Chemie Zusammenfassung
Chemie
Redoxreaktionen
Oxidation: Erhöhung der Oxidationszahl.
Reduktion: Erniedrigung der Oxidationszahl.
Zwischenmolekulare Kräfte
Van-der-Waals-Kräfte: Schwache Anziehung zwischen unpolaren Molekülen.
Dipol-Dipol-Wechselwirkungen: Stärkere Anziehung zwischen polaren Molekülen; Siedepunkt steigt mit zunehmender Polarität.
Wasserstoffbrücken: Besonders starke Wechselwirkungen, bei denen sich ein stark positiv polarisiertes H-Atom an ein freies Elektronenpaar eines anderen Teilchens lagert.
Sonderstellung des Wassers
Wasserstoffbrückenbildung führt zu besonderen Eigenschaften.
Oxidationszahlen
Elektrochemische Wertigkeit: Theoretische Ionenladung eines Atoms in einer Verbindung.
Reaktionen mit Säuren
Kupfer reagiert mit konzentrierter Schwefelsäure zu Kupfer(II)-Ionen, Wasser und Schwefeldioxid ().
Kupfer reagiert mit konzentrierter Salpetersäure zu Kupfer(II)-Ionen, Wasser und Stickstoffdioxid ().
Autobatterie
Bleiakkumulator: Bleiplatten und Bleidioxidplatten in Schwefelsäure.
Entladen: Bleisulfat bildet sich an beiden Platten.
Laden: Blei und Bleidioxid werden regeneriert.
Zellspannung: ca. 2 Volt.
Galvanisches Element
Räumliche Trennung von Redoxreaktionen.
Elektronen fließen über metallische Leiter vom negativeren zum positiveren Elektrodenpotential.
Ionenaustausch zwischen Halbzellen durch Ionenwanderung.
Brennstoffzelle/Wasserstofftechnik
Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser und elektrischer Energie.
pH-Wert
Autoprotolyse des Wassers:
Ionenprodukt des Wassers:
pH = -log[]
pH + pOH = 14
Neutral: pH = 7
Sauer: pH < 7
Basisch: pH > 7
Autoprotolyse
Protonenübergang zwischen zwei Wassermolekülen.
Neutralisation
Reaktion von Säure mit Base.
Beispiel:
Netto-Ionengleichung:
Säure-Base-Definitionen
Säure: Protonendonator (bildet Oxoniumionen in Wasser).
Base: Protonenakzeptor (bildet Hydroxidionen in Wasser).
Ampholyt: Stoff, der je nach Reaktionspartner als Säure oder Base reagieren kann (z.B. Wasser).
Redoxreaktionen
Oxidation: Erhöhung der Oxidationszahl; Abgabe von Elektronen. Beispiel: .
Reduktion: Erniedrigung der Oxidationszahl; Aufnahme von Elektronen. Beispiel: .
Redoxreaktion: Gleichzeitige Oxidation und Reduktion. Die Anzahl der abgegebenen Elektronen entspricht der Anzahl der aufgenommenen Elektronen.
Zwischenmolekulare Kräfte
Van-der-Waals-Kräfte: Schwache, kurzreichweitige Anziehung zwischen unpolaren Molekülen, die durch temporäre Dipole entstehen. Stärke nimmt mit der Größe und Masse der Moleküle zu.
Dipol-Dipol-Wechselwirkungen: Stärkere Anziehung zwischen polaren Molekülen aufgrund permanenter Dipole; Siedepunkt steigt mit zunehmender Polarität. Wichtiger Einfluss auf physikalische Eigenschaften.
Wasserstoffbrücken: Besonders starke, lokalisierte Wechselwirkungen, bei denen sich ein stark positiv polarisiertes H-Atom (gebunden an O, N oder F) an ein freies Elektronenpaar eines anderen Atoms (O, N oder F) lagert. Beeinflussen wesentlich die Struktur und Eigenschaften von Wasser und Biomolekülen.
Sonderstellung des Wassers
Wasserstoffbrückenbildung führt zu besonderen Eigenschaften: hohe Oberflächenspannung, anomal hohe Siedetemperatur, Dichteanomalie (höchste Dichte bei 4 °C).
