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er löst ein – löste ein – hat eingelöst
trotz (+ Genitiv)
Trotz des Regens gehen wir spazieren.
Trotz der Erkältung geht er zur Arbeit.
Trotz des schlechten Wetters bin ich gut gelaunt.
Es gibt ein Problem, aber man macht es doch. Nach trotz steht der Genitiv.
schlafen
Hast du gut geschlafen?
Am Wochenende schlafe ich gern lange.
Leise bitte, das Baby schläft schon.
Man liegt im Bett, die Augen sind zu, der Körper ruht sich aus. Perfekt mit haben.
er schläft – schlief – hat geschlafen
wenn
Wenn du früher nach Hause kommst, kannst du schon kochen.
Wenn es regnet, bleibe ich zu Hause.
Ruf mich an, wenn du Zeit hast.
Wenn nennt eine Bedingung oder etwas, das oft passiert. Das Verb steht am Ende. Nicht verwechseln mit ob (ja oder nein?): Ich weiß nicht, ob er kommt.
der Nachbar, die Nachbarn (die Nachbarin, die Nachbarinnen)
Eine Person, die neben dir oder im gleichen Haus wohnt. Achtung, n-Deklination: den / dem / des Nachbarn.
montags
= jeden Montag, immer am Montag. Am Montag = nur an einem Montag. Genauso: dienstags, morgens, abends.
Zu wem?
Frage nach einer Person als Ziel. zu braucht den Dativ, darum wem. Bei Orten fragt man: Wohin?
die Leidenschaft, die Leidenschaften
Etwas, das man sehr, sehr gern macht und liebt.
seit (+ Dativ)
Etwas hat in der Vergangenheit angefangen und ist jetzt noch so. Das Verb steht im Präsens!
als (Vergangenheit)
Als benutzt man für eine Zeit oder ein Ereignis in der Vergangenheit (einmal). Wenn etwas immer wieder passiert, sagt man wenn.
danke für (+ Akkusativ)
So sagt man, wofür man dankbar ist. Nach danke und Dank kommt immer für.
vor (+ Dativ, Zeit)
Sagt, wann etwas in der Vergangenheit war (es ist vorbei). seit = es dauert noch.
gehen
Sich zu Fuß bewegen; an einen Ort kommen. Perfekt mit sein (Bewegung).
er geht – ging – ist gegangen
das Schwimmbad, die Schwimmbäder
Ein Ort mit einem großen Becken, wo man schwimmen kann. Wohin? ins (= in das) Schwimmbad. Wo? im Schwimmbad.
ausschlafen
So lange schlafen, bis man nicht mehr müde ist (ohne Wecker).
er schläft aus – schlief aus – hat ausgeschlafen
einschlafen
Anfangen zu schlafen. Perfekt mit sein.
er schläft ein – schlief ein – ist eingeschlafen
verschlafen
Zu lange schlafen und deshalb zu spät aufwachen.
er verschläft – verschlief – hat verschlafen
zu Fuß gehen
Laufen, ohne Auto, Bus oder Fahrrad.
hören
Mit den Ohren etwas wahrnehmen.
er hört – hörte – hat gehört
anziehen
Kleidung auf den Körper tun. Gegenteil: ausziehen. sich umziehen = andere Kleidung anziehen.
er zieht an – zog an – hat angezogen
der Schlafanzug, die Schlafanzüge
Kleidung (Hose und Oberteil), die man nachts im Bett trägt.
sich freuen auf (+ Akkusativ)
Glücklich sein, weil etwas Schönes in der Zukunft kommt. sich freuen über = über etwas, das jetzt da ist oder schon passiert ist.
er freut sich – freute sich – hat sich gefreut
wenn es geht
= wenn es möglich ist. Eine höfliche Formel im Alltag.
denken an (+ Akkusativ)
Eine Person oder Sache im Kopf haben; etwas nicht vergessen.
er denkt – dachte – hat gedacht
das Hochwasser, die Hochwasser
Sehr viel Wasser in einem Fluss oder auf den Straßen, zum Beispiel nach starkem Regen.
schwerfallen (+ Dativ)
Etwas ist für eine Person schwierig. Gegenteil: leichtfallen.
es fällt schwer – fiel schwer – ist schwergefallen
leichtfallen (+ Dativ)
Etwas ist für eine Person einfach, man braucht nicht viel Mühe. Gegenteil: schwerfallen.
es fällt leicht – fiel leicht – ist leichtgefallen
mit dem Fahrrad fahren
Ein Fahrrad benutzen, um an einen Ort zu kommen. Mit Fahrzeugen sagt man fahren, nicht gehen.
er fährt – fuhr – ist gefahren
kurz
Nicht lang (Zeit oder Länge). Nach sein hat das Adjektiv keine Endung: Die Ferien sind kurz. Aber: kurze Ferien.
kurz – kürzer – am kürzesten
wahr
Etwas stimmt, es ist richtig und keine Lüge. Das ist wahr = Du hast recht. Nomen: die Wahrheit.
sich treffen
Mit einer Person an einem Ort zusammenkommen.
