Normans & Plantagenets (1066 to 1400)

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1. Why does the family tree look chaotic?

Die englische Thronfolge war in dieser Zeit kompliziert, weil die Nachfolge nicht immer eindeutig geregelt war.

  • Wenn ein König starb, war nicht automatisch klar, wer sein Nachfolger werden sollte.

  • Es konnten mehrere Personen Anspruch auf den Thron erheben – zum Beispiel verschiedene Familienmitglieder.

  • Besonders problematisch wurde es, wenn ein König ohne männlichen Erben starb oder wenn mehrere Personen ihre Ansprüche geltend machten.

  • Dadurch kam es zu Machtkämpfen und Bürgerkriegen.


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2. Who are the Normans?

Die Normans gehen ursprünglich auf die Norsemen, also nordische beziehungsweise skandinavische Menschen, zurück. Sie sind damit Nachfahren von Wikingern.

  • Im 10. Jahrhundert ließen sich nordische Siedler im Norden Frankreichs nieder.

  • Dieses Gebiet wurde später Normandy genannt.

  • Die dort lebenden Menschen wurden als Normans bezeichnet.

  • Sie übernahmen zunehmend die französische Sprache und Kultur.

  • Der Duke of Normandy war ein Vasall des King of France. Das bedeutet, dass er dem französischen König eigentlich Treue schuldete.

Das wird später wichtig, weil die englischen Könige gleichzeitig Herrscher über England und Besitzer von Gebieten in Frankreich waren. Dadurch entstanden Konflikte mit dem französischen König.

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3. The Norman Conquest (1066)

1066 gab es mehrere Personen, die Anspruch auf den englischen Thron erhoben.

Die drei wichtigen Personen in diesem Zusammenhang sind:

  • Harold Godwinson: der englische König, der nach dem Tod von Edward the Confessor den Thron übernahm.

  • Harald Hardrada: der König von Norwegen, der ebenfalls Anspruch auf den englischen Thron erhob.

  • William, Duke of Normandy: der normannische Herzog, der ebenfalls den englischen Thron beanspruchte.


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Harald Hardrada and the Norwegian invasion

Harald Hardrada war der König von Norwegen. Er versuchte 1066, den englischen Thron zu erobern.

  • Er fiel mit einer Armee in England ein.

  • Harold Godwinson musste gegen diese norwegische Invasion kämpfen.

  • Harold besiegte Harald Hardrada in der Battle of Stamford Bridge.

  • Harald Hardrada starb in dieser Schlacht.

Harold Godwinson besiegte Harald Hardrada und musste danach gegen William of Normandy kämpfen.

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Battle of Hastings – 14 October 1066

Nach dem Sieg über die Norweger musste Harold Godwinson mit seiner Armee nach Süden ziehen, um William of Normandy entgegenzutreten.

  • Am 14 October 1066 fand die Battle of Hastings statt.

  • William und seine normannische Armee besiegten die englische Armee.

  • Harold Godwinson starb in der Schlacht.

  • Die Überlieferung und die Darstellung auf dem Bayeux Tapestry verbinden seinen Tod mit einem Pfeil im Auge. Die genaue Todesumstände sind historisch nicht ganz sicher.

  • William wurde anschließend König von England.

Das Ereignis wird als Norman Conquest bezeichnet: Die Normans eroberten England und übernahmen die politische und gesellschaftliche Führung.

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4. What did the Normans bring to England?

Die Präsentation nennt vier wichtige Veränderungen durch die Normans:

  1. Centralised exercise of power

  2. Feudal system

  3. Building of stone castles

  4. Change in language


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4.1 Centralised exercise of power

Die Normans führten eine stärker zentralisierte Herrschaft ein.

  • Centralised power bedeutet, dass die politische Macht stärker bei einer zentralen Autorität liegt – in diesem Fall beim König.

  • Der König konnte seine Herrschaft über das gesamte Land organisieren und kontrollieren.