Oxidationszahlen
Elektrochemische Wertigkeit: Theoretische oder formale Ionenladung eines Atoms in einer Verbindung. Hilfreich zur Bestimmung von Redoxprozessen.
Regeln zur Bestimmung: Elementares Atom (Oxidationszahl = 0), einatomige Ionen (Oxidationszahl = Ionenladung), Sauerstoff (meistens -2), Wasserstoff (meistens +1).
Reaktionen mit Säuren
Kupfer reagiert mit konzentrierter Schwefelsäure zu Kupfer(II)-Ionen, Wasser und Schwefeldioxid (). Erwärmung erforderlich.
Kupfer reagiert mit konzentrierter Salpetersäure zu Kupfer(II)-Ionen, Wasser und Stickstoffdioxid (). Reaktion ist heftig und es entstehen nitrose Gase.
Autobatterie
Bleiakkumulator: Bleiplatten (Pb) und Bleidioxidplatten (PbO2) in Schwefelsäure (H2SO4).
Entladen: Bleisulfat (PbSO4) bildet sich an beiden Platten, Schwefelsäurekonzentration sinkt.
Laden: Blei und Bleidioxid werden regeneriert durch Anlegen einer externen Spannung.
Zellspannung: ca. 2 Volt pro Zelle; typische Autobatterie hat 6 Zellen in Reihe (12 V).
Galvanisches Element
Räumliche Trennung von Redoxreaktionen in zwei Halbzellen.
Elektronen fließen über metallische Leiter vom negativeren (Anode, Oxidation) zum positiveren (Kathode, Reduktion) Elektrodenpotential. Spannung kann mit einem Voltmeter gemessen werden.
Ionenaustausch zwischen Halbzellen durch Ionenwanderung über eine Salzbrücke oder ein Diaphragma.
Brennstoffzelle/Wasserstofftechnik
Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser und elektrischer Energie. Hoher Wirkungsgrad und umweltfreundlich, da nur Wasser entsteht.
Elektrolyseur: Umkehrung der Reaktion zur Wasserstofferzeugung mittels elektrischer Energie.
pH-Wert
Autoprotolyse des Wassers: ; Wassermoleküle reagieren miteinander unter Bildung von Oxonium- und Hydroxidionen.
Ionenprodukt des Wassers: bei 25°C.
pH = -log[]; Maß für die Konzentration der Oxoniumionen.
pH + pOH = 14; pOH ist der negative dekadische Logarithmus der Hydroxidionenkonzentration.
Neutral: pH = 7; gleiche Konzentration von Oxonium- und Hydroxidionen.
Sauer: pH < 7; Überschuss an Oxoniumionen.
Basisch: pH > 7; Überschuss an Hydroxidionen.
Autoprotolyse
Protonenübergang zwischen zwei gleichen Molekülen, z.B. Wasser oder Ammoniak.
Neutralisation
Reaktion von Säure mit Base, wobei sich Salz und Wasser bilden.
Beispiel: ; Salzsäure reagiert mit Ammoniak zu Ammoniumchlorid.
Netto-Ionengleichung: ; Reaktion von Oxonium- und Hydroxidionen zu Wasser.
Säure-Base-Definitionen
Säure: Protonendonator (nach Brønsted);
Redoxreaktionen
Oxidation: Erhöhung der Oxidationszahl; Abgabe von Elektronen. Beispiel: .
Reduktion: Erniedrigung der Oxidationszahl; Aufnahme von Elektronen. Beispiel: .
Redoxreaktion: Gleichzeitige Oxidation und Reduktion. Die Anzahl der abgegebenen Elektronen entspricht der Anzahl der aufgenommenen Elektronen.
Zwischenmolekulare Kräfte
Van-der-Waals-Kräfte: Schwache, kurzreichweitige Anziehung zwischen unpolaren Molekülen, die durch temporäre Dipole entstehen. Stärke nimmt mit der Größe und Masse der Moleküle zu.
