Kummer
Zusammenfassung Kapitel 5
Struktur eines Chromosoms
P-Arm: Besteht aus Protein
Centromer: Bindungspunkt für Chromatiden
9-Arm (Chromatide): Enthält genetische Information
Bestandteile der DNA
Zucker: Desoxyribose
Basen:
A = Adenin
C = Cytosin
G = Guanin
T = Thymin
Phosphat: Bestandteil der Nukleotide
Wasserstoffbrücken: Halten die DNA-Stränge zusammen
Kodierende und nicht kodierende DNA
Kodierende DNA: Ca. 25.000 Gene, die Proteinbauinformationen enthalten
Nicht kodierende DNA: Hat regulatorische Funktionen
Komplementäre Basenpaarung
Spezifische Bindungen zwischen DNA/RNA-Basen (A, T, C, G)
Stabilität durch Wasserstoffbrückenbindungen
Aufwicklung der DNA
DNA wird um Histonproteine gewunden und bildet Nukleosomen
Nukleosomen bilden kompakte Strukturen, sichtbar als Chromosomen während der Mitose
Transkription
Vorgang: Findet im Zellkern statt
RNA-Polymerase: Bildet neues RNA-Molekül (mRNA) durch Ergänzung komplementärer Basenpaare
Translation
Vorgang: Übersetzung der mRNA in Proteine
Ribosomen: Ort der Proteinherstellung im Zellplasma
Transport-RNA (tRNA): Bringt Aminosäuren zur Ribosomen
Ablauf:
tRNA erkennt ihre drei Basen auf der mRNA
Ribosom verknüpft Aminosäuren
mRNA bewegt sich um drei Basen nach vorn
Unterschiede zwischen RNA und DNA
Zucker: DNA (Desoxyribose) vs. RNA (Ribose)
Basen: DNA enthält Thymin, RNA Uracil
Struktur: DNA ist doppelsträngig, RNA in der Regel einsträngig
Funktionen
DNA: Speichert genetische Informationen
RNA: Vermittelt zwischen DNA und Ribosomen während der Proteinsynthese
Mutation
Definition: Spontan auftretende, dauerhafte Veränderungen des Erbguts
Beispiele für Erbmutationen:
Sichelzellanämie
Down-Syndrom
Entstehung von Mutationen
Spontane Mutationen: Fehler bei DNA-Replikation oder Meiose
Induzierte Mutationen: Verursacht durch externe Faktoren (Mutagene) wie UV-Strahlung
Mutationsarten
Genmutation: Änderung eines einzelnen Gens
Chromosomenmutation: Veränderung der Chromosomenstruktur
Genommutation: Änderung der Chromosomenzahl (z.B. Trisomie 21)