Unter-Thema S7.2: Pufferlösungen
Lernziele und Einschränkungen
- Verständnis der Konzepte von Pufferlösungen
- Praktische Anwendung bei der Herstellung von Pufferlösungen
Konzepte, Aktivitäten, Vorschläge
- Basische Puffer:
- Definition: Eine Pufferlösung setzt sich aus einer schwachen Base und ihrem Salz zusammen.
- Wechselwirkung zwischen einer schwachen Base und einer starken Säure.
- Verwendung des Salzes einer schwachen Basis und einer starken Base zur Herstellung von Pufferlösungen.
- Herstellung einer Pufferlösung:
- Auswahl einer Liste von Säuren und Basen, einschließlich deren Dissoziationskonstanten, um einen Puffer bei einem bestimmten pH-Wert herzustellen.
- Berechnung des pH-Wertes einer Pufferlösung unter Verwendung von:
- einer monoprotischen Säure und ihrer konjugierten Base (saurer Puffer)
- einer monoprotischen Base und ihrer konjugierten Säure (basischer Puffer)
- Berechnung der Konzentration der in der Pufferlösung enthaltenen Stoffe.
Mathematische Grundlagen:
- Verwendung des Massenwirkungsgesetzes und der ICE-Tabelle zur Berechnung von Gleichgewichten.
- Henderson-Hasselbalch-Gleichung:
- pH = pKs + ext{log}{10} rac{[ ext{konjugierte Base}]}{[ ext{Säure}]}
- Zwei Annäherungen zur Henderson-Hasselbalch-Gleichung:
- Alle A⁻-Ionen stammen aus dem Salz.
- Alle HA-Moleküle in der Pufferlösung sind nicht dissoziiert.
Abhängigkeit des pH-Wertes:
- Der pH-Wert einer Pufferlösung hängt von zwei Faktoren ab:
- Den Werten von Ks oder Kb („Grobabstimmung“).
- Dem Verhältnis der konjugierten Base zur Säure („Feinabstimmung“).
- Eine Pufferlösung zeigt eine gute Pufferwirkung nur im pH-Bereich von pK_s ± 1.
Unter-Thema S7.2: Zusammensetzung und chemische Eigenschaften von Pufferlösungen
Lernziele und Einschränkungen
- Berechnung des pH-Wertes von Lösungen starker Säuren und Basen.
- Vergleich von pH und pK_s zur Bestimmung der dominierenden Form des Stoffes bei verschiedenen pH-Werten.
Konzepte, Aktivitäten, Vorschläge:
- Berechnung des pH-Wertes:
- Wässrige Lösungen schwacher monoprotischer Säuren und Basen unter Verwendung der Konstanten Ks (für [H3O^+ (aq)]) bzw. von K_b (für [OH^− (aq)]) berechnen.
- Bestimmung des Gleichgewichts in einer Säure-Base-Reaktion durch Analyse der Ks- oder pKs-Werte.
- Definition einer Pufferlösung:
- Eine Pufferlösung ist definiert als eine Lösung, die den pH-Wert bei der Zugabe begrenzter Mengen von starker Säure oder Base nur geringfügig ändert.
- Reaktionsgleichungen und Methoden:
- Schreiben der ausgeglichenen chemischen Gleichung für die Reaktion von Säuren mit reaktiven Metallen, Metalloxiden, Metallhydroxiden, Hydrogencarbonaten und Carbonaten.
- Beschreibung von Methoden zur Herstellung von Pufferlösungen:
- Anwendung einer schwachen Säure und ihres Salzes
- Verwendung einer schwachen Säure mit starker Base
- Verwendung von Salz der schwachen Säure mit starker Säure
- Weiterführende Diskussion über die Anwendung von pH-PC-Diagrammen für Säure-Base-Gleichgewichte.
- Bezug auf die Wichtigkeit der Kontrolle des pH-Wertes in lebenden Organismen.
Unter-Thema S7.2.2: pH-Wert
Definition des pH-Werts:
- Der pH-Wert wird definiert als pH = - ext{log}{10} [H3O^+ (aq)], und der pOH-Wert als pOH = - ext{log}_{10} [OH^- (aq)].