  • Die Folie stellt dabei rex und cyning gegenüber. Rex ist das lateinische Wort für König; cyning ist die altenglische Bezeichnung.

  • Im Zusammenhang mit der normannischen Herrschaft steht rex für das stärker zentralisierte königliche Herrschaftsmodell.

Das bedeutet nicht, dass vor den Normans überhaupt keine königliche Macht existierte. Die Veränderung bestand darin, dass die königliche Kontrolle unter den Normans stärker organisiert und zentralisiert wurde.

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4.2 The Feudal System

Die Normans etablierten in England ein ausgeprägtes Feudal System.

Das Feudalsystem organisierte Gesellschaft und Landbesitz in einer hierarchischen Struktur.

  • An der Spitze stand der King.

  • Der König vergab Land an wichtige Unterstützer und Adlige, die sogenannten Lords.

  • Diese Lords schuldeten dem König Loyalität und militärische Unterstützung.

  • Die Lords konnten wiederum Teile ihres Landes an weitere Personen vergeben.

  • Bauern arbeiteten auf dem Land und versorgten die Gesellschaft mit landwirtschaftlichen Produkten.

Land wurde nicht einfach verschenkt. Die Vergabe von Land war mit Verpflichtungen verbunden. Wer Land erhielt, schuldete seinem Lehnsherrn bestimmte Dienste, vor allem Loyalität und häufig militärische Unterstützung.

Der Begriff allegiance. Das bedeutet Treue beziehungsweise Loyalität. Im Feudalsystem waren solche Treueverhältnisse zentral.

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4.3 The Domesday Book (1086)

Das Domesday Book wurde 1086 unter William the Conqueror erstellt.

Es war eine umfangreiche Erfassung von Landbesitz und wirtschaftlichen Verhältnissen in England.

  • Es hielt fest, wem Land gehörte und wer es bewirtschaftete.

  • Es erfasste unter anderem Besitz, Ressourcen und den Wert von Land.

  • Die Informationen halfen dem König, zu überblicken, welche Ressourcen und Besitztümer es in seinem Reich gab.

  • Eine wichtige Funktion war die Grundlage für die Besteuerung und die Kontrolle königlicher Einnahmen.

Es ging nicht nur darum, persönliche Gegenstände aller Menschen aufzuschreiben, sondern vor allem um Land, Besitzverhältnisse und wirtschaftliche Ressourcen.

Warum ist das wichtig?

Die Erstellung des Domesday Book zeigt, wie weit die königliche Verwaltung und Kontrolle bereits organisiert waren. Eine solche Erfassung war besonders in einem zentralisierten Staat möglich, in dem der König Informationen über sein Reich sammeln und nutzen konnte.

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4.4 Building of stone castles

Die Normans bauten viele steinerne Burgen.

  • Burgen dienten der militärischen Kontrolle und Verteidigung.

  • Sie waren sichtbare Zeichen der normannischen Macht.

  • Sie halfen dabei, die eroberten Gebiete zu kontrollieren.

  • Sie ermöglichten es den Normans, ihre Herrschaft auch gegenüber der lokalen Bevölkerung durchzusetzen.

Die steinernen Burgen wurden zu einem wichtigen Merkmal der mittelalterlichen Landschaft Englands.

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4.5 Change in language

Die normannische Eroberung führte auch zu großen Veränderungen in der Sprache.

Die Gesellschaft war nun sprachlich und sozial stark geteilt:

  • Norman French wurde von der herrschenden Elite verwendet.

  • English blieb die Sprache großer Teile der Bevölkerung und der arbeitenden beziehungsweise dienenden Schichten.

  • Latin blieb eine wichtige Sprache der Kirche und des religiösen Lebens.

Daraus ergab sich für mehrere Jahrhunderte eine gesellschaftliche Trennung zwischen einer französischsprachigen Führungsschicht und einer englischsprachigen Bevölkerung.

