V2_3_GM SM ASM
Einleitung
Zusammenfassung der Vorlesung Elektrische Maschinen in 20 Folien
Ziel: Verständnis für technische Ausführungsformen und industrielle Relevanz
Gleichstrommaschine: Rolle bei kleinen Leistungen wie elektrische Zahnbürsten
Rückgang der Gleichstrommaschine bei industriellen Antrieben zugunsten von Drehfeldmaschinen
Aufbau und Funktionsweise der Gleichstrommaschine
Aufbau: Erregerwicklung, Anker (Rotor) mit Ankerwicklung, Bürsten, Kommutator
Funktionsprinzip: Mechanische Umpolung für Drehmoment pro Strom
Bedeutung des Kommutators für senkrechte Ausrichtung von Erreger- und Ankerfeld
Fälltorientierte Regelung: Ziel wie bei Gleichstrommaschine, erfordert Anstrengungen
Ersatzschaltbild: Ankerkreis mit Erregerwicklung, Gegeninduktionsspannung (Back EMF)
Arbeitspunkt bei Gegeninduktionsspannung und Ankerspannung
Verschiedene Verschaltungsarten: fremderregt, Nebenschlussmaschine, Reihenschlussmaschine
Drehmomentdrehzahlverlauf für verschiedene Verschaltungsarten
Anwendungsszenario
Überlegungen zur Auswahl der Verschaltungsart je nach Anwendung (z.B. Traktionsantrieb)
Kapitel 2: Gleichstrommaschinen und Synchronmaschinen
Gleichstrommaschinen
Gleichstrommaschinen sind oft als Reihenschlussmaschinen verschaltet
Entwickeln bei niedriger Drehzahl ein großes Drehmoment
Mathematische Modellierung einer Gleichstrommaschine im dynamischen Fall
Maschenumlauf im Ankerkreis mit Gegenspannungsquelle Uq und Spannungsabfall über Ankerwiderstand und Ankerinduktivität
Momentenbilanz bei Gleichstrommaschinen
Antriebsmoment, Lastmoment und Beschleunigungsmoment
Auflösung der Gleichung führt zu Beobachtungen auf Folie 41
Synchronmaschinen
Drehfeldmaschine mit drei Wicklungen
Magnetisches Feld entsteht durch Stromfluss in den Wicklungen
Überlagerung von drei Wicklungen führt zu rotierendem Magnetfeld
Funktion einer Drehfeldmaschine ohne Kommutator durch zeitabhängige Ströme in den Wicklungen
Analogie zwischen Ersatzschildbildern von Gleichstrommaschinen und Synchronmaschinen
Verwendung von Größen aus der komplexen Wechselstromlehre
Einphasiges Ersatzschaltbild für den Stator
Erregerwicklung mit Gleichstrom für Magnetfeldausrichtung
Diese Notiz fasst die Funktionsweise und mathematische Modelle von Gleichstrommaschinen und Synchronmaschinen zusammen. Gleichstrommaschinen erzeugen ein hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl, während Synchronmaschinen ein rotierendes Magnetfeld durch Überlagerung von Wicklungen erzeugen. Die Ersatzschildbilder beider Maschinentypen zeigen Analogien, wobei Synchronmaschinen komplexe Wechselstromgrößen verwenden.
