Untitled
Einführung
- Praxisorganisation Brigitte Kral - ZMV eazf
- Aufstiegsfortbildung Zahnmedizinische/r Verwaltungsassistent/in 2025
- Verzicht auf geschlechtsspezifische Bezeichnungen für bessere Lesbarkeit
Urheberrecht
- Inhalte der Präsentation und diese selbst sind urheberrechtlich geschützt.
- Weitergabe, Modifikation, Veröffentlichung oder Übersetzung der Inhalte sind nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors erlaubt.
- Aufnahmen und Auswertungen durch Datenbanken sind ebenfalls eingeschränkt.
- Zuwiderhandlungen werden gerichtlich verfolgt.
Biografische Informationen von Brigitte Kral
- 1994: Zahnarzthelferin
- 1997: Zahnmedizinische Verwaltungshelferin
- 2017: Qualitätsmanagementbeauftragte eazf
- 2018: Praxismanagerin eazf
- 2021: Personalmanagerin IHK
Themenübersicht
- Organisationsgrundsätze
1.1. Grundlagen der Praxisorganisation
1.2. Anlässe und Lösungsmöglichkeiten - Arbeitszeitplanung
2.1. Tagesplan / Arbeitsplan
2.2. Erfolgreiches Zeitmanagement - Personalplanung
3.1. Personaleinsatzplanung (PEP) - Arbeitsraumgestaltung
4.1. Praxisräume - Anordnung der Funktionsbereiche
4.2. Ergonomie am Arbeitsplatz
4.3. Ausstattung der Praxis
4.4. Ablagesysteme
4.5. Registratur
4.6. Ordnungssysteme
4.7. Aufbewahrungsfristen
4.8. Wertstufen des Schriftgutes - Organisationshilfen
5.1. Patientendatei
5.2. Abrechnungs- und Mahnwesen
5.3. Schriftliche Kommunikation - Praxisvorschriften zur strukturellen Qualitätspflege
6.1. Auslegepflichtige Praxisvorschriften
6.2. Praxishygiene
6.3. Umweltschutz
6.4. Berufsgenossenschaft, Schutzimpfung - Termine und Bestellsysteme
- Erscheinungsbild der Praxis
- Selbstorganisation
9.1. Analyse
9.2. Planung
9.3. Kontrolle
9.4. Projektplanung - Ausblick: Aufgaben im Management
- Materialverwaltungssysteme
11.1. Kostenmanagement
11.2. Möglichkeiten der Materialverwaltung
11.3. Bestandsverwaltung
1. Organisationsgrundsätze
1.1 Grundlagen der Praxisorganisation
- Zahnarzt als Arbeitgeber und Leiter einer Gesundheitseinrichtung.
- Notwendigkeit der Organisationsstruktur in der Zahnarztpraxis.
- Praxisgoals, Kundenservice und betriebswirtschaftlich geführte Unternehmen.
- Statistische Daten:
- 32,5 Behandlungsstunden/Woche
- 8,3 Verwaltungsstunden
- 3,0 Stunden für sonstige berufsbezogene Tätigkeiten (Stand 2021).
- ZMV als innovative Führungsebene.
1.2 Anlässe und Lösungsmöglichkeiten
- Herausforderungen der Zahnarztpraxis:
- Gesundheitsreformen, Verwaltungsaufwand, Konkurrenzsituation, Patientenbindung.
- Medienberichte und steigende Ansprüche an Qualität, Ästhetik und Service vieler Patienten.
- Die finanziellen Möglichkeiten der Patienten können sinken, was zu Notwendigkeiten bei der Praxisorganisation führt.
2. Arbeitszeitplanung
2.1 Tagesplan/Arbeitsplan
- Aufstellung eines persönlichen Tagesplans, der wichtige Aufgaben strukturiert.
- Wichtigkeit der Planung und der Definition von Kommunikationswegen innerhalb des Teams.
- Durchführung am Vortag, um die Relevanz der Aufgaben entsprechend zu priorisieren.
2.2 Erfolgreiches Zeitmanagement
- Strategien für gutes Zeitmanagement:
- Vermeidung von Stress durch konsequente Planung.
- 95% der Arbeiten sind planbar.
- Max. 15 Minuten Wartezeit pro Patienten.
3. Personalplanung
3.1 Personaleinsatzplanung (PEP)
- Rationale Zuteilung von Personal zu den passenden Positionen.
- Berücksichtigung der qualitativen, quantitativen und zeitlichen Erfordernisse des Betriebs.
4. Arbeitsraumgestaltung unter verschiedenen Gesichtspunkten
4.1 Praxisräume - Anordnung der Funktionsbereiche
- Bedeutung einer optimalen Raumaufteilung für effektives Arbeiten.
- Das Bild einer Zahnarztpraxis hat sich verändert, hin zu einem Serviceunternehmen.
4.2 Ergonomie am Arbeitsplatz
- Ergonomische Standards in der Praxisgestaltung für Mitarbeiter und Patienten.
4.5 Registratur
- Verwaltung und Aufbewahrung von Schriftgut.
- Gesetzliche Vorgaben zur Dokumentation gemäß § 8 BMV-Z und § 630 BGB.
- Sicherstellung einer lückenlosen Patientenakte.
5. Organisationshilfen
5.1 Patientendatei
- Behandlungsdokumentation ist verpflichtend.
- Informationsübertragung zwischen Zahnarztpraxis und Kostenträgern.
5.2 Abrechnungs- und Mahnwesen
- Essenzielle Bedeutung eines strukturierten Abrechnungs- und Mahnwesens um betriebswirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.
- Regelmäßige Mahnung und rechtzeitige Informationsweitergabe an Patienten.
6. Praxisvorschriften zur strukturellen Qualitätspflege
6.1 Auslegepflichtige Praxisvorschriften
- Verantwortung des Praxisinhabers bezüglich rechtlicher Vorschriften.
6.2 Praxishygiene
- Notwendigkeit der Umsetzung spezifischer Hygienemaßnahmen und Wartung.
7. Termine und Bestellsysteme
7.1 Bestellsysteme
- Implementierung von EDV-gestützten Bestellsystemen zur Terminplanung.
7.2 Schriftliche festgelegte Behandlungspläne
- Planung als Voraussetzung für optimale Behandlungszeiten.
10. Ausblick: Aufgaben im Management
- Aufgaben der Praxisleitung hinsichtlich eigenverantwortlicher und strategischer Steuerung.
11. Materialverwaltungssysteme
11.1 Kostenmanagement
- Überwachung der Betriebsausgaben, Steuererklärungen und Kostenkalkulation.
12. Patientenorientierte Maßnahmen
Allgemeine Aspekte
- Wichtige Wertschätzung durch individuelle Betreuung und strukturierte Behandlungsabläufe.
- Schaffung eines beschwerdefreien und freundlichen Umfelds.