Übersicht der Zellstruktur und Mikroskopie

Zeichnungen und Gewebegrenzen

  • Gewebegrenzen werden eingezeichnet.
    • Details sind einfach konturiert.
  • Mittellamelle der Zellen wird gezeichnet.
    • Detail ist dreifach konturiert.
  • Mittellamelle sowie die Zellwandgrenzen der Zellen werden gezeichnet.
    • Zelluläre Details werden gekennzeichnet, wenn sichtbar.

Detailansicht von Zellstrukturen

  • Mittellamelle: Struktur zwischen den Zellen.
  • Plasmamembran: Auch als Plasmalemma bekannt, grenzt das Zellinnere ab.
  • Interzellulare: Der Raum zwischen den Zellen.
  • Tüpfel: Spezielle Strukturen an Zellwänden.
  • Zellwand:
    • Bereich liegt zwischen Mittellamelle und Plasmamembran (Plasmalemma).

Zellwand-Komponenten

  • Mittellamelle: Besteht aus Pektin.
  • Primäre Zellwand: Besteht aus Hemicellulose und Cellulose.
  • Sekundäre Zellwand: Besteht hauptsächlich aus Cellulose (und Hemicellulose).
  • Inkrustationen: Häufig aus Lignin.

Mikroskopische Techniken

Köhler‘sche Beleuchtung

  • Köhlern ermöglicht die bestmögliche Lichtführung.
    • Leuchtfeldblende im Stativfuß komplett schließen.
    • Kondensor in der Höhe verstellen, bis der Lichtpunkt scharf erscheint.
    • Bilder der Leuchtfeldblende mit Zentrierschrauben in die Mitte des Gesichtsfeldes bringen.
    • Leuchtfeldblende öffnen, bis die Ränder aus dem Sichtfeld verschwinden.
  • Nach dem Einstellen, Objekt suchen und fokussieren.

Mikroskop Handhabung

  • Wichtige Teile:
    • Okular
    • Tubus
    • Objektivrevolver
    • Objektive
    • Objektträgertisch
    • Kondensorblende
    • Leuchtfeldblende
    • Beleuchtungsregler
    • Fuß
    • Modell: Axiostar

Funktionsweise des Mikroskops

  • Kondensor:
    • Linse, die Licht auf das Objekt fokussiert, verbessert die Bildschärfe.
    • Achtung: Bei einigen Mikroskopen senkt sich der Kondensor automatisch ab; Höhe bei unscharfen Bildern überprüfen.
  • Aperturblende/Kondensorblende:
    • Funktion: optimaler Kompromiss zwischen Auflösung und Kontrast.
    • Nach jedem Objektivwechsel ist eine Neuanpassung erforderlich.
    • Blende geöffnet: Mehr Auflösung, weniger Kontrast.
    • Blende geschlossen: Weniger Auflösung, mehr Kontrast.

Phasenkontrast-Mikroskopie

  • Ziel: Mehr Kontrast bei dünnen, kontrastarmen Präparaten.
  • Einstellungen:
    • Aperturblende dabei öffnen.
    • Auf richtigen Phasenring ausrichten:
    • Ph 1 für Objektiv: 10x
    • Ph 2 für Objektive: 20x, 40x
    • Ph 3 für Objektiv: 100x Öl.

Pflanzenzellen und Ihr Aufbau

Einführung in das Thema

  • Kursinhalt:
    • Übertragung vom Einzeller zum Vielzeller.
    • Definition und Erscheinung der Plasmolyse.
    • Aufbau einer pflanzlichen Zelle.

Beispiel: Einzellige Grünalge Chlamydomonas

  • Struktur:
    • Flagellum
    • Zellwand und Membran
    • Zellkern
    • Mitochondrium
    • Stärke
    • Pyrenoid
    • Chloroplast
    • Augenfleck
    • Cytoplasma
  • Botanische Evolution:
    • Am Beginn standen einzellige eukaryotische Algen.

Organisationsstufen von Algen

  • Überleitung vom Einzeller zum Vielzeller:
    • Einzeller mit Geißeln führen zu Zellverbänden.
    • Mehrzeller wie Chlamydomonas haben:
    • vegetative und gleichwertige generative Zellen (z.B. Pandorina, Volvox).

Gewebetypen

  • Bildung einer Vielzahl von Gewebetypen:
    • Gewebe sind miteinander verbundene Zellen mit ähnlicher Struktur und Funktion.

Detaillierte Zeichnungen der Chlamydomonas

  • Einzel-Zelle:
    • Zeichnung im Detail, 1-fach konturiert mit Beschriftungen:
    • Zellwand
    • Geißeln
    • Zellkern
    • Chloroplast
    • Pyrenoid
    • Augenfleck
    • Plasmamembran
    • Cytoplasma
  • Beobachtungen:
    • Notizen führen während der Betrachtung.

Plasmolyse in Pflanzenzellen

Definition und Prozess

  • Plasmolyse: Zelle wird in Lösung höherer Konzentration eingetaucht.
    • Wasser tritt aus der Zelle aus, da das Wasserpotential in der Lösung negativer ist.
    • Verkleinerung des lebenden Zellkörpers (Protoplast).
    • Entspannung der gedehnten Zellwand (Nachlassen des Turgors).
  • Folgen:
    • Wasserpotential der Lösung ist höher: Wasser strömt in die Zelle.
    • Wasserpotential der Lösung ist niedriger: Wasser strömt aus der Zelle, Plasmamembran löst sich ab.

Plasmolyse Beispiel: Allium cepa (Küchenzwiebel)

  • Methodik:
    • Epidermis von Zwiebelzellen vorbereiten, um mit und ohne Plasmolyse zu vergleichen.
    • Präparation mehrerer „Häutchen“ erforderlich.
  • Detailzeichnungen:
    • Zwiebelzelle im Detail.
    • Beschreibung der Zellkomponenten, wie:
    • Mittellamelle
    • Zellwand
    • Plasmamembran
    • Vakuole
    • Tüpfel

Hechtscher Faden

  • Zytoplasma und die Gesamtheit aller Zellwände (Apoplast).
  • Vakuole, die einen wesentlichen Bestandteil der pflanzlichen Zelle darstellt.

Zusammenfassung

  • Einzellern wie Chlamydomonas und Volvox als Übergang zum vielzelligen Gewebe.
  • Plasmolyse als wichtiges Verfahren zur Untersuchung von Zellstoffwechsel und Struktur.