Kapitel 3: Sie Das
Mechanischer Kommutator vs. von außen angelegte Ströme
Mechanischer Kommutator kann nicht mehr verwendet werden
Ströme müssen von außen angelegt werden, um die flüssigen, magnetischen Flüsse senkrecht zueinander zu stellen
Ersatzschaltbild der Synchronmaschine
Vereinfachtes Ersatzschaltbild der Synchronmaschine
Darstellung der einfasigen Version der Statorwicklung
Unterschiedliche Zustände: untererregt, übererregt, motorisch, generatorisch
Polradwinkel und Phasenwinkel bestimmen die Zustände
Polradwinkel und Betrieb der Maschine
Stabilität der Maschine bei Polradwinkel Theta < 90 Grad
Generatorbetrieb: Polrad vor dem Synchron Drehfeld
Motorbetrieb: Polrad hinter dem Synchron Drehfeld
Elektrischer und mechanischer Polradwinkel in Bezug zur Polpazahl der Maschine
Bedeutung des Polradwinkels
Polradwinkel zeigt die magnetische Richtung des Rotors im Verhältnis zum Statorfeld
Über 90 Grad Polradwinkel führt zu instabilem Betriebsbereich
Elektrische Stromversorger liefern Drei-Phasen-Systeme
Zukunftsausblick und Drehfeldmaschine
Möglichkeit, ein Drehfeld selbst vorzugeben und zu erstellen
Leistungselektronik zur Steuerung des Drehfelds
Erregerwicklung für die Synchronmaschine
Hohe Zuverlässigkeit der Synchronmaschine, insbesondere ohne Schleifringe für die Erregerwicklung
Kapitel 4: Synchronmaschinen und Asynchronmaschinen
Synchronmaschinen
Hoher Wirkungsgrad von über 95 Prozent
Möglichkeit zur Einstellung variabler Blindleistung
Vorteile für Positionsregelung in Anwendungen wie Industrierobotern
Nachteile bei Verwendung von permanenten Magneten
Kostenintensiv bei großen Stückzahlen oder sehr großen Maschinen
Erfordert zusätzliche Quelle bei elektrischer Erregung
Potenzielle Probleme bei ungeregeltem Anlauf, insbesondere bei großen Maschinen
Beispiel einer permanent Magnet erregten Synchronmaschine in einem Industrieroboter
Video zeigt Richtungsänderung und Drehzahlveränderung
Notwendigkeit massiver Regelung und Leistungselektronik
Asynchronmaschinen
Bauform ähnlich der Synchronmaschine, jedoch mit unterschiedlichem Rotor
Käfigläufer als am weitesten verbreitete Bauform
Funktionsweise basierend auf Schlupf
Induktionsspannung im Rotor durch sich veränderndes Magnetfeld
Rotor versucht, dem Statorfeld zu folgen
Schlupf als Ursache für das Drehmoment
Schlupf typischerweise zwischen 0,03 und 0,07
Schlupfdefinition
Schlupf als Differenz zwischen Statordrehzahl und Rotordrehzahl im Verhältnis zur Statordrehzahl
Schlussfolgerung
Unterschied zwischen Asynchronmaschine und Synchronmaschine:
Bei der Synchronmaschine ist die Rotor-Drehzahl gleich der von außen vorgegebenen magnetischen Feld-Drehzahl.
Bei der Asynchronmaschine sind die Drehzahlen unterschiedlich.
Drehmoment-Schlupf-Charakteristik:
Auf Folie 55 wird eine typische Drehmoment-Schlupf-Charakteristik gezeigt.
Es ist eine Übung, die auch ohne vorherige Vorlesung Elektrische Maschinen durchgeführt werden kann.
Ersatzschaltbild:
Es gibt eine einfache Version des Ersatzschaltbildes ohne Eisenverluste für einen Kurzschlussläufer.
Ähnlichkeiten zum Transformator-Ersatzschaltbild wurden hergeleitet.
Drehzahlvariation bei Asynchronmaschinen:
Konstanten Hauptfluss in der Maschine ermöglicht beste Drehzahlvariation.
UzuF-Steuerung wird verwendet, um das Verhältnis von Spannung zu elektrischer Frequenz konstant zu halten.
Anwendungen der UzuF-Steuerung:
Geeignet für Pumpen, Lüfter, Ventilatoren zur groben Drehzahlregelung.
Nicht geeignet für hochdynamische Servobetriebe oder Roboterarme, hier wird feldorientierte Regelung benötigt.
Vorteile der UzuF-Steuerung:
Kostengünstige Realisierung ohne Sensoren durch Anlegen von Strömen und Spannungen.
Elektromechanik der Maschine übernimmt den Rest.
Geschaltete Reluktanzmaschine:
Wird im folgenden Abschnitt detaillierter behandelt, da es nicht Teil der Vorlesung Elektrische Maschine