Gesundheit wichtig

Blutkreislauf

  • Versorgung des Körpers:

    • Der Blutkreislauf versorgt den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen.

    • Transportiert Abfallstoffe ab.

  • Zwei Hauptkreisläufe:

    1. Großer Kreislauf (Körperkreislauf):

      • Sauerstoffreiches Blut wird aus der linken Herzkammer in die Aorta gepumpt.

      • Über Arterien gelangt das Blut in Organe und Gewebe, wo es Sauerstoff abgibt.

      • Das nun sauerstoffarme Blut fließt über Venen zurück zum rechten Vorhof des Herzens.

    2. Kleiner Kreislauf (Lungenkreislauf):

      • Das sauerstoffarme Blut wird aus der rechten Herzkammer in die Lunge gepumpt.

      • Dort nimmt es Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab.

      • Das nun sauerstoffreiche Blut fließt zurück in den linken Vorhof des Herzens.

  • Herz als Pumpe:

    • Das Herz fungiert als Pumpe und hält den Blutfluss aufrecht.

  • Blutdruck:

    • Normaler Blutdruck: 120 zu 80.

Herz & Blutkreislauf

  • Arbeitsblätter:

    • Für Klassen 7-9, GIDA 2012.

Aufbau des Herzens

  • Aktivitäten:

    1. Beschriftung der Abbildung.

    2. Einzeichnen des Blutflusses:

      • Sauerstoffreiches Blut = rote Pfeile

      • Sauerstoffarmes Blut = blaue Pfeile.

    • Wichtige Strukturen: Aorta, Herzkranzgefäße, Herzscheidewand, usw.

Der Herzschlag

  • Aktivitäten:

    1. Nummerierung der Abbildungen in zeitlicher Reihenfolge.

    2. Kurze Beschreibung der Abläufe.

    3. Benennung der beiden Hauptphasen des Herzschlags.

  • Herzzyklus:

    • Systole: Blut wird aus den Herzkammern in den Körper/die Lunge gepumpt.

    • Diastole: Vorhöfe füllen sich mit Blut.

Der Herzschlag – Steuerung

  • Aktivitäten:

    1. Zeichnung des Sinusknotens und der Erregungsbahnen.

    2. Beschreibung der Steuerung des Herzschlags.

    3. Informationen über Herzschrittmacher.

  • Mechanismus:

    • Der Herzschlag wird durch elektrische Impulse gesteuert, die im Sinusknoten entstehen.

    • Der Impuls breitet sich über den AV-Knoten, His-Bündel, Tawara-Schenkel und Purkinje-Fasern aus.

    • Erst zieht sich der Vorhof zusammen, dann die Kammern.

  • Herzschrittmacher:

    • Medizinisches Gerät, das elektrische Impulse an das Herz sendet.

Aufbau von Arterien und Venen

  • Aktivitäten:

    1. Benennen und Beschriften der Abbildungen.

    2. Beschreibung, wie das Blut vorwärtsbewegt wird.

  • Eigenschaften:

    • Arterien:

      • Dickere Wände, Unterstützung durch Muskelspannung.

    • Venen:

      • Dünnere Wände, Venenklappen gegen Rückfluss.

Gefäßerkrankungen

  • Arteriosklerose und Thrombose:

    • Zustandekommen:

      • Ablagerung von Fetten und Cholesterin führt zur Verengung der Arterien.

    • Gefahren:

      • Herzinfarkt, Schlaganfall durch Gefäßverstopfung.

Schlaganfall und Herzinfarkt

  • Schlaganfall:

    • Blockade einer Arterie (ischämischer Schlaganfall) oder Platzen eines Blutgefäßes (hämorrhagischer Schlaganfall).

  • Herzinfarkt:

    • Verstopfung einer Koronararterie; Symptome: Brustschmerzen, Atemnot.

Herzschrittmacher

  • Funktion:

    • Regulierung des Herzrhythmus, wenn das Herz zu langsam oder unregelmäßig schlägt.

  • Einsatzgebiete:

    • Bradykardie, Herzrhythmusstörungen, nach Herzerkrankungen.

Blutaufbau und Funktionen

  • Allgemeines:

    • Blut ist wesentlicher Bestandteil des Kreislaufs, transportiert Gase, Nährstoffe, Hormone und Wärme.

  • Blutanteil im Körper:

    • Männer und Kinder: ca. 8%, Frauen: ca. 6% abhängig vom Gewicht und Muskelanteil.

Zusammensetzung des Blutes

  • Blutplasma:

    • 55% Flüssigkeit (90% Wasser), 8% Plasmaproteine, 2% gelöste Stoffe.

  • Blutzellen:

    • Erythrozyten (Sauerstoffträger), Leukozyten (Abwehrzellen), Thrombozyten (Blutgerinnung).

Blutgerinnung

  • Prozess:

    • Verletzungen aktivieren die Blutgerinnung durch Thrombozytenaggregation und Fibrinbildung.

  • Kaskade:

    • Endogene und exogene Aktivierungswege führen zur Bildung eines stabilen Thrombus.

Diagnostik und Therapie bei Thrombose

  • Symptome:

    • Schwellung, Überwärmung, livide Verfärbung der Extremität.

  • Diagnostik:

    • Ultraschall, D-Dimere Messung, klinische Untersuchung.

  • Therapie:

    • Kompressionsstrümpfe, Heparin, Thrombolyse.

Prävention

  • Maßnahmen:

    • Thromboseprophylaxe nach Operationen, Einsatz von Antithrombosestrümpfen, Frühmobilisation.