er trifft sich – traf sich – hat sich getroffen
süchtig nach (+ Dativ)
Man will etwas immer wieder haben und kann nicht ohne es leben. Nomen: die Sucht.
besuchen
Zu einer Person gehen und Zeit mit ihr verbringen. Auch: einen Kurs oder eine Schule besuchen.
er besucht – besuchte – hat besucht
besichtigen
Einen Ort oder ein Gebäude genau ansehen. Nur für Orte, nicht für Personen!
er besichtigt – besichtigte – hat besichtigt
gespannt sein auf (+ Akkusativ)
Neugierig sein und auf etwas warten, das bald kommt.
von bis
Zeigt Anfang und Ende einer Zeit. um = nur ein Zeitpunkt (um 10 Uhr).
der Gutschein, die Gutscheine
Ein Papier oder Code mit einem Wert. Damit kann man in einem Geschäft etwas bekommen, ohne Geld zu geben.
ablaufen
Nicht mehr gültig sein; die Zeit ist zu Ende.
er läuft ab – lief ab – ist abgelaufen
gut gelaunt
In guter Stimmung sein, fröhlich sein. Gegenteil: schlecht gelaunt. Nomen: die Laune.
umziehen
In eine andere Wohnung oder Stadt gehen, um dort zu wohnen. Nomen: der Umzug.
er zieht um – zog um – ist umgezogen
der Klempner, die Klempner
Ein Handwerker, der Wasserrohre, Bad und Heizung repariert.
das Märchen, die Märchen
Eine alte Geschichte für Kinder, oft mit Prinzen, Hexen und Magie. Erzähl keine Märchen! = Das glaube ich dir nicht.
der Heimatort, die Heimatorte
Der Ort, wo man geboren oder aufgewachsen ist. Wohin? in meinen Heimatort (Akkusativ). Wo? in meinem Heimatort (Dativ).
zuletzt
= am Ende, als Letztes. Auch: das letzte Mal. Nicht verwechseln mit endlich.
endlich
Man hat lange gewartet und jetzt passiert es. Man ist froh oder ungeduldig.
sich darauf freuen, zu
Nach sich darauf freuen kommt ein Satz mit zu + Infinitiv
ohne um!
die Freizeit (kein Plural)
Die Zeit, in der man nicht arbeiten oder lernen muss.
je desto
Zwei Dinge ändern sich zusammen. In beiden Teilen steht der Komparativ (mehr, besser, früher ).
nichts Besonderes
= nichts Wichtiges oder Interessantes, ganz normal. Nach nichts / etwas schreibt man das Adjektiv groß: nichts Besonderes, etwas Neues.
jemandem die Daumen drücken
Jemandem Glück wünschen. Die Person steht im Dativ (mir, dir, ihm).
er drückt – drückte – hat gedrückt
hinzufügen
Etwas oder jemanden zu einer Gruppe oder Liste dazutun. addieren benutzt man nur für Zahlen.
er fügt hinzu – fügte hinzu – hat hinzugefügt
ständig
= immer wieder, sehr oft, ohne Pause (meistens negativ).
nerven
Jemanden stören und ärgerlich machen (Umgangssprache). Adjektiv: nervig.
er nervt – nervte – hat genervt
ich persönlich
So sagt man die eigene Meinung. Es heißt ich (Nominativ), nicht mir.
abschließen
Etwas mit einem Schlüssel zumachen, damit niemand hineinkommt.
er schließt ab – schloss ab – hat abgeschlossen
Lieblings- (das Lieblingsessen, der Lieblingsfilm, die Lieblingsfarbe)
Lieblings- + Nomen = das, was man am liebsten mag. Ohne Nomen: meiner (der), meine (die), meins (das).
Urlaub nehmen
Freie Tage von der Arbeit bekommen. Ohne Artikel: Urlaub nehmen, Urlaub machen, Urlaub haben.
er nimmt – nahm – hat genommen
viel / viele
viel = für Dinge, die man nicht zählt (Zeit, Geld, Arbeit) und bei Verben. viele = für Plural (viele Bücher, viele Leute).
warten auf (+ Akkusativ)
An einem Ort bleiben, bis jemand kommt oder etwas passiert.
er wartet – wartete – hat gewartet
ein Ziel erreichen (das Ziel, die Ziele)
Das Ziel = das, was man schaffen möchte. Ein Ziel erreichen = es schaffen.
er erreicht – erreichte – hat erreicht
müssen (nicht: sollen)
müssen = es ist nötig, es geht nicht anders. sollen = eine andere Person sagt oder will das.
ich muss – er muss – musste – hat gemusst
sich etwas merken
Etwas im Kopf behalten und nicht vergessen. Mit Dativ: ich merke mir, du merkst dir.
er merkt sich – merkte sich – hat sich gemerkt
morgens
= jeden Morgen, am Morgen (immer). Genauso: mittags, abends, nachts.
ungewohnt
Neu und anders, man kennt es noch nicht gut. Verwandt: sich gewöhnen an.
zueinander passen
Zwei Personen oder Dinge sind zusammen gut und harmonisch.