Die Normans ersetzten die angelsächsische Führungsschicht weitgehend durch eine normannische Elite. Die angelsächsische Bevölkerung verschwand natürlich nicht.

Ein Beispiel für den Einfluss der Sprache:

English / Anglo-Saxon

French / Norman

cow

beef

freedom

liberty

Die Wörter zeigen unterschiedliche sprachliche Einflüsse. Die Tiere beziehungsweise die alltägliche Landwirtschaft wurden häufig mit englischen Wörtern bezeichnet, während das Fleisch auf dem Tisch mit einem französisch geprägten Wort bezeichnet wurde.

Auch der Unterschied zwischen freedom und liberty wird in der Vorlesung angesprochen: Beide bedeuten Freiheit, haben aber unterschiedliche sprachliche Ursprünge und Konnotationen. Die Folie verbindet freedom mit dem angelsächsischen und liberty mit dem normannisch-französischen Einfluss.

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5. The Norman ruling class and the new political order

Die Notiz, dass die Normans die angelsächsische Führungsschicht innerhalb von zwei Generationen weitgehend ersetzten, beschreibt die Entwicklung gut.

  • Die Normans übernahmen die wichtigsten Positionen in Politik, Verwaltung und Kirche.

  • Die bisherige angelsächsische Elite verlor einen großen Teil ihrer Macht und ihres Landbesitzes.

  • Die neue Führungsschicht war normannisch und sprach überwiegend Norman French.

  • Die Mehrheit der Bevölkerung sprach weiterhin English.

Dadurch entstand eine deutliche soziale und sprachliche Trennung.

Merke: Die Normans brachten nicht nur eine neue Herrscherfamilie, sondern veränderten auch die politische Organisation, den Landbesitz und die gesellschaftliche Hierarchie Englands.

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6. The Norman and Plantagenet rulers

  • William II and Henry I - Nach William the Conqueror folgte sein Sohn William II. Danach wurde Henry I König. Als Henry I ohne Kinder und ohne Brüder starb, entstand ein Problem mit der Thronfolge.

  • Richard I and King John - Richard I wird oft positiv erinnert und ist besonders als Kreuzfahrer und militärischer Herrscher bekannt. John folgte auf Richard I. Seine Herrschaft war von Konflikten geprägt. Er verlor einen großen Teil der englischen Besitzungen in Frankreich.


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7. Magna Carta (1215)

Die Magna Carta wurde 1215 unter King John vereinbart.

  • Sie entstand im Zusammenhang mit Konflikten zwischen dem König und den englischen Baronen.

  • Die Barone wollten die Macht des Königs begrenzen und ihre Rechte schützen.

  • Die Magna Carta hielt bestimmte Rechte und Regeln schriftlich fest.

  • Sie ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Vorstellung, dass auch ein König an Regeln und Recht gebunden sein sollte.

Die Magna Carta ist auch für die spätere amerikanische Geschichte wichtig, weil sie zu den historischen Dokumenten gehört, auf die sich spätere Vorstellungen von Rechten, Rechtsstaatlichkeit und der Begrenzung staatlicher Macht beziehen.

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7.1 Some clauses of the Magna Carta: Clause 7 – Rights of widows

  • Eine Witwe soll nach dem Tod ihres Mannes ihre zustehende Mitgift beziehungsweise ihren Anteil am gemeinsamen Erbe erhalten.

  • Sie muss dafür keine Zahlung leisten.

  • Sie darf noch 40 Tage im Haus ihres verstorbenen Mannes bleiben.

  • Innerhalb dieser Zeit soll ihr der ihr zustehende Anteil zugewiesen werden.

Bedeutung: Die Klausel soll verhindern, dass eine Witwe nach dem Tod ihres Mannes unmittelbar unter Druck gesetzt oder um ihren Besitz gebracht wird.

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7.1 Some clauses of the Magna Carta: Clause 9 – Liberties and customs

  • London soll seine traditionellen Freiheiten und Bräuche behalten.

