Das Feudalsystem
Sklaverei
galten als Besitz eines anderen Menschen
als Sache
als Werkzeug
Wenn man Glück hatte, wurde man in die Freiheit entlassen
Großteil der Bauprojekte im alten Griechenland und Rom währen ohne Sklavenarbeit nicht möglich gewesen
konnten sich nur reiche Leute leisten, weil Sklaven waren teuer
Wurde kaum hinterfragt
Cicero kritisierte das System
Aristoteles hingegen glaubte dass bestimmte Menschen nicht tugendfähig sind.
Leibeigenschaft
hatten bestimmte Rechte und Pflichten
wurden als Menschen angesehen
konnten Vermögen erwerben
durften sich von ihrem Heimatort entfernen
gerichtliche Prozessen führen
Veränderungen im Hoch- und Spätmittelalter
Mit dem Erstarken der Geldwirtschaft veränderte sich das Leben der Landbevölkerung und der Bäuerinnen und Bauern schrittweise erneut.
Geld wurde immer wichtiger und auch wirtschaftlich interessanter: Die Bäuerinnen und Bauern mussten nun Geldzahlungen statt Frondienste und Naturalienabgaben an die Grundherren leisten. Bedeutend war auch die Verschiebung der grundherrschaftlichen Rechte, da im Hoch- und Spätmittelalter immer mehr Kleinadlige bzw. Ministerialen (Beamte) als Grundherren auftraten.
Die zunehmende Bedeutung der Städte, von denen sich die ländliche Bevölkerung größere Freizügigkeit versprach, führte zu einer verstärkten Landflucht.
Durch das Fehlen von Arbeitskräften auf dem Land kam es im ausgehenden Mittelalter zu einer Agrarkrise. Um die Agrarwirtschaft als Betätigungsfeld attraktiver zu machen, lockerten einige Grundherren die Abhängigkeiten zum Teil. Im 13. Jhd. Entwickelte sich ein Bauernstand mit einigermaßen einheitlichen Rechten und Pflichten
Stände entstanden
Feudalherschaft
setzte sich im 8. Jh unter Karl dem Großen durch
Gesellschaft wurde in oben und unten geteilt
König
Kronvasallen
Grafen, Herzöge, Bischöfe
schwören dem König Treue und mussten Kriegsdienst leisten
bekamen Lehen in Form von Grundbesitz und Ämtern
verliehen diesen Grundbesitz wiederum an die Untervasallen, z.B Ritter
Untervasallen
Untervasallen waren verpflichtet Hilfe-, Rat-, Kriegs-, und Verwaltungsdienste zu unterstützen
bekamen aber Besitze wie Klöster und Äbten
Fronarbeit
leibeigene Bauern
wurden von den Rittern geschützt
mussten aber für sie arbeiten
Zehent, jeder 10. Teil ihrer Erträge mussten die Bauern abeben
Feld- und Straßenarbeit wurde von den Fronarbeitern erledigt
Lehenspyramide

Feudum: Lehen
Kronvasall: Ein Vasall, der direkt dem König unterstellt ist
bekommt das Lehen vom König selbst
verspricht im Gegenzug Treue und Dienst
Untervasall: Ein Vasall eines Kronvasallen z.B
Das Lehen wird unterteilt und weiterverliehen
Abhängigkeiten
Lehensherr: hochgestellte Person: König gegenüber den Kronvasallen
versprach Schutz und Unterstützung
Lehensmann: ein anderer Begriff für Vasall
Lehensmann erhält Lehen vom Lehensherrn
im Gegenzug verspricht er Treue
Zehent: 10. Teil des Ertrages musste dem Lehensherrn abgegeben werden
Frondienst: unbezahlte Arbeit der Bauern für den Grundherren
Grundherrschaft/Leibeigenschaft: hatte Recht auf das Land und die darauf lebenden Menschen
Hörige: Bauern
waren ans Land gebunden
mussten Abgaben hergeben
hatten wenig Rechte
Sachsenspiegel
Buch über die damalige Rechtssprechung
z.B Haus des Bauern wird angezündet, weil er die Ernte nicht rechtzeitig abgegeben hat
Kirche
Jenseitsorientiertes Denken
wenn du jetzt leidest wird es dir im Jenseits besser gehen
alle sind Jesus Christus untergeordnet

Hans Kudlich
1848: Unruhen in Europa
Studenten und Bauern protestieren gegen das System
fordern eine Verfassung und mehr Rechte
1835-1849: Aufstand der Ungarn
1848: Grundherrschaft wird aufgehoben
Bauern konnten ein Drittel des Wertes selbst bewirtschaften
Bauernbefreiung durch Heinz Kudlich
arbeitete eine Verfassung auf