er passt – passte – hat gepasst
es gibt (+ Akkusativ)
Etwas ist da, etwas existiert. Kurze Antwort: Ja, gibt es. oder Ja, es gibt eine.
es gibt – es gab – es hat gegeben
die besten / am besten
der/die/das beste steht bei Nomen oder Personen. am besten steht beim Verb (Wie?). gut
besser
am besten.
auf jeden Fall
= ganz sicher, unbedingt. Gegenteil: auf keinen Fall.
der Sauerstoff (kein Plural)
Das Gas in der Luft, das Menschen und Tiere zum Atmen brauchen.
doch
1) Antwort ja auf eine Frage mit nicht / kein. 2) Widerspruch: Es ist anders, als du sagst. 3) Man ändert seinen Plan.
über etwas denken
Eine Meinung zu etwas haben. Aber: an etwas denken = etwas im Kopf haben.
er denkt – dachte – hat gedacht
jemanden auf den Arm nehmen
Einen Spaß mit jemandem machen; etwas Falsches erzählen und sehen, ob die Person es glaubt.
gutgläubig
Man glaubt anderen Menschen zu schnell alles.
der Fan, die Fans (von + Dativ)
Eine Person, die jemanden oder etwas sehr mag (Musik, Sport ).
kein / nicht
kein steht vor einem Nomen ohne Artikel oder mit ein. nicht steht bei Verben, Adjektiven und Nomen mit der/die/das.
enthalten
Etwas ist in einer Sache drin.
es enthält – enthielt – hat enthalten
das Formular, die Formulare
Ein Papier oder eine Online-Seite mit Fragen und freien Feldern, z. B. vom Amt.
ausfüllen
In ein Formular die Informationen schreiben (Name, Adresse ).
er füllt aus – füllte aus – hat ausgefüllt
jemanden froh machen
froh = glücklich und zufrieden. Die Person steht im Akkusativ: Das macht mich / dich / ihn froh.
überhaupt nicht / überhaupt kein
Macht nicht und kein stärker: = gar nicht, absolut nicht.
alle zwei Tage
= jeden zweiten Tag. alle + Zahl + Zeit zeigt, wie oft etwas passiert.
sich einen Kaffee machen
Etwas für sich selbst zubereiten. Mit Dativ: ich mache mir, du machst dir.
der Dokumentarfilm, die Dokumentarfilme (kurz: die Doku, die Dokus)
Ein Film über die Wirklichkeit, z. B. über Natur, Geschichte oder Menschen.
am liebsten
Man macht etwas lieber als alles andere. gern
lieber
am liebsten.
zu Besuch kommen (der Besuch, die Besuche)
Jemand kommt zu dir nach Hause und bleibt eine Zeit. Besuch haben = Gäste haben.
in zehn Minuten (in + Dativ, Zukunft)
in + Zeit = von jetzt bis zu einem Punkt in der Zukunft. nach = später als etwas anderes (nach dem Essen).
die Aussicht, die Aussichten
Das, was man von einem Ort aus sehen kann. atemberaubend = sehr, sehr schön.
schwierig / schwer
Beide = nicht einfach. Nur schwer = viele Kilo. Feste Ausdrücke nur mit schwer: jemandem das Leben schwer machen, es fällt mir schwer.
sich entspannen
Ruhig werden und sich ausruhen, keinen Stress haben.
er entspannt sich – entspannte sich – hat sich entspannt
vergleichen mit (+ Dativ)
Zwei Dinge ansehen und prüfen: Was ist gleich, was ist anders?
er vergleicht – verglich – hat verglichen
bieten
Etwas geben oder möglich machen. Auch: anbieten (Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten?).
er bietet – bot – hat geboten
verreisen
Eine Reise machen, für einige Zeit wegfahren. Perfekt mit sein.
er verreist – verreiste – ist verreist
kaputt machen
Etwas so beschädigen, dass es nicht mehr funktioniert. kaputt = funktioniert nicht mehr.
er macht kaputt – machte kaputt – hat kaputt gemacht
wegziehen
Die Wohnung oder Stadt verlassen und woanders wohnen. Perfekt mit sein.
er zieht weg – zog weg – ist weggezogen
kennen
Eine Person oder Sache schon gesehen oder erlebt haben; wissen, wer oder was das ist.
er kennt – kannte – hat gekannt
erkennen
Sehen oder hören und wissen: Das ist diese Person oder Sache. (kennen = schon lange wissen, wer das ist.)
er erkennt – erkannte – hat erkannt
etwas Neues
Eine neue Sache. Nach etwas / nichts / viel schreibt man das Adjektiv groß und mit -es: etwas Gutes, nichts Neues.
jedes Mal
= immer, wenn etwas passiert. Man schreibt es in zwei Wörtern.
schiefgehen
Etwas funktioniert nicht so, wie man es geplant hat (Umgangssprache).
es geht schief – ging schief – ist schiefgegangen
spazieren gehen
Langsam draußen laufen, zur Erholung. Nomen: der Spaziergang.
er geht spazieren – ging spazieren – ist spazieren gegangen