  • Auch andere Städte, Gemeinden und Häfen sollen ihre bisherigen Rechte und Freiheiten behalten.

Bedeutung: Die Magna Carta schützt nicht nur einzelne Personen, sondern auch die traditionellen Rechte bestimmter Städte und Gemeinschaften.

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7.1 Some clauses of the Magna Carta: Clause 23 – Fish weirs

Die Klausel besagt, dass alle fish weirs auf der Themse, dem Medway und in ganz England entfernt werden sollen – außer an der Meeresküste.

  • Fish weirs waren Vorrichtungen beziehungsweise Sperren im Wasser, die zum Fischfang verwendet wurden.

  • Solche Anlagen konnten Flüsse blockieren oder die Schifffahrt behindern.

  • Die Klausel verlangte ihre Entfernung.

Bedeutung: Es geht um die Regulierung der Flüsse und die Beseitigung solcher Hindernisse. Die Klausel ist ein gutes Beispiel dafür, wie konkret, willkürlich bzw. alltäglich manche Regelungen der Magna Carta waren.

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7.1 Some clauses of the Magna Carta: Clause 29 – Rights of freemen

  • Ein freier Mann darf nicht willkürlich verhaftet, eingesperrt, enteignet, verbannt oder anderweitig ruiniert werden.

  • Eine solche Bestrafung darf nur durch ein rechtmäßiges Urteil seiner Standesgenossen (lawful judgement of his peers) oder nach dem Gesetz des Landes erfolgen.

  • Niemandem darf Recht oder Gerechtigkeit verweigert oder unnötig verzögert werden.

Bedeutung: Der König soll nicht völlig willkürlich handeln können. Auch seine Macht soll durch Recht und festgelegte Regeln begrenzt sein.

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Was bedeutet das für die Entwicklung der Monarchie?

Die Notiz „Constitutional monarchy“ geht in die richtige Richtung, aber man muss unterscheiden:

  • Die Magna Carta führte 1215 noch keine moderne constitutional monarchy ein.

  • Sie war aber ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Vorstellung, dass der König nicht über dem Recht steht.

  • Später entwickelte sich daraus unter anderem die Vorstellung einer Monarchie, deren Macht durch Gesetze und Institutionen begrenzt ist.

Merke: Die Magna Carta ist wichtig, weil sie die Idee stärkt, dass auch der König an Recht und Regeln gebunden ist.

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8. Model Parliament (1295)

Die Präsentation nennt neben der Magna Carta auch das Model Parliament (1295).

  • Es fand unter Edward I statt.

  • Es gilt als wichtiger Schritt in der Entwicklung des englischen Parlaments.

  • Neben Adligen und Geistlichen wurden auch Vertreter der Grafschaften und Städte einbezogen.

Die Folie nennt es als weiteren wichtigen Punkt in der Entwicklung der englischen politischen Ordnung.

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9. Plague and the Peasants’ Revolt (1381)

In den 1340er-Jahren erreichte die Pest England.

  • Die Pest führte zu sehr vielen Todesfällen.

  • Dadurch ging die Zahl der verfügbaren Arbeitskräfte stark zurück.

  • Arbeit wurde knapper und damit wertvoller.

  • Bauern und Arbeiter konnten bessere Bezahlung verlangen.

  • Gleichzeitig veränderten sich die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse.

Die Notiz „labour becomes more valuable → people demand higher wages“ beschreibt diesen Zusammenhang richtig.

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9.2 The Poll Tax

Die Regierung führte eine Poll Tax ein.

  • Eine Poll Tax ist eine Kopfsteuer.

  • Sie wird pro Person erhoben, statt sich direkt nach dem Einkommen oder Besitz zu richten.

  • Dadurch konnte sie Menschen mit wenig Geld besonders stark belasten.

  • Für ärmere Menschen war eine solche Steuer eine große finanzielle Belastung.

Deine Notiz, dass die Steuer die Armen besonders traf, ist also sinnvoll. “Put back in their place”

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9.3 The Peasants’ Revolt (1381)

Die hohe Belastung durch die Poll Tax trug zum Aufstand von 1381 bei.

