Sportkunde 5L - In Depth Notes
EINFÜHRUNG IN DIE SPORTTHEORIE
Arbeitsbereiche der Sportkunde
- Die Sportwissenschaft ist interdisziplinär und umfasst verschiedene Teildisziplinen.
Wissensbestand der Trainingswissenschaft
- Trainingswissenschaft basiert auf bewährtem Wissen der Trainingslehre und strebt danach, dieses wissenschaftlich zu fundieren.
TRAININGSLEHRE
Grundlagen des sportlichen Trainings
- Sportliches Training ist planmäßig, zielgerichtet und überprüfbar.
- Ziele:
- Hochleistungstraining: Leistungsoptimierung.
- Präventives Training: Vorbeugung gegen Bewegungsmangel.
- Rehabilitation: Modifiziertes Training nach Verletzungen.
Anpassung als Grundvoraussetzung
- Anpassung erfolgt als Reaktion auf innere und äußere Anforderungen.
- Biologische Gesetzmäßigkeiten:
- Lebewesen passen sich an Umweltbedingungen an.
- Phasen der Anpassung in Organsystemen sind altersabhängig.
Superkompensation
- Beschreibt die Überkompensationsreaktion, bei der die Leistungsfähigkeit nach Belastung größer ist als vorher.
Regeln zur Reizstufen- und Funktionszustandsregel
- Typen von Reizen:
- Unterschwellige Reize: Keine Wirkung.
- Überschwellige Reize: Optimale Leistungssteigerung.
- Zu starke Reize: Schaden.
Arten der Anpassung:
- Funktionelle, morphologische, biopositive, bionegative, spezifische und allgemeine Anpassungen.
BEWEGUNGSLEHRE
Aufgaben und Ziele der Bewegungslehre:
- Beschreibung, Analyse und Entwicklung von Bewegungen, mit einem Fokus auf optimales Lernen.
Qualitative und Quantitative Bewegungsmerkmale:
- Qualitative: Beobachtbar, z.B. Bewegungsrhythmus.
- Quantitative: Messbar, z.B. Bewegungstempo, Bewegungsstärke.
Phasenstruktur von Bewegungen:
- Bewegungen unterteilen sich in Vorbereitungsphase, Hauptphase und Endphase, die sich gegenseitig beeinflussen.
SPORTPÄDAGOGIK
Methodische Übungsreihe (MÜR):
- Strukturierte Abfolge von Übungen zur Förderung von Bewegungsmustern.
Methodik der Sportspiele:
- Komplexe Spielvermittlung verbunden mit analytisch-synthetischen Lernmethoden.
AUFWÄRMEN
- Ziele des Aufwärmens:
- Verbesserung der körperlichen und psychischen Leistungsbereitschaft, Verletzungsvorbeugung und Leistungssteigerung.
- Physiologische Effekte:
- Erhöhung der Körpertemperatur, Verbesserung der Durchblutung und der Stoffwechselvorgänge.
ABWÄRMEN
- Ziele und Effekte des Abwärmens:
- Förderung der Regeneration, Abbau von Stoffwechselprodukten und Entspannung der Muskulatur.
THERMOREGULATION
- Bedeutung der Temperaturregulation:
- Aufrechterhaltung einer konstanten Körperkerntemperatur ist entscheidend für Körperfunktionen.
- Wärmeabgabe unter Belastung:
- Über verschiedene Mechanismen: Konduktion, Konvektion, Strahlung und Verdunstung.
BERUFSFELDER IM SPORT
- Ausbildungsmöglichkeiten:
- Lehrberufe, schulische Vor-/Ausbildung, Bundessportakademie, Universitätsstudien, Fachhochschulen, private Institutionen.
SPORTGESCHICHTE
Prähistorische Kulturen:
- Früheste Anzeichen sportlicher Aktivitäten. Entwicklung in verschiedenen Epochen.
Antike griechische Kultur:
- Hoher Stellenwert des Sports, Olympische Spiele, Bedeutung für die Gesellschaft und Erziehung.