • Nicht zu verhindern


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Kognitiv-evaluative Theorie von Arnold Entstehung und Auswirkung von Emotionen

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Gefühl-als-ob-Theorie “Wetter-Experiment”: Ergebnis

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Gefühl-als-Information-Theorie (Schwarz & Clore, 1983): Wie werden Gefühle nach der Gefühl-als-Information-Theorie (Schwarz & Clore, 1983) definiert

Gefühle

  • Gefühle (Lust und Unlust) sind für sich objektlos


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Gefühl-als-Information-Theorie (Schwarz & Clore, 1983): Welche Information geben Gefühle nach der Gefühl-als-Information-Theorie (Schwarz & Clore, 1983)?

  • Gefühle informieren die Person, ob der Sachverhalt gut / schlecht für sie ist
    => Können dabei folgende Gefühle sein:
    - Affektive Gefühle (z.B. Ärger)
    - Kognitive Gefühle (z.B. Vertrautheit)
    - Körperliche Gefühle (z.B. physiologische Erregung)


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Gefühl-als-Information-Theorie (Schwarz & Clore, 1983): Was ist unter "Gefühlsheuristik" zu verstehen?

"Gefühlsheuristik":

  • Personen befragen ihr Gefühl und bilden dann daraus ihr Werturteil


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Gefühl-als-Information-Theorie (Schwarz & Clore, 1983): Wie kommt nach der  Gefühl-als-Information-Theorie (Schwarz & Clore, 1983) der Objektbezug zustande?

  • Objektbezug kommt dadurch zustande, dass Person eine Überzeugen (Kausalattribution) darüber bildet, was Lust/Unlustgefühl verursacht

  • Kausalüberzeugungen können fehlerhaft sein (Bewertungsfehler)


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Gefühl-als-Information-Theorie Empirie (l): Effekt irrelevanter Gefühle auf Werturteile: Erläutere die Ergebnisse der Studie

Ergebnis:

  • VPn schätzen Konföderierten positiver ein, wenn er gelobt hatte...


<p><span style="background-color: rgb(229, 224, 236);">Ergebnis:</span></p><ul><li><p><span>VPn schätzen Konföderierten positiver ein, wenn er gelobt hatte...</span></p></li></ul><p></p>
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<p><strong>Gefühl-als-Information-Theorie Empirie (ll): Effekt irrelevanter Gefühle auf Werturteile (Fehlattribution): Erläutere die Ergebnisse der Studie</strong></p>

Gefühl-als-Information-Theorie Empirie (ll): Effekt irrelevanter Gefühle auf Werturteile (Fehlattribution): Erläutere die Ergebnisse der Studie

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Theorie von Lazarus: Erläutere die Erktenntnise aus seinen Untersuchungen zu Stressreize mit Fragebögen?

  • Stressreize führen zur psychischen Beanspruchung und gegebenenfalls Überforderung

  • Ab 200-299 Punkten sind 51% der Betroffenen erkrankt

  • Wichtige Erkenntnis: Grosse inter-individuelle Unterschiede!  (Jemand der z.B 15 Punkte hat zeigt starke Überforderung während jemand mit 150 Punkte kaum Anzeichen von Überforderung zeigt)


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Theorie von Lazarus: Welche Schlussfolgerung zog Lazarus aus seinen Untersuchungen zu Stressreize mit Fragebögen?

  • “Wir müssen nicht nur die… situationalen Anlässe von Stressreaktionen identifizieren, [sondern auch] die vermittelnden Strukturen und Prozesse, von denen es abhängt, wann und in welcher Form die Stressreaktionen auftreten“


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Appraisaltheorie von Lazarus Primäre Bewertung: Die möglichen Resultate der primären Einschätzung: Wann liegt die Einschätzung der Situation als motivirrelevant vor?

Einschätzung der Situation als motivirrelevant liegt vor, wenn:

  • Die Person glaubt, dass ein vorhandenes oder antizipiertes Ereignis ihre Wünsche nicht betrifft (weder gut noch schlecht für sie ist)


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Appraisaltheorie von Lazarus Primäre Bewertung: Die möglichen Resultate der primären Einschätzung: Wann liegt die Einschätzung der Situation als motivirrelevant vor?

Einschätzung der Situation als günstig-positiv liegt vor, wenn:

  • Die Person glaubt, dass ein für sie positives (wunschkongruentes) Ereignis (a) eingetreten ist oder (b) eintreten könnte


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Appraisaltheorie von Lazarus Primäre Bewertung: Die möglichen Resultate der primären Einschätzung: Wann liegt die Einschätzung der Situation als bedrohlich vor?

Einschätzung der Situation als bedrohlich liegt vor, wenn:

  • Die Person glaubt, dass ein für sie negatives (wunschinkongruentes) Ereignis eingetreten könnte


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Appraisaltheorie von Lazarus Primäre Bewertung: Die möglichen Resultate der primären Einschätzung: Wann liegt die Einschätzung der Situation als Herausforderung vor?

Einschätzung der Situation als Herausforderung liegt vor, wenn:

  • Die Person die Situation als Gelegenheit betrachtet, mit einer schwierigen Anforderung fertig zu werden und so Können oder Fähigkeit zu demonstrieren oder dazuzulernen


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Appraisaltheorie von Lazarus Arten der Bewertungsprozesse: Erläutere welche Arten von Bewertungsprozesse Lazarus unterscheidet

  • Primäre Einschätzung (primary appraisal)

  • Sekundäre B. (secondary appraisal)

  • Neueinschätzung (reappraisal)


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Appraisaltheorie von Lazarus Arten der Bewertungsprozesse: Erläutere worum es in der Primäre Einschätzung geht

Primäre Einschätzung (primary appraisal)

  •  Einschätzung der Bedeutung eingetretener o. zukünftiger Ereignisse für eigene Motive

Dazu gehören:

  • Motivrelevanz: Ist Ereignis relevant für eigene Motive?