- Weitere relevante Beziehung: pH + pOH = 14.
- Der pH-Wert misst den Säuregehalt einer wässrigen Lösung.
Stärke von Säuren und Basen:
- Definition der Stärke als Maß für die Fähigkeit einer Säure, H^+ abzugeben und einer Base, H^+ zu akzeptieren.
- Verwendung von einfachen Pfeilen für starke Säuren/Basen und Gleichgewichtspfeilen für schwache Säuren/Basen.
- Diskussion über Säure-/Basenkonstanten (Ks und Kb) von schwachen Säuren/Basen.
- Mathematische Beziehungen zwischen Ks, Kb und K_w.
Reaktivität:
- Reihenfolge der Säuren und Basen nach ihrer Reaktivität bei gleicher Konzentration.
- Evaluierung der Stärke von Säuren/Basen anhand ihrer Ks- oder pKs-Werte (oder Kb und pKb).
- Messung des pH-Wertes und der Leitfähigkeit von Lösungen bei verschiedenen Konzentrationen und Stärken.
- Bestimmung der Säurekonstanten von schwachen Säuren.
Unter-Thema S7.2.1: Säuren und Basen nach Brönsted-Lowry-Theorie
Definitionen:
- Eine Säure wird definiert als Protonendonator und eine Base als Protonenakzeptor. Beispielreaktion:
- HA(aq) + H2O (l) ightleftharpoons H3O^+ (aq) + A^− (aq)
- B(aq) + H_2O(l)
ightleftharpoons BH^+ (aq) + OH^− (aq)
Polyprotische Säuren:
- Definition und Anwendung, dass eine Säure mehrere Protonen abgeben kann.
- Säure/Base-Paare werden in Form von HA(aq)/A^− (aq) oder BH^+(aq)/B(aq) dargestellt.
Konzepte:
- Aggregatzustände in Reaktionsgleichungen sind nicht erforderlich, aber hilfreich.
- Darstellung eines Protons in wässriger Lösung sowohl als H^+ (aq) als auch H_3O^+ (aq).
Unter-Thema S7.1: Reaktionen und Gleichgewichte
Richtung der Reaktion:
- Diskussion des Reaktionsquotienten Q als das Verhältnis der Konzentrationen der Produkte zu den Edukten zu einem bestimmten Zeitpunkt.
- Allgemeine Reaktion beschrieben als:
- Q = rac{[R]^r[S]^s}{[A]^a[B]^b}
- Kriterien für Gleichgewicht:
- Wenn Q = K , dann ist die Reaktion im Gleichgewicht.
- Wenn Q < K , dann verläuft die Reaktion zugunsten der Produkte.
- Wenn Q > K , dann verläuft die Reaktion zugunsten der Edukte.
Gleichgewichtskonstante:
- Für eine Reaktion der Form A + B
ightleftharpoons R + S lautet der Ausdruck der Gleichgewichtskonstante (Massenwirkungsgesetz): - Kc = rac{[R]{eq}[S]{eq}}{[A]{eq}[B]_{eq}}
- Der Wert der Gleichgewichtskonstante ist temperaturabhängig und hat keine Einheiten.
- Bei heterogenen Gleichgewichten sind nur die Konzentrationen der gasförmigen und gelösten Stoffe wichtig.
- Für eine Reaktion der Form A + B
Gesetz von Le Chatelier:
- Wenn ein im Gleichgewicht befindliches System gestört wird, verschiebt sich das Gleichgewicht in eine Richtung, die der Störung entgegenwirkt.
Simulation:
- Experimentelle Untersuchungen zur Veranschaulichung von Gleichgewichtszuständen und -reaktionen.
Fazit
- Diese Notizen bieten eine umfassende Übersicht zu den Konzepten von Pufferlösungen, Säuren, Basen und dem chemischen Gleichgewicht, einschließlich relevanter mathematischer Formeln und Definitionen zur Unterstützung des Lernprozesses.