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Emotionsregulation: Was umfasst Emotionsregulation?
Emotionsregulation:
Emotionsregulation umfasst diejenigen Prozesse, die uns ermöglichen, Einfluss darauf auszuüben, welche Emotionen wir haben, wann wir diese haben und wie wir diese erleben und zum Ausdruck bringen
Emotionsregulation: Von welchen Konzepten ist Emotionsregulation abzugrenzen?
Coping
Stimmungsregulation
Abwehrmechanismus

Emotionsregulation: Was kann gemacht werden wenn eine Emotion erlebt wird (Charakteristika)
Charakteristika:
Abschwächung
Verstärkung
Aufrechterhaltung/Intensivierung
Erzeugung

Emotionsregulation: Charakteristika

Emotionsregulation: Wie kann Emotionsregulation hervorgerufen werden; Wie können Emotionen verändert werden? (Charakteristika)
Automatisch (z.B Priming; siehe Studie Abbild)
Kontrolliert (z.B Instruktion)
Emotionsregulation: Wovon hebt sich Emotionsregulation ab?
Emotionsarbeit
Emotionsarbeit bedeutet, die eigenen Emotionen und Ausdruck so zu steuern, wie es eine berufliche Rolle oder Situation verlangt
Beispiel:
Servicemitarbeiter immer freundlich zu Kunden
Emotionsregulation: Was sind die Ebenen der Emotionsarbeit?
Es gibt zwei Ebenen:
Surface acting
=>Display rules
Deep acting
=> Feeling rules

Emotionsregulation: Was sind die Beweggründe für Emotionsregulation
Beweggründe:
Hedonistisch (intra-individuell)
Sozial (inter-individuell)
-Impression management
-ProsozialSoziale
-Kontrolle
Emotionsregulation: Was sind die Voraussetzungen für Emotionsregulation (Allgemein)?
Kognitive Voraussetzungen (emotionale Intelligenz)
Motivationale Voraussetzungen
Emotionsregulation: Was sind die kognitive Voraussetzungen für Emotionsregulation?
Kognitive Voraussetzungen (emotionale Intelligenz)
Emotionswissen
Soziale Normen
Differenzierungsfähigkeit zwischen verschiedenen Emotionen
Wahrnehmung von Diskrepanz von Emotionen
Emotionsregulation: Was sind die motivationale Voraussetzungen für Emotionsregulation?
Motivationale Voraussetzungen:
Persönliche Bedeutsamkeit/Wichtigkeit einer Situation
Energetischer Zustand des Organismus
Modelle der Emotionsregulation: Wie viele Strategien wurden beim Deskriptiver Ansatz von Parkinson und Totterdell (1999) identifiziert?
162 Strategien wurden identifiziert
Wichtig:
Bei diesem Ansatz war der die Regulation von negativen Emotionen im Fokus
Modelle der Emotionsregulation: Erläutere den Deskriptiven Ansatz von Parkinson und Totterdell (1999)
Deskriptiven Ansatz von Parkinson und Totterdell (1999):
Klassifikation der Strategien bzgl. 2 Dimensionen:
Einsatzmittel:
Kognitiv
Verhaltensorientiert
Absichtsstrategie
Engagement
Diversion


Modelle der Emotionsregulation: Deskriptiver Ansatz von Parkinson und Totterdell: Einteilung Strategien Abbild

Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was berücksichtigt das Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross?
Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross
Das Modell berücksichtigt, den Umstand, dass Emotionsregulationsprozesse zu verschiedenen Zeitpunkten der Emotionsentstehung greifen einsetzen können
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Welche Regulationsprozesse werden beim rozessmodell der Emotionsregulation von James Gross unterschieden?
Es werden frühe und späte Regulationsprozesse unterschieden:
Antezedenz-fokussierte Emotionsregulation
Reaktions-fokussierte Emotionsregulation
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was für einen Prozess stellt die Antezedenz-fokussierte Emotionsregulation dar und wann setzt sie ein?
Antezedenz-fokussierte Emotionsregulation
Stellt einen frühen regulatorischen Prozess dar
Sie setzt zu Beginn des Emotionsentstehungsprozesses ein – bei der Emotionsauslösung
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Welche Subtypen werden bei der Antezedenz-fokussierte Emotionsregulation unterschieden?
Situation:
Situationsauswahl
Situationsmodifikation
Situationsaspekte:
Aufmerksamkeitslenkung
Kognitive Veränderung oder Neubewertung
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was für einen Prozess stellt die Reaktions-fokussierte Emotionsregulation dar?
Reaktions-fokussierte Emotionsregulation
Stellt einen späten regulatorischen Prozess dar: Die Emotionsreaktion soll verändert werden
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Welche Subtypen werden bei der Reaktions-fokussierte Emotionsregulation unterschieden?
Regulation der physiologischen Erregung
Regulation des Gefühls bzw. der subjektiven Erlebenskomponente
Regulation des emotionalen Ausdrucksverhaltens
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was ist die Situationsauswahl?
Situationsauswahl:
Situationen, die unerwünschte Emotionen auslösen, werden gezielt vermieden, während Situationen, die erwünschte Emotionen hervorrufen, aufgesucht werden
Beispiel:
Zahnarztermin absagen
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was ist die Siutationsmodifikation?
Situationsmodifikation:
Situation aktiv anders gestalten, um die emotionalen Auswirkungen zu verändern
Beispiel:
Konversation; z.B Freundin von der Angst erzählen
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was ist die Aufmerksamkeitslenkung?
Aufmerksamkeitslenkung:
Aufmerksamkeit von emotionalem Reiz lösen
Beispiel:
Beim Zahnarzt Gemälde an der Wand statt Bohrer anschauen
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was ist Kognitive Veränderung oder Neubewertung?
Kognitive Veränderung oder Neubewertung:
Emotionsauslösender Situation wird eine neue Bedeutung verliehen
Beispiel:
Wichtigkeit der Behandlung für eigene Gesundheit; „könnte viel schlimmer sein“
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was ist die Regulation der physiologischen Erregung?
Regulation der physiologischen Erregung:
Dazu gehören:
Konsum der alltäglichen »Beruhigungsmittel« (Süssigkeiten, Zigaretten, Kaffee, Alkohol)
Ausübung von Sport
Pharmaka z.B Beta Blocker
Beispiel:
Beim Zahnarzt Ruhig amten, Massage der Hände
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was ist die Regulation des Gefühls?
Regulation des Gefühls:
Emotionaler Gedanke wird intensiviert oder unterdrückt
Beispiel:
Beim Zahnarzt; Vermeiden des emotionalen Gefühls
Modelle der Emotionsregulation: Prozessmodell der Emotionsregulation von James Gross: Was ist die Regulation des emotionalen Ausdrucks?
Regulation des emotionalen Ausdrucks:
Ausdrucksverhalten wird intensiviert oder unterdrückt
Beispiel:
Lächeln trotz Angst
Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Was ist die Aufmerksamkeitslenkung? (Nicht Defintion von Prozess-Modell der Emotionsregulation)
Aufmerksamkeitslenkung:
Die Aufmerksamkeit wird auf Situationsaspekte einer potenziell emotionsauslösenden Situation gelenkt, die wenig Emotionen auslösen
Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Was ist die Neubewertung? (Nicht Definition von Prozess-Modell der Emotionsregulation)
Neubewertung:
Eine potenziell emotionsauslösende Situation wird neutralisiert, indem ihre Bedeutung uminterpretiert bzw. modifiziert wird
Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Was ist die Unterdrückung? (Nicht Definition von Prozess-Modell der Emotionsregulation)
Unterdrückung:
Diese Strategie wird erst eingesetzt, wenn die Emotion bereits erlebt wird und modifiziert lediglich die behavioralen Komponente der Emotion, d. h. die äusserliche emotionale Reaktion (wie z. B. Tränen)
Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Untersuchungen Aufmerksamkeitslenkung: Erläutere die Ergebnisse der Studie von Ayduk et al., 2002
Ergebnis:
Anagramm:
Bedingung: Fokus auf Situationsmerkmale wahr langsamer bei der Identifikation von feindseligen Wörter als Bedingung: Fokus auf Gefühle und Körper
Selbstberichter Ärger:
Bedingung : Fokus auf Gefühle und Körper berichteten stärker über Ärger als: Situationsmerkmale
Aufsatz über Zurückweisung:
Bedingung: Fokus auf Gefühle und Körper berichteten stärker über Ärger als : Situationsmerkmale

Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Wo unterscheiden sich Unterdrückung und Neubewertung?
Physiologie
Bei der Unterdrückung gibt es eine physiologische Reaktion im vgl. zur Neubwertung
Fazit:
Unterdrückung keine gute Strategie weil man nur äusserlich etwas verändert aber es gibt trotzdem eine physiologische Reaktion

Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Unterdrückung vs. Neubewertung

Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Was sind die Langfristige Konsequenzen der Kognitiven Neubewertung?
Langfristige Konsequenzen:
Bessere soziale Beziehungen
Besseres Coping mit Stress
Mehr positive Emotion
Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Was sind die Langfristige Konsequenzen der Emotionsunterdrückung?
Langfristige Konsequenzen:
Fühlen sich nicht authentisch im sozialen Leben
Schlechtes Coping mit Stress
Weniger positive und mehr negative Emotionen
Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Wie äussert sich die habituelle Anwendung von Neubewertung?
Habituelle Anwendung von Neubewertung:
Höherer positiver Affektivität
Niedrigerer negativer Affektivität und physiologischer Reaktion
Höherer Lebenszufriedenheit
Geringerem Risiko, an Depression zu erkranken
Engeren und qualitativ besseren Beziehungen zu anderen
Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Erläutere Mittel zur Neubewertung
Mittel zur Neubewertung:
Ins Lächerliche ziehen, Bagatellisieren
Perspektive einer anderen Person übernehmen
Nachsichtigkeit („Wir sind alle menschlich“)
Positive Reinterpretation
Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Was sind die emotionale Konsequenzen vom Ruminatives Verarbeiten?
Emotionale Konsequenz:
Erhöhter negativer Affekt (bei einer negativer Emotion)
Erhöhter positiver Affekt (bei einer positiver Emotion)
Höheres körperliches Arousa
=> Verstärkt emotionale Intensität
Strategien zur Emotionsregulation: Empirie: Was sind die emotionale Konsequenzen vom Reflektives/ distanziertes Verarbeiten?
Emotionale Konsequenz:
Reduzierter negativer Affekt (bei einer negativer Emotion)
Reduzierter positiver Affekt (bei einer positiver Emotion)
Tieferes körperliches Arousal
=>Ebnet emotionale Intensität