Organisation 4/4

Balance von Widersprüchen

  • Wirtschaft und Werte

  • Beziehungs- und Aufgabenorientierung

  • Interessensvertretung, DIenstleistung und Gemeinschaftsbildung

  • Leistungsempfänger*in und Zahler*innen

  • zwischen unterschiedlichen Anspruchsgruppen.

Anreiz-Beitrags Theorie

  • Koalition von Individuen und Gruppen.

  • fragiles Gleichgewicht zwischen formal und informal, intern und externen Ansprüchen und Anreizen sowie Beiträgen.

  • Anreize können bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes, Karrierechance, der Gestaltung der Arbeitszeit oder auch im monetären Bereich angesetzt werden.

  • Wertschätzung und Fehlerkultur fördern eine positive Arbeitsumgebung.

  • Anreize können sehr schnell zur Selbstverständlichkeit werden.

  • Ein Anreiz wird anhand von individuellen Nutzen durch die MA bewertet.

Indifferenzzone

MA - Vorgesetzten Verhältnis,

Anweisungen werden solange nicht in Frage gestellt wie diese eine bestimmte Grenze nicht unter- oder überschreiten (Vertrauensvorschuss).

Postmoderne Organisationstheorien

  • Rationalität (Entscheidungen sind oft nicht rational begründbar da die Situation so komplex ist da man sie gar nicht durchdringen kann).

    • Sinnstiftung als Prozess, wo Betiligte gleichzeitig Autor*innen und Leser*innen sind.

  • Symbolisch konstituierte Organisationswelt

    • geteilte Denk-, Handlungs- und emotionale Muster

    • Weltbilder, Normen, Symbolsysteme, Kommunikationsregeln

    • Organisationskultur ist geschichtlich zu betrachten, schwer greifbar, wird geteilt, hat einen Ideelen charakter und ist intersubjektiv nachvollziehbar und Emotional.

    • jede Abteilung hat eine eigene Kultur, Kultur ist nie homogen.

  • Objektivität

Gendered Organisation

Gleichheits- und Ungleichheitsprozesse.

Organisationen haben einen Einfluss auf Gesellschaft.

Ungleichheit erzeugende Prozesse

  • Zumessung und Verortung von Macht

  • Entscheidungsfindung

  • vertikale und horizontale Verteilung von Aufgaben

4 Prozesse vergeschlechtlichter organisationaler Strukturen

  • Gender substructure: geschlechtstypische Verteilung der Produktions und Reproduktionsarbeit (durch geschlechtstypisierender Tätigkeits- und Arbeitszuschreibungen)

  • Symboliken, Bilder, und Vorstellungen (z.B. “Frauen um die 30 werden eh bald Mutter”)

  • Prozesse des doing gender: Geschlecht wird in Interaktionen hergestellt.

  • Erwünschtes Geschlechterrollenverhalten in Organisationen (internalisierte Vorstellungen der Geschlechterrollen)

Wandel und Change Management

Wandel

Externe Faktoren die Wandel erzeugen: neue Gesetze, Technologien

Interne Faktoren die Wandel erzeugen:

Arten des Wandels:

  • Struktur

  • Technologie

  • Menschen

Change Management Modell

  • Unfreezing (Auftauen)

  • Changing (Verändern)

  • Refreezing (Einfrieren)

oder

  • Sensibiliserung (Gefühl der Dringlichkeit, Führungskoalition, Vision und Strategie)

  • Mobilisierung (Vision des Wandels kommunizieren, MA befähigen)

  • Umsetzung (Schnelle Erfolge erzielen, Erfolge konsolidieren, Neue Kulturansätze verankern).

4P`s bei Widerstand

  • purpuse (was ist das Ziel),

  • picture (Wie ist die Vision),

  • plan (Wie kommen wir dort hin),

  • part they will play? (wer spielt welche Rolle).

Mikropolitik

Ortmann - Macht in Organisationen und die Bürde des Entscheidens (lesen)

Wie geht man mit Machtspielen, Gruppenbildungen, Karrieremotiven etc. u