Formen der Prävention

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10 Terms

1
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Primärprävention




Maßnahmen, die vor einer Krankheit stattfinden. Sie sollen verhindern, dass eine Krankheit überhaupt entsteht.





Rauchvermeidung und verhindern, dass Jugendliche überhaupt mit dem Rauchen anfangen.


2
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Sekundärprävention


Eine Krankheit soll möglichst früh

erkannt werden, damit sie sich nicht weiterentwickelt oder wiederkommt.


Beispiel Hautkrebs-Screening oder andere Früherkennungsuntersuchungen.

Bei Lungenkrebs gehört auch die Förderung von Tabakabstinenz dazu.

3
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Universelle Prävention

Richtet sich an alle Menschen oder große Gruppen, unabhängig davon, ob sie besonders gefährdet sind.


Verkehrserziehung im Kindergarten oder Drogenaufklärung in der Schule.

4
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Selektive Prävention

Richtet sich an Menschen, die ein erhöhtes Risiko für eine Krankheit haben.

Grippeschutzimpfung für besonders gefährdete Berufsgruppen oder Mammografie bei familiärer Krebsbelastung.


5
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Indizierte Prävention

Richtet sich an Personen, bei denen bereits bestimmte Risikofaktoren oder erste Probleme vorhanden sind.

Raucherentwöhnungskurse oder Mentorenprogramme für Jugendliche mit erstem Drogenkonsum.

6
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Tertiärprävention


Wenn eine Krankheit schon vorhanden ist, sollen Folgeschäden, Verschlimmerungen und Rückfälle verhindert werden.



Schulungsprogramme für Jugendliche mit Diabetes oder Reha-Maßnahmen.


7
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Verhaltensprävention

Das eigene Verhalten soll verändert oder verbessert werden.

Ein Raucherentwöhnungskurs, um mit dem Rauchen aufzuhören.


8
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Verhältnisprävention

Die Lebensbedingungen und die Umgebung werden so verändert, dass sie gesünder sind.

Nichtraucherschutz in offentlichen Gebäuden oder Änderungen im

Schulkiosk.

9
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Empowerment-Ansatz

2.

Empowerment = Befähigung

Menschen werden dazu befähigt, selbstständig Entscheidungen zu treffen und aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Wichtige Begriffe:

  • Selbstbestimmung

  • Eigenverantwortung

  • Beteiligung

  • Ressourcen stärken

In einer Situation erkennst du Empowerment daran:

Die Menschen dürfen mitentscheiden, eigene Ideen einbringen und selbst aktiv werden.

Beispiel:
Schüler dürfen selbst Vorschläge machen, wie ihre Schule gesundheitsförderlicher gestaltet werden kann.

👉 Merksatz:
Empowerment = Menschen stark machen, damit sie selbst handeln können.

10
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Setting-Ansatz


Ein Setting ist die Lebenswelt, in der Menschen ihren Alltag verbringen.

Beispiele:

  • Schule

  • Arbeitsplatz

  • Kindergarten

  • Wohnviertel

Beim Setting-Ansatz wird die gesamte Lebenswelt gesundheitsförderlicher gestaltet.

Beispiel Schule:

  • Ruheraum einrichten

  • gesündere Mensa

  • Bewegungsmöglichkeiten schaffen

  • Stress im Schulalltag reduzieren

👉 Merksatz:
Setting = Gesundheit dort fördern, wo Menschen leben, lernen oder arbeiten.