  • Bauern und andere Teile der Bevölkerung erhoben sich gegen die Obrigkeit.

  • Der Aufstand richtete sich unter anderem gegen die Steuerbelastung und die sozialen Verhältnisse.

  • Er wird als Peasants’ Revolt bezeichnet.

Zusammenhang:

Plague in the 1340s → Viele Menschen sterben → Labour shortage → Arbeitskräfte werden knapper und wertvoller →Higher wage demands →Arbeiter fordern bessere Bezahlung →Poll Tax →Kopfsteuer belastet die Bevölkerung →Peasants’ Revolt (1381) →Aufstand gegen die Obrigkeit

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10. Die wichtigsten Punkte

Begriff / Datum

Bedeutung

Normans

Nachfahren nordischer Siedler, die sich in der Normandie niederließen

Normandy

Gebiet im Norden Frankreichs

1066

Norman Conquest

14 October 1066

Battle of Hastings

Harold Godwinson

Englischer König, starb bei Hastings

Harald Hardrada

König von Norwegen, starb bei Stamford Bridge

William the Conqueror

Normannischer Eroberer und König von England

Feudal System

Hierarchische Ordnung von Landbesitz und Verpflichtungen

Domesday Book (1086)

Erfassung von Landbesitz und wirtschaftlichen Ressourcen

Norman French

Sprache der normannischen Führungsschicht

Latin

Wichtige Sprache der Kirche

The Anarchy

Konflikt zwischen Matilda und Stephen

Angevin Empire

Englische Herrschaft über England und große Gebiete in Frankreich

Magna Carta (1215)

Begrenzung königlicher Willkür und Schutz bestimmter Rechte

Model Parliament (1295)

Wichtiger Schritt in der Entwicklung des Parlaments

Plague (1340s)

Pest, die zu vielen Todesfällen und Arbeitskräftemangel führte

Poll Tax

Kopfsteuer

Peasants’ Revolt (1381)

Aufstand gegen die Obrigkeit


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1. Who are the Normans?

The Normans were descendants of Norsemen who settled in northern France in the 10th century. Their territory became known as Normandy. They later conquered England in 1066 under William, Duke of Normandy.

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2. What happened in 1066?

In 1066, Harold Godwinson defeated the Norwegian invasion led by Harald Hardrada at Stamford Bridge. He then fought William of Normandy at the Battle of Hastings on 14 October 1066. William won, Harold died, and the Norman Conquest began.

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3. What did the Normans bring to England?

They introduced a more centralised form of royal power, strengthened the feudal system, built stone castles and changed the language and social structure. Norman French became the language of the ruling class, while English remained the language of much of the population.

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4. What was the purpose of the Domesday Book?

The Domesday Book (1086) recorded landownership, property and economic resources. It helped the king control his kingdom and provided information relevant to taxation.

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5. Why was the relationship between England and France complicated?

The English kings also held territories in France. For those territories, they were vassals of the French king, even though they were kings in England. This created political tensions.

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6. Why was the Magna Carta important?

The Magna Carta (1215) limited certain forms of royal power and confirmed rights and legal protections. It strengthened the principle that the king should also be bound by the law.

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7. What caused the Peasants’ Revolt in 1381?

The plague caused a major shortage of labour, making workers more valuable. The introduction of the Poll Tax placed a financial burden on the population and contributed to the Peasants’ Revolt in 1381.

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Besonders wichtig für die Klausur: Die Verbindung zwischen 1066 und den Veränderungen danach verstehen

Die Norman Conquest war nicht nur ein Wechsel des Königs. Sie veränderte Landbesitz, Verwaltung, Sprache und gesellschaftliche Machtverhältnisse. Die Magna Carta und die Peasants’ Revolt zeigen dann zwei weitere Konflikte um Macht, Rechte und die Stellung der Bevölkerung.