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Die kretischen Säulen

Fresko
Durch Fresko wusste man wie das Kapitell der Säulen aussieht
Farbigkeit der Säulen war auch sichtbar
Elemente aus Elfenbein wurde auch erhalten (Dekoration von Möbeln
oder kleinen Gegenständen)

Burg von Mykene

Burg von Tiryns: Burgberg mit Festungsanlagen

Burg von Tiryns

wo sind Parallelen zwischen Mykenischen Festungen und mittelalterlichen Befestigungsanlagen?
gewundene und enge (Zwnags-)WegefĂĽhrung
einzelne, in sich abgeschlossene „Sicherheitsabschnitte“
(Zwingersituationen) - Verteidigungsstrukturen (?)
Annäherungsbereich gut „bestreichbar“ (alle Wände sind durch Erker gut für die Wachen ersichtlich).

Unterschied zwischen Knossos und Tiryns?
Festungsmauern
offene Höfe
mehr separate Räume
gleichen Weg rein und wieder raus wenn man in einen Raum will
es gibt keine Wohnlandschaften wo man durch mehrere Räume blickt
Hierarchisierung kann man feststellen Wehrarchitektur > Höfe (schützen Anlage, besser überwachbar)

Megaron
Megaron (rot eingezeichnet ist Hauptmegaron)
langes Rechteck mit geschlossenen Seitenwänden
unterteilt in einen Hauptraum und 1-2 Nebenräumen
die Stirnseite öffnet sich meist in eine offene Vorhalle mit seitlich vorspringenden Wandzungen (=Anten) und einer Stützenstellung
Architektonische Mittel zur Repräsentation von Status und Macht?
ZwangswegefĂĽhrung (Zwingersituation)
Achsialität (gab in Knossos nicht)
Frontal Approach (Achsensymmetrie) > (gab in Knossos nicht nirgends geht man frontal in einen Raum immer um 90 Grad drehen)
Repräsentative bzw. herausstechende bildhauerische Bauten, Solitäre (Knossos bestand nur aus übereinander gehenden Räumen hatte keine einzelnen Solitäre)

Basisformen des griechisch-antiken Profan- und Sakralbaus
Haus ohne Vorhalle - Megaron Grundform
Megaron mit Vorhalle - Antentempel?
Megaron mit Säulenvorhalle - Tempel mit Säulen ,,in antis’’
Griechisches Wohnhaus

Rekonstruktion vom Hauptmegaron
Parallelen zwischen Minoischer und Mykenischer Kunst?
Säulen verjüngen sich nach unten
Zonierung: Treppenstufen, zwei Säulen, die Polythyra (mit Obergarden und Türen)

Ausgrabung Tiryns wie es heute aussieht und
Grundriss und Schnitt wie es ausgehsehn hat Raum in der Mitte höher

Löwentor
Konstruktion: massive Mauern mit
Zyklopenmauerwerk > Steine werden so aneinander gefĂĽgt
das sie an der oberen Fläche einen sehr genauen
Fugenschluss haben.
Zweischalige Mauer: eine Seite sehr sorgfältig und genau in
Quader verarbeitet und die andere Seite gröber, dazwischen
kleinteiliges Mauerwerk
Der unechte bogen ist die Grundform des Kraggewölbes
(unechtes Gewölbe) und nimmt Druck- und Zugkräfte auf.
Beim unechten Bogen verlaufen die Stoßfugen horizontal –
beim echten Bogen hingegen radial.
Sepukralarchitektur
Grabbauten der mykenischen Kultur (Hügelgräber) à Kraggewölbe
Mykener haben Sepukralarchitektur aber keine Sakralbauten, Tempel oder Kultbauten (laut Homer besuchten die
Götter nicht die Tempel sondern die Paläste

Mykene, Schatzhaus des Atreus (Grab des Agamemnon)
Eingang 5m hoch mit „dromos“
wieder Entlastungsdreieck wie beim Löwentor
Neben Eingang befinden sich zwei Säulenbasen
An Kuppel schlieĂźt weiterer Raum an
Kuppel 14,5m hoch bis zum Pantheon größte Kuppel der Welt

Tafel von Pylos
gefunden im „Palast des Nestor“ im heutigen Pylos, Peloponnes um 1220 v. Chr.
Quadratisches Labyrinth abgebildet
Logo von Didalos Ă bis ins 21. Jhdt geht diese Tafel weiter

