Finanzmärkte und Wertpapiere

Kauf von Call-Optionsscheinen

  • Definition: Ein Call-Optionsschein ist ein Finanzinstrument, das dem Käufer das Recht gibt, eine Aktie zu einem bestimmten Preis (dem Basispreis) vor oder zu einem bestimmten Zeitpunkt (dem Ablauf) zu kaufen.

  • Beispiel:

    • Kaufpreis: 5 € für einen Call-Optionsschein.

    • Szenario 1: Wenn der Aktienkurs bis zum Ablauf über den vereinbarten Preis steigt, hat der Optionsschein an Wert gewonnen (Gewinn).

    • Szenario 2: Wenn der Aktienkurs unter den vereinbarten Preis fällt, verfällt der Optionsschein und der Käufer verliert die 5 €.

Immaterielle vs. materielle Substanzen

  • Immaterielle Vermögenswerte: Diese Vermögenswerte haben keine greifbare Substanz, spielen aber trotzdem eine wichtige Rolle für den Unternehmenszweck.

  • Materielle Vermögenswerte: Hierzu gehören z.B. Fabriken, Maschinen und Software, die notwendige Entwicklungen und Investitionen erfordern.

  • Bilanzierung:

    • Immaterielle und materielle Vermögenswerte müssen finanziert werden.

    • Beispiel: Ein Unternehmen veröffentlicht besser als erwartete Quartalszahlen, was sich möglicherweise positiv auf den Aktienkurs auswirkt.

Finanzmärkte und aktuelle Kurse

  • Handelsarten: Es gibt verschiedene Finanzmärkte, auf denen Wertpapiere gehandelt werden.

  • Aktuelle Kurse: Der beste verfügbare Wissenstand zu Preisen ist entscheidend. Neue relevante Informationen fließen schnell in die Kursentwicklung ein.

  • Wichtigkeit der Informationen: Unternehmen müssen aktuelle Informationen berücksichtigen, um keine unerwarteten Verlustsituationen zu schaffen.

Diversifikation

  • Prinzip: "Nicht alle Eier in einen Korb legen."

  • Bedeutung: Streuung von Investitionen, um Risiken zu minimieren.

Basiswerte und Derivate

  • Basiswert: Der zugrunde liegende Wert, auf dem Derivate basieren, wie zum Beispiel Aktien, Rohstoffe oder Zinssätze.

  • Derivate: Finanzverträge, deren Wert von der Entwicklung eines Basiswerts abgeleitet wird.

Dividenden

  • Definition: Teil des Gewinns eines Unternehmens, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

  • Stakeholder: Personen oder Institutionen, die von den Entscheidungen und Aktivitäten eines Unternehmens betroffen sind. Beispiele sind Aktionäre, Mitarbeiter, Kunden.

Finanzintermediäre und Kapitalfluss

  • Definition: Finanzintermediäre sind Vermittler zwischen Investoren und dem Kapitalmarkt, wie Banken oder Investmentfonds. Sie transformieren Kapitalströme.

  • Emittent: Ein Unternehmen gibt Wertpapiere aus und bietet sie Investoren an.

Residualer Cashflow

  • Definition: Der Cashflow, der übrig bleibt, nachdem alle nötigen Zahlungen und Verpflichtungen erfüllt wurden. Er ist entscheidend für die Analyse der finanziellen Gesundheit eines Unternehmens.

  • Investitionen: Erträge generieren Kosten, wobei der generierte Mehrwert wie folgt definiert werden kann:

    • Generierter Mehrwert = Ertrag - Investition.

Zeitwert des Geldes

  • Definition: 1 Euro heute ist mehr wert als 1 Euro morgen. Gründe hierfür sind:

    • Oportunitätskosten (verpasste Chancen),

    • Inflation,

    • Unsicherheit über zukünftige Rückflüsse.

Opportunitätskosten

  • Definition: Der Unterschied im Ertrag zwischen der gewählten und der nächstbesten, aber nicht gewählten Option. Es handelt sich um eine wesentliche Überlegung bei Investitionsentscheidungen.

Finanzierungskosten

  • Minimierung der Finanzierungskosten ist entscheidend.

  • Eigenkapital (EK) vs. Fremdkapital (FK): Die Wahl zwischen Aktien und Anleihen kann die Kosten der Finanzierung beeinträchtigen.