1945-80s
BRD - Bundesrepublik Deutschland
Offizieller Name des Staates Deutschland.
Geschichte
Ende des Zweiten Weltkriegs (1945):
Siegermächte: USA, Großbritannien, Frankreich, Sowjetunion.
Deutschland wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt:
Westen: USA, Frankreich, Großbritannien
Osten: Sowjetunion
Gründung der BRD (23. Mai 1949):
Westliche Zonen vereinigten sich zur Bundesrepublik Deutschland (BRD).
Die Sowjetunion schottete ihre Zone ab
Gründung der DDR (Deutsche Demokratische Republik).
Wirtschaftswunder (1950er Jahre)
Gekennzeichnet durch:
Währungsreform
Marshall-Plan:
Ziel: Wirtschaftliche Stabilisierung Europas und Wiederaufbau.
USA stellte Geld für Infrastruktur, Industrialisierung und Rohstoffe zur Verfügung.
NATO-Beitritt (1955):
Sicherheitsgarantie im Kalten Krieg.
Grenze zwischen BRD und DDR als Hauptfront.
1960er Jahre - Politische Umwälzungen
Politische Skandale und Unruhen an Universitäten.
Studentenvertretungen kritisierten alte Strukturen aus dem Nationalsozialismus:
Forderung nach politischer Teilhabe und sozialen Reformen.
1970er Jahre - Entspannungspolitik
Unter Bundeskanzler Willy Brandt Folgendes:
Entspannungspolitik im Ost-West-Konflikt:
Ostverträge, darunter Grundlagenvertrag von 1972 mit der DDR.
Beide deutsche Staaten wurden anerkannt.
Ziel: Überwindung ideologischer Unterschiede, Stabilität und Frieden in Europa.
Wichtige Ereignisse:
Gründung der „Roten Armee Fraktion“ (RAF).
Ölkrise, wachsende Bedeutung von Frauen- und Umweltbewegungen.
Deutschland gewinnt die Fußball-WM 1974.
Regierungswechsel: Helmut Schmidt wird Kanzler.
1980er Jahre - Politische Landschaft
Friedensbewegungen und Anti-Atomkraft-Proteste.
NATO-Doppelbeschluss:
Diskussionen um die Stationierung von Mittelstreckenraketen.
Fall der Berliner Mauer (9. November 1989):
Endpunkt der deutschen Teilung.
Wiedervereinigung (3. Oktober 1990):
Inkrafttreten des Beitrittsvertrags.