  • Motivkongruenz: Ist Ereignis förderlich oder bedrohlich für eigene Motive?


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Appraisaltheorie von Lazarus Arten der Bewertungsprozesse: Erläutere worum es in der Sekundäre Einschätzung geht

Sekundäre B. (secondary appraisal)

  • Beurteilung der Handlungs- u. Bewältigungsmöglichkeiten

Dazu gehören:

  • Verantwortlichkeit: Ich oder ein anderer?

  • Problembezogenes Bewältigungspotential: Kann ich die Situation meistern?

  • Emotionsbezogenes Bewältigungspotential: Könnte ich mich der Situation anpassen?

  • Erwartungen: Sind Veränderungen wahrscheinlich, die die Motivkongruenz des Ereignisses beeinflussen?


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Appraisaltheorie von Lazarus Arten der Bewertungsprozesse: Erläutere worum es in der Neueinschätzung geht

Neueinschätzung (reappraisal)

  • Erneute Bewertung der Situation (kommt erst nach den anderen Bewertungsprozessen)

Dazu gehören:

  • Neuinterpretation: Kann zu Modifikation der primären Bewertung führen

  • Bewältigung (coping)

  • Problemorientierte Strategien: Veränderung der Situation durch eigenes Handeln

  • Emotionsorientierte Strategien: Stressreduktion durch Aufmerksamkeits-ablenkung oder Neueinschätzung


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Appraisaltheorie von Lazarus Stressemotionen: Wie äussert sich nach der Appraisaltheorie von Lazarus Furcht aus?

Negative Stressemotion

Furcht (=zentrale Stressemotion):

  • Antizipiertes negatives/bedrohliches Ereignis ist nicht bewältigbar


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Appraisaltheorie von Lazarus Stressemotionen: Wie äussert sich nach der Appraisaltheorie von Lazarus Furcht aus?

Negative Stressemotion:

Ärger:

  • Glaube, Bedrohung durch Angriff beseitigen zu können


51
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Appraisaltheorie von Lazarus Stressemotionen: Wie äussert sich nach der Appraisaltheorie von Lazarus Furcht aus?

Negative Stressemotion:

Hoffnungslosigkeit:

  • Glaube, dem antizipierten negativen/bedrohlichen Ereignis nicht entgehen zu können


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Appraisaltheorie von Lazarus Stressemotionen: Wie äussert sich nach der Appraisaltheorie von Lazarus Furcht aus?

Positive Stressemotion:

Enthusiasmus/Vorfreude:

  • Belastungssituation wird als Herausforderung (nicht als Bedrohung) eingeschätzt


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Appraisaltheorie von Lazarus Bewertungsmuster für spezifische Emotionen

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Exkurs: Stress und Herausforderung: Was ist Hans Seyle (1970- 1982)?

Hans Seyle:

  • „Vater der Stressforschung“


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Exkurs: Stress und Herausforderung: Wie betrachtet Hans Seyle Stress?

  • Stress als Anpassungsreaktion
    => „... absolute Abwesenheit von Stress ist Tod...“


<ul><li><p><span>Stress als Anpassungsreaktion</span><br>=&gt; „... absolute Abwesenheit von Stress ist Tod...“</p></li></ul><p></p>
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Exkurs: Stress und Herausforderung: Vergleiche wie Seyle und Lazarus Stress unterscheiden

Seyle: Quantitative Unterschiede:

  • Eustress

  • Stress (distress)

 

Lazarus: Qualitative Unterschiede

  • harm (Leid)

  • threat (Bedrohung)

  • Challenge (Herausforderung)

=> Stress wird unterteilt nach Bewältigungsgrad (qualitativer Unterschied)


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Exkurs: Stress und Herausforderung: Seyle: Womit ist Eustress assoziert?

Eustress:

  • Assoziert mit positiven Gefühlen und einem gesunden Körperzustand, fördert Immunsystem


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Exkurs: Stress und Herausforderung: Seyle: Womit ist Stress (distress) assoziert?

Stress (distress):

  • Assoziiert mit negativen Gefühlen und einem geschädigtem Körperzustand, beeinträchtigt Immunsystem


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Exkurs: Stress und Herausforderung: Lazarus: Was ist unter harm (Leid) zu verstehen

Harm (Leid):

  • psychol. Schaden (passiert oder erwartet)


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Exkurs: Stress und Herausforderung: Lazarus: Was ist unter threat (Bedrohung) zu verstehen?

threat (Bedrohung):

  • Die Erwartunghnung von Leid


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Exkurs: Stress und Herausforderung: Lazarus: Was ist unter challenge (Herausforderung) zu verstehen?

challenge (Herausforderung):

  • Schwierige Anforderung, die wir glauben durch eigene effektive Bewältigungsfähigkeiten überwinden zu können


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Appraisaltheorie von Lazarus Empirie: Primäres Appraisal (Beschneidung): Erläutere die Ergebnisse des Experiments Film zu Beschneidung

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Appraisaltheorie von Lazarus Empirie: Primäres Appraisal (Beschneidung): Erläutere die Ergebnisse des Experiments Film zum Unfall

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Appraisaltheorie von Lazarus Empirie / Anwendung: Prüfung

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