Minoisch oder Mykenisch?
Säulen verjüngen sich nach unten
Echinus und Abakus bei Minoer und bei Mykener (Löwentor) erkennbar
Die Perioden:
Bronzezeit, Hallstattzeit, Latenezeit
minoische, mykenische Kultur ?
Bronzezeit = 2000 - 800 v. Chr. (minoische + mykenische Kultur + „Dunkle Jahrhunderte“ = um 1200 - 750 v.Chr.)
Hallstattzeit = 800 - 450 v. Chr.
Latenezeit = 4050 v. Chr. – Zeitenwende (Kelten)
Vier Epochen des Tempelbaus?
Geometrische Zeit: 1100-650v.Chr
Archaik: ca. 750 - 500 v. Chr. (beginn Tempelarchitektur)
Klassik: 500/430 – 336 v. Chr. (wichtigste Dorische Tempel) (Parthenon und Hephaisteion):
Früh-, Hoch- und Spätklassik
Hellenismus: 336 v. Chr. – 30 v. Chr. (Alexander der Große) (30 v. Chr. Tot Kleopatras)
Der griechische Tempel
Minoische und Mykenische Bauten beeinflussten griechischen Sakralbau

Athen, Agora, Hephaisteion, Mitte 5. Jhdt. v. Chr.
sehr gut erhalten weil er in eine Kirche umgewandelt wurde
ganz unterer Grundriss sieht man Apsis eingezeichnet
Grundriss Mitte > klassischer Peripteros, doppelte Säulenreihen in der Cella (dort befand sich auch Kultbild)
Schnitt oben > Rekonstruktion des ursprĂĽnglichen Tempels
ca. 30m langer Bau

Thermos, Apollon Heiligtum (Megaron A sowie Tempel B und C)
Dunkle Jahrhunderte“ = um 1200 - 750 v.Chr.
Monumentalbau der griechischen Antike: Demonstration des Tragens und Lastens
Mykenische Burgen verlieren Bedeutung
Zeit der Dorischen Wanderung > Völkerwanderung
Alles im Umbruch, Krieg
Mehr mit organischen Materialien gearbeitet Ă deshalb findet
man fast nichts heutzutage

Ortogenese - Megaron Tempel C
linkes Bild: Prototyp Peripteros
unter den roten Bereich befindet sich ein „Haarnadel Förmiger Anordnung der Säulen“ aus Holz (es wurden Pfostenlöcher gefunden)
Im Inneren aber tendenziell Eckige Anlage gefunden
an Megaron erinnernde Cella im Innenraum (Vorhalle mit zwei Säulen)
Steinerner Vor/Unterbau, Hölzerne Eckige Stützen eingebracht
Was ist der Unterschied zwischen Agora, Hephaisteion und Apollon Heiligtum Grundrissen?
in Cella sind keine Säulen
Vor- und RĂĽckhalle
Giebeldach: wegen StĂĽtzenreihe in der Mitte (Gibt es im entwickelten Peripteros nicht mehr)
ungerade Anzahl an Säulen > sehr selten

Bautypologie der Griechischen Tempel

Peripteros - Säulengang drumherum

Deripteros - doppelte Säulenreihe (Di = zwei)

Pseudo Peripteros = unechte Halbsäulen

Pseudo Dipteros = innere Säulenreihe ist unecht

Bei Mykener gesehen: (von links nach rechts)
Antentempel
Doppel-Antentempel
Tholos
Prostylos
Amphiprostylos
Krepis
Tempel steht auf einem dreistufigen Unterbau.
Cella
ganze innere des Tempels
Naos
Raum wo Kultstatue steht
Pronaos
Raum der sich vor Naos befindet
Opisthodom
RĂĽckraum
Adyton
ein Raum, der zwischen dem Opistodom und dem Naos in einem Tempel liegt.
Peristasis
Säulenkranz
Pteron
Säulengang

Thermios = Unterschied zu anderen Tempeln ist das Säulenreihe in der Mitte steht (spricht für Giebeldach)

Korinth, Apollontempel, Mitte 6 Jhdt. V. Chr.
Monolithische Säulen = wie eine hölzerne Stütze (einteilige Säulen)

Olympia, Heratempel errichtet um 600 v. Chr.

Thermos, Apollon-Tempel C, Rekonstruktion nach Gruber
Ă jĂĽngster und entwickeltste Tempel in dieser Anlage
Ă bei Ausgrabungen Reste von Metopen und Dekorationselemente gefunden (alles aus
Terrakotta)
Das Material ändert sich – der Formenkanon wird jedoch vom Holzbau beibehalten (die Sehgewohnheiten
werden Fortgesetzt!)…
à Tempel werden immer Größer
à Säulen haben nichts mehr mit Holz zu tun oder Kapitelle mit Sattelhölzern
à Material: Marmor à Aufbau blieb aber gleich nur Material änderte sich