Marketing II - Lektion 2: Konsumenten und die Marketingbotschaft

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/29

flashcard set

Earn XP

Description and Tags

30 Vokabel-Lernkarten zu psychologischen Faktoren, aktivierenden und kognitiven Prozessen sowie Umweltfaktoren im Konsumentenverhalten basierend auf dem Studienskript Marketing II.

Last updated 9:03 AM on 9/24/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai
Chat

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

30 Terms

1
New cards

Organismus (O im S-O-R-Modell)

Steht für die psychischen Faktoren im Inneren der Konsumenten, die Marketingbotschaften filtern und verarbeiten.

2
New cards

Aktivierende Prozesse

Innere Prozesse, die die Antriebsenergie für das Handeln liefern und mit innerer Energie sowie Spannung verbunden sind.

3
New cards

Kognitive Prozesse

Prozesse, die das Denken betreffen und festlegen, wie Informationen aufgenommen, verarbeitet und gespeichert werden.

4
New cards

Aktivierung

Erregung des zentralen Nervensystems, um den Organismus mit Energie zu versorgen und in einen Zustand der Leistungsbereitschaft zu versetzen.

5
New cards

Tonische Aktivierung

Eine auf der biologischen Leistungskurve basierende, natürliche und zyklische Aktivierung im Tagesverlauf durch innere Reize wie Hunger oder Ermüdung.

6
New cards

Phasische Aktivierung

Kurzfristige Aktivierung, die durch äußere Reize aus der Umwelt wie Reize der Marketingbotschaft, Duft oder Licht ausgelöst wird.

7
New cards

Emotionen

Innere Erregungszustände, die als positiv oder negativ empfunden werden, angeboren sind und durch Reize ausgelöst werden.

8
New cards

Gefühle

Zustände, von denen gesprochen wird, wenn Emotionen bewusst erlebt und verbal ausgedrückt werden können.

9
New cards

Stimmungskongruenz

Effekt, bei dem gut gelaunte Personen positive Reize und schlecht gelaunte Personen eher negative Reize bevorzugen.

10
New cards

Motivation

Innere Antriebskraft, die das Verhalten auf bestimmte Ziele beziehungsweise Motive ausrichtet.

11
New cards

Bedürfnispyramide nach Maslow

Eine Theorie von 1943, die Bedürfnisse hierarchisch in fünf Ebenen ordnet, von physiologischen Bedürfnissen bis zur Selbstverwirklichung.

12
New cards

Drei-Komponenten-Ansatz der Einstellung

Modell nach Fritz/Oelsnitz (2006), das Einstellungen in eine affektive, eine kognitive und eine konative Komponente unterteilt.

13
New cards

Affektive Komponente

Die gefühlsmäßige Bewertung eines Bewertungsgegenstands im Drei-Komponenten-Ansatz der Einstellung.

14
New cards

Kognitive Komponente

Das Wissen oder die Überzeugung über einen Bewertungsgegenstand im Drei-Komponenten-Ansatz der Einstellung.

15
New cards

Konative Komponente

Die Bereitschaft eines Konsumenten, auf eine bestimmte Weise bezüglich eines Gegenstands zu handeln.

16
New cards

E-V-Hypothese

Einstellung-Verhalten-Hypothese: Besagt, dass Kunden vor allem bei hohem Involvement durch Vermittlung positiven Wissens und positiver Emotionen zum Kauf bewegt werden.

17
New cards

V-E-Hypothese

Verhalten-Einstellung-Hypothese: Besagt, dass Produkte des täglichen Gebrauchs (Low Involvement) oft ohne Reflexion gekauft werden und sich die Einstellung erst nach dem Kauf bildet.

18
New cards

Sensorisches Gedächtnis

Gedächtniseinheit zur sehr kurzfristigen Speicherung von Umweltreizen im Bereich von Millisekunden.

19
New cards

Kurzzeitgedächtnis

Gedächtniseinheit zur kurzen, selektiven Speicherung eines Teils der Sinneseindrücke zur Weiterverarbeitung im Bereich von Sekunden bis Minuten.

20
New cards

Langzeitgedächtnis

Gedächtniseinheit zur dauerhaften Speicherung verarbeiteter Informationen unter Verwendung bestehender Informationen.

21
New cards

Wahrnehmung

Die aktive Aufnahme, Interpretation und Integration von Sinnesreizen in den bestehenden Wissensschatz.

22
New cards

Selektive Wahrnehmung

Phänomen, dass Konsumenten von ca. 3.000 bis 5.000 täglichen Werbebotschaften nur etwa 3 bis 4 bewusst wahrnehmen bzw. erinnern.

23
New cards

Wahrnehmungsschwelle

Die Grenze, unterhalb derer Reize von Konsumenten nicht bewusst wahrgenommen werden.

24
New cards

Selektive Verzerrung

Integration von Werbstimuli in das existierende geistige Raster, wodurch diese eine individuelle Bedeutung erhalten.

25
New cards

Halo-Effekt

Beurteilungsvereinfachung bei selektiver Verzerrung, bei der von der Gesamtqualität auf Einzeleigenschaften geschlossen wird.

26
New cards

Selektives Erinnern

Phänomen, bei dem sich Konsumenten am ehesten an Botschaften erinnern, die mit ihren Einstellungen und Überzeugungen übereinstimmen.

27
New cards

Behavioristische Lerntheorien

Lerntheorien, die Lernen als Verhaltensreaktion auf Umweltreize definieren, unterteilt in klassische und instrumentelle Konditionierung.

28
New cards

Soziale Lerntheorien

Lerntheorien, nach denen Lernen durch Beobachtung und Imitation nachahmenswerter Personen oder Modelle erfolgt.

29
New cards

Bildlernen (Imagery)

Lerntheorie, nach der Konzepte sowohl bildlich als auch verbal codiert werden, wodurch Bildreize besser erinnert und mit geringerem Aufwand verarbeitet werden.

30
New cards

Referenzgruppen

Gruppen, die das Konsumentenverhalten beeinflussen, ohne dass die Konsumenten selbst zu ihnen gehören.