Dipol-Dipol-Wechselwirkungen: Stärkere Anziehung zwischen polaren Molekülen aufgrund permanenter Dipole; Siedepunkt steigt mit zunehmender Polarität. Wichtiger Einfluss auf physikalische Eigenschaften.
Wasserstoffbrücken: Besonders starke, lokalisierte Wechselwirkungen, bei denen sich ein stark positiv polarisiertes H-Atom (gebunden an O, N oder F) an ein freies Elektronenpaar eines anderen Atoms (O, N oder F) lagert. Beeinflussen wesentlich die Struktur und Eigenschaften von Wasser und Biomolekülen.
Sonderstellung des Wassers
Wasserstoffbrückenbildung führt zu besonderen Eigenschaften: hohe Oberflächenspannung, anomal hohe Siedetemperatur, Dichteanomalie (höchste Dichte bei 4 °C).
Oxidationszahlen
Elektrochemische Wertigkeit: Theoretische oder formale Ionenladung eines Atoms in einer Verbindung. Hilfreich zur Bestimmung von Redoxprozessen.
Regeln zur Bestimmung: Elementares Atom (Oxidationszahl = 0), einatomige Ionen (Oxidationszahl = Ionenladung), Sauerstoff (meistens -2), Wasserstoff (meistens +1).
Reaktionen mit Säuren
Kupfer reagiert mit konzentrierter Schwefelsäure zu Kupfer(II)-Ionen, Wasser und Schwefeldioxid (). Erwärmung erforderlich.
Kupfer reagiert mit konzentrierter Salpetersäure zu Kupfer(II)-Ionen, Wasser und Stickstoffdioxid (). Reaktion ist heftig und es entstehen nitrose Gase.
Autobatterie
Bleiakkumulator: Bleiplatten (Pb) und Bleidioxidplatten (PbO2) in Schwefelsäure (H2SO4).
Entladen: Bleisulfat (PbSO4) bildet sich an beiden Platten, Schwefelsäurekonzentration sinkt.
Laden: Blei und Bleidioxid werden regeneriert durch Anlegen einer externen Spannung.
Zellspannung: ca. 2 Volt pro Zelle; typische Autobatterie hat 6 Zellen in Reihe (12 V).
Galvanisches Element
Räumliche Trennung von Redoxreaktionen in zwei Halbzellen.
Elektronen fließen über metallische Leiter vom negativeren (Anode, Oxidation) zum positiveren (Kathode, Reduktion) Elektrodenpotential. Spannung kann mit einem Voltmeter gemessen werden.
Ionenaustausch zwischen Halbzellen durch Ionenwanderung über eine Salzbrücke oder ein Diaphragma.
Brennstoffzelle/Wasserstofftechnik
Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser und elektrischer Energie. Hoher Wirkungsgrad und umweltfreundlich, da nur Wasser entsteht.
Elektrolyseur: Umkehrung der Reaktion zur Wasserstofferzeugung mittels elektrischer Energie.
pH-Wert
Autoprotolyse des Wassers: ; Wassermoleküle reagieren miteinander unter Bildung von Oxonium- und Hydroxidionen.
Ionenprodukt des Wassers: bei 25°C.
pH = -log[]; Maß für die Konzentration der Oxoniumionen.
pH + pOH = 14; pOH ist der negative dekadische Logarithmus der Hydroxidionenkonzentration.
Neutral: pH = 7; gleiche Konzentration von Oxonium- und Hydroxidionen.
Sauer: pH < 7; Überschuss an Oxoniumionen.
Basisch: pH > 7; Überschuss an Hydroxidionen.
Autoprotolyse
Protonenübergang zwischen zwei gleichen Molekülen, z.B. Wasser oder Ammoniak.
Neutralisation
Reaktion von Säure mit Base, wobei sich Salz und Wasser bilden.
Beispiel: ; Salzsäure reagiert mit Ammoniak zu Ammoniumchlorid.
Netto-Ionengleichung: ; Reaktion von Oxonium- und Hydroxidionen zu Wasser.
Säure-Base-Definitionen
Säure: Protonendonator (nach Brønsted);