Physiologie - Leistungsüberprüfung Teil 2 (Sommer 2022)

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Vokabelkarten zur Vorbereitung auf die Prüfung Physiologie (Leistungsüberprüfung Teil 2, Sommer 2022).

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24 Terms

1
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Biologischer Regelkreis

Ein physiologisches System zur Aufrechterhaltung von Körperfunktionen (Sollwert) durch kontinuierlichen Abgleich mit dem Messwert (Istwert) und Rückkopplung.

2
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Physiologische Regulation

Aufgabe und Notwendigkeit des Organismus zur Aufrechterhaltung des inneren Milieus (Homöostase) durch nervale und hormonelle Steuerungsprozesse.

3
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Hypothalamus-Hypophysen-System

Hormonaler Zusammenhang zwischen Hypothalamus und Hypophyse zur Steuerung peripherer endokriner Drüsen über Releasing- und Inhibiting-Hormone.

4
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Drüsenhormone mit zentraler Steuerung

Hormone peripherer Drüsen (z. B. Schilddrüse, Nebennierenrinde), deren Freisetzung über die übergeordnete Hypothalamus-Hypophysen-Achse reguliert wird.

5
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Selbstgesteuerte Drüsenhormone

Endokrine Hormone, deren Ausschüttung direkt durch die Konzentration von Blut- oder Stoffwechselparametern (z. B. Insulin bei Blutzucker) geregelt wird.

6
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Gewebshormone

Lokal im Gewebe gebildete und wirkende Botenstoffe, die parakrin oder autokrin auf benachbarte oder eigene Zellen Einfluss nehmen.

7
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Synapse

Funktionelle Verbindung und Übertragungsstelle für Reize zwischen zwei Nervenzellen oder einer Nervenzelle und einer Effektorzelle.

8
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Postsynaptisches Potential

Eine lokale, abgestufte Äquipotentialänderung an der postsynaptischen Membran infolge Bindung von Neurotransmittern (erregend als EPSP oder hemmend als IPSP).

9
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RR- und Kreislaufregulation

Kurz-, mittel- und langfristige Steuerung des arteriellen Blutdrucks und des Herz-Kreislauf-Systems über Barorezeptoren, Nerven und Hormone.

10
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Zentrale Rolle der Leber im Stoffwechsel

Hauptorgan des Intermediärstoffwechsels zur Synthese, Speicherung und Umwandlung von Kohlenhydraten, Lipiden, Proteinen sowie zur Entgiftung und Gallebildung.

11
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Energieumsatz im Muskel

Bereitstellung und Verbrauch von ATP für die Muskelarbeit aus aneroben und aeroben Abbauwegen von Glykogen, Glucose und Fettsäuren.

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Ursachen der Muskelermüdung

Nachlassen der Muskelleistung durch Energiemangel, Anhäufung von Stoffwechselendprodukten (z. B. Laktat), Elektrolytverschiebungen oder zentrale Ermüdung.

13
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Motorik

Gesamtheit aller Steuerungsvorgänge für Haltung, Gleichgewicht und gezielte Bewegungen des Körpers.

14
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Zielmotorik

Steuerung willkürlicher, feinausgerichteter und erlernter Bewegungen unter Beteiligung höherer Gehirnzentren wie des motorischen Kortex.

15
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Spinale Motorik

Steuerung von Bewegungsabläufen und Reflexen auf der Ebene des Rückenmarks ohne direkte Einwirkung des Bewusstseins.

16
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Halte- und Stützmotorik

Unwillkürliche motorische Prozesse zur Aufrechterhaltung des Muskeltonus, der Körperhaltung und des Gleichgewichts gegen die Schwerkraft.

17
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Reflex und Reflexarten

Unwillkürliche, stereotype Antwort auf einen Reiz, eingeteilt unter anderem in Eigenreflexe (Monosynaptisch) und Fremdreflexe (Polysynaptisch).

18
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Vegetatives Nervensystem

Autonomes Nervensystem aus Sympathikus, Parasympathikus und enterischem Nervensystem zur unwillkürlichen Steuerung der Organfunktionen.

19
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Muskelkontraktion

Zellulärer Mechanismus der Spannungserzeugung und Verkürzung der Muskelfaser durch Ineinandergleiten von Aktin- und Myosinfilamenten.

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Zelluläre unspezifische und spezifische Abwehr

Zellbasierte Immunabwehr durch Phagozyten und NK-Zellen (unspezifisch) bzw. T-Lymphozyten (spezifisch).

21
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Humorale unspezifische und spezifische Abwehr

Auf gelösten Substanzen beruhende Abwehr durch Lysozym, Komplementsystem (unspezifisch) bzw. Antikörper/Immunglobuline (spezifisch).

22
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Reiz und Rezeptor

Ein Reiz ist eine physikalische oder chemische Einwirkung, die von einem spezifischen Rezeptor aufgenommen und in ein biologisches Signal gewandelt wird.

23
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Stufen der Reizumwandlung

Prozess der Signalverarbeitung von der Reizaufnahme über das Rezeptorpotential (Transduktion) bis zur Entstehung von Aktionspotentialen (Transformation).

24
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Harnbildung in den Nieren

Drei-Stufen-Prozess der Nierenfunktion bestehend aus glomerulärer Filtration (Primärharn), tubulärer Rückresorption und Sekretion (Endharn).